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Thema: Urlaub in Tschernobyl oder "die coole Elena"

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Urlaub in Tschernobyl oder "die coole Elena"

    Kennt ihr Elena "Kiddofspeed" schon?

    Wenn nicht unbedingt mal hier gucken:

    http://www.kiddofspeed.com/chapter1.html

    Diese coole Braut ist zwar seit die Webseite existiert immer wieder
    mal etwas in die Kritk geraten, was den Wahrheitsgehalt mancher Ausführungen angeht, aber macht Euch einfach selbst mal ein Bild davon!
    Ich war ganz fasziniert als ich diese Bilder das erste mal betrachtete, passt gut zu unserem Hobby und prima in diese neue Forenkategorie.
    Tschernobyl [hoffe, dass ich das jetzt richtig geschrieben hab ]
    ist wohl die größte und gruseligste Geisterstadt auf Erden.
    Aber wer noch vor hat Kinder zu zeugen, sollte mal lieber zuhause bleiben.. :lol:

    Mit besten Grüßen, E.!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von bors
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    Nette Seite.Da sind ja öfter mal Geigerzählerwerte um die 100micro R/hr zu sehen(eimal um die 350).Hat jemand 'ne Ahnung ab welchen Wert es wirklich gefährlich wird??Also auf die Tour hätte ich auch mal Bock 8) .Natürlich nur mit der strahlenden KAWA-ELLI...

  3. #3
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    Geiles Bike oder? :shock:
    Mit der Strahlenbelastung ist wohl weniger ein gemessener Höchstwert sondern die Dosis dh. die Zeit der Aussetzung entscheident: 7 Sievert (Sv) ist wohl tödlich, deswegen war sie dort auch relativ schnell mit der Maschine unterwegs...

  4. #4
    Benutzer Avatar von fulcrum
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    @ Erkunder,

    ist ja die absolute Gruselseite!!! Danke fuer den Link. Wer da in 600 Jahren wieder angesiedelt werden soll, tut mir jetzt schon leid. "Ground Zero" - im wahrsten Sinne des Wortes...


    Gruß Fulcrum

  5. #5
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    Naja- es schneit- und ich hab ein bißchen Zeit, meinen Senf dazuzugeben....
    Interessante Fotos. Übrigens gab es mehrfach Reportagen im Fernsehen über dieses Gelände. Diese fast menschenlehren Straßen und Gebäude sind beeindruckend- war es doch eine sehr große Stadt. Fast- weil es immer wieder "Touristen", Kamerateams, Militärs ect. gibt, die sich in dieses Gebiet bewegen. UND, in der Sperrzone leben noch immer Menschen. Die Frau ist nicht verrückt..... Erkunder schreibt "cool".... es ist eben kalkulierbar wie das Abseilen an einer Hauswand oder das Springen mit dem Fallschirm aus großen oder sehr niedrigen Höhen.
    Übrigens würde ich morgen auch mal vorbeischauen... DENN die Strahlenbelastung ist "kalkulierbar". Im übrigen kommt es darauf an, welcher Art von radioaktiven Isotopen man sich aussetzt bzw wie diese auf den Körper wirken. Das heißt- für einen Kurzaufenthalt in der Stadt ist es eben besser einen Atemschutz* zu tragen und die Kleidung gut abzudichten als mit dicken Bleiplatten durch die Gegend zu rennen. Denn die Gefahr durch Inkorperation radioaktiver Isotope ist im Außenbereich die größte Gefahr. Wer Lektüre zum Totlesen wünscht....bitte bloß nicht melden 8) Bei den Versandkosten der Post versende ICH nur noch gegen Vorkasse. :lol:

    Gruß, BF.

    *Mund-, Nasen-, Augenschutz je nach Windgeschwindigkeit.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von fernaufklärer
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    Nicht so einfach zu bemessen!
    Der natürliche background beträgt 50 nanoSievert pro Stunde. Und an der Ostsee noch weniger als im Gebirge.
    Wobei ja jedes Organ verschieden stark auf die empfangene Dosis (dEnergie nach dMasse) reagiert.
    Bei der Risikobetrachtung geht man davon aus, daß die Häufigkeitsrate strahleninduzierter Krebstoten bei einer kurzzeitig wirksamen Ganzkörperdosis von 10 milliSievert um zusätzlich 100 pro million Menschen steigt. Ist alles empirisch.
    Außerdem macht es noch einen Unterschied, ob die erhöhte Dosis denOrganismus kurz oder über einen längeren Zeitraum verteilt trifft. letzteres hat sich als "gesünder" herausgestellt. Zumindest bei Röntgen- Beta und Gamma nimmt mit sinkender Dosis die Wirkung stärker ab, als bei linearer elation anzunehmen ist. So, bildet Euch Eure eigene Meinung...!
    Meine Armee- Uhr hat Tritium- Zeiger und mir ist noch nicht schlecht.. :P

    gruß f.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von fernaufklärer
    Meine Armee- Uhr hat Tritium- Zeiger und mir ist noch nicht schlecht.. :P

    gruß f.
    Soso- die Bw weiß schon, warum man fast alles strahlende aus dem Verkehr zieht :lol: - selbst die Originaluhren von "Tutima" (um die 1500Euro) strahlen nicht mehr. Aber Tritium....hm....ein "weicher" ß-Strahler..... na solang Du Dein Uhrenglas nicht einschlägst und die Leuchtziffern anknabberst; wirst Du uns wohl noch lang erhalten bleiben. Was uns NATÜRLICH ALLE freut. :shock:

    Gruß, BF.

    PS: Man beachte die 3A beim Umgang mit radioaktiven Quellen.

    A- Abstand
    A- Aufenthaltsdauer
    A- Abschirmung .... und nun viel Spaß in Tschernobyl..... 8)

  8. #8
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    Fernsehtip: Heute abend 21:15 3sat

    Gru, BF

  9. #9
    Wurm
    Gast
    Hallo !

    Interessante Seite,wenn man sich das durchliest wird einen sehr mulmig. Würde mich auch reizen dort mal durchzuspazieren. Aber habe keine Mailadresse oder Adresse gefunden,würde gerne mal mit der Kontakt aufnehmen und dann dort hinfliegen. Mich reizen immer verlassene Orte. Habe in zwei Wochen geschäftlich in Karlsruhe zu tun und fahre dann mal in ban saint jean im Elsaß vorbei dort soll es auch eine verlassene Stadt geben.Wer kommt aus der Gegend ?

    Wurm

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    Bayerns Wildschweine strahlen noch immer

    24. August 2005

    TSCHERNOBYL-UNFALL

    Bayerns Wildschweine strahlen noch immer

    19 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind Tiere und Pflanzen in Deutschland zum Teil immer noch stark radioaktiv belastet. Bayerische Wildschweine strahlen gar immer stärker, wie das Bundesamt für Strahlenschutz jetzt herausgefunden hat.

    Wildschwein: Manches Tier blickt in eine strahlende Zukunft
    Großbildansicht
    DPA
    Wildschwein: Manches Tier blickt in eine strahlende Zukunft
    Salzgitter - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Radioaktivität von Wildbret sowie von Pflanzen und Böden des Bayerischen Waldes messen lassen. Das Ergebnis: Noch immer leiden Tiere und Pflanzen unter der Strahlung, die 1986 durch den Atomreaktor-Unfall im Kraftwerk Tschernobyl freigesetzt wurde.

    "Bei Wildschweinen steigt die radioaktive Belastung seit 1996 sogar wieder an", erklärte der Sprecher des BfS, Florian Emrich. Als Ursache für die Verseuchung gilt die Pilzart Hirschtrüffel, die auf dem Speiseplan von Wildschweinen steht. Rotwild sei dagegen weniger stark betroffen.

    Der gemessene Mittelwert der radioaktiven Kontamination von Wildschweinfleisch im untersuchten Gebiet betrug laut BfS im vergangenen Jahr rund 6700 Becquerel Radiocäsium pro Kilogramm (Bq/kg). "Damit liegt die durchschnittliche Belastung von Wildschweinen um ein Vielfaches über dem Grenzwert zur Nahrungsmittelvermarktung von 600 Bq/kg Radiocäsium", erklärte Emrich.

    Die Ursache der hohen Belastung liegt darin, dass die unter der Erde wachsenden Hirschtrüffel ein besonders guter Speicher für das radioaktive Cäsium sind, das nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl vor allem über Süddeutschland niedergegangen und langsam in tiefere Bodenschichten gewandert ist. In den Hirschtrüffeln selbst wurden im Schnitt 24.700 Bq/kg gemessen.

    "Deshalb ist auch in den kommenden zwei Jahrzehnten nicht mit einem nennenswerten Rückgang der Kontamination von Wildschweinfleisch zu rechnen", sagte Emrich.

    Deutlich niedriger belastet sind laut BfS dagegen Rehe und Rothirsche. Während bei Rothirschen mittlerweile der gesetzliche Grenzwert für die Vermarktung in der Regel unterschritten wird - 2003 übertraf keine Probe den Wert von 600 Bq/kg Radiocäsium -, betrug der bei Rehen gemessene Mittelwert im vergangenen Jahr noch 530 Bq/kg, mit deutlich höheren Werten im Herbst. Rehe ernähren sich in größerem Maße von höher kontaminierten Grünpflanzen wie Farnen und, je nach Jahreszeit, unterschiedlichen Pilzarten.

    Wer für sich persönlich die Strahlenbelastung so gering wie möglich halten möchte, sollte nach Ansicht des BfS auf den Verzehr von vergleichsweise hoch kontaminierten Pilzen und Wildbret verzichten. Es sei aber "nicht dramatisch" wenn man gelegentlich ein Wildschwein-Gericht esse, sagte Emrich. Zudem seien Wildschweine aus anderen Gegenden Deutschlands weniger belastet.

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