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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Buch: Auf der Strasse des Fortschritts: Die Stadtpläne der DDR



Martin K.
04.08.2010, 16:52
Auf der Strasse des Fortschritts: Die Stadtpläne der DDR - Zeugnisse vom Leben im Sozialismus

Kann jemand das Buch empfehlen?

Im Februar diesen Jahres gab es im DDR Museum eine veranstaltung zum Buch, dort wird es spannend angekündigt:



Buchvorstellung mit den Autoren Dirk Bloch und Gerald Noack
Straße des Fortschritts – Die Stadtpläne der DDR

Stasi- und Militärobjekte verschwanden auf geheimnisvolle Weise von den Stadtplänen der DDR. So suchte man den Knast in Bautzen vergeblich auf dem Stadtplan. Zudem waren die Karten künstlich verzerrt, um feindliche Agenten zu verwirren. Aber auch Straßennamen, die Bezeichnung von Sportstätten oder gastronomischen Einrichtungen erzählen viel über den Alltag in der DDR. Die beiden Buchautoren machen mit ihrem Lichtbildervortrag ein spannendes Kapitel der DDR-Kulturgeschichte lebendig und stehen für Anfragen zur Verfügung.

Link zu Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3938753056?tag=hiddenplace06-21&camp=2906&creative=19474&linkCode=as4&creativeASIN=3938753056&adid=1EDBW9RHA5HRECZK4TQT&

Beste Grüße
Martin

Frank K.
04.08.2010, 18:41
Martin,
da könn(t)en ja auch (mal) andere aus meinen Lebensalter dazu berichten »
Stasi- und Militärobjekte verschwanden auf geheimnisvolle Weise von den Stadtplänen der DDR. So suchte man den Knast in Bautzen vergeblich auf dem Stadtplan. Zudem waren die Karten künstlich verzerrt, um feindliche Agenten zu verwirren.

Ich persönlich kenne gar keine Karten mit solchen Objekten darauf und ich habe schon im frühen Kindesalter mich mit diesen Karten beschäftigt. Das sie verzerrt waren, war klar und man hat es spätestens auf einer intensiven Radtour auf unbekannten Terrain selbst gemerkt. Wie so vieles, war auch dies akzeptiert und immerhin, es gab sie i.d.R. vorrätig zu kaufen und sie waren auch nicht teuer. Ich habe eine ganze Sammlung davon, überall wo ich mal etwas länger war, habe ich einen gekauft.

Das erste Mal vor 1990 sind mir nahezu regelrecht die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich nach einem Zufallsfund bei Oma einen Stadtplan von Berlin 1937 in der Hand hatte!

Grüße Frank