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Thema: Machbar oder Quatsch? Hohlraumsuche mit der Wünschelrute

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Machbar oder Quatsch? Hohlraumsuche mit der Wünschelrute

    Ich will es gleich vorab schreiben, weder habe ich mir in den letzten Tagen den Kopf gestoßen noch nehme ich Drogen oder andere Sachen. Mir war bei der Erstellung des Themas auch klar das einige, die mich kennen, sich jetzt sicher besorgt fragen werden ob ich nun „komplett frei drehe“.
    Nee nee, keine Sorge. Es ist alles im grünen Bereich und ich beabsichtige auch nicht die angesprochene Sache für meine weitere Arbeit am OWB so richtig ernsthaft zu nutzen.

    Jetzt zum Thema

    Ich hatte vor kurzem ein Gespräch zur Wünschelrutensuche. Nun ja, für mich war es bisher immer etwas suspekt. Wundersame Typen die mit irgendwelchen gebogenen Stöckchen durch die Landschaft ziehen und irgendwas im Boden suchen. Nö, so etwas habe ich eigentlich nie richtig ernst genommen und es dementsprechend auch wieder schnell verdrängt.
    Eben bis zu dem o.g. Gespräch in dem es auch um Suche ging. Speziell die Suche nach betonierten Hohlräumen im Boden. Das war jetzt genau das Stichwort für mich Hohlräume = Hohlgänge. Und davon gibt es an der Festungsfront OWB ja bekanntlich genügend und wie es immer so ist auch noch viel mehr wilde Geschichten dazu.

    Was lag also näher der Sache mit der Wünschelrute dort mal (heimlich) genauer nachzugehen.
    Gestern war nun der Tag meiner ersten Versuche für das von mir bisher skeptisch betrachteten treiben.

    Zwei Winkelruten aus Schweißdraht waren schnell gebogen, Zeit zur Fahrt an den OWB hatte ich und Stellen an dem der 100% genaue Standort von unterirdischen Betonbauten mir bekannt ist gibt es auch.
    Meine einzige Sorge war nur: „hoffentlich beobachtet dich hier keiner von den polnischen Bunkerkollegen bei der Aktion“.

    Die ausgesuchten Teststellen für mich und die zwei gebogenen Schweißdrähte waren zum einen über dem Eingangsbauwerk A64 mit dem dazugehörigem unterirdischen Bahnhof, der Entwässerungs- und Notausgang Nordost und über einer gefluteten Sprengstelle des HG-Systems.

    Was soll ich sagen....ich war sprachlos! Bei mehrfachen Querbegehung z.B. über dem Hohlgang bei der A64 (Eingangsbauwerk) bewegten sich die Winkelruten in meinen Händen immer genau über dem Gangverlauf stark zueinander. Unglaublich und auch irgendwie unheimlich und nicht zu erklären. Ich hätte nie gedacht das das so funktioniert....aber die Bewegungen der beiden Ruten zueinander gar bis zum kompl. kreuzen waren bei jedem Testgang ziemlich genau und wiederlegten meine bisherige Skepsis.

    Die Erdüberdeckung an den verschiedenen Teststellen an der A64 war von 2 bis 5 m. Fast gleiche Ergebnisse beim übergehen des Entwässerungs- und Notausganges Nordost. Wobei ich dort an einer Stelle eine seitliche Verschiebung von ca.4m feststellen musste.
    Auch sehr eindeutig waren die „Messergebnisse“ im Bereich der Sprengstelle in nördlicher Richtung.
    Für mich sehr verwunderlich, da dort die Tiefe des Ganges bei ca.7m anzusiedeln ist. Wobei gesagt werden muss das hier das Erdreich, bedingt durch das nach oben drückende Wasser, auch sehr feucht ist.

    Tja, da stand ich nun gestern Abend mitten im Wald mit meinen Drahtbügeln in den Knochen und war mehr als überrascht von dem was ich selbst erlebt und getestet habe.

    Wie ist Eure Meinung?

    Selber schon mal getestet oder seid ihr genau so skeptisch wie ich vorab?

    Wie tief und in welcher Größenordnung wird es, wenn überhaupt, machbar sein?

    Gruß Lutz
    der noch nicht mal weiß ob sein Bett auf einer Wasserader steht

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Ohh, das Bild von meinen Prototypen vergessen.


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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Maus
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    Zitat Zitat von jollentreiber Beitrag anzeigen
    Wie ist Eure Meinung?

    Selber schon mal getestet oder seid ihr genau so skeptisch wie ich vorab?
    Jolle,
    ich möchte Dir empfehlen, Dich bei der Randi Foundation in der "One Million Dollar Paranormal Challenge" zu bewerben. Dort gibt es eine Prämie von 1 Mio Dollar für jeden, der einen Beweis für irgendeine übernatürliche oder paranormale Fähigkeit bzw. ein solches Ereignis erbringen kann:

    At JREF, we offer a one-million-dollar prize to anyone who can show, under proper observing conditions, evidence of any paranormal, supernatural, or occult power or event.
    Die Infos dazu incl. Teilnahmeformular findest Du hier:
    http://www.randi.org/site/index.php/1m-challenge.html

    Wenn Du dann die 1 Mio gewinnst, möchte ich bitte die üblichen 15% Provision für diesen Tip, danke.

    Gruß M.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Zitat Zitat von Maus Beitrag anzeigen
    ..... der einen Beweis für irgendeine übernatürliche oder paranormale Fähigkeit bzw. ein solches Ereignis erbringen kann:
    Hallo Maus,

    darum geht es ja ansich nicht. Das die übernatürlich oder paranormal sind, das möchte ich bezweifeln.
    Die Frage ansich ist ja, wie kommt es zu den Ausschlägen der Drähte die ich vor Ort beobachten konnte? Dafür muß es ja eine physikalische Erklärung geben. Oder?



    Zitat Zitat von Maus Beitrag anzeigen
    Wenn Du dann die 1 Mio gewinnst, möchte ich bitte die üblichen 15% Provision für diesen Tip, danke.
    Tja Maus, da muß ich Dich leider entäuschen, da ich nicht die Absicht habe mich an dieser Ausschreibung zu beteidigen.

    Gruß
    Lutz

  5. #5
    Benutzer Avatar von Frank K.
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    Lutz,
    wir hatten ja gerade ein interessantes Gespräch dazu. Wie gesagt, so aus der Welt ist es schon nicht. Du wirst auf diese Art & Weise eine Störung des Magnetfeldes dort in der lokalen Umgebung 'gemessen' haben. Zumal du ja auch noch eine (dafür empfindlichere) Metalrute benutzt hast. Diese Störungen werden eben sicher durch die Stollensysteme hervorgerufen sein. Daher wird man dafür auch kein Preisgeld einheimsen können, ich denke das ist auch nicht der Plan.

    Von der Effekttiefe kann man so vom 3 bis 5 fachen des Ø der Röhren ausgehen. Mit elektonischen Meßgeräten sicher noch feiner & weiter erkennbar, das ist ja hier recht grobes Verfahren.

    Grüße Frank

  6. #6
    Neuer Benutzer Avatar von wandersmann0
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    Hallo Lutz!
    Also grundsätzlich glaub ich nich das das funktioniert. Du warst an Orten wo du wustest das da etwas ist (Hohlgänge), und du wustest auch in etwa wo es ist. So denke ich hast du dich in Form von Autosuggestion selbst beeinflusst und
    unbewust die Ruten bewegt. Mach das mal in Form eines Doppel-Blind Versuchs (weder du noch ein unabhängiger Beobachter wissen ob und wo da was ist). Wenn dann nach dem Buddeln tatsächlich etwas zum vorschein kommt, wär ich
    schon ehr bereit da nochmal drüber nachzudenken.....

    Wenns Klappt komm ich vorbei und wir suchen nach A14, Ok?

    Gruß Olli

  7. #7
    Benutzer Avatar von kallepirna
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    Ich kenne bzw.habe mal gehört das man dafür Weidenruten nimmt da neutral aber ob es stimmt so richtig mag ich nicht daran glauben. kallepirna

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von fugaZi
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    Moin Lutz.
    Ich hatte mal das gleiche Erlebnis. Jemand hat mir gezeigt, wie man so ne Rute hält und mich losgeschickt und ganz von allein bewegte sie sich plötzlich. Ich dachte auch erst: "Bin ich jetzt im falschen Film? Kann doch nicht sein!". War aber so. Auch nach Wiederhloungen.
    Und dann habe ich gemerkt warum: Nach einer Weile wurden meine Hände lahm und bewegten sich minimal. Durch das "Konstruktionsprinzip" erzeugte die kleine Bewegung einen großen Ausschlag an der Rute. Mit dem Wissen habe ich es noch mal versucht aber darauf geachtet, dass ich die Hände NICHT bewege. Wat soll ich sagen, die Rute bewegte sich auch nicht mehr. Und damit war es für mich erledigt...
    Gruß, Hannes

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Zitat Zitat von fugaZi Beitrag anzeigen
    Mit dem Wissen habe ich es noch mal versucht aber darauf geachtet, dass ich die Hände NICHT bewege. Wat soll ich sagen, die Rute bewegte sich auch nicht mehr.
    Ja Hannes, das sich bei Kenntnis der Stelle (das war ja ansich bei meinem Test der Fall) die Hände wie von Geisterhand die Rute führen, konnte ich auch schon lesen. Diesbezüglich habe ich auch versucht die Fäuste nicht allzusehr und fest zu schließen. Also die Drähte recht locker und in einem leichten Winkel nach vorne paralel zu halten.

    Eigentlich müsste man mal einen Unbeteidigten, also jemanden ohne Ortskenntnis, an den Stellen einen Kontrollauf machen lassen.
    Wer will?

    Gruß
    Lutz

  10. #10
    Benutzer Avatar von Frank K.
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    Nun so zum Lachen finde ich das nicht. @Olli hat völlig berechtigt auf das Problem dabei aufmerksam gemacht und eigentlich auch noch dabei darauf verwiesen, was du noch so an Versuchsreihen vor dir hast. Wenn du es denn Wissen willst.

    Grüße Frank

    PS: Die Leute mit der 'Überlichtgeschwindigkeit' hatten offensichtlich auch 'nur' Probleme mit losen Kabeln. Die Klingonen Europas, die Italiener.

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