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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorstellung neues Mitglied aus Dresden



comin-dd
08.06.2012, 15:42
Hallo,

ich möchte mich auch kurz hier im Forum vorstellen. Ich heiße Bernd, wohne in Dresden. Mit meinen 52 Jahren (Jahrgang 1959) gehöre ich sicher schon zu den "Alten" hier im Forum. Da ich oft mit dem Fahrrad oder zu Fuss im "Gelände" unterwegs bin und bei meinen Touren auch schon auf die Eine oder Andere "Atraktion" (Bunker, ehemalige Militärgelände, usw.) gestoßen bin und mich das immer sehr interessiert, kann ich vielleicht hier im Forum ein paar interessante Anregungen bekommen. Besonders interessiert mich der Raum Sachsen, Brandenburg.
Während meiner dreijährigen Armeezeit habe ich selber am Objekt 5001 in Prenden mitgearbeitet. Bei den letzten möglichen Begehungen, bevor der Bunker für immer zugemacht wurde, habe ich mir es angesehen. Ist schon interessant.

Gruß Bernd

Frank K.
08.06.2012, 16:21
Dann sei Willkommen hier im Forum !

Und keine Sorge mit jung & alt, wir haben hier eine ganz gute Durchmischung, welche sich aktiv einbringt. Sowohl vom Alter als auch von der Lokalisation.

Da du Prenden erwähnt hast » hattest du da in der Wartungseinheit WE-50 mitgemacht ?

Grüße Frank

comin-dd
10.06.2012, 17:37
Hallo Frank,

ich war in der Zeit Oktober 78 bis September 81 in Prenden. Anfangs habe ich im Bereich Heizung/Sanitär gearbeitet. Ich habe an den Sanitärinstallationen im Heiz- und Wasserwerk und den Unterkünften mitgearbeitet. Später dann direkt im Bunker. Es wurde dort in Nacht- und Tagschichten gearbeitet. In der Nachtschicht haben wir am Lagerplatz die Tragwerke vormontiert (Stahlbau). Diese wurden dann am Morgen (Tagschicht) vom Kran in den Bunker transportiert und dort zusammengebaut. Das waren die "berühmten" Tragwerke, die dann noch mit den russischen Sticktoffschwingungsdämpfern versehen wurden. Diese wurden direkt von russischen "Kollegen" eingebaut. War alles ganz geheim. Diese freihängenden Tragwerke sollten im Falle eines Kernwaffentschlages in unmittelbarer Nähe des Bunkers dafür sorgen, dass nichts kaputt geht, selbst wenn das gesamte Bauwerk durch die Explosion bis 40 cm verschoben wird. Wenn ich mir das heute so überlege, alles Schwachsinn. Die Nachtschicht manchmal bei fast 20 Grad minus, die große Stahlteile zusammen bauen. War eine Scheißarbeit. Warst Du auch in Prenden? Was ist die Wartungseinheit WE-50? Ist mir nicht bekannt.

Gruß Bernd

Frank K.
10.06.2012, 17:57
Hallo Bernd,

nein ich war nicht da. Aber du warst mit einiger Sicherheit ein Teil dieser WE-50. Betrachte einmal (falls nicht bekannt) alle Bilder und beachte den Text im folgenden Link. Der Autor ist hier aktiver Nutzer im Forum. Habe gerade festgestellt, daß wohl aktuell die Bilder der Dämpfer daraus entfernt wurden.

» http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a2181/l0/l0/F.html#featuredEntry

Grüße Frank

BuFu19
10.06.2012, 19:08
Bernd kann die WE-50 nicht kennen da sie zu seiner Zeit nicht existierte, er war in der Rohbauphase des HBW sowie der Errichtung der oberirdischen Gebäudein Prenden. Die WE-50 wurde erst 1990 bei Übernahme durch die NVA gegründet.