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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Buch: Der historische Reiseführer - Brandenburg 1933-1945



Martin K.
21.02.2012, 09:20
Zur Buchmesse in Leipzig im März 2012 erscheint ein neuer Reiseführer des Ch. Links Verlages ;).

Der historische Reiseführer - Brandenburg 1933-1945


Der historische Reiseführer gibt einen Überblick über die Hinterlassenschaften der NS-Diktatur im heutigen Bundesland Brandenburg. Der Autor informiert über bekannte Terrorstätten wie die Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück, erinnert an heute fast vergessene Zwangsarbeiter- und Arbeitserziehungslager und berichtet über zerstörte Synagogen. Zugleich zeigt er, wo NS-Größen wie Hermann Göring oder Joseph Goebbels residierten und wo gegen die Diktatur Widerstand geleistet wurde.
Seine kritische Darstellung informiert mit kompakten Texten, Übersichtskarten und zahlreichen Abbildungen über mehr als 100 historische Orte, an denen heute teilweise Gedenkstätten existieren.

Autor: Martin Kaule (http://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?inhalt=autoren_detail&autor_id=396)
Ausstattung: Klappenbroschur
Format: 10.5 x 23.5 cm
Seitenzahl: 112
Abbildungen s/w: ca. 60
Abbildungen farbig: ca. 90
Preis: 14,90 EUR
ISBN: 978-3-86153-669-7

BG
Martin

Andi39GE
21.02.2012, 15:13
Das klingt interessant Martin.
Eine Frage zu den Synagogen: werden hier auszugsweise Beispiele erwähnt oder hast Du eine fast umfassende geografische Sammlung zusammengetragen und mit in Dein Buch übernommen?

BG
Andreas

Büttner
21.02.2012, 15:19
Zur Buchmesse in Leipzig im März 2012 erscheint ein neuer Reiseführer des Ch. Links Verlages
(...)
Autor: Martin Kaule (http://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?inhalt=autoren_detail&autor_id=396)
Nun Martin, Du wirst Dir wohl was neues mit Deiner Signatur einfallen lassen müssen, da wird eine weitere Zeile fällig werden ....

... und in meinem Buchregal muß ich mir wiederum was ausdenken hinsichtlich Platzbedarf der dort existierenden und zukünftig noch folgenden Werke von Dir :o

Martin K.
21.02.2012, 15:22
Das klingt interessant Martin.
Eine Frage zu den Synagogen: werden hier auszugsweise Beispiele erwähnt oder hast Du eine fast umfassende geografische Sammlung zusammengetragen und mit in Dein Buch übernommen?

BG
Andreas

In dem Reiseführer werden acht zerstörte Synagogen (Brandenburg (Havel), Cottbus, Eberswalde, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Potsdam, Prenzlau, Strausberg) im heutigen Brandenburg textlich sowie bildlich (entweder in historische Ansichten oder in aktuellen Gedenk-/Erinnerungstafeln) vorgestellt.

In dem Ostseeküstenprojekt gab es ja die Karte der zerstörten jüdischen Einrichtungen entlang der Ostseeküste, in Brandenburg gibt es keine Karte, dafür mehr generell verschiedene jüdische Einrichtungen die im Buch detailierter als es eine Karte bieten kann beschrieben werden.

BG
Martin

Martin K.
21.02.2012, 15:27
Nun Martin, Du wirst Dir wohl was neues mit Deiner Signatur einfallen lassen müssen, da wird eine weitere Zeile fällig werden ....

... und in meinem Buchregal muß ich mir wiederum was ausdenken hinsichtlich Platzbedarf der dort existierenden und zukünftig noch folgenden Werke von Dir :o

Vielen Dank für den Hinweis :). Platzbedarf: Oh ja, das kenne ich :(.

Bei Amazon sind mittlerweile auch einige Vorschaubildchen des Buches zu finden.

Klick: https://www.amazon.de/dp/3861536692/ref=as_li_ss_til?tag=hiddenplace06-21&camp=2906&creative=19474&linkCode=as4&creativeASIN=3861536692&adid=0AVH2YPRQEFJ3ZNK6FMF&

BG
Martin

PS: nochmals herzlichen Dank an die "Bildlieferanten" ;)

Andi39GE
21.02.2012, 16:26
In dem Reiseführer werden acht zerstörte Synagogen (Brandenburg (Havel), Cottbus, Eberswalde, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Potsdam, Prenzlau, Strausberg) im heutigen Brandenburg textlich sowie bildlich (entweder in historische Ansichten oder in aktuellen Gedenk-/Erinnerungstafeln) vorgestellt.


O.k. Danke für Deine Information, ich werde mir das Buch nach dem Erscheinen gern durchlesen. Schon bestellt!

BG
Andreas

frankk
21.02.2012, 19:00
Leider kann ich auf der Seite von Amazon die Bildchen nicht so richtig lesbar hinkriegen, aber egal. Kann man auch bei Dir bestellen Martin?

Martin K.
21.02.2012, 19:07
Leider kann ich auf der Seite von Amazon die Bildchen nicht so richtig lesbar hinkriegen, aber egal. Kann man auch bei Dir bestellen Martin?

Aber natürlich :). Die Funktion "Blick ins Buch" folgt natürlich noch. Dann kann man probeweise reinlesen / im Volltext durchsuchen.

Hier nochmal der Amazon-Link damit man nicht soviel scrollen muss ;)

Klick: https://www.amazon.de/dp/3861536692/ref=as_li_ss_til?tag=hiddenplace06-21&camp=2906&creative=19474&linkCode=as4&creativeASIN=3861536692&adid=0AVH2YPRQEFJ3ZNK6FMF&

BG
Martin

klausm
21.02.2012, 20:01
Hallo Martin,

wird sicher wieder ein gelungener Titel. Mir gefallen die Pastfinder, die ich bisher mein Eigen nenne, ausgesprochen gut. Ziehe sie oft zu rate, wenn ich auf Dienstreise fahre und nebenbei etwas Zeit für Erkundungen habe, oder im Urlaub oder, oder...
Bin schon gespannt auf Dein neues Buch.

Gruß Klaus

Büttner
04.03.2012, 12:14
Zur Buchmesse in Leipzig im März 2012 erscheint ein neuer Reiseführer des Ch. Links Verlages
Das geht ja schnell, die Brandenburger Wochenzeitschift "Blickpunkt" hat in der Rubrik "Nachgelesen" schon ein Rezension:


Brandenburg 1933 -1945 - Der historische Reiseführer
Auf den Spuren der NS-Diktatur
Historischer Reiseführer Brandenburg 1933 -1945 im Ch. Links Verlag erschienen

Potsdam/Berlin. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse im März setzt der Ch.Links-Verlag seine populäre Reihe „Der historische Reiseführer“ mit dem Band „Brandenburg 1933 – 1945“ fort. Der Autor Martin Kaule dürfte vielen Lesern durch seine erfolgreichen Titel zur Ostseeküste und zur Nordseeküste ein Begriff sein.

Der vorliegende Band führt an mehr als 100 Orte im heutigen Bundesland Brandenburg, die auf unterschiedliche Weise im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Diktatur stehen. Darunter finden sich solche als Synonym für den Nazi-Terror bekannten Stätten wie die einstigen Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück, aber auch fast vergessene Zwangsarbeiterlage

Im Fokus erscheinen auch jene Orte, an denen Hitlers Krieg ausgelöst und geführt wurde - militärische Anlagen, Bunker und Testgelände, Rüstungsfabriken und geheime Forschungseinrichtungen. Ein Blick über die Oder nach Osten richtet sich auch auf die deutschen Befestigungsanlagen im Oder-Warthe-Bogen, der seit 1945 zu Polen gehört.

Fesselnd beschreibt Kaule die herrschaftlichen Residenzen führender Nazi-Täter wie Hermann Göring oder Joseph Goebbels in den schönsten Gegenden der Mark. Und er führt an Orte des Widerstandes – zu Adelsschlössern und schlichten Gedenksteinen.

Die Provinz Brandenburg bildete zusammen mit Berlin das größte Kernland des Königreiches Preußen. Ab 1871 stieg Berlin zur Hauptstadt des deutschen Kaiserreiches, zu seinem politischen, wirtschaftlichen und militärischem Zentrum auf. Nach dem verlorenen Weltkrieg und den Revolutionswirren wuchs in den 1920er-Jahren eine Metropole von Weltgeltung mit einer leistungsfähigen Industrie heran.

Hitlers Nationalsozialisten benötigten etliche Jahre, um sich in Brandenburg und vor allem in Berlin zu etablieren, um schließlich die Macht im Staate an sich zu reißen. Nach 1933 profitierten viele Brandenburger Unternehmen von den Rüstungsprogrammen der Nazis, neue Waffenschmieden und Militärzentralen entstanden um Berlin.

Der mit Beginn des Zweiten Weltkrieges einsetzende Mangel an männlichen Arbeitskräften führte bald zur massenhaften Ausbeutung von KZ-Häftlingen in der Rüstungsindustrie - oft bis zur physischen Vernichtung. Tausende von ihnen kamen bei Kriegsende auf Todesmärschen der SS ums Leben.

Die verheerenden Luftangriffe der Alliierten und die blutigen Schlachten am Ende des Krieges haben Brandenburg verwüstet. Bis Mai 1945 besetzte die Rote Armee das Land. Die Gebiete westlich der Oder gingen an Polen verloren. Nach Gründung der DDR 1949 und einer Verwaltungsreform 1952 verschwand das Land Brandenburg von der Landkarte. Am 3. Oktober 1990 wurde es mit der deutschen Wiedervereinigung als Bundesland neu gegründet. T. Morgenstern

INFO: Der Historische Reiseführer - Brandenburg 1933 - 1945 erscheint im Ch. Links Verlag, erhältlich im BlickPunkt
Shop für nur 14,90 € versandkostenfrei!

In dem Band werden rund 100 historische und Gedenkorte, ihre ehemalige Funktion und aktuelle Nutzung beschrieben. 160 Fotos helfen bei der Spurensuche.

Martin Kaule, Jahrgang 1979, Informatik-Betriebswirt, seit 2001 Fotodokumentation von „Orten der Zeitgeschichte“, seit 2008 im Ch. Links Verlag zuständig für digitale Projekte.
Quelle: http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachgelesen.html?doc=142

Und wie ich sehe wurde eine Lösung der aktuellen Signatur gefunden Martin :black_eyed:
Gute Idee, ich werde anlassgerecht meine auch mal anpassen, Berliner Zeitung kann ich allerdings nicht bieten :o

jollentreiber
04.03.2012, 14:08
Das geht ja schnell, ....


Auch grad eben hier auf Seite 5 gefunden.

http://epaper.blickpunkt-brandenburg.de/epaper.php?xmlfiles=data/4/10/6575/main.xml

Hut ab Herr Autor, hoffe ich darf Dich auch weiterhin duzen.

Gruß
Lutz

Martin K.
26.03.2012, 09:19
Hut ab Herr Autor, hoffe ich darf Dich auch weiterhin duzen.

Aber klar doch.

Nun zurück zum Buch, in letzter Zeit überschlagen sich die subjektiven Meinungen im Netz zum Buch, schaut man nach wer diese verfasst hat wird einem sofort klar das es hier nicht um eine objektive Bewertung, sondern nur um eine peinliche Schäumerei von missgünstigen Personen geht. Der wache Leser entdeckt natürlich in verschiedensten Medien wirklich objektive Meinungen zum Titel. Aber dazu bei Gelegenheit mehr.

Beste Grüße
Martin

PS: für alle Brandenburger denen die 14,90 EUR zu teuer sind, der kann hier das Buch für 2 EUR beziehen: http://www.politische-bildung-brandenburg.de/shop/product_info.php?info=p285_brandenburg-1933-1945.html

klausm
26.03.2012, 10:51
Aber klar doch.

Nun zurück zum Buch, in letzter Zeit überschlagen sich die subjektiven Meinungen im Netz zum Buch, schaut man nach wer diese verfasst hat wird einem sofort klar das es hier nicht um eine objektive Bewertung, sondern nur um eine peinliche Schäumerei von missgünstigen Personen geht. Der wache Leser entdeckt natürlich in verschiedensten Medien wirklich objektive Meinungen zum Titel. Aber dazu bei Gelegenheit mehr.

Beste Grüße
Martin

Solche nichtsagenden bzw. platten, zweifelhaften Aussagen, wie von "Tobias" und "Kai" bei Amazon kann man getrost in der Pfeife rauchen, die hätten auch einfach "bla, bla, bla" scheiben können.
Das 10jährige Kind will ich erstmal kennenlernen, na ja lieber nicht... ;)
Dass man gerade die Bücher dieser Reihe als Reiseführer unbrauchbar und unübersichtlich findet, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.
Klar ist jeder frei seine Meinung kund zu tun, aber dies etwas qualifizierter zu tun, würde ich sehr begrüßen.

Die Intention der Reihe (nicht nur dieses Buches) ist in meinen Augen die überblickartige Darstellung markanter Orte und Ereignisse in einem konkreten Kontext nämlich der Zeit des Nationalsozialismus in Brandenburg. Dinge aus anderen Zeitepochen, wie es von Hermann (der sich im Gegensatz zu den bereits genannten Personen sehr ausführlich geäußert hat) bemängelt wurde, müssen sich in dem Buch meiner Meinung nach nicht wiederfinden. Hier gibt es ja zum Beispiel bei Berlin Bücher der Pastfinder-Reihe, die die Epoche von 1945-1989 behandeln oder die Pastfinder ZikZak, die einen größeren zeitlichen Horizont abdecken, dafür aber nochmal etwas komprimierter. Akzeptabel finde ich Kritik, wenn sich inhaltliche Fehler eingeschlichen haben, wichtige Orte fehlen oder man zitiert, ohne dieses kenntlich zu machen.
Zu den anderen Kritikpunkten verweise ich auf die Intention, so wie ich sie sehe. Bei einem Buch dieser Reihe kann man nicht erwarten, dass jeder Ort und jedes Ereignis bis ins letzte Detail behandelt wird. Vielmehr bietet es die Möglichkeit zu einem Einstieg in die Materie und es steht ja jedem frei, sich intensiver einem historischem Ort zu widmen und sein Wissen darüber zu vertiefen. Vielen genügt aber möglichweise ein Überblick und zuviel Details würden eher abschrecken. Das Konzept der Reihe wird, glaube ich, von vielen gut angenommen. Ich denke nicht, dass es Deine Intention war ein Fachbuch zu kreieren, was höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird Martin, oder? Fraglich ist auch, ob nicht bei einer Bewertung auch persönliche Differenzen durchschlagen. Letztlich kauft man ja nichtmal die "Katze im Sack", denn bei Amazon, kann man ja einen Blick ins Buch werfen und weiß dann, was einen erwartet. Das Angebot der Landeszentrale für Politische Bildung ist natürlich nicht zu toppen ;) und wie Du es schon richtig schriebst, es sind letztlich immer subjektive Meinungen Einzelner (natürlich auch meine hier geäußerte).

Gruß Klaus

Martin K.
26.03.2012, 12:00
Hallo Klaus,

und Danke für Dein Statement.


Solche nichtsagenden bzw. platten, zweifelhaften Aussagen, wie von "Tobias" und "Kai" bei Amazon kann man getrost in der Pfeife rauchen, die hätten auch einfach "bla, bla, bla" scheiben können. Das 10jährige Kind will ich erstmal kennenlernen, na ja lieber nicht... ;)
Dass man gerade die Bücher dieser Reihe als Reiseführer unbrauchbar und unübersichtlich findet, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.


Ganz Deiner Meinung. Auch kann ich mir gut vorstellen aus welcher Ecke diese "Meinungen" zu verorten sind. Kindergarten.


Die Intention der Reihe (nicht nur dieses Buches) ist in meinen Augen die überblickartige Darstellung markanter Orte und Ereignisse in einem konkreten Kontext nämlich der Zeit des Nationalsozialismus in Brandenburg. Dinge aus anderen Zeitepochen, wie es von Hermann (der sich im Gegensatz zu den bereits genannten Personen sehr ausführlich geäußert hat) bemängelt wurde, müssen sich in dem Buch meiner Meinung nach nicht wiederfinden. Hier gibt es ja zum Beispiel bei Berlin Bücher der Pastfinder-Reihe, die die Epoche von 1945-1989 behandeln.


Korrekt. Wobei ja auch ganz klar und für jeden sichtbar auf dem Cover des Buches die entsprechende Zeitepoche vermerkt ist. Ein Werk mit dem Fokus auf die Zeit nach 1945 klingt aber durchaus interessant ;), demnächst mehr zu diesem Thema. Natürlich existieren viele weitere Orte, Objekte und Themen in Brandenburg die man hätte erwähnen können. Wie im Vorwort nachzulesen, ist es eine Auswahl (!) von mehr als 100 Orten die zur Diskussion und zum kritischen Umgang mit der NS-Zeit in Brandenburg anregen sollen.


Zu den anderen Kritikpunkten verweise ich auf die Intention, so wie ich sie sehe. Bei einem Buch dieser Reihe kann man nicht erwarten, dass jeder Ort und jedes Ereignis bis ins letzte Detail behandelt wird. Vielmehr bietet es die Möglichkeit zu einem Einstieg in die Materie und es steht ja jedem frei, sich intensiver einem historischem Ort zu widmen und sein Wissen darüber zu vertiefen. Vielen genügt aber möglichweise ein Überblick und zuviel Details würden eher abschrecken. Das Konzept der Reihe wird, glaube ich, von vielen gut angenommen. Ich denke nicht, dass es Deine Intention war ein Fachbuch zu kreieren, was höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird Martin, oder?


Dafür ist das Format der Reihe ja auch nicht ausgelegt. Allein schon das durchlesen das Klappentextes zeigt ganz klar was der Inhalt des Buches ist, und um welche Epoche es sich handelt. Und dort wird auch nicht verschwiegen das die entsprechenden Orte in kurzen und knappen Texten vorgestellt werden. Sich kurz zu fassen ist auch eine Kunst, die nicht jedem liegt ;).

Ich frage nun mal erneut, wo sind die Werke der entsprechenden Kritiker? Man suchte in meinen Augen mehrfach künstlich nach vermeintlichen Kritikpunkten um sich zu reproduzieren. Naja, und die anderen Behauptungen. Sagen wir so, es wird dokumentiert was wie und wo von sich geben wird. Lach. Es wäre jedem hier in der Runde ein leichtes das gefahrene Niveau zu bedienen, jeder kann sowas schreiben wie: "Ich kann mich auch den Eindruck nicht erwehren, das Person X und Person Y nicht ganz rund laufen / usw...". Aber mit solch banalen an den Haaren herbeigezogenen Aussagen schädigen sich die entsprechenden Personen seit geraumen Zeit ja regelmäßig selbst.


Fraglich ist auch, ob nicht bei einer Bewertung auch persönliche Differenzen durchschlagen.

Kindergarten². Man will ganz klar nur eins: schädigen.


Letztlich kauft man ja nichtmal die "Katze im Sack", denn bei Amazon, kann man ja einen Blick ins Buch werfen und weiß dann, was einen erwartet. Das Angebot der Landeszentrale für Politische Bildung ist natürlich nicht zu toppen ;) und wie Du es schon richtig schriebst, es sind letztlich immer subjektive Meinungen Einzelner (natürlich auch meine hier geäußerte).

Gruß Klaus

Danke für Deine Meinung. Klar sind die Meinungen mehr oder weniger subjektiv gefärbt. Wenn ich aber schreibe: das Buch ist doof weil zu wenig "Kalter Krieg" enthalten ist, wobei der Kalte Krieg nicht im Fokus des Werkes lag, oder bemängel das die Bilder zu klein sind (Format der Reihe, vom Verlag vorgegeben), oder das Cover bemängel... usw... ist es keine konstruktive Auseinandersetzung sondern man möchte nur eins erreichen: Schädigung und Stimmungsmache.

Neben Amazon kann man das Buch natürlich auch in weiteren Volltextsuchprojekten vor dem Kauf begutachten und selbst entscheiden ob es den Kauf wert ist.

Hier mal ein Link zu einer seriöseren Meinung:

http://www.klaerwerk-blog.de/2012/03/20/9369/

Und generell gilt natürlich. Sollte sich Fehler in das Buch eingeschlichen haben, einfach eine kurze Info an mich, wird dann bei der Nachauflage selbstverständlich mit korrigiert. Ich freue mich jederzeit über klare und konstruktive Kritik.

Beste Grüße
Martin

Andi39GE
26.03.2012, 12:20
PS: für alle Brandenburger denen die 14,90 EUR zu teuer sind, der kann hier das Buch für 2 EUR beziehen: http://www.politische-bildung-brandenburg.de/shop/product_info.php?info=p285_brandenburg-1933-1945.html

Das hättste aber eher online stellen können, nun hab ich das Heft für die astronomische Summe von 1490 Cent gekauft :o

Ich persönlich fand auf Anhieb die doppelseitige Karte im Einband gewöhnungsbedürftig, da die Zahlen in der Erläuterung nicht von 1 bis... durchnummeriert sind sondern es nach dem Alphabet des Objektes geht- nicht nach der des Ortes.
Nunja- ein kleines Manko; schlage ich eben die erwähnte Seite auf.
Zum Inhalt... mh. Ich hatte den Einsatzzweck nicht beadacht; kein Fachbuch. Ich würde mir vom Inhalt etwas mehr sowie ein wesentliches mehr an Objekten wünschen. Im Heft sind es, auf die vielzahl von interessanten und erwähnenswerten Objekten aus der Zeit des Nationalsozialismus bezogen, Auszüge.
Ansonsten- für einen kleinen Reiseführer- gut gemacht!

Soll es denn für Berlin eine eigene Ausgabe geben? Ich vermute ja.

BG und Mahlzeit,
Andreas

Büttner
26.03.2012, 17:59
in letzter Zeit überschlagen sich die subjektiven Meinungen im Netz zum Buch, schaut man nach wer diese verfasst hat wird einem sofort klar das es hier nicht um eine objektive Bewertung, sondern nur um eine peinliche Schäumerei von missgünstigen Personen geht.
Das denke ich aber auch. Leider ist das eine sehr unglückliche Entwicklung, einzig und allein dem Neid einer Einzelperson geschuldet. Da kann man schon von Internetmobbing sprechen, gerade auch wenn andere "vergiftet" werden. Einer ruft und der Kindergarten folgt hinterdrein. Das geht ja jetzt schon ein paar Jahre so, ein Ende scheint unabsehbar. Wo soll das hinführen? Jeder der in die Öffentlichkeit tritt und beispielsweise publiziert macht sich folglich zur Zielscheibe. Man muß schon staunen wo Neid hinführen kann. Statt mal selber was auf die Beine zu stellen .... So einfach ist das natürlich auch wieder nicht. Was wiederum etwas Gutes für sich hat. Qualität eben, so wie der hier behandelte Historische Reiseführer.

Andi39GE
28.03.2012, 13:55
Martin, gibts denn nun einen gesonderten Reiseführer für Berlin?

BG
Andreas

Martin K.
28.03.2012, 14:10
Martin, gibts denn nun einen gesonderten Reiseführer für Berlin?

BG
Andreas

Du meinst von mir oder generell? Im Verlag haben wir diesen hier im Angebot:

Berlin 1933-1945 / Stadtführer zu den Spuren der Vergangenheit

Autor: Maik Kopleck
Link: https://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?inhalt=detail&nav_id=1&titel_id=326

BG
Martin

Andi39GE
28.03.2012, 17:31
Oh. Nein, ich meinte von Dir, da mir in Deinem Heft der `große leere Fleck Berlin´ ins Auge viel. Den von Dir verlinkten Stadtführer hatte ich vor Jahren schon einmal gesehen und- wieder vergessen. Ich sehe gerade, es gibt mittlerweile die 7. Auflage.
Danke für Deinen Hinweis.

BG
Andreas

frankk
07.04.2012, 18:53
Für Berlin gibt es ja diverse Werke. Zum einen die Past- Finder 1933- 1945 sowie 1945- 1989, zum Anderen den großen und den kleinen Architekturführer 1933- 1945 von Matthias Donath und sicher noch einiges mehr. Das von Martin erwähnte Buch ist einer der Past- Finder ( 1933- 1945)

frankk
10.04.2012, 19:01
So, nun habe ich mir Martins Buch auch zu Gemüte geführt und einige Anregungen erhalten.
Was mich ein wenig gestört hat war, dass Gebäude usw. vorgestellt wurden, die nicht mehr existieren. Auch wenn sie geschichtlich nicht uninteressant sind- es soll doch ein Reiseführer sein.
Trotzdem eine runde Sache und große Fleissarbeit.
Was kommt als nächstes?

Martin K.
10.04.2012, 19:19
So, nun habe ich mir Martins Buch auch zu Gemüte geführt und einige Anregungen erhalten.
Was mich ein wenig gestört hat war, dass Gebäude usw. vorgestellt wurden, die nicht mehr existieren. Auch wenn sie geschichtlich nicht uninteressant sind- es soll doch ein Reiseführer sein.
Trotzdem eine runde Sache und große Fleissarbeit.
Was kommt als nächstes?

Hallo Frank,

vielen Dank für Dein Statement. Auch die Erinnerung an Orte die nicht mehr existieren ist in meinen Augen wichtig, nicht überall mahnen Erinnerungs- und Gedenkzeichen an die Geschichte eines Ortes / einer Region oder gerieten gar nach der friedlichen Revolution in Deutschland in Vergessenheit. Deswegen auch die Aufnahme von diesen Gebäuden / Objekten. Ich habe bei meinen Exkursionen verschiedenste Dinge erlebt, selbst Denkmäler (und deren Hintergründe) die wie z.B. wie in Strausberg vor 10 Jahren abgerissen wurden ist nur noch den wenigsten vor Ort in Erinnerung.


Was kommt als nächstes?

Die Aufnahme sämtlicher Orte in Brandenburg oder generell in Deutschland, Europa, der Welt würde natürlich jegliche Buchform sprengen. Deswegen ja die Idee der öffentlichen Standortdatenbank. Weitere Themenkomplexe werden dann sukzessive nachgepflegt.

Und an Buchprojekten erscheinen mehrere so alles wie geplant klappt im kommenden Jahr. Das erste Projekt könnte man sich ja zusammen reimen und die anderen beiden sind größere Projekte. Lasst euch überraschen.

Beste Grüße
Martin

Martin K.
11.04.2012, 09:02
Hier mal eine Rezension des Titels des Nordkuriers vom gestrigen Tag.

BG
Martin

atticus
30.05.2012, 16:43
Nun habe ich mir Martins letztes Buch auch zu Gemüte geführt :redface: und einige Anregungen erhalten:

Der historische Reiseführer, Brandenburg 1933 – 1945

Orte von historischer Bedeutung im Land Brandenburg.
Dazu gibt es im Vorwort einen kurzen historischen Exkurs über die Entwicklung und Entstehung des Landes Brandenburg. Besonders wird auf seine regionale Aufteilung in Bezug auf die Militärindustrie nach 1920 bis in die Gegenwart eingegangen.

Das Werk wendet sich an Menschen, die Interesse an der Geschichte der Region haben. Vielleicht haben sie in der Schule schon davon gehört oder in Erzählungen von Verwandten und Bekannten. Es geht um alte Gebäude, deren Nutzung mehrfach gewechselt hat und das Wissen darüber nicht mehr jedem präsent ist. Weiterhin um Gedenktafeln, die in Städten, die zerstört wurden, angebracht sind und jetzt mit einem historischen Foto in Verbindung gebracht werden können.

Das Buch befasst sich mit den Gedenkorten in der Region Brandenburg. Dabei wurde eine Einteilung in Nord- und Südbrandenburg vorgenommen. In der vorderen und hinteren Umschlagseite sind die Karten mit den entsprechenden Einträgen. Das Seitenregister dazu ist nach den Bezeichnungen der Objekte geordnet.
Das Objekt wird mit der Nummer auf der Karte, der Bezeichnung (Gebäude, Ort, Nutzung), dem Bau/Nutzungsjahr, der Adresse, gegebenenfalls Öffnungszeiten bei Gedenkstätten und der Internetadresse vorgestellt.

Zu den einzelnen Objekten gibt es jeweils eine konzentrierte Zusammenfassung der Historie. Es erfolgt ein historischer Abriss der Nutzung bis 1945 und die eventuelle Weiternutzung bis heute. Es werden historische Aufnahmen sowie aktuelle Fotos gezeigt. Bei einigen Standorten werden auch Abbildungen geplanter Bauten z.B. in Frankfurt(Oder) und am Templiner See. Zu konkreten Stätten werden Kurzbiografien von Persönlichkeiten der Geschichte vorgestellt, z.B. Erich Mühsam im Zusammenhang mit dem Konzentrationslager Oranienburg oder Jesse Owens im Zusammenhang mit dem Olympischen Dorf.
Die Texte zu den einzelnen Objekten sind kurz und prägnant und trotzdem ausführlich und informativ. So können auch tiefere Einblicke in die Materie genommen werden. Das Buch ist auch gut geeignet, um es einfach so durchzublättern, bei Orten stehenzubleiben, die man kennt und einfach zu erfahren, was dort für Objekte sind. Für mich war es interessant, wie viele diesbezügliche Orte es im Land Brandenburg gibt.
Im Anhang ist ein ausführlicher Literaturnachweis für weitere Informationen.

Man kann das Buch also wirklich als Reiseführer benutzen und wenn man in bestimmten Gegenden ist, sich dort umsehen. Oder auch als Lektüre, um sich über bestimmte Standorte einfach zu informieren.

Gruß Atticus

Martin K.
10.07.2014, 10:43
Gestern ist die zweite Auflage des Buches frisch aus der Druckerei eingetroffen. Im Innenteil wurden zahlreiche Fotos ausgetauscht und das Objekt "Waldfriedhof Halbe" text- und bildlich hinzugefügt. In der kommenden Woche ist das Buch dann auch überall verfüg- bzw. bestellbar.

Umschlagtext:

Der historische Reiseführer gibt einen Überblick über die Hinterlassenschaften der NS-Diktatur im heutigen Bundesland Brandenburg. Der Autor informiert über bekannte Terrorstätten wie die Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück, erinnert an heute fast vergessene Zwangsarbeiter- und Arbeitserziehungslager und berichtet über zerstörte Synagogen. Zugleich zeigt er, wo NS-Größen wie Hermann Göring oder Joseph Goebbels residierten und wo gegen die Diktatur Widerstand geleistet wurde.

Seine kritische Darstellung informiert mit kompakten Texten, Übersichtskarten und zahlreichen Abbildungen über mehr als 100 historische Orte, an denen heute teilweise Gedenkstätten existieren

Und der vollständigkeithalber eine Pressestimme der alten Ausgabe:


Das Buch im handlichen Hochformat ist viel mehr als eine ausgezeichnete Reiselektüre. Kaule meistert vorbildlich ein brisantes und facettenreiches Thema mit einer gelungenen Synthese von fundierter Geschichtsinformation und praktikablem Reisehandbuch. Mit großem Geschick orientiert er sich an den Bedürfnissen historisch Interessierter. Die Details geben den Orten Tiefenschärfe und Leben und vor allem das Wissen, um sehen und begreifen zu können.
Jürgen Tremper, Nordkurier

Beste Grüße
Martin

Büttner
10.07.2014, 13:20
Ganz obligatorisch meinen Glückwunsch und Respekt für die 2. Auflage!