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Thema: 25 Jahre Deutsche Einheit

  1. #1
    Benutzer Avatar von Büttner
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    25 Jahre Deutsche Einheit

    Tja, wo schreib ich's hin .... Geburtstage, Weinachtswünsche und Neujahrsgrüße

    3. Oktober 2015, vor einem Vierteljahrhundert, so lange her oder eben nicht.

    Ich richte hiermit an alle schreibenden und lesenden User des HP-Forum meine Glückwünsche zum Tag der Deutschen Einheit aus. Auch bekannt als "Herstellung der Einheit Deutschlands" ist es mir ein Bedürfnis das so in dieser Form zu sagen.
    Rote Plätze: Online-Update (5) vom Februar 2010 Luftfahrtpublizistische Referenzen: www.flugschrift.net

  2. #2
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    Ja Büttner, das ist schon ein spannendes Stück Geschichte!

    Beglückwünschen? Da war ich mir beim ersten Überfliegen Deiner Nachricht nicht ganz sicher, ob „beglückwünschen“, eine dem Anlass angemessene Verrichtung wäre. In „Berlin – Marzahn“ hat sich in diesen Jahren eine Menge verändert. Nicht alles – so finde ich – gibt Anlaß zu Glückwünschen, aber vieles ist wirklich echter Zugewinn. Der Zugang zu Fakten/Daten der Vergangenheit - im weitesten Sinne Zeitgeschichte - ist jedem ohne Restriktionen, dank diesem tollen Internet (unter anderem - ich bin immer überrascht, was die konventionellen Archive leisten) möglich. Ranke wäre begeistert!

    Mit diesen Möglichkeiten ausgestattet, fragt sich natürlich der neugierige Marzahner: Wie sähe die Welt heute aus, wenn die „Weichen“ 1949 (und folgende Jahre) anders gestellt worden wären?
    Quentin Tarantino läßt einen seiner Protagnisten sagen: „Der Drops ist gelutscht!“

    Vielleicht kann sich unsere Generation wirklich beglückwünschen – der Generation vor uns sollte man möglicher Weise gewisse Skepsis nachsehen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von jollentreiber
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    Zitat Zitat von Büttner Beitrag anzeigen


    ....ist es mir ein Bedürfnis das so in dieser Form zu sagen.

    Nabend Stefan,
    ja ja die Bedürfnisse am Abend nach der Einheitsfeier.

    Auch ich beglückwünsche Dich ganz herzlich mit einem dreifachen: HURRA...HURRA...HURRA!
    Sehe es übrigens ganz ähnlich wie es @ Parzival in seinen ersten drei Sätzen ausgedrückt hat.

    Nun habe ich jetzt auch mal ein Bedürfnis, und zwar der jungen nachwachsenden Generation unsere alte Nationalhymne zukommen zu lassen. Die war nämlich so schlecht auch nicht.
    Ich glaube den kompl. Text kannten damals die wenigsten DDR-Bürger....ich gehörte also in dem Fall zu den meisten.



    Gruß
    Lutz....der am „Jubeltag“ wichtige und dringend benötigte Steuergelder erwirtschaftet hat.

    p.s.: Ich sitze grad eben hier in Krefeld im Hotel und lasse das Video mit der DDR-Hymne laufen....nun klopft es an der dünnen Trennwand.
    Könnte ein Exil-Ossi im Freudentaumel sein oder aber ein.....ach nee, lassen wir das. Wir sind ja nun nach 25 Jahren alle vereint und gleichberechtigt!
    - PROJEKT 20/45 -

    Bau- & Geschichtsforschung zur Festungsfront Oder-Warthe Bogen

  4. #4
    Benutzer
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    Moin

    Bin gerade wieder 15 km mit dem Fahrrad den Antifaschistischen Schutzwall abgeradelt.

    Für mich immer noch komisch...

    Für meinen Sohn nur ein komisch schlechter Weg.
    Gruss Andreas

  5. #5
    Benutzer Avatar von martin2
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    Die einen sagen so, die anderen sagen so. Egal wie man es dreht: Das Ergebnis bleibt objektiv gleich. So gesehen kann man sich freuen oder ärgern - es ändert nichts; freuen macht aber weniger Pickel.

    Nun bin ich jemand, der die Entwicklung immer begrüßte und sicher auch auf der Sonnenseite stand und steht. Andererseits musste ich bei den vorherigen Beiträgen schmunzeln, sie drücken auch mein Bauchgrimmen aus: Das "beglückwünschen" erinnerte mich stark an meine Armeezeit und ich dachte fast, dass ich mein Land gleich lieben werden müsse - ältere Semester kennen das Thema aus der DDR zur Genüge. - Ja, ich freue mich. Aber ich käme nicht auf die Idee zu beglückwünschen.

    Die Möglichkeiten, die sich uns bieten, wird nur unsere Generation schätzen können: Ich habe mich gerade durch DDR-Stadtpläne gewühlt, unter DDR-Bedingungen würde es mit unseren Interessen wohl etwas anders laufen - und wir ab und an unfreiwillige Gäste bei "den Organen".

    Die Frage "wie sähe die DDR heute aus" ist aus meiner Sicht völlig spekulativ, es ist müßig dieses Gedankenspiel zu spielen. Etwas anderes wäre reizvoll, eine Art Zeitreise: Mit einem Fingerschnips für drei Tage zurück in die DDR von 1987. Einfach zum Realitätsabgleich, nicht nur für Leute, die völlig verschrobene Ansichten haben. Nein, auch für uns selbst: Ich danke, wir haben einerseits viel vergessen, andererseits oft auch nicht genau genug hingesehen.

    Ich wünsche allen eine spannende und glückliche Zukunft- in völliger Gesundheit.
    Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Jean-Paul Sartre

  6. #6
    Moin,

    hier dann auch mein Comming out. Vor 25 Jahren dachte ich: Deutschland, halts Maul! Inzwischen sehe ich das ein (kleines) bißchen entspannter. Mein Sohn wundert sich über die vielen verlassenen Sowjetkasernen in den "neuen Ländern", meine Ma (wollte in der DDR Medizin studieren, aber nicht Militärärztin werden, also 1953 "rübergemacht" und 1998 zurück in die Uckermark) immer noch über Mentalitätsunterschiede, und ich mich über die vielen BUGA-Standorte ("blühende Landschaften": versprochen ist versprochen).

    Gutgehn, Christian

  7. #7
    Benutzer Avatar von Büttner
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    Zwischendurch, besten Dank für eure Wortmeldungen. Es ist angehm das so zu lesen.
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  8. #8
    Benutzer Avatar von fernaufklärer
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    Zitat Zitat von jollentreiber Beitrag anzeigen
    ...unsere alte Nationalhymne zukommen zu lassen. Die war nämlich so schlecht auch nicht.
    Ich glaube den kompl. Text kannten damals die wenigsten DDR-Bürger...
    Ein paar Textpassagen dieses mE zeitlos schönen Werkes sollten sich die derzeit Regierenden zum Mandat ihres Handelns machen - dann klappts auch mit ".. eine spannende und glückliche Zukunft- in völliger Gesundheit".

    Ansonsten (die bottomline)- Bilanz von einem Vierteljahrhundert EinheitsDeutschland dürfte aus Sicht der Mehrheit positiv sein. Und das ist auch gut so...

    vG, FA
    Der Sozialismus hat ein Zentralkomitee - die kapitalistische Diktatur hat eine Zentralbank.

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