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Thema: Flugplatz Jekabpils

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von the passenger
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    @martin2 und alle.

    Kein weiteres Photo verfügbar, ist aber laut meinen Gehirnzellen aber auch eher irrelevant, weil:

    Zu den Maßen:
    Bogendeckung: B= 16,5 m, H= 8,24 m, (der perfekte Halbkreis). L= knapp 30 m (abgeschritten).
    Stahlplatten: B= etwa 300 cm inklusive Überlappung, H= mir ohne Vergleichsobjekt bisher unklar.
    horizontaler Bogenabstand der Rippen = 60 cm. Nach immer vier Bögen eine vertikale Schweißnaht.
    Stärke des an die Metallverkleidung gegossenen Betons (entsprechend Meßpunkt auf/in Rippe) ca. 70 bis 110 cm.

    Bezüglich Erstverwendung: Haste mal Berbau, Eisenbahntunnel (oder U-Boot-Shelter) gescheckt?

    Dann gibt es im "Flugzeugforum" eine Äußerung zu drei weiteren Standorten solcher Bogendeckungen ( u.a. Flugplatz Tukums). Das habe ich dann heute beim ersten Morgenkaffee im Netz gefunden:
    http://wikimapia.org/#lang=de&lat=56.../photo/4053057

    Gutgehn, Christian

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von martin2
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    Zitat Zitat von the passenger Beitrag anzeigen
    Zu den Maßen:
    Alles verstanden.

    Zitat Zitat von the passenger Beitrag anzeigen
    Bezüglich Erstverwendung: Haste mal Berbau, Eisenbahntunnel (oder U-Boot-Shelter) gescheckt?
    Was bitte ist "Berbau?

    Rein von der Dimension her reden wir eher über einen Stützbau für ein später zu errichtendes Raketen-Silo - in der geologischen Formation Sand.

    Ich habe aber keinerlei Vergleich. Die angelieferten Bauteile für eine unklare (vermutlich nie gebaute) Installation Euper (bei StNZ bei Wittenberg) waren Beton. MfS-Bericht als Kopie BStU liegt mir vor.
    Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Jean-Paul Sartre

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von the passenger
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    Zitat Zitat von martin2 Beitrag anzeigen

    Was bitte ist "Berbau?
    Ich möchte bitte ein 'g' kaufen ...

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von martin2
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    Ahh - jetzt.
    Nun kenne ich mich im sowjetischen Bergbau nicht aus. Opa war Obersteiger in der DDR. Aber sehr viel anders wird es dort auch nicht gewesen sein:

    Strebe werden mit Holz stabilisiert: Das hat den Vorteil, dass sich ein Bergsturz vorher mit Geräuschen bemerkbar macht.
    Stahl will man da eigentlich nicht. Ab und an wurde auch Stahl verwendet - aber in deutlich kleineren Dimensionen. Also Bergbau würde ich glatt ausschließen wollen.

    Möglich wäre natürlich jede Art von Bunkerbau - aber dafür fehlen dann Beispiele in der DDR. Bzw. ich keine keine, die auf diese Version zurückgriffen.
    Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Jean-Paul Sartre

  5. #15
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    Zitat Zitat von the passenger Beitrag anzeigen
    Dann gibt es im "Flugzeugforum" eine Äußerung zu drei weiteren Standorten solcher Bogendeckungen ( u.a. Flugplatz Tukums). Das habe ich dann heute beim ersten Morgenkaffee im Netz gefunden:
    http://wikimapia.org/#lang=de&lat=56.../photo/4053057

    Gutgehn, Christian
    Das was da zu sehen ist entspricht so ziemlich genau dem was du in Jekabpils fotografiert hast oder hab ich was mit den Augen? Aber nur weil die bei wikimapia was von 2A/13 schreiben muß es noch lange nicht zutreffend sein. Es gibt eine Seite "Bauablauf GDF-12 der NVA im Maßstab 1:72" wo jemand schreibt http://www.lothar-schlueter-modellba...m-massstab-172
    Die anfängliche Bezeichnung GDF Typ 2A ist nicht korrekt.
    Das zeigt alleine schon der Vergleich der unterschiedlichen Abmessungen. Wie auch immer, interessanter Fund! Unabhängig davon stelle ich mir die Stützkonstruktion und Holzverschalung während der Bauarbeiten sehr kompliziert und aufwendig vor. Innen die zusammengeschweißten (?) Metallplatten und außen Holz. Dazwischen Bewehrung und dann Beton reinkleckern. Man kann das natürlich wie bei "Weingut" machen nur dann muß man jede Menge Erdreich bewegen und verdichten und danach wieder entfernen. Also einfach, schnell und billig geht anders.

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von Klondike
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    danke für alle Infos hier!

    Grüße

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von the passenger
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    Jekabpils Antwort

    Zitat Zitat von eggersdorf Beitrag anzeigen
    Das was da zu sehen ist entspricht so ziemlich genau dem was du in Jekabpils fotografiert hast oder hab ich was mit den Augen? Aber nur weil die bei wikimapia was von 2A/13 schreiben muß es noch lange nicht zutreffend sein.
    Für mich war/ist sowohl die Bezeichnung der im Bild als "2A/13" bezeichneten Bogendeckung, als auch die Positionierung des Bildes auf dem Flugplatz falsch ... Hätte ich in meinem vorherigen Beitrag besser gleich dazuschreiben sollen.
    Die im Link abgelichtete Bogendeckung steht für mich in der Nordwest-Ecke des Platzes (aktuell Firmengelände).

    Zitat Zitat von eggersdorf Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon stelle ich mir die Stützkonstruktion und Holzverschalung während der Bauarbeiten sehr kompliziert und aufwendig vor. Innen die zusammengeschweißten (?) Metallplatten und außen Holz. Dazwischen Bewehrung und dann Beton reinkleckern. Man kann das natürlich wie bei "Weingut" machen nur dann muß man jede Menge Erdreich bewegen und verdichten und danach wieder entfernen. Also einfach, schnell und billig geht anders.
    Ich bleibe bei 'improvisierte Krückenkonstruktion' für die anstehende Stationierung eines neuen Flugzeug-Typs. Und stelle es mir (der in den letzen 25 Jahren gelegentlich mit Beton-Guss zu tun hatte) weiterhin als relativ einfache Sache vor: Konstruktion aus vorgefertigten Stahlblechen INNEN komplett aufrichten und verschweißen (!), Moniereisen wie auch immer "drauflegen", dann das untere Drittel der Holzschalung errichten und mit Erde abdecken (wegen Gegendruck). Dann erster Beton-Guss. Danach die restliche Holzschalung oben errichten und mit Beton verfüllen (dafür braucht es zunächst keine Erdabdeckung mehr, nur sehr geringer Druck auf die Außen-Schalung...). Die oberen Meter der Bogendeckung wurden wohl Tage später mit dem zweiten (oder eventuell dritten Beton-Guss) erstellt.
    Hier noch zwei Photos dazu:
    AU 16,5, abgebaggert.JPG Au 16,5, Detail.JPG
    Die (heutige) Erdabdeckung auf dem erste Bild entspricht ungefähr meiner Vorstellung vom Tag des ersten Beton-Teilgusses (unteres Drittel). Auf dem zweiten Bild sehe ich sechs Aussparungen in der ehemaligen Holzschalung, um den Beton für diesen ersten Guss einzubringen.


    Danke für den Kommentar/Deine Überlegungen.

    Gutgehn, Christian

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