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Thema: Dessau-Kapen: Heeres-Munitionsanstalt / VEB Chemiewerk Kapen

  1. #1
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    Dessau-Kapen: Heeres-Munitionsanstalt / VEB Chemiewerk Kapen

    Hallo erstmal
    Jedes mal wenn ich auf dem Weg zur Berufsschule bin, fahre ich an diesem Objekt vorbei, und denke mir :"da musst du unbedingt mal rauf".
    Nun das Problem wie bei vielen anderen Objekten auch -> Betreten Verboten!!!
    Ich selber suche mir gerne Ansprechpartner raus die für diese Gelände zuständig sind und frage diese um Erlaubnis es Betreten zu dürfen.
    Leider finde ich bei diesem Gelände aber keinerlei Infos.
    Ich war schon öfters am Ort, aber habe da auch selten jemanden in Form von Forstarbeitern oder sonstigem gesehen.
    Nun meine Frage, hat jemand vllt Infos zu zuständigen Personen?

    Hier ein Link zu dem besagtem: http://www.sachsenschiene.net/bunker/mun/mun_22.htm

    Würde mich um hilfreiche Antworten freuen,
    Mfg LoPla.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Büttner
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    Hallo LoPla, ich befürchte, zu dieser Liegenschaft wirst du hier öffentlich keine Ansprechparter erfragen können, bzw. hilfreiche Antworten erhalten. Die von dir aufgezeigte Verfahrensweise ist aber grundsätzlich vorbildlich. Tut mir leid das ich dir in diesem konkreten Fall nicht behilflich sein kann. Die Vergangenheit dieser Liegenschaft ist nicht ganz ohne.
    Rote Plätze: Online-Update (5) vom Februar 2010 Luftfahrtpublizistische Referenzen: www.flugschrift.net

  3. #3
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    Ich bedanke mich auf jeden Fall erstmal für deine Antwort.Ich habe mir schon fast gedacht das man mir nicht wirklich weiterhelfen kann.
    Und ja mit der Vergangenheit hast du schon recht, wenn man sich das mal ganz genau durch den Kopf gehen lässt.
    Zu mal das betreten heut zu Tage auch nicht ganz ungefährlich ist wenn man sich dieses Bild anschaut.
    http://www.hdrpix.de/wp-content/gall...ienbaum_01.jpg

  4. #4
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    Zitat Zitat von Büttner Beitrag anzeigen
    Vergangenheit dieser Liegenschaft ist nicht ganz ohne.
    Hier empfehle ich die Lektüre des Buches "Die Geheimnisse von Kapen - Heeresmunitionsanstalt, VEB Chemiewerk, Kontamination". Im WK II wurde in Kapen u.a. der Kampfstoff Lost (auch Yperit) hergestellt. Als man den nach dem Kriege loswerden wollte, hat man einiges falsch gemacht, musste sich mit dem Thema immer wieder befassen, das letzte Mal 2003-2005.
    Ab den 60er Jahren wurde in Kapen die Schützenabwehrmine PPM-2 gefertigt und getestet. Diese wurde auch an der Innerdeutschen Grenze eingesetzt (trotz Räumung kann auch heute eine Gefährdung nicht vollständig ausgeschlossen werden). Ab den 70er Jahren wurde in Kapen die SM 70 (=Splittermine 70, umgangssprachlich auch als Selbstschussanlage bezeichnet) hergestellt.
    Daneben wurden weitere Sprengmittel entwickelt, getestet und gefertigt.
    Der Teil des Geländes, der heute noch komplett abgeschottete ist, wurde von der GSSD genutzt.
    Alle genannten Umstände trugen dazu bei, dass auch heute das Bewegen in dem Areal als nicht ungefährlich bezeichnet werden muss.

    Gruß Klaus

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von fernaufklärer
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    ....wobei die besagten Arsenreste von 2003- 2005 eigentlich nichts mit Yperit zu tun haben.
    Eher mit anderen Kampfstoffen.
    Dennoch, das Gelände ist ein heftiger Hotspot. Ich habe die weißvermummten Männer selbst gesehen, bevor der Acker mit PV vollgepflastert wurde.

    vG, FA
    Der Sozialismus hat ein Zentralkomitee - die kapitalistische Diktatur hat eine Zentralbank.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von the passenger
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    Zitat Zitat von fernaufklärer Beitrag anzeigen
    ....wobei die besagten Arsenreste von 2003- 2005 eigentlich nichts mit Yperit zu tun haben.
    Eher mit anderen Kampfstoffen.
    Dennoch, das Gelände ist ein heftiger Hotspot. Ich habe die weißvermummten Männer selbst gesehen, bevor der Acker mit PV vollgepflastert wurde.

    vG, FA
    Sorry, was ist PV? Photovoltaik?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von fernaufklärer
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    ja - auch sorry!
    Der Sozialismus hat ein Zentralkomitee - die kapitalistische Diktatur hat eine Zentralbank.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von the passenger
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    Zitat Zitat von fernaufklärer Beitrag anzeigen
    ja - auch sorry!
    Danke!

    Bäckerin.jpg

  9. #9
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    nunja, das von Dir gefundene Schild ist noch das harmloseste in der Liegenschaft.

    und: LOST ist dort nicht hergestellt worden, der kam von der Orgacid aus Ammendorf.

  10. #10
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    Da bekommt der Begriff "LOST PLACE" eine völlig neue Bedeutung... ;-)

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