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Thema: Dreetz: Sprengchemie G.m.b.H.

  1. #1
    Administrator Avatar von Martin K.
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    Dreetz: Sprengchemie G.m.b.H.

    Hallo zusammen,

    unweit des Ortes Dreetz (Region Prignitz) findet man im Wald folgende Überreste des Werk der Sprengchemie G.m.b.H. bei Dreetz. Leider habe ich im Internet noch keine weiteren Informationen dazu gefunden. Jemand erwähnte mal das es eine kleine Publikation zum Gelände gibt - kann das jemand bestätigen?

    Viele Grüße
    Martin

  2. #2
    muhns
    Gast
    Oha,
    hast du weitere Detailfotos des "Einmannbunkers", Martin?

    Grüße
    MUHNS

  3. #3
    Administrator Avatar von Martin K.
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    Zitat Zitat von muhns
    Oha,
    hast du weitere Detailfotos des "Einmannbunkers", Martin?

    Grüße
    MUHNS
    @Muhns: leider nein - nur ein Foto was ich in besserer Qualität nochmal einscannen könnte. Ist es ein besonderer Einmannbunker?

    Viele Grüße
    Martin

  4. #4
    muhns
    Gast
    Zumindestens eine mir bisher unbekannte Bauweise. Der Deckel sieht aus, als ob man ihn runterschieben könnte, sowas hab ich noch nicht gesehn.

    Großer Scan wär super, ggf. per Email an die gewohnte Adresse.

    MUHNS

  5. #5
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    AW: Muna Dreetz

    Morgen, Martin,

    Jemand erwähnte mal das es eine kleine Publikation zum Gelände gibt - kann das jemand bestätigen?

    Eine Publikation dazu habe ich noch nirgend gefunden, und ich denke auch nicht, dass es eine gibt, denn ich beschäftige mich seit 30 Jahren, wie es meine Zeit erlaubt, mit dieser Anlage. War schon in Potsdam im Archiv, habe jahrelang in "verdächtigen" Gängen mich nach unten gegraben und und und
    Habe einige Aktenkopien aus dem Archiv und auch Fotos, wer also Interesse hat.
    Habe vorige Woche erst wieder mit dem dortigen Revierförster gesprochen (hole in der Gegend immer mein Kaminholz) - die Anlage bleibt in dem jetzigen Zustand, keine Gelder für Sicherung oder (noch besser) Öffnung. Wenn man sich mit "Ureinwohnern" von Dreetz unterhält, kommt man zum Schluss, dass da noch Einiges verbuddelt ist. Ich habe selbst einmal neben einem Flak Stand einen ordentlich Stapel 8.8er gefunden - aber nur Übungsgranaten, aber auch diese lagen seit 40 Jahren unberührt im Wald...

    Gruss

    Hagen

  6. #6
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    Rüstungsfabrik WK2 Dreetz

    Guten Tag,

    ich bin der Neue

    Während ausgiebiger Spaziergänge in den Wäldern rund um Dreetz und Bartschendorf fand ich unzählige gesprengte Objekte, vom Postenhäuschen bis zu Betonfundamenten für die Aufnahme von zylindrischen Grossbehältern.
    Mit Wasser zugelaufene Kellergewölbe liegen ungesichert, man kann einen 3 Meter lange Ast hineinstecken und er verschwindet.
    In Postenhäuschen finden sich Bleistiftnotizen aus 1943.
    Die Einheimischen sind nicht sehr auskunftsfreudig, aber ich hörte dass dort in WK2 eine Munitionsfabrik versteckt war, die während des Krieges nicht entdeckt wurde.

    Weiß jemand näheres? Ich habe im Netz nichts zu dem Ort gefunden, nirgendwo...

    Grüß und Dank
    Hellmuth

  7. #7
    Moderator Avatar von Sven K.
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    AW: Rüstungsfabrik WK2 Dreetz

    Erstmal Willkommen im Forum!

    Meinst Du die Muna Dreetz in der Prignitz? Dann schau mal hier nach. Dort hatte ein User mit dem Namen "hagen15" geantwortet, probiere einfach mal Kontakt mit ihm aufzunehmen.

    http://forum.hidden-places.net/showt...ghlight=dreetz

    Gruß Sven!

  8. #8
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    AW: Muna Dreetz

    Hallo Hagen15,

    http://forum.hidden-places.net/showthread.php?t=1874

    Lies bitte mal meinen Thread, vielleicht kannst Du ja was dazu sagen...

    Grüße
    hellmuth

  9. #9
    Administrator Avatar von Martin K.
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    AW: Rüstungsfabrik WK2 Dreetz

    @Hellmuth:

    auch von mir ein willkommen im Forum. Ich war vor Jahren bei einem Ortschronisten (?) in Dreetz. Er hatte Pläne, Karten etc. vom Areal und streifte mit uns dann anschließend auch durch die Gegend und zeigte uns die verschiedenen Strukturen der Muna. Einfach im Ort mal nachfragen.

    Viele Grüße
    Martin

  10. #10
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    AW: Rüstungsfabrik WK2 Dreetz

    Hallo Helmuth,


    Während ausgiebiger Spaziergänge in den Wäldern rund um Dreetz und Bartschendorf fand ich unzählige gesprengte Objekte, vom Postenhäuschen bis zu Betonfundamenten für die Aufnahme von zylindrischen Grossbehältern.

    Mit Wasser zugelaufene Kellergewölbe liegen ungesichert, man kann einen 3 Meter lange Ast hineinstecken und er verschwindet.
    - Das dürfte das ehemalige Kraftwerk gewesen sein, hat die Ausmasse eine kleinen Teiches.

    In Postenhäuschen finden sich Bleistiftnotizen aus 1943.
    - Habe ich auch schon gesehen.

    Die Einheimischen sind nicht sehr auskunftsfreudig
    - kann man verstehen, da während der Zeit ca. 2500 Einheimische dort gearbeitet haben, und wenn Du Richtung B5 rechts vor dem Bahnübergang
    den Gedenkstein siehst, ahnst Du evtl., warum: dieser Stein ist für die KZ Häftlinge aus MAUTHAUSEN, die dort ums Leben kamen...


    aber ich hörte dass dort in WK2 eine Munitionsfabrik versteckt war, die während des Krieges nicht entdeckt wurde.
    - stimmt, von Kriegseinwirkungen blieb Muna Dreetz verschont, aber nicht von dem russischen Pionierbatallion, dass dort 2 Jahre gewütet hat


    Weiß jemand näheres? Ich habe im Netz nichts zu dem Ort gefunden, nirgendwo...
    - auch richtig. Im 3W findet man nichts zu dieser Muna. Ich habe dort ewig gegraben, war im Archiv, habe mit Einheimischen (ein Opa von einem Bekannten hat dort gearbeitet) geredet und und und...

    Übereinstimmende Meinungen: die Russen haben längst nicht alles geborgen und demontiert, da drin liegt noch eine Menge. Mit Sicherheit gibt es keinen bekannten, noch zugänglichen Eingang, da alles gesprengt und mit Sand verfüllt wurde (ich wurde selbst fast mal verschüttet, nachdem wir fast 2 Jahre lang versucht haben, ein Treppenhaus freizulegen). Es soll im sogenannten "Ölberg" noch Sprengstoff liegen (in Dreetz sollen die Gefechtsköpfe der V2 "befüllt" worden sein) - dieser Berg war der einzigste, der zu DDR Zeiten mit einem 3m hohen Zaun umgeben war. Und beim Streifen durch den Wald kannst Du immer noch fündig werden, ich selbst habe vor ca. 20 Jahren 8.8er auf einme ordentlichen Stapel neben einer Flak Stellung gefunden, ein Freund eine 08. Und die Dreetzer haben ihren Kindern damals verboten, in diesem Gebiet zu spielen, da es immer wieder Fälle gab, dass die Kinder nicht wiederkamen.
    Und die offiziellen Stellen? Kein Geld, um zu bergen und beräumen bzw. zu sichern. Ich habe erst vor 2 Wochen mit dem Revierförster darüber geredet, ich hole mir mein Kaminholz aus dem Wald.
    Meine Meinung: da sollte mal eine Pioniereinheit der Bundeswehr (liegt ja in Havelberg) mit schwerem Gerät ran, aufmachen und räumen.

    Und: ich hatte schon einmal angeboten, wenn besseres Wetter ist, dort ein kleines Treffen zu veranstalten, um mal spazierenzugehen.
    Unterlagen aus dem Archiv (bissel Schriftwechsel, bissel Karten) habe ich auch noch.

    Gruss
    Hagen
    (nein, inzwischen grabe ich nicht mehr dort, da älter und klüger, aber nach wie vor sehr daran interessiert)

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