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Thema: Schabowskis Zettel / Doku aus 2009

  1. #21
    Benutzer Avatar von fulcrum
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    Zitat Zitat von Bonner Beitrag anzeigen
    in meiner Erinnerung aber erst nach dem Mauerfall von Krenz in einem Telefongespräch mit Kohl geäußert, so nach dem Motto "wir haben ja nun eine wesentliche Forderung der BRep. erfüllt, da könnte die sich ja erkenntlich zeigen".
    Na das macht ja richtig Sinn :mrgreen:! - analog Im Autohaus: wir schenken Ihnen ein Auto - ich: Hurra! Toll! - 2 Tage spaeter: April April - das Auto kostet Sie jetzt...der olle dicke Kohl war doch nicht daemlich...

  2. #22
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    Am 8. soll es zwischen Rau und Krenz Gespräche über Zahlungen der BRD an die DDR gegeben haben.
    Zitat Spiegel:
    "Seit dem Sturz Honeckers und folgenden Kassensturz ist dem Politbüro klar,dass die DDR kurz vor dem Bankrott steht. Seit der Leiter der staatlichen Plankommission Gerhard Schürer... den Schuldenstand der DDR offeriert haben, ist das Politbüro auf der Suche nach 3Mrd. Valutamark über die bisherigen Kreditlinien hinaus, und zwar sofort, wie es im entsprechenden Beschluss heißt.
    Durch verbesserte Zusammenarbeit zwischen BRD und DDR könnte noch in diesem Jahrhundert Bedingungen geschaffen werden, die heute existierende Form der Grenze überflüssig zu machen."

  3. #23
    xyz27
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    Ich lese da grade so'n Buch über die Pleite der DDR, geschrieben vom Stellvertreter der Staatlichen Plankommission. Da ließt sich das so das die DDR bis zum Schluß in der Lage war Ihre Auslandsschulden sehr wohl zu bezahlen. Mal abgesehen davon soll die Staatsverschuldung ggüber den NSW nur im 2stelligen Mrd. gelegen haben und die Verschuldung ggüber der Soz. Gemeinschaft gar unter 1 Mrd. (ich schau nochmal genauer nach wenn gewünscht). Auch wird erwähnt das die Treuhand es geschafft hat aus einen Mill. Plus im Staatshaushalt der DDR, nach der Einheit ein Mrd. minus zu machen. Klar ist nur das wenn man einem Staat keine Kredite mehr gewährt um die Einheit zu fördern, dieser natürlich in die Knie geht. Interessant sind auch ander Details, z.B. das die pro Kopfverschuldung zum Tage der Währungsunion im Westen 10x höher war als die in der DDR. Es gibt da viele Bsp. wo man sich beim lesen fragt, wer war hier eigentlich Pleite? D

  4. #24
    Benutzer Avatar von fulcrum
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    Hallo Boulder,

    gutes Buch, man erhaelt einen sehr guten Einblick in die tatsaechliche wirtschaftliche Lage der DDR. Sehr gut auch, daß Fehler & Ursachen einiger Entwicklungen dargestellt werden, also nichts beschoenigt wird sondern anhand von Fakten ( u.a. letztmalig erhoben durch die Bundesbank im Jahr 2000 ) die Situation aufgezeigt wird - Pleite war die DDR sicher nicht, bei den Daten der BRD sieht das ganz anders aus.
    Aber man muß verstehen, wie internationale Bankpolitik funktioniert...dann erklaert sich auch schnell, warum die DDR keine Chance hatte, ihren neuen Weg zu gehen...und das wird in dem Buch ganz anschaulich erklaert.


    Gruß F.

    Link zum Buch: http://www.amazon.de/Was-war-die-wer...8804080&sr=8-1
    Das Verlangen nach möglichst vorurteilsloser Prüfung aller Zusammenhänge ist ein Menschenrecht erster Klasse.

  5. #25
    Benutzer Avatar von fernaufklärer
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    "Raubzug Ost" (Klaus Huhn) sowie "DDR- Legenden" und "Die DDR unterm Lügenberg" von Ralph Hartmann sind denjenigen Lesern zu empfehlen, die eher an Fakten anstelle von Gefälligkeitseinschätzungen und politischen Vorurteilen interessiert sind.
    Einerseits, die DDR- Wirtschaft war nicht zu beschönigen; und wer mit offenen Augen durch die Welt geht weiß auch, daß die Gründe allerdings nicht nur im soz. Wirtschaftssystem zu suchen sind / waren.

    Anderseits haben Ganoven und Halunken in der adhoc geschaffenen Bundesbehörde THA die gesamten DDR- Wirtschafts- Ressourcen zerschlagen und verhökert und Neufünfland somit zu einem Entwicklungsland im Herzen Europas downgegradet, um die Einfluss- Strukturen der Westindustrie zu erhalten siehe Bischofferode- Kali (einer der welteweiten DDR- Exportschlager). Heute treibt die THA- Nachfolge- Seilschaft BvvG weiterhin ihr Unwesen und versilbert Wald- und Seegflurstücke, was die damalige Bundesregierung mit dem späteren Rechtsbrecher Krause bereits im Wiedervereinigungsvertrag ausgeheckt hatten.

    Wie Edgar Most (damals Ost- Chef der Deutschen Peanuts- Bank) und weitere berufene Zungen den damaligen Abbau Ost einschätzen, läßt sich in den o.a. Publikationen erlesen. Die ZItate der Bosse machen wütend, und wenn ich diese jetzt nicht wiedergebe, dann nur weil das das Netz voller Berufsdenuzianten steckt, die nur auf deartige copyright- Abmahn- Leckerlis warten. Lest ggf. selbst.

    Bezeichnend für das THA- handling war die Haftungsfreistellung der Bundesregierung, der die THA- Agenten im Falle auch grober Fahrlässigkeiten beim VEB- Exekutieren vor Strafverfolgung schützte. Mitverantwortlich für diesen Persilschein sei der damalige Staatssekretär Horst Köhler gewesen.

    20 Jahre Freiheit, Hurra!

    meint FA

    http://www.tf-home.de/20-Jahre-Freiheit.pdf
    Der Sozialismus hat ein Zentralkomitee - die kapitalistische Diktatur hat eine Zentralbank.

  6. #26
    Benutzer Avatar von fulcrum
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    FA, danke fuer den Link - Du sprichst mir aus dem Herzen!


    Beste Grueße aus MV v Fulcrum
    Das Verlangen nach möglichst vorurteilsloser Prüfung aller Zusammenhänge ist ein Menschenrecht erster Klasse.

  7. #27
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    Die "Geheime Kommandosache" von Schalck, Beil, Schürer, König und Polze zur West-Verschuldung der DDR, 28.09. 1989

    Anm.:
    Unter Sockel ist hier der Sockelbetrag der Verschuldung zu verstehen, also der beim Schuldenmanagement bzw. bei der Frage eventueller Tilgungen schon als fest stehend betrachtete Betrag, welcher natürlich trotzdem - laufend steigende - Zinsen verursachte.

    Geheime Kommandosache

    b5-1111/89

    Berlin, 28.September 1989


    Entsprechend dem erteilten Auftrag haben die Genossen Schürer, Beil, Schalck, König und Polze darüber beraten, bis zu welcher Höhe die Entwicklung des "Sockels" im Zeitraum bis 1995 als finanziell beherrschbar angesehen werden kann. Im Ergebnis dieser Beratung kommen sie zu folgender übereinstimmenden Einschätzung:

    1. Die gegenwärtige Zahlungssituation der DDR im Handel mit dem NSW ist dadurch gekennzeichnet, daß wir zur Einhaltung unserer Zahlungsverpflichtungen aus Krediten und Zinsen sowie zur Durchführung jährlicher Importe bereits jetzt weitestgehend von kapitalistischen Kreditgebern abhängig sind.

    Die jährliche Kreditaufnahme der DDR liegt bei 8-10 Mrd. VM. Das ist für ein Land wie die DDR eine außerordentlich hohe Summe, die bei ca. 400 Banken jeweils mobilisiert werden muß.

    Kapitalistische Banken haben für ihre Kreditausreichung gegenüber sozialistischen Ländern - ebenso wie gegenüber Entwicklungsländern - Länderlimite festgelegt.

    Auf Grund der bereits jetzt hohen Kreditaufnahmen sind die Banken nicht bereit, diese Limite für die DDR wesentlich zu erhöhen.

    Die weitere Beschaffung von Krediten in den Jahren bis 1995 ist maßgeblich abhängig von

    der Wirkung politischer Faktoren auf die Kreditvergabebereitschaft kapitalistischer Banken und der Haltung der Regierungen solcher Länder wie Japan und der BRD, die zu den wichtigsten Kreditgebern der DDR gehören;

    der wirtschaftlichen Entwicklung der DDR, insbesondere der Außenhandelsentwicklung, der Kostenentwicklung, der Akkumulationskraft, der Geldstabilität, der Arbeitskräfteentwicklung usw.;

    der Beibehaltung relativ hoher Anlagen bei ausländischen Banken, die als Guthaben der DDR in Erscheinung treten, auch wenn es sich um Depositen und bereits mobilisierte, noch nicht eingesetzte Kredite handelt.
    Bei Wahrung der Geheimhaltung über den tatsächlichen Charakter dieser "Guthaben" tragen sie ganz wesentlich zum Ansehen der DDR als solider und zuverlässiger Kreditnehmer bei.

    Unter Berücksichtigung aller dargestellten und zum Teil durch uns nicht beeinflußbaren Faktoren ist die Bestimmung jährlich finanzierbarer Kredite bis 1995 nicht mit absoluter Sicherheit und Garantie möglich.

    Unter der Voraussetzung, die jährliche Kreditaufnahme von 8-10 Mrd. VM in den Jahren bis 1991 fortzusetzen - das wird aus gegenwärtiger Sicht von uns für möglich gehalten - wird eingeschätzt, daß der zu finanzierende Ausgabeüberschuß 1995 maximal 40-45 Mrd. VM betragen kann, was mit außerordentlich hohen Belastungen an Kosten und Zinsen verbunden ist.

    Dabei ist jedoch unterstellt, daß alle vereinbarten und noch nicht voll in Anspruch genommenen Kredite eingesetzt, wodurch die im Ausland gegenwärtig unterhaltenen Guthaben reduziert werden.



    --------------------------------------------------------------------------------

    2. Ausgehend von diesen maximalen Finanzierungsmöglichkeiten und unter Berücksichtigung des 1989 voraussichtlich eintretenden Importüberschusses von 0,2 Mrd. VM reichen die dem bisherigen Konzept zugrunde gelegten Exporte nicht aus.

    Die zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der DDR unabdingbar notwendigen Exporte bis 1995 betragen:

    Mrd. VM

    1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995
    Exporte: 12,2 14,1 17,0 19,5 22,0 23,0 24,0


    Dabei wird ab 1991 von einem im wesentlichen gleichbleibenden Import von 12,5-12,8 Mrd. VM ausgegangen.

    Trotz dieser hohen Exportüberschüsse entwicklen sich der "Sockel" und die Ausgabeüberschüsse wie folgt:

    1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995
    Ausgabeüberschuß
    (Zwischenfinanzierung): 20,7 27,0 34,9 39,8 42,9 44,7 45,2
    Sockel: -41,8 -47,6 -54,7 -56,6 -56,2 -55,1 -52,6


    Das ist darauf zurückzuführen, daß aufgrund des hohen Standes der Verschuldung die Kosten und Zinsen für die Kredite die geplanten hohen Exportüberschüsse noch übersteigen und wie folgt anwachsen:

    Kosten und Zinsen:

    5,6 7,0 8,2 7,8 8,4 8,6 8,7


    Es muß ausdrücklich hervorgehoben werden, daß die geforderten Exporte unter allen Umständen materiell zu untersetzen und zu realisieren sind. Jede Nichtbereitstellung der jährlich geplanten Exporte muß unmittelbar Importkürzungen in gleicher Höhe zur Folge haben. Bei dem jetzt erreichten Niveau unserer Verschuldung würde eine Unterschreitung der geforderten Exportziele unweigerlich die Zahlungsunfähigkeit bedeuten.



    --------------------------------------------------------------------------------

    3. Für die weitere Arbeit am Plan 1990 und an der Konzeption für 1991-1995 bedeutet diese Forderung, daß prinzipielle Entscheidungen zur materiellen Untersetzung der tatsächlichen Bereitstellung verkaufsfähiger Exportfonds getroffen werden müssen. Nach dem gegenwärtigen Stand der Planberatungen mit den Ministern fehlen allein gegenüber den STAG 1990 noch Exportfonds von:

    1,2 Mrd. VM

    und es werden mehr Importe von:

    1,3 Mrd. VM gefordert.

    Das bedeutet, daß für ca. 12 Mrd. M volkswirtschaftliches Endprodukt zugunsten des NSW-Exports bzw. zu Lasten des Imports in den Bilanzen entschieden werden muß.

    Auch der gegenwärtige Arbeitsstand der Staatlichen Plankommission mit einem Exportüberschuß von 0,5 Mrd. VM erfüllt noch nicht die für die Sicherung der Zahlungsfähigkeit gestellten Bedingungen.

    Es muß davon ausgegangen werden, daß die Beratungen mit allen Ministern mit hoher Parteilichkeit und Disziplin sowie mit großem Engagement durchgeführt wurden. Weitere Beratungen mit den Ministern - ohne vorher getroffene Entscheidungen zur Veränderung der Verteilungsproportionen zugunsten von NSW-Exporten - werden das Problem nicht lösen.



    --------------------------------------------------------------------------------

    4. Die Nichtbereitstellung der geforderten NSW-Exporte würde zur Zahlungsunfähigkeit führen.

    Die bedingungslose Sicherung der Zahlungsfähigkeit der Republik ist die entscheidende Voraussetzung für die politische Stabilität der DDR und die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

    Eine Nichteinhaltung eingegangener Rückzahlungsverpflichtungen aus Krediten oder eine nicht termingemäße Bezahlung von Zinsen würde zur Einstellung der gesamten Kreditgewährung kapitalistischer Banken führen. Damit würden auch keine Kredite mehr für den Import der DDR zur Verfügung stehen.

    Das beweist das Beispiel von Polen. Die VR Polen hat nachweislich seit Einstellung der Zahlungen 1981 keine neuen Kredite von kapitalistischen Banken mehr erhalten. Importe können nur durchgeführt werden, wenn sie aus Exporteinnahmen oder Devisenreserven bar bezahlt werden können.

    Umschuldungsabkommen, wie sie früher üblich waren, gibt es nicht mehr. Seit Jahren werden Umschuldungsabkommen durch kapitalistische Banken nur noch unter Mitwirkung des IWF abgeschlossen.

    Voraussetzung für eine mögliche Umschuldung ist die Einhaltung von Auflagen, die der IWF erteilt.

    Diese Auflagen basieren auf Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Betriebsrentabilität, der Investtätigkeit, der Geldstabilität u.ä. und beziehen sich zum Beispiel auf

    den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen (Beispiel Polen);
    die Einschränkung von Subventionen mit dem Ziel, sie abzuschaffen (Polen, Jugoslawien, Ungarn);
    die Freigabe von Importen aus westlichen Ländern, das heißt den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen.
    Der Frage der Sicherung der Zahlungsfähigkeit der Republik ist deshalb unter politischem und ökonomischem Aspekt oberste Priorität einzuräumen.



    --------------------------------------------------------------------------------

    5. Davon ausgehend werden folgende Prämissen für die weiteren Arbeiten am Plan 1991-1995 als unerläßlich angesehen:

    a) Eine entscheidende materielle Basis unserer Produktion und damit auch der Produktion von NSW-Exportwaren sind die Rohstofflieferungen aus der UdSSR.

    Die Sicherung dieser Importe setzt die konsequente Fortsetzung stabiler Außenwirtschaftbeziehungen mit der UdSSR und die Bereitstellung der zur Bezahlung der Importe erforderlichen Exporte in der notwendigen Höhe und Struktur voraus.

    b) Das Erreichen der zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit der DDR notwendigen Exporte in das NSW erfordert ein wesentlich höheres Aufkommen an absatzfähiger Exportware, wozu die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. In keinem Jahr darf ein Exportplan bestätigt werden, der nicht vollständig materiell untersetzt ist. Steigerungen im NSW-Export von jährlich über 2 bis 3 Mrd. VM können nicht mit unspezifizierten Exportfonds realisiert werden und erfordern eine langfristige Bereitstellung konkreter absatzfähiger Waren.

    c) Zur Bereitstellung von Exportfonds in solchen Größenordnungen sind prinzipielle wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen hinsichtlich

    einer konsequenten Veränderung der Grundproportionen zwischen Akkumulation und Konsumtion zur Stärkung der Akkumulation in den produktiven Bereichen als Voraussetzung für stabile und hohe Leistungsentwicklung
    einer Reduzierung der gesellschaftlichen Konsumtion und falls das nicht ausreicht - auch der individuellen Konsumtion bei Beibehaltung einer sicheren Festlegung entsprechender Preise
    der Entwicklung der Exportstruktur in der Industrie, der Umverteilung des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens zu Gunsten der Industrie und innerhalb der Industrie auf exportentscheidende Zweige.
    Dabei wird eingeschätzt, daß zur Sicherung der notwendigen Einlaufkurve 1991 diese Umverteilungsprozesse noch 1989/90 in Angriff genommen werden müssen.

    gez.
    Gerhard Schürer
    Alexander Schalck
    Werner Polze
    Gerhard Beil
    Herta König

    Quelle: http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Pleite
    "Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
    Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen"
    Abraham Lincoln

    https://www.facebook.com/AvailableLightPictures

  8. #28
    Moderator Avatar von Frank K.
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    FA, du hast da einen ganz tollen Text verlinkt. Möchte gern wissen, wie lange Thomas F. daran herumgefeilt hat, so was schreibt man nicht so hintereinander weg - Grüße Frank

  9. #29
    Benutzer Avatar von fernaufklärer
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    AW: TV-Doku: Schabowskis Zettel

    oh, Danke für dei Blumen

    Frank, das ist mein Beitrag zu 20 Jahren Freiheit - aus Sicht eines Ottonormalossis, der in der verfluchten DDR die Zeche nicht geprellt hat.
    Entstanden an einigen Abenden in diversen Dienstreise- Hotels, während Anderswer sich an der Bar hübsch macht oder die Weltprobleme im geistvollen Gespräch mit dem Barkeeper zu lösen suchen.
    Wie auch immer.
    Erlebte Alltagsfakten lassen die Worte fast automatisch in die Läppi- Tasten klimpern.
    Das Jubiläumsgetöne in RosamundePilcher- Art tat das Übrige an Motivation dazu

    vg, FA

    Weiteres:
    http://www.tf-home.de/page37.html

    sorry Admins, n bissi OT....
    Der Sozialismus hat ein Zentralkomitee - die kapitalistische Diktatur hat eine Zentralbank.

  10. #30
    Moderator Avatar von Frank K.
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    Schabowskis Zettel „kaltblütig“ verkauft

    Der Zettel, den Günter Schabowski bei der berühmten Pressekonferenz in den Händen hielt, die DDR-Bürgern die Ausreise ermöglichte, ist verkauft worden. Allerdings soll der Verkäufer ihn nur geliehen haben – und niemals zurückgegeben.
    Quelle & weiter
    » faz.net/schabowskis-zettel-zur-reisefreiheit-verkauft

    Gut informierte Kreise wollen nun wissen, daß die Familie S. gegen den Diebstahl Rechtsmittel einlegt. Interessant im Zusammenhang auch der Käufer.

    Grüße Frank

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