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Thema: Löpten, Klein Köris: Flugplatz

  1. #1
    Moderator Avatar von Sven K.
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    Löpten, Klein Köris: Flugplatz

    @Bollerfritze

    Das kann ich nur bestätigen, der Zaun ist etwa 4m hoch, doppelt, neu und unberührt. Er sieht nach "laß die Finger weg" aus. Das einzige Hinweisschild war am Anfang vom Feldflugplatz. Dieses hatte ich aber erst am Ende meines Rundganges gesehen.

    Gruß Sven!

  2. #2
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    Hallo,

    der jetzt grün umzäunte Bogensegmentbunker war die einzige Möglichkeit zur geschützten Unterbringung für Munition. Die Umzäunung entstand in der Zeit als versucht wurde das Objekt zu nutzen. Zu der Zeit wurde die Baracke der demolierten Tankanlage restauriert und es wurde der Waldweg gesperrt. Es ist wohl alles nichts geworden.

    Ich war im Laufe der Jahre einige Male dort. Jetzt schon lange nicht mehr. Auf dem Flugfeld habe ich in den Neunzigern mit den Kindern Drachen steigen lassen.

    Schönes Osterfest
    Michael

  3. #3
    sude0104
    Gast

    Flugplatz Löpten, Klein Köris

    Der Flugplatz Kleinköris bei Löpten ist ein ehemaliger Ausweichflugplatz des JG7, später JG1. Neubekannt wurde er durch die Dreharbeiten des Filmes „Valkyrie“ mit Tom Cruise.

    Mehr:>> http://www.mil-airfields.de/de/flugp...s-nva-jg-7.htm <<<

    Ich war vor den Drehtagen da und kenne das Gelände. Mich interessierte aber nicht nur der Flugplatz, sonder vielmehr das Geschehen im April 1945, besser bekannt als "Schlacht um Halbe", welches sich in direkter Nachbarschaft befindet... siehe auch http://buddyedv.homepage24.de/Seelow...%20und%20Halbe

    Östlich des Flugplatzes befindet sich das Forsthaus Hammer, in welchem sich die Oberbefehlshaber der 9. Armee... zumindest die Reste, versammelten, um zu beraten, wie es denn weitergehen soll und welchen Weg sie nun einschlagen.... eingeschlossen von den Russen gab es nur zwei Möglichkeiten: Ergeben oder Flucht Richtung Westen zur Elbe....
    ... wer weiß mehr?... freu mich über Zuschriften!

    sude0104

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    AW: Flugplatz Löpten, Klein Köris

    Hallo,
    zum Geschehen um 1945 kann ich schon aus reinen Altersgründen keinerlei Bemerkung von mir geben,
    Ich war 1982-84 dort stationiert, und kann dir nur eine FFw-Story zum besten geben. War irgendwanm 1983 am Sonntag! Sommer, heiß (in der Ecke sowieso), und plötzlich Gefechtsalarm. Ich war UvD und fragte regimegemäß beim DGS-Diensthabenden nach. Nix wissen ich nix gemacht. Also OvD (war bei uns fast immer ein Uffz) nachgefragt, er: Feueralarm am SüdSLB. Ich auch nicht faul in 10 Minuten hatten wir 20 Mann aus unserer Reserve aktiviert. Nur nicht gewußt "Ein ungeschriebener Befehl des Platzältesten besagt eindeutig: Keine FFw-Einsätze." Ich wußte, da ich selber mit ausgerückt bin (Befehl des OvD / FL) hinterher warum. Die FFw war schneller aus dem Waldstück raus als rein, es knallte ständig irgendwo. Und das waren echte Mumpeln. Wohlfühlgefühl=0.
    Spätestens am nächsten Tag war's allerdings auf -10, als wir vom Standortkommanddanten Mj. Krautwald die Leviten gelesen bekamen. Sonst war der aber schon ein eher guter Kumpel denn ein Vorgesetzter (war er für mich eh nie, da das DHS ausschließlich Nachrichtenmäßig betrieben wurde, durfte / mußte ich ihn des Platzes verweisen wenn es um das "DHS" ging). Die Zeit war echt irre, Objekt voll in Entwicklung, Zuständigkeiten völlig unklar, könnte mir gut vorstellen, dass dies in den letzten Tagen der 9. Armee auch so war. Nur nicht wegen Aufbau sondern wegen Abbau.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Klondike
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    Guten Tag, das spitzen Frühlingswetter ausnutzend und gut besohlt losgezogen und oben genanntes Objekt erkundet. Mein erster Feldflugplatz, mit betonierten Aufsetzflächen. Bin den FP abgelaufen und habe das West bzw. Ostende abgelichtet. Viel gibt es nicht mehr zu sehen, sehr viele FB 3, waren alle mal zugeschoben und alle wurden wieder frei gegraben. Der Startkontrollpunkt ist bestimmt das interessanteste was man noch findet. Der Bereich der rückwärtigen Einrichtungen ist, bis auf ein Trafohaus, 100% zurückgebaut, nicht mal Betonreste. Ein Wasserwerk ist im Norden noch zu finden, neu und in Nutzung. Der MH-168 ist eingezäunt und durch eine Firma bewirtschaftet. Man kann sich auf dem kompletten Gelände (ausser MH) frei bewegen, alle FB3 zugänglich, aber leicht vermüllt, befahrbar ist allerdings nur die Schotter/Sandstrasse von der Försterei Hammer nach Löpten, nördlich parallel. Der eigtl. FP bei Strafandrohung (Schilder) tabu, deswegen auch die Baumstämme auf der Landebahn am Ostende.

    Grüße
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Klondike Beitrag anzeigen
    Viel gibt es nicht mehr zu sehen, sehr viele FB 3,

    Man kann sich auf dem kompletten Gelände (ausser MH) frei bewegen
    Entspannungs Zwischendurch Urbex
    Kein Wachdienst, keine Wichtigtuer und keine Wilden Tiere die mich erschreckt haben

    Ist interessant zu sehen mit wie wenig ein Flugplatz auskommen kann.
    Bei der Graspiste habe ich als Laie dann doch etwas ungläubig geschaut wie man da mit einem Düsenflugzeug landen kann.
    Im Sommer sind da Schafe auf der Piste. Nicht weiter tragisch, aber die Schäfer nutzen jetzt alle diese Herdenschutzhunde. Die sind sehr wachsam und verbellen einen schon auf grosse Entfernung. Ich wollte nicht austesten wie nah man an die Herde heran kommt.

    So war das hinkommen zu den beiden Radarhügeln gegenüber etwas schwierig.



    Das Häuschen vor dem ehemaligen Tanklager war noch da. Daneben das war wohl der Feuerlöschteich ?

    Gruss Andreas

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Klondike
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    Danke @B.Man für deine Bilder, für die Radarhügel war ich zu faul. Ach Schafe halten dort den Pistenbewuchs kurz, weiß ich auch wer die Zotteln dort gelassen hat ;-)

    Grüße
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