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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Buch: Hitlers Tor zum Atlantik - Die deutschen Kriegsmarinestützpunkte in Frankreich



Martin K.
15.12.2011, 09:34
Hitlers Tor zum Atlantik - Die deutschen Kriegsmarinestützpunkte in Frankreich 1940-1945

Nachdem die Wehrmacht im Mai und Juni 1940 Frankreich überrollt hatte, erhielt die deutsche Kriegsmarine ihren langersehnten Zugang zum Atlantik. In Brest, Lorient, St. Nazaire, La Pallice und Bordeaux baute sie die bestehenden Häfen zu Stützpunkten aus. 45 000 Arbeiter der Organisation Todt ließen dort gewaltige Bunkeranlagen entstehen, in denen bis zu 20 U-Boote gleichzeitig gewartet und repariert werden konnten.
Die Bunker waren so massiv - allein der in Brest war rund 330 Meter breit, 190 Meter lang und besaß bis zu sechs Meter dicke Betondecken -, dass sie die alliierten Bombardierungen nahezu unbeschadet überstanden, während die Städte um sie herum in Trümmer fielen.
Der Marinehistoriker Lars Hellwinkel schildert die Geschichte dieser Stützpunkte von ihrer Entstehung 1940 bis zu ihrem Untergang 1944/45 und ihrer Nachnutzung. Er legt dabei erstmals den Schwerpunkt auf das ambivalente Verhältnis der französischen Bevölkerung zu den Deutschen, das sowohl eine Kollaboration der ortsansässigen Werften und der fanzösischen Marine als auch den Widerstand gegen die Besatzungsmacht einschloss.

Autor(en): Lars Hellwinkel
Preis: 34,90 EUR
Ausstattung: Hardcover
Format: 21.0 x 25.0 cm
Seitenzahl: ca. 200
Abbildungen s/w: ca. 180
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
ISBN: 978-3-86153-672-7

BG
Martin

Martin K.
09.07.2012, 16:21
Das Buch ist ab sofort verfügbar und sehr zu empfehlen. In den kommenden Tagen geht die Volltextsuche zum reinlesen online.

Seitenzahl: 224
Abbildungen s/w: 153
Karten: 5

Beste Grüße
Martin

PS: vielen Dank dem Foto-Bereitsteller ;)

Büttner
10.07.2012, 17:52
Mir fällt gerade auf das wir 2009 auf der HP-Studienreise (der 5000km-Trip) mit Lorient & St. Nazaire zwei der fünf im Buch behandelten Stützpunkte besuchten:
http://forum.hidden-places.de/showthread.php/3610-Frankreichtour-2009-diverse-Objekte

Insofern nachträglich eine sinnvolle literarische Ergänzung mindestens für die damaligen Teilnehmer. Neben den eigentlichen U-Boot-Bunkern finde ich die Erwähnung der zahlreichen anderen verbunkerten Schutzbauten, Stollenanlagen und Eisenbahntunnel sehr interessant. Hier also für Personal, Betriebsstoffe, Torpedos sowie weitere Bewaffnung. So sich diese Objekte irgendwie örtlich identifzieren lassen hätte man dort in der Gegend noch mal ordentlich zu tun ...
Für alle anderen ist das Buch natürlich absolut empfehlenswert!