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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fotoausstellung Bunkeranlagen in Berlin



bitti
28.04.2010, 17:13
Hallo,
ich bin auf folgenden Ausstellungstipp gestoßen:

30. 04. 2010 – 04. 06. 2010 / Berlin

Friesickestr. 18,
13086 Berlin

Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr


Andreas Magdanz | Dienststelle Marienthal
Vernissage: Freitag, 30. April, 19.00 Uhr
Der Historiker Michael Foedrowitz spricht einleitende Worte

Andreas Magdanz

wurde 1963 in Mönchengladbach (BRD) geboren. Er studierte Visuelle Kommunikation in Mainz und später in Aachen mit Schwerpunkt Photographie bei Prof. Wilhelm Schürmann. 1994-97 erhielt er einen Lehrauftrag für Photographie an der Fachhochschule Aachen und 2008 einen ebensolchen an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH). Im Januar 2010 präsentierte der Fotograf das weltweit erste, perfekt animierte Photobuch (MagBook®): “Dienststelle Marienthal”.

Dienststelle Marienthal

In den Weinbergen des idyllischen Ahrtals, 25 km südlich von Bonn, lag die jahrzehntelang streng geheim gehaltene, größte Bunkeranlage der Bundesrepublik Deutschland. Das atombombensichere Bauwerk mit dem Tarnnamen “Dienststelle Marienthal” war dazu bestimmt, im Krisen- oder Verteidigungsfall etwa dreitausend Führungskräften für mindestens dreißig Tage als Notunterkunft zu dienen und die ungebrochene Handlungsfähigkeit der Staatsspitze zu gewährleisten Nach umstrittenem und kostspieligem Rückbau ist von der gesamten Bunkeranlage lediglich ein Abschnitt von 203 m Länge erhalten geblieben. Seit 2008 ist er als Museum “Dokumentationsstätte Regierungsbunker” der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Fotograf Andreas Magdanz erforschte mit Genehmigung des Bundesinnenministeriums in den Jahren 1998-1999 sieben Monate lang systematisch den östlichen Bunker-Trakt. Seine Blicke hielt er mit der Großbildkamera in über eintausend Fotos fest, einhundert davon hat er zu einer “Gebäudemonographie” zusammengestellt und im Jahr 2000 im Eigenverlag herausgebracht.

Die loftgalerie präsentiert eine kleine Auswahl dieser Bilder,
welche erstmalig in Berlin zu sehen sind.

Franca Wohlt

wurde 1981 in Scherzingen am Bodensee (Schweiz) geboren. Sie studierte zwei Semester Archäologie und Kunstgeschichte an der FU Berlin. Von 2006-2009 machte sie eine Fotodesign-Ausbildung am Lette Verein Berlin. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Fotodesignerin in Berlin.

Reduit

Franca Wohlt fotografierte in den Jahren 2009-2010 Zivilschutzräume in ihrer Schweizer Heimat – dort existieren so viele Bunkeranlagen wie sonst nirgens auf der Welt. Das Wort Reduit (von franz. réduit) bedeutet übersetzt “Verschlag, Nische, finsteres Loch”, aber auch Wandschrank und Abstellkammer. Die verschiedenen Bedeutungen spiegeln sich in den Fotografien von Franca Wohlt wider. Sie beschreiben einerseits ein gegenständlich gewordenes Sicherheits- und Sonderfalldenken, andererseits verweisen sie auf den Einfallsreichtum der Schweizer, einen abgeschirmten Raum seinem eigentlichen Zweck zu entfremden und als persönliche Nische zu nutzen.

Sebastian Skiba

Sebastian Skiba wurde 1983 in Berlin-Friedrichshain (DDR) geboren. Er studierte 5 Semester Geschichte an der Universität Potsdam. Von 2006-2009 machte er eine Fotodesign-Ausbildung am Lette Verein Berlin. Sebastian Skiba lebt und arbeitet als freischaffender Fotodesigner in Berlin.

Objekt 16/102

Mitten im Wald, zwischen Strausberg und Bad Freienwalde, gut 1,5 km vom Ortskern des märkischen Dorfes Harnekop entfernt, befindet sich das Objekt, welches als bestgehütetes Staatsgeheimnis der DDR gelten darf: der Führungsbunker des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Im Falle eines Krieges wäre er zur wichtigsten Koordinierungsstelle zwischen NVA (Nationale Volksarmee) und dem Vereinten Oberkommando der Staaten des Warschauer Paktes geworden. Das Objekt 16/102 wurde im Jahre 2001 durch engagiertes Vereinsbetreiben in die Landesdenkmalliste des Landkreises Märkisch-Oderland aufgenommen und kann heute als Museum besichtigt werden. Die Möglichkeit, das Gebäude fotografisch zu dokumentieren, ergab sich für Sebastian Skiba im Frühjahr/Sommer 2008.more…


http://picvisions.wordpress.com/2010/04/28/bunker-fotografien-andreas-magdanz-dienststelle-marienthal-franca-wohlt-reduit-sebastian-skiba-objekt-16102/

wesenstein
29.04.2010, 00:52
Na wie nett quasi bei mir um die Ecke.

Hier noch die passende Webseite dazu.

http://www.loftgalerie.de/

LG Wstein