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Thema: Kagel: Funksendezentrale des MfNV

  1. #161
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    Guten Tag,

    @ Varga : ca. 150 000 Mann sind reichlich bemessen

    @ Bensing: Ich hatte etwas Mühe Deine Fluchtwege zu verstehen, denn ich kenne nur den Gang aus der Klima in den „Garten“. Um ehrlich zu sein, der Gang war mir durch seine Enge immer unheimlich.
    Die Aufgabe im „Ernstfall“ , Krieg wollte keiner sagen, lautete:
    25 min. Funkverbindungen halten, danach würden andere übernehmen. Allerdings wusste keiner, wer das sein sollte. Mit heutigen Mitteln wäre der Bunker ruck, zuck platt.
    An der Lüftung wurde offensichtlich mächtig „gebastelt“. Die Bilder sind klasse!

    Gruß an alle

  2. #162
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    Hallöchen ihr alle,
    Hallöchen Kellergeist,

    gut, wenn selbst du Schwierigkeiten hast, das mit dem 'Fluchtweg' zu verstehen,
    war meine Formulierung wohl etwas unglücklich und die Skizzen SBW_1c und 2c doch
    nicht so verständlich, wie ich gehofft hatte.
    Habe aus beiden Skizzen das hierfür Interessierende herausgezogen und kombiniert mit
    Realbildern von 1996 - als Versuch, das etwas klarer zu machen.

    Auf dem Bild Klima1 ist der Zugang zum unteren Kanal hinten im abgeteilten Bereich der Klima mit
    den Abwasserpumpen (Wasser zum Bad) und dem zweiten Kühlwasserzwischenbehälter zu sehen.
    Der Wanddurchbruch zum Kanal war noch niedriger, als der eigentliche Kanal (vielleicht 80cm).
    Der Raum mit den Abwasserpumpen/dem Kühlwasser-Zwischenbehälter wurde nach oben
    mit einer Betonplatte als Decke (vielleicht 20cm stark) abgeschlossen. Darüber befand sich
    ein Freiraum bis zur eigentlichen Decke der Klima, der aber noch niedriger war (vielleicht 50cm)
    und an dessem hinteren Ende man den beginnenden oberen Kanal sah, der parallel über dem unteren
    lief. Habe mir aber auch 1995/96 verkniffen, dort nach hinten zu krauchen. Somit weiß ich
    nicht, wie der obere Kanal in dem Teil aussieht, der unten in der Klima verläuft.
    Beide Kanäle laufen bis kurz vor die zubetonierte Stelle waagerecht, dann führt dort eine recht
    steile Schräge nach oben, gefolgt von einem recht hohen senkrechten Absatz. (Bild Klima3)
    Um hier (vor der Versiegelung) hochzukommen, werden vermutlich Stufen oder Ähnliches nötig
    gewesen sein, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem Setzen der Betonsperre entfernt wurden.

    Da beide Kanäle hinter der Notküche im 1.UG versiegelt wurden (Betonsperre), und mir nur diese beiden
    bekannt sind,
    gab es also zu der Zeit nach meinem Kenntnisstand keine Möglichkeit, aus dem 2.UG/der Klima
    direkt ins Freie zu kommen,
    .
    In einem deiner ganz alten Beiträge (#18) schreibst du, dass der Fluchtweg durch Stahl-u. Gastür ver-
    schlossen war. Wo befanden die sich bei euch, waren die auch so mini, wie die mir bekannten Kanäle
    oder reden wir von verschiedenen Fluchtwegen?

    Es gab (Stand 1980) nur noch einen Weg, um über die Betonpilze in den 'Garten' zu kommen,
    und der führte über den Ausgang in der Notküche 1.UG. Dieser befand sich hinter einer Holzwand,
    die den Gesamtraum teilte und deren Tür normalerweise mit der Hauptfeld-Petschaft oder der vom
    Spießschreiber versehen wurde
    (der Spießschreiber war zu der Zeit SaZ und diente im gleichen Zeitraum, wie ich).
    Im Bild Klima2 deuten die eingezeichneten roten Pfeile den möglichen Weg zu den beiden Kanälen
    und nach draußen an.
    Auch hier muss ich gestehen, dass ich nicht durch den oberen Kanal gekrochen bin - sah vom
    Zugang hinter der Notküche nicht anders aus, als der untere. Ob im Betonpilz vom oberen
    Kanal ebenfalls Moniereisenstufen hoch führen, kann ich also auch nicht sagen.

    Neben diesem Weg gab es zu meiner Zeit keine weiteren 'Fluchtwege', oder sie sind mir verborgen
    geblieben.
    Die drei auch von dir benannten 'offiziellen' Ein-/Ausgänge gab es bei uns natürlich auch:
    1. Zugang ins 1.UG vom EG des SBW (gegenüber der 014) - aber nur durch verriegelbare Panzertür
    gesichert (bei euch noch Gas- und Panzertür lt. #18)
    2. Zugang ins 1.UG vom U-Gebäude/ Verbindungsgang über den Eingang in der Hauswasser
    (bei dir westlich) - verriegelbare Panzertür
    3. Alarmeingang ins 1.UG am Ende des SBW (Richtung Kagel / bei dir südlich) - gesichert durch
    verriegelbare Panzer- und Gasdrucktür


    Schönen Abend
    bis denne
    Bensing.

    Klima1.jpg Klima2.jpg Klima3.jpg
    Geändert von Bensing (01.11.2017 um 08:27 Uhr) Grund: Ergänzung/Korrektur Text

  3. #163
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    Sorry, Kellergeist,
    habe mir gerade deine Skizze im #154 vom 2.UG nochmal angesehen.
    Meine Frage aus dem letzten Beitrag zu den Türen im Fluchtgang reduziert sich auf
    die Größe der Türen - wo die sich befanden, hast du ja eingemalt ...
    Bensing

  4. #164
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    Hallo Bensing,
    danke für die Erklärung des Fluchtweges. Jetzt habe ich es begriffen.
    Der Fluchtweg aus dem 1.UG war mir völlig unbekannt. Nach dem Aussehen der Türen zu urteilen, muss er von Anfang an existiert haben. Dieser Raum war unsere BA-Kammer und vor der Tür standen Schränke, so dass nichts zu sehen war. Man lernt nie aus.
    Ich kannte nur den Weg aus der Klima, also den unteren Kanal, welcher direkt zum „Pilz“ führte. Mit der Installation der Leitungen zum Bad, auf Deinen Bilder sehr gut erkennbar, wurde die Gasttür offenbar entfernt. Die kleine Gastür war noch auf der Klimaseite und verschloss den Einstieg in den unteren Kanal, die Panzertür weiter hinten im Gang. Die Größe, ca. 110 x 80 cm. Der Alarmeingang der Zugang von der Unterkunft waren zusätzlich mi einer Gittertür versehen.

    Noch eine Kleinigkeit, wie die Kagler so lebten...
    Unser Chef hatte zwei kleine, defekte Segelboote, Typ Pirat, aufgetrieben. Unser Tischler und wir Helfer war mit der Reparatur wochenlang beschäftigt. Ihren Liegeplatz bekamen sie in Grünheide am Werlsee. Den Segelschein hatten wir bei einem dazu berechtigten Segelklub gemacht. War nicht einfach. Wer Ausgang hatte, konnte segeln gehen. Kurz darauf schleppte der Chef noch eine defekt Jolle mit 25 Quadratmeter Segelfläche an. Nach der Reparatur organisierte unser Chef einen Liegeplatz in einem Segelklub in Bad Saarow. Da machte Segeln mit dem Trupp Spaß. Da könnte man jede Menge Episoden erzählen. Das haben die Strausberger Superpolitniks (ein Oberst Name? und sein Stellvertreter Major Schneider) bestimmt auch kaputt gemacht.
    Leiter der NBA war Oberst Dittrich, Spitzname „Pistolenjohnny“, da er gelegentlich mit einem 44- Colt herumlief. War er zu Deiner Zeit noch da ?

    Viele Grüße und bleibt bei diesem Grippewetter gesund
    Kellergeist
    Geändert von Kellergeist (02.11.2017 um 17:43 Uhr) Grund: Ergänzung

  5. #165
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    Hallöchen ihr,
    hallöchen Kellergeist,

    zu dem Ausgang Notküche:
    Stimme dir zu, dass die Türen raus aus der Notküche aussehen, als wären Sie
    schon seit der Errichtung des SBW da. Das muss aber nicht zwangsläufig
    bedeuten, dass es die Verbindung zu den beiden Kanälen auch schon zu deiner
    Zeit gegeben haben muss. Wie ich bereits andeutete, gab es hinter den Türen
    vor dem Durchang zu den Kanälen links an der Wand Moniereisenstufen, die
    nirgendwohin führten. Da sie sowohl kurz über dem Boden begannen und
    oben kurz vor der Decke endeten, muss es dort möglicherweise irgendwann
    einmal runter in das 2.UG (außerhalb des bekannten Bereiches- hinter den Kanälen)
    und hoch ins EG gegangen sein ... (Bilder Not5/Not6) ...
    auch hier wäre sicher Sprotte mit seinen Kenntnissen von der Umbauphase
    hilfreich.
    Wie habt ihr damals eigentlich den Höhenunterschied zwischen 2.UG und 1.UG
    (die steile Schräge, gefolgt von dem recht hohen senkrechten Absatz vor
    der jetzt vorhandenen Betonsperre) überwunden? Gab's da Stufen?
    Oder warst du zu deiner Zeit nicht so weit im unteren Kanal drin (du hattest ja
    geschrieben, dass der dir wegen der Enge eher unheimlich war und dir die Ansicht
    am Ende des unteren Ganges hoch in den Pilz neu wäre)?

    Völlig unklar ist mir die ursprüngliche Bedeutung des oberen Kanales.
    Zumindest deswegen, weil man sich recht akrobatisch auf die Zwichendecke (ca. 20cm
    starke Betonplatte) im Raum der Klima mit dem Wasser-Zwischenbehälter und den
    Abwasserpumpen der Verdichterkühlung (Badwasser) schwingen und dann nur
    flach auf dem Bauch liegend nach hinten zum Kanal robben müsste,
    kann er eigentlich kaum als weiterer Fluchtkanal durchgehen - eher als früherer
    Luftschacht ... (Bild Klima4) ...

    Im Gegensatz zu eurem Klub kann ich mich nicht erinnern, von der Aktion mit
    den Booten gehört zu haben. Zu meiner Zeit gab's die wohl nicht mehr, und es wurde
    auch scheinbar nicht ähnlich begeistert davon erzählt, wie vom Klub, so dass ich mir
    das gemerkt hätte - oder meine Erinnerung daran ist gelöscht.

    Der für uns zuständige Politnik aus Strausberg war definitiv ein anderer.
    Und ob 'Pistolenjohnny' bei uns dann den Ltr. HptNZ gab, weiß ich nicht,
    zumindest 'klingelt' bei dem Namen des Oberst bei mir überhaupt nichts ...

    soweit für heute
    Bensing



    Klima4.jpg Not5.jpg Not6.jpg

  6. #166
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    Hallo Mitleser (falls es welche gibt),
    hallo Bensing,

    bislang vermutete ich oberer bzw. unterer Kanal bezogen sich auf 1.UG u. 2.UG. An Deinen guten Bildern und Erklärungen habe ich erkannt, dass ich völlig falsch lag. Zu meiner Zeit gab es diese Umbauten noch nicht. Es war alles einfacher.
    Der Gang aus der Klima konnte in gebückter Haltung bis zu einer kleinen Panzertür durchlaufen werden, Höhe ca. 1,5m. Der dahinterliegende Gang hatte einen Absatz von ca. 50 cm Höhe und führte nach ein paar Metern zu einer Wand mit Steigeisen. Weiter bin ich nie gegangen. Der Klimaverantwortliche ,Stfw. Watter, sprach aber davon, dass es eine Verbindung in das 1.UG besteht. Dein Bild (Not5, #165) mit den Steigeisen zeigt deutlich, dass Deine Vermutung stimmt. Der Ausgang soll im Kiesfilter, welchen Du mit einem ? (#118, bild 008) versehen hast, gewesen sein. Auch der Verlauf der Lüftungskanäle ist mir unbekannt.
    Mit der Umbennenung der NBA in HptNZ gab es bestimmt auch Personaländerungen. Aber Oberst Kampe kennst Du bestimmt, war schließlich euer Chef.
    Als meine Dienstzeit zu Ende ging, wurde der Austausch der Notstromdiesel beraten. Was wurde denn eingebaut?

    Grüße

  7. #167
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    Hallöchen Ihr alle,
    hallöchen Kellergeist,

    Richtig - beide Kanäle führten parallel übereinander von unten im 2.UG/Ende Klima
    über eine Schräge + Absatz zur Betonsperre ins 1.UG hoch und dann weiter zu den
    Betonpilzen - der obere Kanal etwas kürzer zu dem Pilz näher am SBW und der
    untere zu dem entfernteren Pilz. Wollte eine kurze extrahierte Videosequenz (.wmv)
    dazu hochladen, aber entweder habe ich mich zu blöd angestellt, oder das geht nicht (Frank?).

    Zu den Dieseln hatte ich bereits kurz mal im #110 etwas geschrieben und im #122 sind
    auch ein paar Bilder incl. der Typenschilder Diesel/Generator und Turbolader (kaum lesbar)
    zu sehen. Die Daten waren:
    Baujahr 1970; 8-Zylinder-Schiffsdiesel mit Turbolader 294kW / 400PS
    52,96 Kubikdezimeter Hubraum; 750 U/min; 6,5 t - Dieselmasse
    Der Generatur brachte: 400V 50Hz 330kVA bei 750U/min
    Im Herbst 1996 war insbesondere der Diesel 2 arg zerlegt:
    Zylinderkopf und mehrere Laufbuchsen/Kolben/Pleuel fehlten, an beiden Dieseln waren
    die Generatoren geöffnet und die Rotoren lagen davor, an beiden Dieseln fehlten die Anlasser.
    Im gesamten Objekt hatten Kabeldiebe gewütet und damit auch das Passieren der einzelnen
    Bereiche wegen den offenen Bodenabdeckungen bei dem mageren Licht der Videoleuchte
    recht gefährlich gemacht.

    Bezogen auf die Führung der HptNZ schwächelt meine Erinnerung recht stark
    und deshalb will ich hier dazu nichts sagen.
    Einzig einer der obersten unserer Bosse, der Chef Nachrichten - damals Generalmajor -
    W.Paduch ist mir noch deutlich in Erinnerung, da er die FuSZ an irgendeinem Wochenende
    mal besuchte, als ich WLS war, der OvD ihn zu uns runter ins BAS brachte
    und sich dann schnell verkrümelte, so dass ich ihn bis zum Eintreffen unseres
    stellv. KC (glaube damals war der Offz.schüler bereits Leutnant), da der KC - wenn ich
    nicht irre - Urlaub hatte, etwas herumführte. In meiner Erinnerung war der Herr wesentlich
    angenehmer, als manche Leute ab Führung Funkzentrale abwärts, die ich auch kennenlernen
    'durfte'.

    Das wär's für heute,
    anbei noch ein paar Bilder zur Thematik Diesel
    bis denne
    Bensing


    Diesel01.jpgDiesel02.jpgDiesel03.jpgDiesel04.jpgDiesel05.jpgDiesel06.jpgDiesel07.jpgDiesel08.jpgDiesel09.jpgDiesel10.jpgDiesel11.jpgDiesel12.jpgDiesel13.jpgDiesel14.jpgDiesel15.jpg
    Geändert von Bensing (07.11.2017 um 08:37 Uhr)

  8. #168
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    Hallo Bensing,
    tolle Bilder von der NEA! Für mich sind einige Änderungen erkennbar, danke.
    Paduch kenne ich noch als Oberst und Chef des politischen Hauptstabes (was auch immer das gewesen sein mag). Ein sehr korrekter Mann.
    Wie bist Du eigentlich in den Bunker hinein gekommen? Strom gab es bestimmt nicht mehr, d.h. alles mit Taschenlampen?

    Herbstliche Grüße

  9. #169
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    Hallöchen und schönen Abend,
    hallöchen Kellergeist,

    zum Letzten zuerst:
    Beim ersten vorsichtigen Besuch 1995 war speziell der Zugang zum SBW nicht direkt möglich.
    Der Alarmeingang rechts neben dem SBW wurde mit einer durchgehenden Mauer vor der
    Bunker-(Panzer-)tür versiegelt und auf der Treppe hinunter hatte scheinbar die ganze
    Umgebung Schutt und Müll abgelagert - Zugang aussichtslos.

    Der Hauptzugang vom Erdgeschoss des SBW (die Holztüren vom Hof in den 'Ziegelbau'
    standen offen) war ebenfalls nicht möglich, da dort die Bunkertür zum 1.UG - zumindest
    aus Sicht eines Elektronikers - stark zugeschweißt war.

    Im Keller des U-Gebäudes war vor dem Verbindungsgang hinunter zu Trafos/Hauswasser
    zwar auch eine Mauer errichtet worden, aber in diese wurde bereits von irgendwem
    ein Loch gestemmt, durch das man sich zwängen konnte. Aber die Bunkertür zur
    Hauswasser war von innen verriegelt ...

    Blieb nur der Notausstieg im Garten. Dort lag eine Stahlplatte auf dem Schacht drauf
    (zu sehen auf dem Bild 'Not2' # 157), die aber nur halbherzig angepunktet wurde. Diese
    Schweißstellen waren auch ohne schweres Gerät zu lösen und die Bunkertür in der
    Notküche war nicht verriegelt - somit ein Zugang möglich.

    Die nach dem Besuch wieder raufgelegte Stahlplatte schien auch bis zu weiteren
    Besuchen nicht bewegt worden zu sein (vielleicht kannten die anderen 'Besucher' der
    Zwischenzeit diesen Zugang nicht), dafür wurden aber nach und nach von denen der
    zugeschweißte Hauptzugang vom EG SBW ins 1.UG wieder geöffnet, das Loch in der
    Mauer im Keller des U-Gebäudes erweitert (siehe Bild UG3)/ die Verriegelung der Bunkertür
    Hauswasser entfernt und auch der 1995 noch zugeschweißte Zugang zum Sender M wieder
    aufgebrochen.

    Strom gab es bei den Besuchen natürlich keinen mehr, also Ausleuchtung nur mit
    Taschenlampe oder/und Videoleuchte und großzügig bemessener Akkus/ Reserveakkus.

    Anbei noch Bilder von 1,5 Bungalows auf dem Badgelände (der vordere verdeckt darauf den
    hinteren zum Großteil) für den Urlaub der Strausberger HptNZ-Größen (Bild BG1),
    vom U-Gebäude mit der Raumverteilung (UG1/2) sowie den Elektroheizern im Heizungskeller
    des U-Gebäudes (HK1-3). Da ich bei der Größe der dort stehenden 5 Heizer (lässt sich vielleicht
    durch die Leiter zum Durchgang ins Lager3 erahnen) nicht glaube, dass die alle gleichzeitig
    benötigt wurden, aber auch keine sichtbare Möglichkeit bestand, diese aus dem Keller raus
    und Ersatz hinein zu bekommen vermute ich, dass die Anzahl gewählt wurde, damit eine
    ausreichende Ersatzmenge für die voraussichtliche Lebenszeit des U-Gebäudes dort stand.
    Zu vermuten ist, dass das U-Gebäude nach der Installation der Heizer darüber errichtet wurde ...
    eine verbindliche Aussage dazu habe ich aber nicht, oder keine Erinnerung mehr daran.

    Das Bild SP1 zeigt eines der zwei Betonhäuschen, die nach meiner Zeit in den 80'ern über je einem
    unterirdischen Sender - ähnlich wie der beschriebene Sender M - errichtet wurden (Satelliten oder Sputniks).
    Ein kleineres 'Betonhäuschen' gab es zu meiner Zeit am Rand des Antennenfeldes bereits
    (Stand 1996 also: drei Häuschen), in dem nach damaligen Aussagen uns gegenüber die Bezirkskabel
    (BZK10/24) 'angezapft' wurden und ein Verbindungskabel von dort ins SBW führte.

    Soweit für heute,
    bis denne
    Bensing



    UG3.jpgBg1.jpgUG1a.jpgUG2.jpgHK1.jpgHK2.jpgHK3.jpgSp1.jpg
    Geändert von Bensing (09.11.2017 um 17:35 Uhr) Grund: Formulierung/Bild

  10. #170
    Erfahrener Benutzer Avatar von ldbir!
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    @Bensing:

    Der fehlende Anlasser ist die fehlende Einspritzpumpe. Der Anlasser sitzt zwischen Dieselmotor und dem Generator und greift dort auf den Zahnkranz.


    Schade um die Schöne Anlage:-(

    MfG BB
    Das bekommen wir wieder zum laufen!

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