18.12-19.12.2015: Tour nach Liegnitz (Bunker und Sanatorium der Sowjetarmee)

Das halte ich für ein Missverständnis. Du referierst zum Kommandopunkt der Nordgruppe sowie dem der 4. Luftarmee. Gemeint ist vom Vorredner etwas anderes: Der (vorgeschobene) Kommandopunkt des VOK mit NAchrichtenzentrale TN BISER.

Mir persönlich ist die konkrete Lage dieses KP nicht bekannt, ich weiß lediglich, dass es ihn gab.

Martin, darf ich meine Teilnahme anmelden?

Bitte nochmals die verlinkten Beiträge lesen. Es gibt aber Unklarheiten in der Zuordnung. Viele infrage kommende Nutzer und unterschiedliche Zeitepochen.
 
Zitat von martin2 Beitrag anzeigen
Martin, darf ich meine Teilnahme anmelden?
Na klar. Warum nicht! In Liegnitz habe ich mehrere EZ geblockt. Knapp 30 EUR p.P. inkl. Frühstück. Ich zähle Dich unter Interesse oder fester Zusage?
Zähle mich bitte unter "feste Zusage". Ich würde ein EZ nehmen und gern auf Deinem oder Büttners Beifahrersitz sitzen.

Leicht grinsend: Der Beifahrersitz sollte schon im Auto sein ... ich habe da schon einiges erlebt.
 
Kleines Update:

Bisher sinds:
10 Zusagen
4 Interessenten
1 Nachzügler

Die Zimmer der Personen die zugesagt haben sind entsprechend gebucht. Ich bitte die "Interessenten" mich kurz zu informieren wie der Status ist.

BG
Martin
 
Hi,

ich würde auch gerne mitkommen aber ich wüsste vorher was so an Kosten (abgesehen von Übernachtung und Verpflegung) auf einem zukommen?
 
Kleines Update:

Bisher sind:
10 Zusagen
13 Interessenten
1 Nachzügler

zusammen gekommen. Weitere Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Zu den Kosten:

Unterkunft:
Einzelzimmer kosten je nach Kategorie 30/35 EUR, ein Doppelzimmer knapp 40 EUR, Dreibettzimmer knapp 50 EUR. Jeweils je Zimmer und inkl. Frühstück.

Programm Fr:
- Ankunft ca. 20-21 Uhr, danach Abendessen

Programm Sa:
- Bunkerbesichtigung in Legnica
- Stadtrundgang zu den Spuren der Sowjetarmee in der Stadt
- Flugplatz Legnica
- Hospital Legnica

Kosten: ca. 40-50 EUR p.P.

Programm So (dann in kleinerer Gruppe):
- Bunkeranlagen bei Wilkocin, Dauer ca. 4-6h

Da ich einige noch nicht persönlich kenne, benötige ich vorab eine Überweisung. Sobald ich alle Kosten zusammen habe, schreibe ich die entsprechenden Daten per PM.

Die, die noch eine zweite Nacht bleiben möchten geben mir bitte alsbald Bescheid damit ich auch die Zimmer reservieren kann. Als Ziele stehen soweit ich das heraushörte die beiden recht komplexen Bunkeranlagen bei Wilkocin auf dem Programm.

BG
Martin
 
Ahoi in die Runde,

da das Museum nur am Freitag für uns Zeit hat, gibt es schon eine Gruppe von Unerschrockenen die am Freitag Vormittag anreisen. Anbei der aktuell geplante Ablauf:

Programm Fr:
- Ankunft Gruppe 1: ca. 12 Uhr, Besuch des Museums mit anschließenden Stadtrundgang
- Ankunft des restlichen Teilnehmer gegen Abend, Abendessen ist ab 19/20 Uhr geplant, das hoteleigene Restaurant hat bis 23 Uhr geöffnet

Programm Sa:
- Bunkerbesichtigung in Legnica
- Stadtrundgang zu den Spuren der Sowjetarmee in der Stadt (wenn am Tag zuvor interessante Sachen gezeigt wurden)
- Flugplatz Legnica
- Hospital Legnica, falls das Hospital nicht möglich ist, gibt es mehrere Ausweichziele wie z.B. eine Bunkeranlage bei Swidnica
- Dauer, bis zum Einbruch der Nacht, dann düsen die, die nur eine Nacht vor Ort bleiben nach Hause, Rest fährt ins Hotel

Programm So (dann in kleinerer Gruppe):
- Bunkeranlagen bei Wilkocin, Dauer ca. 4-6h

Die, die ich nicht kenne maile ich in den kommenden Minuten an und benötige bis kommenden Mittwoch eine entsprechende Überweisung der Hotelkosten, sonst wird das reservierte Zimmer storniert und Nachrücker haben die Gelegenheit den Platz einzunehmen. Aktuell sind 22 Personen angemeldet.

Wer noch keine Mitfahrgelegenheit hat, sollte sich melden.

Beste Grüße
Martin
 
Für kommenden Freitag / Samstag sollte hoffentlich alles klar sein. Für das Freitagsprogramm haben sich jetzt 12 Personen gemeldet. Am Samstag sind wir dann so alle erscheinen 25.

Hier nochmal der grobe Ablauf:

Freitag, Treffzeit: 11:45 Uhr

Programm Fr:

13.00 Besichtigung des ehemaligen Stabs der Nordtruppen der Roten Armme (PGWAR)
14.00 Rundgang über das Gebiet des ehemaligen Komplexes 1 R “Quadrat”
15.00 Besichtigung des Geländes und des Lazaretts von PGWAR
16.00 Besichtigung der alten Kasernengelände an der Goldbergerstraße
17.00 Stadtzentrum, Denkmal der Roten Armee, ehemaliges Garnisonkommando
18.00 Ehemalige Kaserne der Luftwaffe im Stadtgebiet

Programm Sa:

09.00 Kommandobunker der Luftwaffe im Stadtgebiet
10.00 Besichtigung des Geländes und des Lazaretts von PGWAR (es wird aktuell geprüft ob die Genehmigung von Freitag auf den Samstag umgeswitcht werden kann, falls nicht, rutscht der Flugplatz nach vorn und im Anschluss geht es zu einer Bunkeranlage bei Swidnica)
13.00 Flugplatz Liegnitz

Programm So: (für die, die noch da bleiben)

09.00 Kommando und Kommunikationsbunker in Wolfersdorf/Wilkocin

BG
Martin
 
Nur noch ein Update zum Programm für die kommenden Tage: die Verschiebung des Programmpunktes "Besichtigung des Geländes und des Lazaretts von PGWAR" hat auf den Samstag geklappt.

Die Teilnehmergebühr für die Fahrt wurde im Oktober mit 40-50 EUR p.P. beziffert, sie beträgt aber letzlich:

für Mitglieder des Vereins Orte der Geschicht e.V. = 15 EUR pro Person
für Nichtmitglieder des Vereins Orte der Geschichte e.V. = 25 EUR pro Person


BG und bis morgen!
Martin
 
Es war eine schöne Tour. Ich hoffe es sind alle gesund und munter nach Hause gekommen!

Wir trafen uns am Freitag Mittag in Liegnitz und erhielten vom Direktor des Museums bei Kaffee und Kuchen einen interessanten Vortrag zur Zeit der sowjetischen Ära der Stadt. Mehr als 150 größere und kleinere Objekte wurden von den sowjetischen Streitkräften bis 1993 genutzt. Die Stadt war in einen zivilen und den militärischen Bereich geteilt. Man schätzt die Zahl der hier stationierten Soldaten und Offiziere auf 15-20 000 Personen. Anschließend ging es zu verschiedenen Liegenschaften in der Stadt mit einer sowjetischen Geschichte. Nach der Ritterakademie wurde auch das Gebäude des Stabs der Nordtruppen der Roten Armee (PGWAR) besucht. Der Geschäftsführer der staatlichen Versicherungsgesellschaft Zakład Ubezpieczeń Społecznych (ZUS) hat uns im Büro des Oberkommandierenden empfangen und kurze Worte zum Gebäude verloren. Anschließend ging es auf eine Führung durch das Gebäude und die gesamte Liegenschaft. Der ehemalige Kultursaal und zahlreiche Ebenen wurden zu Archivräumen umgestaltet. Nach einer guten Stunde wurden Gebäude des ehemaligen Komplexes 1 R “Quadrat” besichtigt. Wir sahen den Sitz der Geheimpolizei, Villen der Offiziere und Generäle. Zahlreiche Spuren sind auch 22 Jahre nach Abzug der Truppen im Stadtgebiet zu erkennen. Aufgrund des Regenwetters haben wir das geplante Programm etwas eingekürzt und sind nur noch in die Innenstadt zum Dankbarkeitsdenkmal der Roten Armee gewandert. Anschließend wurde beim Abendessen gefachsimpelt und der Rest der Teilnehmer truddelte nach und nach ein.

Der Samstag war ebenso ereignis- und fotoreich. Nach dem Frühstück ging es in einen ehemaligen Kommandobunker der Luftwaffe, welcher sich direkt auf dem Gelände des Hotels befindet. Die Anlage besteht aus zwei Bogendeckungen mit einem monolitischen Zwischenteil und soll zu einem Veranstaltungsort umgebaut werden. Im Anschluß fuhren wir zum ehemaligen Lazarett der Sowjetarmee vor den Toren der Stadt, wofür wir eine Sondergenehmigung zum Besuch erhalten hatten. Die Gebäude befinden sich im guten Zustand. Im Vergleich zu anderen Anlagen sind wenige Vandalismusspuren zu finden. Höchstwarscheinlich Wachmann und Wachhunden sei Dank. Das Gelände hat seit einigen Tagen einen neuen Besitzer. Inwieweit man nochmal auf das Gelände kommt ist also fraglich. Anschließend ging es zum ehemaligen Fliegerhorst Liegnitz mit seinen noch vorhandenen Bauten. Nachdem die wichtigsten Gebäude inspiziert wurden, führte uns der Weg zu einer Bunkeranlage bei Swidnica. Hier waren vier Bogendeckungen mit einem monolitischen Zwischenteil vorhanden. Nach dem Besuch ließen wir den Tag in einem empfehlenswerten Restaurant (Maria) in Waldenburg den Tag ausklingen. Einige unerschrockene haben sich zuvor den vermeintlichen Fundort des ominösen Goldzuges angesehen. Ein Teil der Teilnehmer fuhr wieder zurück nach Berlin und der Rest ins Hotel.

Am Sonntag standen dann bei denen die bis Sonntag blieben u.a. eine Troposphärenfunkzentrale, die beiden Kommando und Kommunikationsbunker in Wolfersdorf/Wilkocin sowie die Überreste des Fliegerhorst Aslau auf dem Programm.

Anbei einige Impressionen.

BG
Martin
 

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