Hauptnachrichtenzentrale des MfNV

hallo, die Quittung erfolgte per manueller Tastung bzw. Schalter??, wer hat den betätigt wenn er einfach nur die Tür aufgemacht hat (vergessen/Absicht, unabsichtlich, das berühmte sabotieren damit niemend merkt das ich raus gehe um eine zu rauchen)? Waren nicht Türkontakte bei NVA/ Russ üblich und vor allen Dingen sicherer?
 
Hallo Klondike,

Ja genau, es handelt sich um einen Türkontaktschalter, welcher dem Dispatcher bzw. der Betriebsweisen Steuerung signalisierte, dass die Tür geschlossen und verriegelt ist. Das wird lalle-t gemeint haben. Und unten wird der sein, weil die Zarge um 180 ° umgedreht wurde, um die Anschlagseite der Tür zu wechseln.

Grüße Skynet

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hallo, die Quittung erfolgte per manueller Tastung bzw. Schalter??, wer hat den betätigt wenn er einfach nur die Tür aufgemacht hat (vergessen/Absicht, unabsichtlich, das berühmte sabotieren damit niemend merkt das ich raus gehe um eine zu rauchen)? Waren nicht Türkontakte bei NVA/ Russ üblich und vor allen Dingen sicherer?
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An Deinem Umgangston arbeiten, steht doch da.

Wenn ich solche Fragen gestellt bekomme, definitiv nicht.

Was gefällt Dir denn an den Fragen nicht? Du hast da vielleicht etwas nicht verstanden: Das ist ein Forum. Das lebt von Fragen (und Antworten). Man fragt typischerweise nach dem, was man nicht weiß oder nicht verstanden hat. Das bedingt, dass der Antwortende oft mehr weiß, logisch. Wenn Du damit nicht mit höflicher Kommunikation umgehen kannst - da hinten ist die Tür.
 
hallo, mich hat wirklich interessiert was das da für ein Schalter ist.
falls Lalle hier ließt:
Der Dispatcher hat 2 Lampen je Tür Grün = Tür zu / Rot = Tür offen, ich habe bisher kein Anzeigenschema gesehen mit 3 Lampen, also eine dritte als Quittungslampe um das Signal sichtbar zu machen. Falls ich die übersehen habe welche Farbe hat die? Auch grün? der Dispatcher muss also bei allen Türanzeigen nach Doppelgrün schauen um zu erkennen ob das Bauwerk vollständig verschlossen ist? Um dann die Betriebsweise umzuschalten?
Hast du bitte Infos zu der Darstellung der Quittungsmeldung.

Warum ich so nerve, nach meiner Meinung gibt es 0 oder 1,
- Türkontakt-Schalter gedrückt , Tür zu und Lampe Dispatcher grün.
- Türkontakt-Schalter nicht gedrückt , Tür offen und Lampe Dispatcher rot.
- Tür nur angelehnt, Lampe Rot Tür ist offen, da die Türkontakte im 5 millimeter Bereich funktioniert haben (Bürotüren unter 2mm)
und es gab noch bei den Türen ohne Drehrad also mit Hebel oben unten, Tür zugemacht aber Sperrhebel nich in ZU Position, Lampe Rot

1 Bunkerzugang hatte (bei den größeren) 3 Türen hintereinander, falls Montagezugang nochmal plus x, alle Notausgänge und Notausstiegsklappen jeweils mit 0/1 Kontakt. Ich halte es für unmöglich im Ernstfall (Gammastrahlensensoren geben Alarm) jede Schutztür im Bauwerk nochmals von Hand als ZU zu quittieren. Und Zeit damit zu vergeuden (sorry kann ich nicht netter ausdrücken) bereits als geschlossen signalisierte Türen nochmals als geschlossen zu ......u.s.w.
Zum anderen musst der Quittierende Soldat dann ja erstemal 2 Türen wieder aufkurbel um an die äußere 3te (3) zu kommen und den Schalter auf Kniehöhe.... ist das ein Taster? oder ein Schalter?

Sorry für den langen Text, glaube aber der Kollege @lalle-t oben ist echt sauer, tut mir leid das sich meine Wortwahl so ausgewirkt hat.

@lalle-t : hast du ein Einzelfoto davon das du zeigen kannst / willst.
Gerne auch per PN, will nämlich wirklich wissen was das für ein Teil da ist.
Evtl. ist das eine Installation die es sonst nirgendwo gibt.

Was ich mir noch vorstellen könnte, bei den Türen mit Kurbelmechanismus gab es eine Art Magnetschalter der einen Meißelähnlichen Metallstab in das Zahnrad einrasten ließ, somit konnte die Tür nicht mehr aufgekurbelt werden, also vielleicht ist das dieser ich nenne ihn mal "Feind bleib draussen" Schalter ( Also 1 Soldat konnte manuell die Tür gegen öffnen von aussen von innen sperren, da nur er an dieser Stelle wusste das....u.s.w., Aussenkameras waren äußerst selten bzw. können ausfallen)

Grüße
 
Habe mir das Video (meinst du das von Dir eingestellte?) mehrmals angesehen. Von einen Bunker kann man hier nicht reden, ist mehr ein geschützter Keller, hängt sicher auch mit dem Standort zusammen, Spree in der Nähe, hoher Grundwasserstand. An der Zugangstür (Schleuse scheint nicht vorhanden zu sein) kann ich nur oben links eine Schalter erkennen (meinst du diesen?). Skynet hat die Funktion der Türkontaktschaltern schon richtig beschrieben. War der Kontakt bei den Schleusentüren (kleiner Kasten mit integrierten Metallstift) nicht geschlossen, war der Stromkreis unterbrochen und somit leuchtete die zuständige Lampe beim Dispatcher nicht und zeigte ihm somit an, das die Tür geöffnet war (deswegen mußten Schleusenvorgänge außerhalb der normalen Schleusenzeiten beim Dispatcher angemeldet werden) oder eine sonstige Fehlfunktion vorlag und diese Störung musste sofort repariert werden. Ich rede hier von ständig besetzten SBW.
Zu den Schleusentüren bei den "richtigen" Bunkern, also den Türen mit der Handkurbel. Die Kurbel diente dazu rechts und links jeweils 2 dicke Stahlbolzen auszufahren welche dann elektrisch verriegelt wurden. Diese Verriegelung ließ sich nur wieder elektrisch lösen. Was aber wenn die elektrische Entriegelung, aus welchen Gründen auch immer, versagte. Hier kommt der "Meißelähnlichen Metallstab" (war im Prinzip ein verlängerter Vierkantschlüssel) ins Spiel, er diente als Notentriegelung, wie das innerhalb der Tür detalliert ablief entzieht sich meiner Kenntnis. Ein Ernstfall kam nicht von jetzt auf gleich, da gab es schon eine gewisse Vorlaufzeit so das der Bunker in eine andere Betriebsweise wechselte. Also Gammastrahlensenor meldete sich, da war schon vollstädige Hermetisierung in Kraft. Auch wenn ganz überraschend der Gammastrahlensensor angesprungen wäre, gab es z.B. die Schnellschlußklappen die automatisch die Lufzufuhr gekappt hätten und es wäre auf Umluft geschaltet worden.
 
hallo @BuFu19,
die Sache (der extra Schalter) um die es ging ist leider von User lalle-t gelöscht worden. Es gab in dem von ihm gezeigten Bild einen Schalter etwa 1m vor der Tür in Kniehöhe. Der User gab an das der Schalter eine Quittungsfunktion für den Dispatcher hatte das die Tür wirklich zu ist (oder so ähnlich) Und der Dispatcher dann die Betriebsweise Bauwerk ändert (Müncheberg hat einen dicken Schaltknüppel neben dem Pult)

Die Quittungsgeschichte habe oben in Frage gestellt (sie Beitrag bei #25) Das hat ihn scheinbar so aufgeregt das er alles gelöscht hat.

Und mit dem langen Text hatte ich gehofft meinen Standpunkt....

Ich weiss Heute selber nicht mehr ob das Bild aus der Klosterstrasse war (dort eher geschützter Keller) oder aus einem anderen Objekt, glaube der Kollege erwähnte mal was von Müncheberg wo er u.s.w.

Ich stimme 100% überein mit dem was du geschrieben hast.

Noch was zum Sperrmechanismus. Es gibt die Variante mit dem "Bunkerschlüssel" also ein etwa 20 cm Metallstab etwa 1cm Durchmesser und an der Stirnseite 2 kreisrunde Zapfen, Gegenstück ist ein runder Kreis mit 2 "Augen" in den der Schlüssel passt, Schlüssel 90 Grad gedreht Kurbelmechanismus frei/gesperrt.
Viele (alle?) der größeren Türen haben noch einen ich sag mal Dusch-Brause-Schlauch mit dran, auch als Metallglieder Hüllenschlauch bezeichnet. So ein Teil wie von der Badarmatur zur Handbrause im Bad.
Durch den verliefen Drähte die an diesem Verriegelungsbauteil endeten und nach meinem Wissen an einer Spule und im Inneren der Spule der Vierkant/Meißel nach meiner Erinnerung.

Und den Sinn (Kabel) verstehe ich nicht und somit die Verbindung zu dem extra Schalter von oben.

Ich mach mal Bilder von dem ganzen wenn es interessiert (hab mal eins ausgebaut)

Grüße
 
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Hier kommt der "Meißelähnlichen Metallstab" (war im Prinzip ein verlängerter Vierkantschlüssel) ins Spiel, er diente als Notentriegelung, wie das innerhalb der Tür detalliert ablief entzieht sich meiner Kenntnis.
Hallo Bufu19,

anbei ein Foto von der Mechanik, die war bei den sowjetischen modernisierten gasdichten Türen und gasdichten Drucktüren identisch aufgebaut. Der Riegel sperrte einfach nur das Zahnrad auf der Welle mit den Handkurbeln und funktionierte quasi ähnlich wie ein Magnetventil. Die "manuelle Entriegelung" drückte einfach nur den Riegel zurück. Bei den Türen, die ich kenne, war es ein runder Schlüssel mit zwei Zapfen. Ich glaube, ich habe so einen "Notschlüssel" irgendwo sogar noch rumliegen. Ich hab die manuelle Entrieglung mal im Foto rot markiert. Foto 2 zeigt nochmal ein Endlagenschalter dieser Türen.

HBKW001.jpgHBK001.jpg
 
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Hallo Frank,

Der Schlüssel sieht anders aus, wurden die Türen für das MfNV eventuell umgebaut? Ich habe da ehrlich gesagt, nie drauf geachtet.

Ich hatte vor ein paar Jahren alle Varianten der DG und DZG mit Zusatzkürzel "M" aus sowjetischer Produktion auf ein Zehntel Millimeter mittels Messschieber vermessen und nachgebaut, die Maße stammten allerdings stets aus sowjetischen Bauwerken. Der Schlüssel muss bei denen am Ende zwei Zapfen haben:

1000038295.jpg


Der Schlüssel muss auf das Schwarze runde Ding mit den zwei Löchern passen und wurde dort auch verwendet, um die Stutzen der Hermetisationsprüfrohre in den Türen zu öffnen.

Für eine Live Modellansicht, ich hatte das geöffnete Tür Modell in das Modell des Nachrichtenbunker Vogelsang eingebaut, im Druckluft Raum:


Grüße Skynet
 
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Ja, solche kenne ich auch - noch von @Herrman. Der vorige ist von @moses und damit 'rannte' er immer im FBZ rum.

Schon möglich dass es zwei Versionen gibt. @moses selbst hatte zu Betriebszeiten keinen Zugang zu sowj. Bauwerken.

mfg Frank
 
Falls Herr Kampe derzeit mitliest: Zunächst einmal freundliche Grüße!

Eine schöne Doku, die zu einer Nachfrage anregt:
Wer saß nun eigentlich in den einzig tapezierten Räumen des Bunkers, die selbst der Chef nicht betreten durfte? Es ist von Wsch die Rede. Wenn man sowjetische Strukturen spiegelt, müsste es das MfS gewesen sein. Aber gerade bei der Verschlüsselung von Regierungsverbindungen kann man wohl nicht spiegeln. Saßen da Leute des Fernmeldeamts der Regierung, ging es um das R-Netz? Oder wie war die Sache?

 
Falls Herr Kampe derzeit mitliest: Zunächst einmal freundliche Grüße!

Eine schöne Doku, die zu einer Nachfrage anregt:
Wer saß nun eigentlich in den einzig tapezierten Räumen des Bunkers, die selbst der Chef nicht betreten durfte? Es ist von Wsch die Rede. Wenn man sowjetische Strukturen spiegelt, müsste es das MfS gewesen sein. Aber gerade bei der Verschlüsselung von Regierungsverbindungen kann man wohl nicht spiegeln. Saßen da Leute des Fernmeldeamts der Regierung, ging es um das R-Netz? Oder wie war die Sache?
Inzwischen sind Jahre vergangen, User haben sich zur Frage geäüßert und auch korrekt geantwortet. Richtig, die tapezierten Räume stellten die Wtsch-Zentrale im MfNV dar. Genutzt und betrieben von Na.-Spezialisten des MfS. Genutzte Leitungswege aus den Bunker waren Mietleitungen der Deutschen Post und auch in Sonderkabeln der NVA. Die Schlüsseltechnik befand sich in den Räumen der Zentrale. Ortsseitig waren die Anschlüsse/ Endstellen und Leitungswege gesichert. Alle Mitarbeiter der Zentrale hatten eine Betretensberechtigung des Bauwerkes vom Leiter HptNZ, waren namentlich bekannt. Mit dem Leiter der Zentrale Peter R. gab es eine gute Zusammenarbeit. Die Räumlichkeiten für die Zentrale waren bereits in der Projektierung des Bauwerkes geplant. Richtig ist, kein Angehöriger der HptNZ hatte die Genehmigung zum Betreten. In den Kommentaren genannten Regierungsverbindungen lagen in der Verantwortung des Fernmeldamtes der Regierung (FMA) in der Klosterstrße Berlin. Die Verbindungen wurden offen betrieben. Das Amt befand sich in einem geschützten Bauwerk. Auch mit diesem Amt bestand eine enges Zusammenwirken und freundschaftliche Kontakte mit der HptNZ.
 
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