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Thema: Schwabing: Bunkerverkauf

  1. #1

    Schwabing: Bunkerverkauf

    Bombensicheres Eigenheim in Schwabing


    Bunker-Mentalität auf dem Immobilienmarkt: Der Trend geht zu zwei Metern dicken Mauern. In Thalkirchen und Schwabing stehen zwei ehemalige Schutzbunker zum Verkauf.

    SCHWABING/THALKIRCHEN - „My home is my bunker“ – ein Haus in Massivst-Bauweise kann man jetzt in Schwabing und Thalkirchen erwerben. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verkauft zwei Hochbunker, die vom Bund nicht mehr gebraucht werden. „Die beiden Bunker waren bislang für zivile Zwecke vorgesehen“, berichtet Detlev Reichmuth. Die Welt ist aber offenbar weniger gefährlich geworden. Die zwischen 1941 und 1943 gebauten Bunker mit ihren zwei Meter dicken Mauern können nun anders genutzt werden.

    Der Nutzer-Phantasie setzt dabei allenfalls die städtische Bürokratie Grenzen. Allen potenziellen Käufern rät Reichmuth Rücksprache mit der Stadt zu halten, was mit den Bunkern geht und was eher nicht. In der Botschetsrieder Straße in Thalkirchen muss man sich auch mit dem Denkmalschutz absprechen. In Schwabing nicht. In der Ungererstraße kann man sich in sechs Stockwerken auf 800 Quadratmetern frei entfalten.

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    „Man könnte die Spitze abtragen und ein Penthouse draufsetzen“, schlägt der Immobilien-Experte vor. Leben im Bunker? Klingt zunächst vielleicht nicht besonders attraktiv, hat aber bereits Vorreiter in München. So wie in der Claude-Lorrain-Straße. „Wohnen im Turm“ nannte sich das Projekt. 630000 Euro kostete der Luftschutzbunker. Dazu kamen 1,6 Millionen Euro für den Umbau. Das Ergebnis wirkt gar nicht mehr trutzig, sondern eher licht und leicht.

    Einen Mindestpreis gibt’s nicht, was die Bunker kosten, bestimmt der Markt. Seit am Freitag die erste Anzeige geschaltet wurde, haben sich auch schon zehn Interessenten gemeldet. Bis zum 31. Mai werden für Thalkirchen Gebote angenommen. Wer bombensicher in Schwabing residieren will, muss sogar schon bis 25. Mai mitgeboten haben ( 5995-3578). „Dann wollen wir loslegen.“

    http://www.abendzeitung.de/muenchen/181783

  2. #2
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    Hier mal ein frischer Artikel zum ehemaligen "LS-Sonderbau Nr. 5", dem Hochbunker in der Ungererstraße in München:

    Licht im Bunker
    Umbau in München


    Als „LS-Sonderbau Nr. 5“ diente der Hochbunker in der Ungererstraße ab 1943 als Schutzbau für die Münchner Bevölkerung. Über 700 Menschen fanden hier hinter zwei Meter starken Außenmauern auf sieben Geschossen Platz. Die historisierenden Schmuck-Elemente der Fassade bezogen sich auf die Umgestaltung Münchens zur „Hauptstadt der Bewegung“ – schließlich sollte sich der Bunker auch nach dem Krieg gut einfügen.
    Quelle und mehr: http://www.baunetz.de/meldungen/Meld...n_3942681.html

    Gruß Klaus

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