Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 12

Thema: HBO: Tschernobyl Miniserie

  1. #1
    Administrator Avatar von Martin K.
    Registriert seit
    01.01.2005
    Ort
    Berlin
    Alter
    40
    Beiträge
    9.223

    HBO: Tschernobyl Miniserie

    Da wir im anderen Beitrag bereits darüber diskutierten:

    https://www.sky.de/serien/chernobyl-173093

    In meinen Augen eine sehr empfehlenswerte Serie, da auch unbekanntere Aspekte beleuchtet bzw. dargestellt werden.

    BG
    Martin

  2. #2
    Benutzer Avatar von SubSeeker
    Registriert seit
    17.04.2019
    Ort
    tiefstes Bayern
    Beiträge
    87
    oh auf Sky. da muss ich gleich mal schauen.

    Schade nur das ich die ersten 2 Folgen wohl schon verpasst hab.
    Alex aka SubSeeker

  3. #3
    Benutzer Avatar von SubSeeker
    Registriert seit
    17.04.2019
    Ort
    tiefstes Bayern
    Beiträge
    87
    Leider besteht die Serie "nur" aus 5 Folgen und einer Staffel.
    Es is grad mal 5min her das ich den Schluss der letzten Folge gesehen hab.
    Wenn auch nur die Hälfte von dem Ganzen Stimmt, können wir alle auf der Welt froh sein das sowas nicht noch öfter passiert ist. Egal wo auf der Welt bzw. in welchem Kraftwerk.
    Nur um Turbinen anzutreiben und Strom zu erzeugen. Dias was den Wasserdampf erzeugt zum antrieb der Turbine erzeugt. ist zu gefährlich.
    Wir Menschen sind dumm und glauben echt wir könnten alles kontrollieren. Die Natur und ihre Kräfte lassen sich nicht kontrollieren.
    Man stemmt sich ja auch nicht gegen die kraft eines reißenden Fluß, man versucht besser mit ihm und seinem Rhythmus voranzukommen.
    so sollte es auch mit Mensch und Natur sein.
    Alex aka SubSeeker

  4. #4
    Benutzer Avatar von Büttner
    Registriert seit
    19.03.2005
    Ort
    Berlin
    Alter
    45
    Beiträge
    5.022
    Zitat Zitat von SubSeeker Beitrag anzeigen
    Wenn auch nur die Hälfte von dem Ganzen Stimmt, können wir alle auf der Welt froh sein das sowas nicht noch öfter passiert ist.
    Was da zu sehen ist passt natürlich nicht allen Seiten:
    https://www.mdr.de/nachrichten/osteu...sland-100.html
    https://www.tekk.tv/deutschland/meld...-aus-russland/
    http://www.filmstarts.de/nachrichten/18525714.html
    Rote Plätze: Online-Update (5) vom Februar 2010 Luftfahrtpublizistische Referenzen: www.flugschrift.net

  5. #5
    Moderator Avatar von Frank K.
    Registriert seit
    19.03.2009
    Ort
    Landkreis Hannover
    Alter
    65
    Beiträge
    5.625
    ... weil ein sozialistischer Reaktor explodiert nicht und verbreitet Unheil. Der ist von Haus aus sicher. Und alle mit der Bedienung betrauten Personen fehlerfrei ...
    schrieb hier mal vor langen Zeiten ein Moderator

  6. #6
    Benutzer Avatar von martin2
    Registriert seit
    15.02.2005
    Beiträge
    2.505
    Ich kenne diese Serie nicht und muss daher vorsichtig sein.

    Die letzten drei Beiträge erschließen sich mir nicht. Könnt ihr bitte alle konkretisieren?

    Ich mal:
    Also der Reaktortyp ist per Definition unsicher, da er bei Störung nicht von sich aus in failsave fällt. Die Entstehungsgeschichte des Unfalls ist auch gut bekannt, dazu muss ich nichts schreiben. Und das die ersten "Liquidatoren" zeitnah starben ist auch bekannt.

    Eins muss man aber klar und deutlich sagen:
    Ab einem gewissen Punkt haben sie dann alles richtig gemacht. Die Deckenlast war wegen Trümmern zu hoch, Roboter versagten wegen Strahlung. Sie rechneten aus, welche Strahlungsdosis ein Mensch erhalten darf.

    Das sind die verstörenden Bilder mit den Soldaten mit den Bleischürzen. Ich habe die Zahlen nicht parat: 50 Sekunden oder so. Mit aufgeschlagener Sicherheit dann 40 Sekunden oder so in diese Richtung. Das führte genau dazu - jeder Soldat genau einmal in seinem Leben - und um sein Leben. Genau einmal mit den schweren Schutz über das Dach rennen, zwei Schippen vom Dach runterschmeißen, zurückrennen.

    Erst mit Fukushima wurde dann klar, dass "die Russen" es genau richtig machten. Sie belasteten ihre Soldaten nicht ungebührlich mit Strahlung. Und lösten ein dramatisches Problem.

    Ich finde weiterhin, dass wir uns alle hüten sollten, vom warmen Wohnzimmersessel (beheizt von einem französischen KKW) mit zu wenigen Informationen klugzuscheißen.
    Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Jean-Paul Sartre

  7. #7
    Benutzer Avatar von SubSeeker
    Registriert seit
    17.04.2019
    Ort
    tiefstes Bayern
    Beiträge
    87
    Lesen, Nachdenken, selbst reflektieren.
    Alex aka SubSeeker

  8. #8
    Moderator Avatar von Frank K.
    Registriert seit
    19.03.2009
    Ort
    Landkreis Hannover
    Alter
    65
    Beiträge
    5.625
    Zitat Zitat von martin2 Beitrag anzeigen
    Eins muss man aber klar und deutlich sagen:
    Ab einem gewissen Punkt haben sie dann alles richtig gemacht.
    Das hast du im Forum schon einmal woanders geäußert. Das mag so sein, darum geht es hier aber primär nicht.

    Die entscheidende Frage ist » warum kam es soweit. Auch das ist schon länger gut dokumentiert.

    Letztendlich war dieses Verhalten, die versuchte Geheimhaltung des Vorfalls und die unzulängliche sowjetische Technik mit ein Mosaikstein (auch gerade in der DDR) für den Untergang des Sozialismus / Kommunismus.

  9. #9
    Benutzer Avatar von Büttner
    Registriert seit
    19.03.2005
    Ort
    Berlin
    Alter
    45
    Beiträge
    5.022
    Reaktionen zu HBO aus der Ukraine:
    https://www.mdr.de/nachrichten/osteu...raine-100.html
    Rote Plätze: Online-Update (5) vom Februar 2010 Luftfahrtpublizistische Referenzen: www.flugschrift.net

  10. #10
    Zitat Zitat von martin2 Beitrag anzeigen
    Eins muss man aber klar und deutlich sagen:
    Ab einem gewissen Punkt haben sie dann alles richtig gemacht. Die Deckenlast war wegen Trümmern zu hoch, Roboter versagten wegen Strahlung. Sie rechneten aus, welche Strahlungsdosis ein Mensch erhalten darf.

    Das sind die verstörenden Bilder mit den Soldaten mit den Bleischürzen. Ich habe die Zahlen nicht parat: 50 Sekunden oder so. Mit aufgeschlagener Sicherheit dann 40 Sekunden oder so in diese Richtung. Das führte genau dazu - jeder Soldat genau einmal in seinem Leben - und um sein Leben. Genau einmal mit den schweren Schutz über das Dach rennen, zwei Schippen vom Dach runterschmeißen, zurückrennen.

    Erst mit Fukushima wurde dann klar, dass "die Russen" es genau richtig machten. Sie belasteten ihre Soldaten nicht ungebührlich mit Strahlung. Und lösten ein dramatisches Problem.

    Ich finde weiterhin, dass wir uns alle hüten sollten, vom warmen Wohnzimmersessel (beheizt von einem französischen KKW) mit zu wenigen Informationen klugzuscheißen.
    Und ich dachte immer: Der Mensch (und sein Denken) ist zur Freiheit verurteilt.
    Sogar bei den "Russen", die auch sowjetische Nichtrussen waren ...

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. 18.10-21.10.2018: Exkursion nach Tschernobyl
    Von Martin K. im Forum Durchgeführte / abgeschlossene Veranstaltungen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 30.04.2018, 09:58

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •