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Thema: NORGE 2016, Vorbereitung und Tourtagebuch

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    NORGE 2016, Vorbereitung und Tourtagebuch




    Mit diesem bildlichen Eindruck habe ich meinen letzten Tagesbericht der NORGE 2015 hier im HP-Forum beendet.

    http://forum.hidden-places.de/showth...-Reisetagebuch



    Und genau mit diesem letzten Sonnenuntergang, auf der Rückreise von einer meiner bisher besten Touren, möchte ich auch die Vorbereitung der neuen Exkursion NORGE 2016 hier im Forum beginnen.

    Warum schreibe ich wieder bei Hidden-Places und nicht in einem deutschsprachigem Reiseforum für den skandinavischem Raum? Gäbe es dort doch viel mehr Reisetipp´s und auch Fachleute die sich jedes Jahr in diesen nördlichen Gefilden dort rumtreiben.

    Da gibt es u.a. zwei wichtige Gründe.

    Zum ersten brauche ich keine Fachdiskussion wo man am günstigsten sein Wohnmobilklo entsorgen kann bzw. wo sich die besten Stellplätze für deutschsprachige Naturliebhaber im Rentenalter befinden.
    Auch kann ich sehr gut auf das ständige gejaule über die aktuellen Wechselkurse und Spritpreise in den Foren verzichten.

    Der zweite und bedeutendere Grund ist aber das in den allgemeinen Reiseforen die wenigsten User sich für die Ziele interessieren welche auch im Jahr 2016 wieder angesteuert werden.
    Ziele und Objekte, die sich zum großen Teil mit dem geschichtlichem Wirken unserer Großväter im Zeitraum der Besetzung Norwegens von 1940 bis 1945 auseinander setzen werden.

    Wir reisen also als interessierte HP-Gemeinde auch im Jahr 2016 wieder zusammen in den kalten Norden.

    WIR?

    Das große Interesse an den Berichten der letzten "NORGE" hat mich überzeugt das die tägliche Lagemeldung hier bei HP eindeutig besser aufgehoben ist als in irgend einem „Allerweltsforum“.

    Alles klar? Also machen WIR das dann so:

    Ich muß wieder fahren, klettern, knipsen was die Akkus hergeben, Unmengen an Salami´s essen, wenig und im kalten schlafen aber dafür viel schreiben, mal verzweifelt mal überrascht oder ab und an auch total happy sein usw.

    Ihr braucht dafür nicht fahren, nicht klettern, schlaft im trocknen, könnt genau so mal überrascht sein oder auch über einen meiner Fehlschläge auf Tour lächeln, werdet erschwingliches Feierabendbier trinken und Eisbein essen. Und ihr könnt im Vorfeld oder während der Tour den einen oder anderen (schlauen) Tipp mit einbringen.

    Also, ihr seht schon, ich werde wieder leiden müssen....das aber gerne!!

    Ok, wann geht es los und wo genau geht es dieses mal hin?

    Die Planung für die NORGE 2016 sieht wieder 4 Wochen (Ende Mai/Anfang Juni) vor und mein Chef hat dies schon mit leichtem Stirnrunzeln zur Kenntnis genommen. Es dürfte also aus dieser Richtung nun nichts mehr im Wege stehen.
    Aber mal schauen wenn ich dann die offizielle Urlaubsplanung abgebe.

    Die grobe Richtung gibt der Name der Tour ja wieder vor. Genauer gesagt wird es sofort und auf dem zeitlich kürzesten Weg mit der Fähre nach Helsinki und dann durch Finnland in den nordöstlichsten Teil von Norwegen gehen um mich dann Punkt für Punkt in Richtung Südwesten durchzuarbeiten.
    Schwerpunkte sind, neben den ganzen noch offenen Objekten des Atlantikwall´s nördlich beginnend über Bodø z.B. auch die noch vorhandenen Zeugnisse der geplanten und teilweise erstellten Polarbahn vom nördlichen Kirkenes nach Mittelnorwegen.
    Soll also heißen das es bis zum eigentlichen Beginn der Tour erst einmal straff bis an die unmittelbare Grenze des Oblast Murmansk geht und dann wieder geplant zurück.
    Hmmm, mal schauen ob ich dieses mal meine Anreise in einem Ritt und ohne Probleme hinbekomme.


    Was sich 2016 ändern wird ist z.T. meine Ausrüstung.

    Das Kajak wird wohl keinen Platz mehr auf dem Defender finden. Der Platz wird, zur Sicherheit, den Skiern reserviert bleiben müssen.
    Aber mal sehen wie ich mich dann aktuell entscheide.....

    Des weiteren lebe ich, wenn ich ab und an mit dem „Dicken“ unterwegs bin, auch heute noch von meinem verstauten Proviant der NORGE 2015.
    Die Tüten und Büchsen mit dem ganzen Kartoffelpüree, Kurzkochreis, Hühnersuppe und all das andere Zeugs werden einfach nicht weniger. Da brauche ich mich ja auch nicht zu wundern das die Kiste immer noch so tief in den Federn steht
    Da hätte im September locker auch die Hälfte gereicht.
    Na jut, hat man jetzt immer eine Reserve für schlechte Tage oder sogar für die 2016er Tour.

    Was mir noch aufgestoßen ist, mein (neues) Beil aus dem Baumarkt war keinesfalls zum Feuerholz machen geeignet.....effektiver wäre es da wohl gewesen wenn ich mit dem Ding nach Fische im Fjord geschmissen hätte.
    Aber auch quatsch...hätte dann toten Fisch gehabt aber eben auch wieder kein Feuerholz!!
    Egal, habe es nun schon anderweitig entsorgt und einen hochwertigeren Ersatz an Bord.


    Gut, das mal schnell als kurze und erste Einstimmung auf die anstehende NORGE 2016, die sich jetzt allerdings wirklich noch in den Planungsanfängen befindet.

    Ich hoffe und wünsche mir das sich auch hier wieder einige aktiv mit Vorschlägen und Wünschen einbringen. Ich werde natürlich versuchen auch spezielle Anregungen den Möglichkeiten entsprechend in die Tourplanung mit einzuflechten.
    Auf geht's die Herren!!!

    Danke und Gruß
    Lutz
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  2. #2
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    Hallo Lutz


    Herzlichen Glückwunsch zur erneuten Wahl Deines Reiseziels im hohen Norden. Norwegen ist immer wieder ein spannendes Abenteuer und hat da so einen gewisses Suchtpotenzial......

    Ich erlaube mir einmal einige praktische Hinweise zu geben, was die von Dir geplante Reisezeit betrifft. Allgemeine Schneeschmelze in der Finnmark ist in der Regel im Mai, je nach Witterung läuft das auch schon mal in den Juni hinein. Tendenziell kann man aber sagen, dass Ende Mai/Anfang Juni zumindest in den Niederungen der Schnee zum größten Teil weg ist. In den Höhenlagen jedoch noch nicht. Somit wären die Skier eher unnötig - falls es nicht in die Höhen gehen soll. Um sich noch kurzfristig vor der Reise einen letzten Eindruck über die Schnee- und Wetterlage in der Finnmark zu machen ist der norwegische Wetterdienst mit seinen Webcams (ganz unten am Ende der Seite) sehr hilfreich - falls nicht schon bereits bekannt. Einfach oben im Suchfeld den gewünschten Ort eintragen (ich habs mal bereits auf Kirkenes eingestellt): http://www.yr.no/place/Norway/Finnma...nger/Kirkenes/

    Viel viel wichtiger aber sind in der Jahreszeit Mai/Anfang Juni dort Gummistiefel. Alle Bäche und Sümpfe sowie Senken haben dann nämlich Hochwasser und je nachdem macht dies einem das Vorrankommen im Gelände gar nicht so einfach. Zudem steht dann gerne in einigen der tiefergelegten Bunker das Wasser oder zumindest davor im Eingangshof. Das sind dann so Momente wenn man gerne in die Anlage will, aber sich ärgert dass man nicht kann, weil ganz einfach die falschen Schuhe mit dabei sind.

    Zu den von Dir erwähnten Bunkeranlagen und Hinterlassenschaften der deutschen Besatzungszeit in Nordnorwegen sollte man unbedingt eines beachten, bevor es ansonsten nach der langen Reise plötzlich zu einer bösen Überraschung kommt und man gefrustet ist:

    Die Wehrmacht hat während ihres Rückzuges aus der Finnmark im Winter 1944 auf Befehl aus Berlin hin beinahe alle militärischen und zivilen Anlagen, Gebäude, Bauwerke, Straßen, Häfen, Wohnhäuser etc. zerstört, gesprengt, verbrannt oder zumindest hochgradig unbrauchbar gemacht. Grund hierfür war die Absicht der vorrückenden Sowjetarmee keine Möglichkeit zu geben sich schnell in der Finnmark im arktischen Winter eine Landebasis oder Stützpunkt dort zu errichten um die Wehrmacht schneller und besser bekämpfen zu können. Was ich nun damit sagen will ist, der Großteil der Bauwerke und Bunker der Wehrmacht dort sind gesprengt und dies meißt planmäßig und sehr gründlich. Man trifft immer wieder auf Überraschungen und es finden sich einzelne intakte Bunkeranlagen, dennoch sind diese deutlich in der Unterzahl. Was oft überlebt hat sind in Küstenbatterien die offenen Bettungen der Geschütze, wobei die seitlichen Munitionsnieschen wiederum oft zerstört wurden. Ebenfalls haben sich oft die Stollenanlagen im Felsausbau innerhalb der Batteriestellungen erhalten, welche als Munitionslager dienten. Vereinzelt finden sich auch immer wieder intakte oder teilintakte Tobrukstände oder feldmäßige oder verstärkt feldmäßige Anlagen. Die Wehrmacht beendete ihren Rückzug Anfang 1945 dann im Bereich Nordland und Tromsö und setzte sich hier wieder fest. Somit kann gesagt werden, dass etwa im Bereich Nördlich Tromsö bis Petsamo fast alle deutschen Anlagen zerstört wurden. Wer sich aber dennoch auch für gesprengte Bunker begeistern kann, der kommt dort wirklich auf seine Kosten und es gibt wirklich einige Highlights dort oben. Dennoch empfiehlt es sich seine Erwartungen runterzuschrauben.

    Vielleicht erzähle ich hier auch nur bereits bekanntes Wissen - weshalb man mir in dem Fall verzeihen mag, ich dachte mir nur ich spreche diese Tatsache gleich zu Beginn an um bösen Überraschungen vorzubeugen. Denn in Anbetracht des langen Weges sollte man wissen auf was man sich da einlässt.

    Grüße Saska

  3. #3
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    Hallo meine Freunde der nordischen Volksmusik....ähmmm Thema verfehlt.


    Ok, noch mal.

    Hallo in die geschichtsinteressierte Runde

    Öfters lese ich hier im Forum von User die dringend Hilfe bei der Urlaubsgestaltung suchen. Da stehen also zwangsläufig 2 bis 3 Wochen an in denen man nicht nur faul mit der Mutti auf der Matte liegen will.
    Nee man sucht händeringend Objekte die einem im Urlaubsland einen spannenden Freizeitvertrieb im Hobbybereich versprechen.
    Natürlich sollen diese Ziele auch noch (fast) unbekannt sein und einen gewissen Spannungsfaktor bieten.

    Ist gewiss nicht einfach für manchen Regionen da noch brauchbare Tipp´s zu geben.

    Ich habe da nun wieder genau das gegenteilige Problem. Aktuell stehen ca. 70 Objekte auf dem Schirm die alle mehr oder weniger von Interesse für die NORGE 2016 sein könnten.
    Es ist so gesehen also kein Problem die Zeit sinnvoll „tot zu schlagen“, zumal ich ja diesmal in der Mitsommernachtszeit reise und in den geplanten Bereichen die Sonne auch Nachts am Horizont erstrahlt. Ich kann auch so beim besten Willen nicht alle Ziele schaffen.

    Wie kann nun das Auswahlverfahren bzw. die Objektauswahl zu meistern sein? Ich habe mir ein gewisses Bewertungssystem zu dem Problem erstellt.

    Als erstes bekommen alle in die größere Auswahl kommenden Ziele einen sehr genau positionierten Marker auf Google Earth. Dieser Marker ist anfangs noch neutral gehalten. Es ergibt sich so nun schon mal eine Karte voller Geschichtsorte die entsprechend der Suche rasch anwächst.
    Im aktuellen Fall für 2016 beschränkt sich dieser Bereich allerdings nur auf norwegischen Objekte die sich nördlich des 67ten Breitengrades, sich also über Bodø befinden.

    So weit so gut. Das ist noch der einfachste Teil der Vorbereitung.
    Da auch ich nicht alle Zeit der Welt im Urlaub verbringen kann, kommt nun der zweite Teil der Planung. Die Einstufung der gefundenen Ziele in drei Gruppen.

    Gruppe I : scheinbar sehr spannend, lohnenswert
    Gruppe II : hmmm, evtl. eine Überraschung
    Gruppe III : sicher Touristenfalle bzw. museale Nutzung

    Um diese Gruppierung zu erreichen, so hat es sich auch bei der NORGE 2015 schon bewährt, wird zu jedem Objekt eine Recherche im Internet gemacht. Die Suche in verschiedenen norwegischen Fachforen bzw. auf thematischen Internetseiten nach Anhaltspunkte zum jeweiligen Objekt.
    Bei einigen geht es sehr schnell und man bekommt eine große Anzahl von Informationen und Bildern. Das sind dann leider oft die Ziele die zum großen Teil auch museal genutzt werden oder in der Nähe von größeren Ortschaften liegen. Diese fliegen dann fast immer gleich in die Gruppe III.

    Warum?
    Weil ich nun überhaupt keinen Bock habe mich auf meiner Exkursion mit anderen Leuten um den letzten Parkplatz vor Ort zu streiten oder mich in völlig entkernten oder gar vermüllten Anlagen zu bewegen.

    Also Gruppe III ist eher weniger von Interesse und als "Beifang", bei noch vorhandener Zeit, auf dem Weg eingestuft.

    Gruppe II....jut hier schwanke ich jetzt aktuell mit meiner Einteilung. Hat es sich doch ergeben das ich dieses Jahr in einem G II Ziel, etwas abseits des Weges, den Würzburg Riese gefunden habe. Recherchen vorab hatten zu dem vorhanden sein keine Anhaltspunkte gegeben.

    Es passiert aber auch oft das sich im Vorfeld, z.B. zu einer Heeresküstenbatterie oder einer Torpedobatterie, so gut wie nichts findet. Da kannst die alte Tante Google noch so jagen. Es kommen, wenn dann überhaupt, nur spärliche Infos und die auch noch in unverständlichen Sprachen.
    Hier nehme ich dann nochmal die Bildsuche in Anspruch.
    Meistens bringt das aber im Nachgang auch keinen großen Erfolg. Da ist es erforderlich sich zu entscheiden, zu hinterfragen.

    Warum gibt es nichts genaueres zu den Anlagen zu finden? Ist das gesuchte Objekt nicht mehr vorhanden (nicht gebaut oder schon kompl. geschliffen) oder aber liegt es „nur“ etwas vom Weg abgelegen.

    Letztere Überlegung kann es dann schnell zu einem „Gruppe I“ Objekt machen.....einfach wa?

    Nee, das macht es nun nicht unbedingt einfach!
    Stellt sich doch die ernste Frage warum ist es noch nicht abgebildet oder im Net beschrieben?
    Ein genauerer Blick auf Google Earth bringt dann meistens schnell die Lösung. Es ist nicht „nur“ abgelegen sondern auch sehr schwer erreichbar.

    Der landseitige Kletterweg mag ja noch halbwegs erträglich sein, aber wenn man ein Boot benötigt und dann noch einen halben Tag „krakseln“ muß, tja dann scheint sich hier wohl auch das Interesse der einheimischen „Bunkerbekloppten“ einzuschränken. Könnte so sein.

    Ja ja, kann schon verflixt sein....man kriecht morgens wohlgelaunt aus dem kaltem Defender, fährt seine Tourplan weiter ab und freut sich wie Bolle. Noch besser, man sieht das nächste Ziel der Begierde (Gruppe I) schon vor dem geistigem Auge und dann.....dann kommt man nicht ran!!
    Selbiges ist mir dieses Jahr bei der Torpedo-Batterie „Ledangholm“ so passiert.

    https://www.google.com/maps/@64.5180.../data=!3m1!1e3

    Ich stehe am Wasser der Bucht Litlvika und finde einfach keine Möglichkeit, über Land oder Wasser an die Torpedo-Batt. zu gelangen. Über Land versperrte eine große Felsformation den Zugang zur Halbinsel und über Wasser ging es mit dem Kajak, auf Grund sehr windigem Wetter, starkem Wellengang und ungewissen Anlandebedingungen auf der nicht einsehbaren nordöstlichen Seite, auch nicht.
    Ein größerer Fußmarsch westlich um den ganzen Berg wäre als einziger Versuch noch möglich gewesen, aber dazu fehlte mir die Lust und die trockenen Klamotten an dem Tag sowiso.

    Was ist also weiter passiert?
    Ich habe für die Nachwelt noch einige Steine ins Wasser geworfen, (evtl. entsteht ja so für die Nachwelt in den Jahren mal ein Landweg zur Halbinsel ) und bin weiter gezogen.
    Erst etwas mürrisch, aber das nächste erfolgreiche Etappenziel hat mich wieder schnell aufgemuntert.

    Wo waren wir stehen geblieben? Ja genau, bei der Objektklassifizierung.

    Auf diese Art, der drei Stufen, bereite ich nun in den nächsten Wochen meine genaue Routenführung für die Tour vor.
    Am Ende der Vorbereitung werden dann zu jedem Ziel alle vorab gesammelten Informationen im Roadbook vermerkt sein und in Papierform, auf dem Laptop sowie zum ständigen Zugriff auf dem Tablet zur Verfügung stehen.

    Falls nun jemand meint das diese Form der Vorbereitung ganz schön aufwendig ist bzw. die Überraschung oder die Flexibilität schmälert....nö kann ich nicht sagen.
    Mir macht es sehr viel Spaß die Reise so genau wie möglich in seinen Grundpfeilern zu planen. Die Grundlage einer solchen Tour sollten bei der Reisezeit von 4 Wochen und einer nicht unerheblichen Fahrleistung bis an den Polarkreis schon gegeben sein. Sehe ich jedenfalls so.

    Und was kann mir dadurch nun überhaupt nicht passieren? Genau....die spannenden Ziele ausgehen!!
    Im Gegenteil, ich befürchte sogar das ich wieder viel zu viel auf dem Schirm habe und meine intensive und zeitraubende Rumkriecherei in jedem zu findenden Loch mir am Ende einige „Gruppe I Objekte“ kosten wird.

    Wäre aber auch nicht schlimm, fahre ich im Jahr 2017 eben noch mal nach Norwegen.....vielleicht gibt es ja dann auch schon den neuen Steinweg zur Torpedo-Batterie „Ledangholm“.


    Oha, die Zeit rennt. Ich mache jetzt hier und heute Schluß mit der Schreiberei.
    Wünsche euch noch ein schönes Restwochenende.

    Gruß
    Lutz
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Zitat Zitat von saska Beitrag anzeigen

    Herzlichen Glückwunsch zur erneuten Wahl Deines Reiseziels im hohen Norden. Norwegen ist immer wieder ein spannendes Abenteuer und hat da so einen gewisses Suchtpotenzial......
    Ja danke Saska, die erneute Auswahl meines Reisezieles mit Norwegen ist mir wahrlich einfach gefallen. Stand eigentlich schon fest als ich das Land Ende September nach einer super Tour leider wieder Richtung Deutschland verlassen musste.


    Zitat Zitat von saska Beitrag anzeigen

    Vielleicht erzähle ich hier auch nur bereits bekanntes Wissen - weshalb man mir in dem Fall verzeihen mag, ich dachte mir nur ich spreche diese Tatsache gleich zu Beginn an um bösen Überraschungen vorzubeugen. Denn in Anbetracht des langen Weges sollte man wissen auf was man sich da einlässt.

    Grüße Saska
    Saska, vielen vielen Dank für deine Ausführungen.

    Keines Fall´s schreibst Du hier umsonst bzw. bekanntes Wissen. Wie Du sicher erkennen kannst wird grade auch das Norwegenthema von vielen hier stark beachtet.
    Es scheint wohl auch daran zu liegen das sehr viele User hier im Forum den weiten Weg in diese weit nördlich gelegenen Regionen der deutschen Geschichtsschreibungen von 1940 und 1945 bisher gescheut haben.
    Sei es wegen der von Dir auch genannten Entfernung oder aber auch weil zu diesem Thema hier und auch allgemein die deutschsprachigen Info´s eher knapp gehalten sind.

    Es hilft also auf alle Fälle wenn Du und auch andere User sich hier gemeinsam austauschen. Sei es durch Wissen oder auch durch sich stellende Fragen. Gewinner aus diesem Austausch kann und wird die große HP-Gemeinde sein.

    Nun mal zu deinen Ausführungen im obigen Beitrag.

    Das mit der Schneegrenze ist ein Punkt der mir wirklich ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. Nicht wegen dem fahren dort oder der nächtlichen Kälte im Fahrzeug beim schlafen. Nein, ich hoffe das zu meiner Zeit im nächsten Jahr die weiten Flächen der betreffenden Objekte relativ schneefrei sind.
    Ist es doch grad auch das „kleine Detail“ am Bunker oder im Gelände welches hilft ein Gesamtbild (auch bei angesprengten Anlagen) entstehen lässt. Schnee, so schön wie er dort auch sein mag, würde die Suche nach eben diesen kleinen Details doch etwas behindern.
    Übrigens, danke für den Link mit der Wettercam. Schaut dort in Kirkenes ja schon winterlicher aus als bei uns....ok wen wundert´s bei der Nähe zum Polar.

    Nun, falls es teilweise doch so sein sollte mit dem Schnee, tja dann erfreue ich mich eben dem, hier in unserer Region leider etwas seltenen, Anblick und baue zu meiner Auflockerung einen kleinen Schneemann am Wegesrand.

    Saska, wie Du sicher im Thema NORGE 2015 gelesen hast, unterstützt mich @kossiossi immer sehr rege bei meinen Aktivitäten in und um Norwegen. Er ist sehr oft in Norwegen und kennt sich daher auch recht gut mit Land und Leute aus.
    Ok, angeln kann ich trotz seiner intensiven Bemühungen zwar immer noch nicht (fehlt mir ehrlich gesagt auch das Fingerspitzengefühl, der Nerv und oft der abgerissene Pilker), aber bei einer Sache habe ich mich nun geflissen an seinen Rat gehalten und für die Anreise in die Finnmark den Weg über die Fähre nach Helsinki vorgesehen.

    Ich gehe davon aus das dieser Weg der optimale sein wird. Meine letzte Routenwahl (gegen seinen Rat) über Kiel – Oslo war zwar auf der Luxusfähre „Color Magic“ bequemer aber dafür hat mir der anschließende Landweg durch Norwegen Nerven und Zeit gekostet.

    Hast Du Erfahrung mit dieser Anreiseroute?
    Mir geht es im Grund darum wie viel Zeit ich für die Anreise in die Region Kirkenes einplanen muss/soll.
    Meine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit wird bedingt durch das Fahrzeug (LR Defender) und das mitgeführte Equipment (auch Gummistiefel und Wathose) so um die 90-100 km/h liegen.
    Falls Du dazu etwas schreiben könntest, wäre ich dir sehr dankbar.

    Danke und Gruß
    Lutz
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von blitzpilot
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    Hallo Lutz,

    mal eine Frage zu Deiner Tour?
    Warum planst Du immer so große Abschitte? Das mit der Zielauswahl ist eine gute Methode. Vielleicht einfach vor Ort entscheiden
    nach Zeit, Lust und Laune welche Ziele Du ausläßt. Und dann soweit machen wie man kommt. Den Rest für eine spätere/nächste
    Tour aufheben. Da kann man so man möchte Ziele der vorherigegen Tour nochmal anfahren wo sich vielleicht neue Erkenntnisse
    ergeben haben oder man was übersehen hat.
    Was macht übriegens Dein Feuchtigkeitsproblem im Auto?
    Hat mit Deiner Stromversorgung alles so geklappt wie Du Dir es vorgestellt hast?

    Beste Grüße
    BP

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Zitat Zitat von blitzpilot Beitrag anzeigen
    Hallo Lutz,

    mal eine Frage zu Deiner Tour?
    Warum planst Du immer so große Abschitte?
    ........
    Vielleicht einfach vor Ort entscheiden
    nach Zeit, Lust und Laune welche Ziele Du ausläßt. Und dann soweit machen wie man kommt. Den Rest für eine spätere/nächste
    Tour aufheben.
    Hi BP

    „Große Abschnitte“, hmm ja könnte man so sagen.

    Norwegen ist ein großes Land. Zumindest wenn man es vom Süden nach Norden betrachtet. Auch sind die Wege zu den einzelnen Zielen, bedingt durch die vielen Fjordstraßen, beträchtlich längere als wir es hier bei uns gewohnt sind. So eine Tour erfordert dann schon einiges an gefahrenen Kilometern.
    Und wie Du ja gelesen hast, habe ich mich bei meiner diesjährigen Exkursion auch „ein klein wenig“ übernommen mit meiner eigentlichen Zielvorgabe.
    Ist also nicht einfach bei der beschränkten Zeit und der gegebenen Fülle der möglichen Zielpunkte da eine gute Mitte zu finden.

    Wenn Du dir mal den folgenden Link öffnest, dann kannst Du mein „Problem“ erkennen.

    http://www.flora-krigshistorielag.co...vollen-i-norge

    Alle die aufgeführten Heeres-, Marine-, und Torpedobatterien stellen u.a. mögliche Tourziele in Norwegen dar. Jut, einen (kleinen) Teil davon habe ich nun schon besucht....es ist aber nur ein gaaaaanz kleiner Teil von dem bisher gewesen.

    Aus dieser Fülle gilt es die „Spreu vom Weizen“ zu trennen. Es ist (leider) nicht alles, wenn man sich den langen Anreiseweg vor Augen hält, lohnenswert.
    Ich versuche das also mit einer langfristige und genauen Zielauswahl so gut als Möglich hin zu bekommen und mein Hauptaugenmerk nur auf „gute“ Ziele zu richten.

    Sollte ich, wie Du es vorschlägst, vor Ort beginnen aus der Fülle der Objekte eine Auswahl zu treffen dann kostet das zu viel Zeit (Lust und Laune habe ich ja immer). Ich würde mich dann sicher auch zu sehr verzetteln.

    Noch ein Punkt ist auch das es nicht, so wie wir beiden es z.B. von der Festungsfront Oder-Warthe Bogen her kennen, alles mit dem Fahrzeug erreichbar bzw. kurzläufig zu erreichen ist.
    Es kann also schon mal einen halben Tag dauern bis man am ersehnten Ziel ist und dann feststellt das der Weg umsonst war. Diese Zeit möchte ich für ein s.g. Gruppe III Objekt nicht opfern. Dazu ist die Urlaubszeit zu kurz.

    Ich glaube aber ich weiß was Du oben auch meinst. Länger in einer Region verweilen und wenn die Urlaubszeit verstrichen ist einfach im nächsten Jahr dort wieder ansetzen.

    Könnte man auch machen und wäre sicher weit erholsamer als das Programm was ich durchziehe. Das ist aber so nicht ganz meine Art.
    Ich bin da eher der rastlose Typ, der allerdings, wenn er was für sich interessantes gefunden hat, auch schon mal sehr zeitintensiv der Sache vor Ort auf den Grund geht. Könnte also durchaus mal vorkommen das ich an zwei folgenden Morgen ein und den selben Kirchturm beim Morgenkaffee erblicke.

    Aber lasse uns mal schauen wie sich das ganze dann vor Ort entwickelt. Ich setze mich keinesfalls einem Termindruck bezüglich der abzuarbeitenden Ziele aus. Das was geschafft wird ist ok, was über bleibt.....tja da mache ich es wie die alte Helene Dietrich. Nur habe ich dann noch einen Koffer in Norwegen.

    Zitat Zitat von blitzpilot Beitrag anzeigen
    Was macht übriegens Dein Feuchtigkeitsproblem im Auto?
    Gute Frage, seit dem ich VOR solchen Aktionen mein Bettzeug auf das Dach verstaue, seit dem geht es auch mit dem schlafen wieder besser!!
    Also alles bestens.






    Zitat Zitat von blitzpilot Beitrag anzeigen
    Hat mit Deiner Stromversorgung alles so geklappt wie Du Dir es vorgestellt hast?


    Hier kann ich sagen das der Ein- und Umbau der E-Anlage bestens funktioniert und sich auch in den 4 Wochen Dauertest bewährt hat. Ist ja auch kein Wunder, da ein guter Kumpel (KFZ Elektriker) ein wachsames Auge auf mich geworfen hat und bei wichtigen Klemmaktionen selber Hand anlegte.

    WENN ICH das alleine gemacht hätte, oh oh..... dann gäbe es sichere auch von mir so ein Video im Netz.






    Drei mal auf Holz geklopft und beste Grüße an Dich.
    Lutz
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  7. #7
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    Hallo Ihr Beide

    Ich kann dem von Lutz gerade gesagten nur eindeutig zustimmen. Der Atlantikwall in Norwegen und speziell im Norden des Landes ist nicht mit dem in Frankreich zu vergleichen. Das raue und felsige Küstengelände bot nur wenige mögliche Angriffspunkte für feindliche Invasionen, weshalb die Abstände der einzelnen Batteriestellungen sehr viel weiter auseinanderliegen. Oft wurden nur die Einfahrtsbereiche der Fjorde und größere Häfen gesichert. So kommt es, dass beispielsweise zu beiden Seiten des Fjordes Anlagen gebaut wurden und diese dann auch noch direkten Sichtkontakt haben, der Landweg zwischen beiden Batterien aber viele Kilometer um den ganzen Fjord Drumherum führt. So in etwa, ach ja vor 2,5 Stunden und 150 Km war ich mit dem Auto dort drüben auf der anderen Seite....

    Hinzu kommt, die von mir bereits angesprochene Tatsache, dass die Wehrmacht während ihres Rückzuges die meissten Anlagen selbst gesprengt hat. Das war kein fluchtartiger Abzug sondern ein planmäßiger Rückzug bei dem eine Rückkehr absolut keine Option darstellte, weshalb die Vernichtungsarbeit dort leider mit deutscher Gründlichkeit erledigt wurde. Gerade deshalb macht es Sinn sich vorher die Sahnestücke herauszupicken und am Rest vorbeizufahren bzw. diese als Ersatzoptionen offen zu lassen. Mit diesen Infos kann man dann auch wiederum längere Teilstrecken umgehen und Zeit sparen.

    Ansonsten könnte es nämlich sein, dass man nach mehreren Kilometern wieder und wieder immer nur solchen Schrott dort findet, die Fahrtstrecke nicht weniger wird, der Urlaub immer näher dem Ende zugeht und sich bald der Frust breit macht.

    Anbei zwei Bilder wie viele Anlagen dort eben aussehen......

    Grüße Saska
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Hi Saska, mal ne Frage.

    Kommst bzw. wohnst Du ab und an in Norwegen oder woher kommt Dein Interesse und Wissen zu den Anlagen?
    Falls hier nicht öffentlich geht die Antwort auch per PN. Danke.

    Zu deinen beiden Bildern...jo den Zustand den kenne ich und auch @Blitzpilot zur Genüge aus Deutschland und Polen. Das sollte man sich so weit weg von Zuhause nun nicht wirklich antun.

    Gruß
    Lutz
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  9. #9
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    Zitat Zitat von jollentreiber Beitrag anzeigen
    Das mit der Schneegrenze ist ein Punkt der mir wirklich ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. Nicht wegen dem fahren dort oder der nächtlichen Kälte im Fahrzeug beim schlafen. Nein, ich hoffe das zu meiner Zeit im nächsten Jahr die weiten Flächen der betreffenden Objekte relativ schneefrei sind.
    Ist es doch grad auch das „kleine Detail“ am Bunker oder im Gelände welches hilft ein Gesamtbild (auch bei angesprengten Anlagen) entstehen lässt. Schnee, so schön wie er dort auch sein mag, würde die Suche nach eben diesen kleinen Details doch etwas behindern.
    Hallo Lutz

    Das Thema Schnee sollte Dir eigentlich im Zeitraum Anfang Juni keine großen Schwierigkeiten bereiten, so lange Du nicht auf irgendwelche Berge steigen willst. In Nordnorwegen beginnt ab dem 1. Mai die gesetzlich vorgeschriebene Zeit der Sommerreifen (kein Witz, Winterreifen sind dort genagelt und zerstören auf schneelosem Asphalt die Straßen), dass zeigt dann schon wie es 4 Wochen später dort mit dem Schnee zugehen wird. Damit man mir glaubt was ich da erzähle, anbei ein Eindruck von der Schneesituation in der Finnmark am 2. Juni.
    2. Juni.jpg

    Der Zeitraum hat zudem noch was gutes, geringer Laubbestand ergibt bessere Bilder und das Insektenproblem ist noch keines.

    Grüße Saska

  10. #10
    Hei Lutz,

    normalerweise würde ich sagen, der Schnee sollte kein Problem darstellen. Allerdings hatte ich 2007 das Vergnügen nach einem extrem schneereichen Winter dort gewesen zu sein und Schneereste fanden sich im Sommer noch ab ca. 900m Höhe. Am 1. Juli sah die Hardanger Vidda noch so aus:

    IMG_0207.JPG.

    Letztes Jahr lagen die Temperaturen des nachts trotz Jahrhundertsommer in den Bergen nur zwischen 9-15 Grad.

    Gruß Tumra
    "Platz der alten Steine, aus unserer Asche gemacht" Greifenkeil
    .




    www.ruinenstaat.eu

    http://www.flickriver.com/photos/99637942@N03/

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