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Thema: Rüdersdorf: Bunker im Museumspark

  1. #1
    Anonymous
    Gast

    Rüdersdorf: Bunker im Museumspark

    Hallo!

    Es gibt Gerüchte und Hinweise in Literatur, daß es einen Bunker im Museumspark gibt oder gab. Hat jemand weitere Kenntnisse ob es nur ein Gerücht war oder ob er wirklich dort ist, ob er abgerissen oder verschlossen ist? Bin für jeden Hinweis dankbar.

    Sven!

  2. #2
    Anonymous
    Gast
    Mahlzeit.

    Die Gerüchte stimm(t)en. Die Nazis sprengten einen Bunkerstollen in die Rüdersdorfer Berge, der von einem Schiffskanal abging und über das Redenportal zu erreichen war. Nach dem Krieg nutzten zunächst die Sowjets diesen Bunker, bis ihn die DDR-Regierung übernahm und zum ersten Notquartier für den Nationalen Verteidigungsrat erklärte.
    Heute ist von der Anlage nichts mehr übrig, da sie zu DDR-Zeiten- natürlich erst, als der NVR ein neues Quartier hatte- aus volkswirtschaftlichen Gründen gesprengt wurde. Das Land brauchte Zement, um seine Satelitenstädte auszubauen, und da stand der Bunker dem Tagebau etwas im Weg.
    Übrig blieb nur das denkmalgeschützte Redenportal, das meines Wissens allerdings zugeschüttet ist (war?). Es sollte durch die Verdeckung vor Schäden bewahrt werden.

    Ich stelle einfach mal diesen Textauszug ein. Lest ihn und bildet Euch ein eigenes Urteil.

    "Am 06.09.98 konnte ich mich über den Artikel «Rasante Fahrt über Stock und Stein« im Tagesspiegel wundern. Ein Reporter, der an einer Geländerundfahrt teilnimmt, beschreibt am Ende seines Artikels die »Baustelle für den Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes«. Selbst beim Zitieren der technischen Daten »... auf einer Fläche von 8300 Quadratmetern. Dafür werden Stollen auf insgesamt 19 Kilometern ausgebaut.« will ihm der Verdacht nicht kommen, daß dieses einsame, obskure Schild niemals der Brisanz und Dimension eines solchen Bauvorhabens standhalten könnte."

    Quelle: http://www.esotronik.de/Ausweichsitz/-Ausweich-T01.html

  3. #3
    Moderator Avatar von Sven K.
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    Hallo Rene!

    Erstmal danke für Deinen Text, war sehr interessant und hat mich weitergebracht.
    Für alle Interessierten hier eine Diskussion bei den Schatzsuchern mit Bildern. Man muß sich aber vorher anmelden um die Bilder zu sehen.

    http://www.schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=14984

    Vielleicht hat noch jemand Hinweise oder sogar Bilder?

    Gruß Sven!

  4. #4
    Administrator Avatar von Martin K.
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    @Sven:
    ich war leider noch nicht vor Ort, können wir aber im Frühjahr nachholen. Bei Schatzsucher sieht man aber noch den Hinweis das ein Bunker (Stichwort Heinitzbunker) noch vorhanden aber nicht begehbar ist - weiß jemand mehr?

    Viele Grüße
    Martin

  5. #5
    Moderator Avatar von Sven K.
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    @Martin

    Der Heinitzbunker wird vom Bergbauverein genutzt. Der Redenbunker wurde, nach dem die Staatsführung einen moderneren Bunker gebaut hatten, zum größten Teil gesprengt und die Reste zugeschüttet. Teile davon sollen auf dem Gelände noch zu sehen sein.

    Gruß Sven!

  6. #6
    Moderator Avatar von Sven K.
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    Hallo!

    War gestern nochmal im Museumspark und habe hinter dem Kleinzoo diese Fotos gemacht. Kann mir einer sagen was dort früher mal war?

    Gruß Sven!

  7. #7
    Anonymous
    Gast

    Nachtrag

    glaube du hast an der Kirche in Rüdersdorf geparkt, an der Sparkasse, hast also nicht deine Zufahrt-> "Strasse zum Museumsgelände" wie sonst genutz oder? Dort verlaufen auch Gleise in in einer Kopfsteinplasterstr. in Richtung Gelände....
    Bitte versuche die Talsohle des Tagebaus in gaanz nordöstlicher Richtung zu erreichen,Fußweg dorthin wird nicht ganz einfach sein, die Nordwand ist fast senkrecht und etwa 40 -50 m hoch, ich erinner mich auch an einen entsprechend hohen Fahrstuhl, wenn du besagte Wand erreichst schau bitte was dort ist.Kann meiner Erinnerung keine präzisere Lagebeschreibung abkaufen. Es ist mir leider nie gelungen vernünftige Fotos davon zu machen, da die Lichtverhältnisse echt schlecht waren.


    Grüße Fossilienjäger Thomas

  8. #8
    Thunderbolt
    Gast
    Hi folks!
    Das "Redenportal" soll meines Wissens nicht nur übererdet, sondern auch völlig zerstört sein. Reste sind vereinzelt noch sichtbar, der dahinter befindliche Kalkberg ist (inklusive Ulbricht Bunker) seit geraumer Zeit abgetragen.

  9. #9
    Anonymous
    Gast
    Das ist nicht richtig. Das Portal existiert.

    Im Jahre (ähmmm 2003?) hat ein Gymnasium das Portal mal freigeschaufelt - und anschließend wieder überdeckt.

    Martin2

  10. #10
    Anonymous
    Gast
    Im Jahre (ähmmm 2003?) hat ein Gymnasium das Portal mal freigeschaufelt - und anschließend wieder überdeckt.
    Gibt es da einen höheren Sinn hinter derAktion, Martin?

    fragt f,

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