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Thema: Überleben im Notfall, Tipp´s und Erfahrungen

  1. #11
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    Zitat Zitat von PolleBLN Beitrag anzeigen
    Ich hab für solche Fälle n Stahlseil dabei. Radkreuz und Reserverad (in baumarmen Gegenden zu verwenden) wirken Wunder.
    Festpunkt suchen, Stahlseil doppelt legen und dann mit Radkreuz eindrehen. Braucht zwar Zeit und ein wenig Kraft, aber man kommt wieder frei.
    Moin

    Ich habe keine Ahnung was eine Oma ist, aber bei der Beschreibung tippe ich mal auf ein leichteres Fahrzeug

    Bei einem Reisefertigen Defender mit > 2500kg braucht man so etwas gar nicht versuchen.

    Hi Lift ( Wagenheber ) habe ich immer im Auto und der hat auch schon gute Dienste geleistet.

    1,6 to Greifzug packe ich nur noch ein wenn es mal schwieriger werden könnte.

    Am meisten benutzt habe ich bis jetzt die kleine ausziehbare Handsäge.
    Kann man auch mal einen dicken Ast unter dem Auto herausoperieren der sich verfangen hat ohne etwas am Auto zu beschädigen.

    BW Klappspaten gehört auch rein.
    Aber auf Sand buddelt man sich mit dem kleinen Ding dumm und duselig.


    Aber ich glaube es ging dem Threadstarter nicht um Autoausrüstung
    Gruss Andreas

  2. #12
    Benutzer Avatar von PolleBLN
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    Die Oma ist n 43 Jahre alter Bus.
    Mit ner Wohnausstattung, die auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ich hab mich noch nie getraut, sie zu wiegen. Ich schätze mal, an die 2t komme ich auch ran.
    Deswegen wäge ich ab nach Gewicht und Nutzen.
    Klappspaten und Axt gehören zur Grundausstattung. 4t-Stempelwagenheber auch. Auffahrkeile sind auch vielseitig verwendbar. Natoplane auch.
    Ansonsten Klappgrill, Angeln, Seile, Hammer, Werkzeug etc.
    Bis jetzt bin ich damit aus jedem Mist wieder raus gekommen.
    Und ich lebe ausschließlich autark auf meinen Reisen.

    So. Nu aber zurück zum Thema.
    Wenn jemand spezielle Fragen hat, dann immer raus damit. So gibt's auch n Grund, speziell zu antworten und Taktiken und Möglichkeiten zu vermitteln.
    Vielleicht lernt man ja auch noch was.

  3. #13
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    Zitat Zitat von PolleBLN Beitrag anzeigen
    Und ich lebe ausschließlich autark auf meinen Reisen.
    Autark campen mit einem Fahrzeug ist ja nochmal etwas anderes wie das von @jollentreiber beschriebene Szenario.

    Da nützt man ja noch teile einer bestehenden Infrastruktur wie sauberes Wasser, Diesel, Campinggas und Nahrungsmittel.

    Allerdings stelle ich es mir schwer vor sich im dicht besiedelten Deutschland irgendwo geschützt und unentdeckt vor wem auch immer in die Natur zurück zu ziehen.
    Gruss Andreas

  4. #14
    Benutzer Avatar von PolleBLN
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    Hab mir, das geht.
    Ich glaub, keiner von uns hat jemals wirklich den GAU testen können.
    Ich weiß, was ich habe, was ich kann und was ich kenne.
    Und damit komme ich schon schön weit. ;o)

    Egal. Zurück zum Thema. Wenn sich denn noch jemand konstruktiv beteiligen will.

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Zitat Zitat von martin2 Beitrag anzeigen
    So schnell läuft also ein ernsthaftes Diskussionsangebot aus dem Ruder.
    Martin, ich sehe hier bei den ersten Zeilen des Themas überhaupt kein Problem das etwas aus dem Ruder läuft.
    Ist alles im grünen Bereich.

    Zitat Zitat von sq7 Beitrag anzeigen
    Lutz das Thema haben wir hier schon im Forum oder du machst zwei Themen draus.
    ........
    Ich gehe da voll mit der Meinung von @Klondike mit. Er hat eigentlich alles dazu geschrieben.
    Hier soll es speziell um praktische Tipp´s und Verfahrensweisen gehen.

    Du als Bunkerbesitzer und Überlebenskünstler solltest doch hier im Thema jetzt voll aufgehen....oder sehe ich da was falsch?



    Zitat Zitat von Klondike Beitrag anzeigen
    Ich denke das ist ein anderes Thema da es hier um echte praktische Erfahrungen geht...

    Mich würde nämlich schonmal interessieren welches Werkzeug @Lutz für den Defi so aufm Wagen hatte?
    .......

    Grüsse

    Also weiter im Text

    Thomas, ich weiß schon das Du den Dicken ins Herz geschlossen hast.

    Was meine Ausrüstung im, am, auf dem Defender angeht, da bin ich in etwa so ausgestattet wie @B.Man und @Polle es auch für sich beschrieben haben.

    Für einen Fall wie er hier im Thema auch behandelt werden soll, also die autarke Überlebensweise nach einem...sagen wir mal „sehr unschönen Zwischenfall“ der die Menschen zwingt ihren normalen Lebensablauf massiv den dann herrschenden Gegebenheiten anzupassen, habe ich zusätzlich im Fahrzeug einiges eingerichtet bzw. verstaut.

    Das ist jetzt aber nicht erst seit der letzten Information zu den „Hamsterkäufen“ durch die Regierung so, sondern resultiert ganz einfach daraus das ich sehr viel draußen in der Natur unterwegs bin und mich da dann auch möglichst unabhängig bewegen möchte.

    Zu diesem Zweck z.B. auch die Doppelbatterieanlage und extra Heizung im Fahrzeug.

    20l Wassertank, 20l Dieselkanister, 3x je 15m Seil, Kletter- und Gurtzeug, Klappspaten, Säge, Axt, Angelausrüstung, Kocherkartuschen und zwei Brenner, div. Spanngurte, speziell an das Auto angepasstes Wetterschutzkonstrukt, (rußgeschwärzte) Töpfe und eine Pfanne, ausreichend Batterien für meine elektrischen Geräte wie Lampen, Radio, div. Haltbare Lebensmittel.....ach ich könnte jetzt noch mehr aufzählen.
    Sagen wir mal so, bisher hat es immer gereicht.

    Du hast ja den Wagen, mit dem ich mich dann zur mittleren Not (bei große Not ist eh alles zu spät), absetzen würde schon gesehen. Kompl. funktionaler Innenausbau mit Schlaf und Wohnmöglichkeit.
    Hoffentlich alles was man zum überbrücken des „Fall der Fälle“ benötigt.

    Wie man sich dann draußen bewegt, orientiert bzw. mit den natürlichen Gegebenheiten klar kommt, das ist dann die große Frage in der es hier im Thema auch gehen soll.

    Hast Du z.B. schon mal ein lebensnotwendiges Feuer ohne Feuerzeug entzündet, oder deine Nahrung aus der feien Natur beschafft?
    Hier können wir ja einiges von dem was die Großeltern noch kannten und beherschten wieder neu aufleben lassen.
    Schaden kann es jedenfalls nicht.


    Ach ja, danke für die Nachfrage zur Ausrüstung. Ich habe die Frage gleich mal genutzt um meine ganzen Nahrungsmittel in den vielen Ecken des Defender zusammen zu sammeln.
    Wenn ich sparsam lebe, dann müsste ich den Empfehlungen der Regierung mit dem gefundenen entsprechen. Klar, zwei drei Wildenten müssten schon noch dran glauben.


    comp_IMG_4864.jpg

    Ich stelle dann u.a. auch mal einen bebilderten Erfahrungsbericht zu meinem 3. Erdbackofenversuch ein mit dem ich jetzt mein erstes richtig schmackhaftes Brot in der freien Natur gebacken habe.

    Ja, überhaupt war das Thema „Überleben im Notfall, Tipp´s und Erfahrungen“.


    Gruß
    Lutz
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    Bau- & Geschichtsforschung zur Festungsfront Oder-Warthe Bogen

  6. #16
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    Thema ist sehr interessant. Lutz, wie fängst Du denn die Ente?

    Gruß Dirk

  7. #17
    Benutzer Avatar von PolleBLN
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    Na mit n Defender.
    Problematisch ist nur, daß Blech gar zu bekommen. Knusprig sollte sie allerdings schon von Natur aus sein. Fraglich ist nur, ob man in freier Wildbahn noch welche findet.

    Scherz bei Seite.
    Ich würd sie mit Flitzebogen oder Flinte erlegen.
    Nen anständigen Flitzebogen bauen ist allerdings auch noch mal ne Nummer für sich.

    Wer offenen Auges durch den Wald stapft findet auch Wildpfade. Da kann man mit nem Draht auch Schlingfallen stellen. Braucht allerdings etwas Übung und n Quentchen Glück. Dann brauchts aber auch noch die Eier in der Hose, daß gefangene Wild auch zu erlegen, auszunehmen und abzuziehen.

    Gruß

  8. #18
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    Zitat Zitat von railroader Beitrag anzeigen
    Thema ist sehr interessant. Lutz, wie fängst Du denn die Ente?

    Gruß Dirk
    Und ehrlich zu sein Dirk, bis jetzt habe ich noch keine Wildente getötet. Gegessen schon.
    Diese zu fangen geht jedoch recht einfach.

    Finden und Anlocken mit Brot. Dann eine Angelschnüre mit kleinen Hacken mit etwas Brotrinde bestückt und bei etwas Glück hat man sehr schnell seine Notreserve aus der Natur.
    An der Angelschnüre sollte jedoch ein Vorfach aus Draht zwischen Hacken und Schnüre gebunden sein.

    Das aufwendigere bei der ganzen Sache ist dann das rupfen der Federn und die Zubereitung. Dazu wird wieder heißes Wasser benötigt....für heißes Wasser braucht man Feuer.....für Feuer braucht man......usw.

    BG
    Lutz
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  9. #19
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    Und nicht vergessen, die Federn aufzuheben als Wärmeschutz . Alles kann verwendet werden.

    Enten angeln ist aber schon n bissl fieß und in keinster Weise waidgerecht. Aber wer Hunger hat, hat Hunger.

  10. #20
    Sehr merkwürdig das alles hier. Alternativvorschlag: Ich kauf mir für meine Wochenend-Touren in endlegene Gegenden (z. B. in Polen) ein, zwei Dosen Fertigfutter (für Gasbrenner + Kochtopf), Kaffeepulver & paar Zuckersachen und ausreichend Wasser. Dann fahr ich los. Nach mehreren dieser Selbstversuche lebe ich immer noch. Bild aus Beitrag# 15 ist sehr interessant, so geht's bestimmt besser!

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