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Thema: Wittenberg-Reinsdorf: WASAG

  1. #31
    Neuer Benutzer
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    Hallo,
    ich bin neu hier und immer wieder etwas erstaunt, was so für Gerüchte über die WASAG - Werk Reinsdorf grassieren....
    kenne die Gegend sehr genau einschl. der gesamten Geschichte von 1894 bis heute, habe alles dokumentiert und recherchiert. Ist oftmals viel "dazugedichtet" worden, wenn man die genauen Fakten kennt. Zu DDR-Zeiten war es quasi eine "Tabu-Zone", wie immer bei solchen Objekten....
    Wer Fragen hat, kann sich gern an mich wenden. Würde jetzt nur zu weit führen, hier alles niederzuschreibe

  2. #32
    Erfahrener Benutzer Avatar von Büttner
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    Gibt es hier auf den letzten 3 Diskussionsseiten etwas zur Liegenschaft was offensichtlich falsch ist, also auch im Laufe der Diskussion nicht richtig gestellt wurde?
    Rote Plätze: Online-Update (5) vom Februar 2010 Luftfahrtpublizistische Referenzen: www.flugschrift.net

  3. #33
    Erfahrener Benutzer Avatar von martin2
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    Zum 80. Jahrestag der großen Explosion 1935 bringt die Mitteldeutsche Zeitung einen umfangreichen Artikel, dort auch ein wenig zur Geschichte.

    http://www.mz-web.de/mitteldeutschla...,30938788.html
    Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Jean-Paul Sartre

  4. #34
    Erfahrener Benutzer Avatar von martin2
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    Den Beitrag habe ich damals nicht wahrgenommen.

    Zitat Zitat von Lederik Beitrag anzeigen
    ich bin neu hier und immer wieder etwas erstaunt, was so für Gerüchte über die WASAG - Werk Reinsdorf grassieren....
    Auf die Allgemeinheit bezogen ist das sicher richtig. Und auch in Wittenberg gibt es da wilde Gerüchte bis hin zu Toren in die LKW fahren konnten und dann unterirdisch uswusf. Ich habe mir soeben den kompletten Thread nochmals durchgelesen, da kann ich nichts erkennen, was nicht im Laufe der Diskussion richtiggestellt wurde.

    Es gibt (wenige) mehr oder minder offene Themen: Beispielsweise wie viele Etagen eines Ölbergs nun wirklich unterirdisch waren, ein ewiger Streit. Und ab ca. mitte 1944 wird die Geschichte lückenhaft: Das ist bei der Geheimhaltung und den zu der Zeit schon beginnenden chaotischen Zuständen aber kein Wunder. So ist nicht wirklich klar, was Hermann Oberth in Reinsdorf trieb: Er kam aus Peenemünde und forschte an Feststrofftriebwerken. Wie weit die Forschungen aber zu Kriegsende waren ist unbekannt. Auch der angeblich vorhandene Betonturm ist unklar: Ob es ihn überhaupt gab. Und falls - welche Funktion er hatte, ob da ein Zusammenhan besteht.

    Zitat Zitat von Lederik Beitrag anzeigen
    Zu DDR-Zeiten war es quasi eine "Tabu-Zone", wie immer bei solchen Objekten....
    Dann wollen wir gleich mal eine Legende zerstören, darum geht es Dir ja auch: Das stimmt nicht! Zwar standen (wie heute) Schilder mit den Hinweis des Betretungsverbotes. Aber das Gelände war -so lange ich denken kann- nie eingezäunt. Heerscharen von Jungs haben zur DDR-Zeit dort gespielt. Was richtig ist: Was richtig ist: In jeder Wittenberger Schule gab es jährlich (entweder zur Eröffnung Badesaison oder vor den großen Ferien) eine Belehrung. Die beinhaltete auch die Gefährlichkeit des WASAG-Geländes. Insbesondere wurde auf Munitionsreste abgestellt, da wurde von den Lehrern auch ziemlich gruselig überhöht.
    Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Jean-Paul Sartre

  5. #35
    Erfahrener Benutzer
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    Bzgl.des Geländes und Ölberg habe ich dieses hier gefunden.

    "J.
    Preuss,
    F.
    Eitelberg,
    T.
    Bader

    Nia
    et
    al.,
    Erkundung
    und
    Rekonstruktion
    des
    ehemaligen
    Werkes
    der
    Westfälisch
    Anhaltischen
    Sprengstoff
    AG
    (WASAG)
    in
    Reinsdorf,
    Lutherstadt
    Wittenberg,
    Mainz,
    1993,
    unpublished."

    https://www.ufz.de/export/data/38/34...R_Scanning.pdf

    Gruß Helge

    PS:Ich gehe nun mal davon aus,das diese Höhen/Lagemessung in Objekt Reinsdorf gemacht wurde.Anhand von Werksplänen.
    In der Legende der PDF wird 680:zerstört (1935) angegeben,aber "680" taucht in der Karte nicht auf ?
    Hat da jemand eine Idee ?
    Geändert von helge (16.06.2015 um 00:42 Uhr) Grund: Nachtrag

  6. #36
    Zitat Zitat von helge Beitrag anzeigen
    Überirdisch ist auf diesem Gelände nichts mehr vorhanden,außer zugewachsene Betonreste.
    Deutlich zu erkennen auf einer Aufnahme vom März 1970 sowie einer Reliefsarstellung vom Gelände.
    Wobei nicht alles zugewachsen ist.


    wasag_mar_70.jpg


    Quelle: USGS
    https://earthexplorer.usgs.gov/


    wasag_g.jpg

    Quelle: LVermGeo-LSA
    https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt....te_viewer.html


    VG
    Andreas

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