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Thema: DDR-Produkte

  1. #891
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    Das nenne ich nette Unterstützung. Danke! Es ist durchaus möglich, dass Hermann Rachlinger Unterlagen zu diesem Hersteller hat, ohne es zu wissen.
    Ich beobachte dieses Projekt schon eine Weile und war erstaunt, wie viele Firmen sich mit der Herstellung von Gießkannen beschäftigt haben.
    Ich melde mich, wenn das Kannenrätsel entschlüsselt ist.

  2. #892
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    IMG_20170430_234634.jpg


    ich kenne nur das linke Modell und das war früher schon gut
    Lächeln-ist die beste Art,seinen Feinden die Zähne zu zeigen.

  3. #893
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    Ja und dann immer dieser Streitpunkt ... wat iss besser ... Grüne Flasche oder Braune Flasche .....

  4. #894

  5. #895
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    Und dann aus dem Glas des VEB Getränkekombinat getrunken. :-)

    20170512_191028.jpg

  6. #896
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    ...grüne oder braune Flasche...wir hatten es auch ausgetestet...war egal,auf die Abfüllung kam es an,bei Berliner P. war die "Bürgerbräu" besser als die von "Kindl"
    Lächeln-ist die beste Art,seinen Feinden die Zähne zu zeigen.

  7. #897
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    Ich hätte da mal eine Frage… ist das überhaupt ein DDR Produkt?

    GELA-Getrieberegner.jpg

    GELA-Turbinenregner-in-Aktion.jpg

    Natürlich geht es wieder um einen Beregnungsapparat. Ein sehr schönes Objekt in Sachen Technikgeschichte.
    Hier das Typenschild

    Typenschild.jpg

    Ich kenne den Hersteller: Gela - Gesellschaft für Technik in der Landwirtschaft Halle-Trotha.
    Der Regner taucht in den 50er Jahren in der Literatur auf (Deutsche Agrartechnick) und wird dort als Drehstrahlregner Pluvius 02 bezeichnet. Dank der Hinweise zu den DDR Betriebsnummern aus meiner Gießkannenfrage, kann ich sofort erkennen: 08 = Halle
    Hier lese ich, dass die Betriebsnummern in der SBZ 1948 neu eingeführt wurden und dass es vor 1945 bereits ein System zur Betriebsnummerierung gab.

    http://www.ddr-fahrradwiki.de/index....Betriebsnummer

    Was mich jetzt irritiert (ich würde gern das Herstellungsjahr des Apparats möglichst genau bestimmen): D.R.P.
    Das Reichspatentamt stellte 1945 seine Tätigkeit ein. Wie in der Zeit bis 1949 verfahren wurde, ist nicht besonders transparent. Meine diesbezügliche Anfrage beim Patentamt wurde leider nicht zufriedenstellend beantwortet. Wie lange wurde der Hinweis D.R.P. verwendet?
    Bis 1945? Bis 1949?

    Leider finde ich keine Hinweise zur Betriebsnummern Systematik vor 1945. Hat da jemand einen Tipp? Denn wenn klar ist, dass die 08 für Halle erst seit 1948 gilt, ist der Herstellungszeitraum auf 1948/49 sofort einzugrenzen. Ich denke nicht, dass nach dem 07.10.49 noch auf Reichspatente Bezug genommen wurde.

    Warum das so spannend ist? Die Düse und das Stativ des Regners sind in „Kunststoff“ ausgeführt. Es ist kein Bakelit, aber irgendein Duroplast. Ab wann fand das Verwendung?

    Schnelle Klarheit bringt wohl Antwort auf die Frage nach den Betriebsnummern… aber ich finde nichts.

  8. #898
    Moderator Avatar von Frank K.
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    Vllt ein kleiner Hinweis zu einem Mosaikstein deiner Frage » in Meyers Universallexikon 1974 fand ich einen Eintrag zu Duroplaste, leider ohne jegliche Jahreszahl. Text aber ähnl. dem aktuellen Wiki-Beitrag 'Bakelit' war nur ein geschützter Name, seit dieser Zeit ab 1905 gibt es solche Produkte - findet man auch im I-Net. Habe selbst eine Taschen-Lupe von H.D.F. Halle-Farben von meinem Großvater mit Duroplastfassung. Die muß von ~1930 sein.

  9. #899
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    Lieber Frank, Danke für’s Mitmachen.


    Ein kleiner Erkenntnisgewinn fiel mir heute zu: Die Reichsbetriebsnummer

    http://www.porzellanfieber.de/Hinter...bsnummern.html

    Die sieht definitiv anders aus, als die auf meinem Beregnungsobjekt.
    Spannende Recherchemarginalie: aus dieser Betriebsnummer soll das vierstellige PLZ System abgeleitet worden sein.

    Damit wäre für mich klar: Das Typenschild weist eine, der neuen SBZ Betriebsnummern auf.
    Was wiederum den Zeitraum beginnend 1948 sehr wahrscheinlich macht. Eine untergeordnete Frage steht noch offen: Wie lange wurde dieses D.R.P. benutzt?

    Spannend bleibt die Sache mit dem Kunststoff. Diese Regner haben alle ihren konstruktiven Ursprung in den 20er und 30er Jahren. Auch da wurde bereits darauf geachtet, dass Bronze nur da zum Einsatz kommt, wo es nicht anders geht. Das wird sicher in erster Linie eine Kostenfrage gewesen sein. Ein anschauliches Beispiel ist dieser HORST Sternregner, der konstruktiv auf einen Dresdner Hersteller zurückgeht, der das in den 30ern schon nicht anders gemacht hat.

    Horst-Stern-Regner.jpg

    Aber wann hat Kunststoff in der Bewässerungstechnik Metall ersetzt?
    Ist das ein „Kriegserfordernis“ oder Nachkriegsentwicklung?
    Das wird jetzt sicher nicht jeden so richtig stark interessieren…
    Hier noch ein Beispiel, wie sich der gute alte, Gela Regenpilz von Zinkdruckguss in eine Plastikdose verwandelt hat.
    Nur eben wann genau? Das Bild musste ich mir bei einem befreundeten Sammler mit seiner Zustimmung borgen.

    Drei-Generationen-Regenpilz.jpg

    Es gibt ein landwirtschaftlichen Institut in Großbeeren, die schon seit 100 Jahren in Sachen Bewässerung forschen. Solche Einrichtungen sind immer nur recht zugeknöpft, wenn Amateure ohne echte Mission mit neugieren Fragen um die Ecke biegen.
    Wenn die Nachfrage eine spannende Überraschung ergibt, melde ich das hier.

    Ach ja… der gezeigte Pluvius ist dann also doch kein echtes DDR Produkt

  10. #900
    Moderator Avatar von Frank K.
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    Hinweis zu » 08 = Halle. Das ist der Bezirk, das steht auch so in der von dir zitierten Quelle. Die wurden 1952 eingeführt ! Es sind halt viele Zahlen.

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