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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katastrophenmanagement



Klondike
19.01.2010, 19:23
Hallo Mitlesende,
da wir hier ja auch über Zivilschutz und ähnliches reden möchte ich kurz was zum Erdbeben auf Haiti schreiben.
Ich bin in aller Form erschrocken wie wenig sich die Lage vor Ort in den letzten 7 Tagen verändert hat.(Reaktionszeit der internat.Hilfe)
Welche Gründe gibt es dafür nach eurer Meinung?Oder ist das im Rahmen? Wie würde sich die selbe Situation in Europa darstellen? Sind wir auf soetwas vorbereitet?
Ja wir sind kein Erdbebengebiet, allerdings gibts auch hier Bedrohungen (Chemieunfall ect.)
Sind die Kapazitäten der Feuerwehr und des THW ausreichend? Oder hat dort der Sparwahn auch schon alle Rücklagen schrumpfen lassen....
"Keiner will die Feuerwehr bezahlen bis es brennt" Zitat eines unbekannten Feuerwehrmanns aus NewYork
Grüße

Frank K.
19.01.2010, 20:02
@Klondike,
es ist ein ungeheuer schwieriges Thema. Man kann das nicht mit den Erfahrungen der EU irgendwie vergleichen.

Ich war mehrfach vor Ort & nicht nur als Urlauber. Irgendwann & mit zunehmenden Alter & Gebrechen habe ich beschlossen, da nicht mehr aufzutauchen. Hauptgrund » die Armut der Leute und meine unerhörte Reichheit, aus ihrer Sicht. Das war dann selbst im Urlaub (mir) unerträglich.

Ich habe mehrere bekannte Punkte im Urwald besucht & die waren dann irgendwann auch den Einheimischen (Geschäftsleuten) bekannt und da haben die dann ihre Frauen aufgestellt, die Bananen, welche man sowieso frei dort pflücken konnte, für so 0.5USD feilboten. Bei den Urlaubspreisen insgesamt -eine Dose Becks kostete 4USD und ich brauchte mehrere pro Tag- und dem Live erlebten Leid der Bevölkerung, habe ich dies gern+ Drinkgeld bezahlt. Dies hat mir mehrere offizielle Segnungssprüche eingebracht.

Wenn über solch eine Region so eine Katastrophe hereinbricht, ist dies jenseits aller bekannten Vorstellungen. Diesbezügliche Darstellungen im TV stelle ich nicht in Zweifel.

Aber ernsthaft. Hier sowas. Das käme im Prinzip auf das gleiche hinaus. Die Infrastruktur ist im Ar*** und die Leute lernen, dass Strom nicht unbedingt aus der Steckdose kommt oder man bei ALDI als Batterie kaufen kann.

Ich war vor rund 30 Jahren bei der Schneekatastrophe unmittelbar dabei. Da kann man viel nachlesen. Auch darüber, wie sie es im Osten nicht im Griff hatten, der Westen (so Schleswig-Holstein) kein Problem war. Zum Ablachen, da hat es halt weniger geschneit.

Jetzt gerade war es irgendwie umgekehrt. Da versank Fehmarn und der Rest war relativ stabil. Und was war hier (im Norden) in den Medien, man hat sich entschuldigt. Davon kann ich im Ernstfall auch nicht überleben.

Also wenn Fehmarn z.B. solch eine Katastrophe trifft, ist es genauso drann. Nur die Helfer sind näher und die zugehörige Nation ist reicher.

Grüße Frank

frankk
19.01.2010, 20:11
Also es ist schon möglich, dass es auch hier Erdbeben gibt. Dafür gibt es dann Katastrophenpläne, Einsatzreserven usw. Auch werden Großschadensereignisse mehr oder weniger regelmäßig geübt, mit wechselnden Szenarien. Ob und wie das dann im E- Fall funktioniert ist ja auch immer von äußeren Umständen abhängig, z.B. Wetterlage, Umfang des Ereignisses, Ort des Geschehens, Tageszeit u.ä.
Ich denke, und das hat z.B. das THW schon bewiesen, dass es im europäischen Raum recht schnell effiziente Hilfe gibt.
In Haiti ist das etwas anders. Das einzige Nachbarland ( Dom. Rep.) ist selbst nicht besonders gut entwickelt, alle anderen Länder sind weit weg. Dazu kommt, dass die Gebäude dort nicht nach unserem Standart gebaut sind ...
Die Wege sind zerstört, die Infrastruktur ( Polizei, Feuerwehr u.ä.) fast nicht mehr existent und einige Gebiete auch ohne Beben kaum zu erreichen.
Die Menschen sind ungebildet und nicht mit solchen Situationen vertraut, wissen also nur, dass sie irgendwie überleben wollen. Da ist es dann mit sozial auch nicht mehr weit her.
Es kommen also alle ungünstigen Umstände zusammen.
Dazu ist es das größte Schadensereignis, mit dem die UN je zu tun hatte.
Die internationale Hilfe ist ja nach relativ kurzer Reaktionszeit angelaufen, sie muss unter diesen Umständen aber erst mal ankommen und zwar überall.
Alles muss koordiniert werden- eine Riesenaufgabe.
Insofern halte ich eine Zeit von 5- 7 Tagen schon für angemessen.
Mach Dir aber keine Sorgen, die uns bekannten Bunker halten ;-)
Optimistische Grüße

Shmock
19.01.2010, 20:41
Was von einigen als Katastrophenhilfe verstanden wird kann gelegentlich auch als Witz verstanden werden:

http://af.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idAFTRE60I02P20100119

US Amerikanische Christen schicken solarbetriebene Bibelvorlesegeräte als Soforthilfe nach Haiti.


Ich denke Zivilschutz ist im allgemeinen, vor allem in Europa ein vernachlässigtes Thema.
Ich höre wirklich selten von konkreten Projekten zur Katastrophenvorsorge.
Die Bundesregierung selbst hat hier anscheinend auch kein Interesse für Aufklärung zu Sorgen.
Infomaterial zum Thema, das ich vor kurzem sah, war schön bunt aber für mich komplett belanglos.
Ich weiß zwar, das Vorsorge getroffen wird, anscheinend hat aber niemand ein wirkliches Interesse mein Sicherheitsgefühl mit ausreichender Aufklärung zu verbessern.

frankk
19.01.2010, 23:52
US Amerikanische Christen schicken solarbetriebene Bibelvorlesegeräte als Soforthilfe nach Haiti.

Ick binja bejeistert ;-), Amis eben.
Es wird trotzdem in Deutschland einiges getan, auch wenn es nicht immer rausposaunt wird. Über den Rest von Europa kann ich nichts sagen, kenne ich nicht( die Maßnahmen).
Was von der Regierung kommt ist wirklich nicht doll, aber die Verbände selber haben schon teilweise interessante Dinge, die sie verbreiten.
Was mich bei solchen Gelegenheiten immer wieder stört ist, dass meine 100 Euro irgendwo in der Verwaltung verschlungen werden und nicht vor Ort helfen. Und die Verwaltungen werden immer aufgeblähter und damit teurer. Das war schon beim Tsunami so und wird sich nicht ändern.

Bunkerratte
20.01.2010, 07:30
... und die Leute lernen, dass Strom nicht unbedingt aus der Steckdose kommt oder man bei ALDI als Batterie kaufen kann.

Genau darin sehe ich hier in unseren Landen auch ein Problem. Wer hat denn schon zuhause eine LKW-Batterie im Keller und weiss noch, wie man damit überlebt und kommuniziert? Handies - keine Chance, Computer - vergiss es. Irgendwann ist auch der Tank Deines Autos leer und dann? Der nächste Supermarkt mag ja nicht weit weg sein, aber 1. kein Strom und ergo kein Verkauf und 2. höchstwarscheinlich schon geplündert aus Angst und Not.

Möglicherweise ist unsere Infrastruktur noch halbwegs intakt bei einer Katastrophe, aber wir haben ja gesehen, wie es läuft, wenn es mal schneit. Keine Kapazitäten, überfordertes Personal (nicht nur bei der Bahn) und der nächste Arzt, so denn nicht längst abkommandiert ins nächste Krankenhaus, hat alle Hände voll zu tun ...

Ich denke, wir sind mit einer Katastrophe (egal, ob Erdbeben oder andere Schreckensszenarien) ebenso überfordert.

Stichwort auch Erste Hilfe! Wie war das gleich noch mit der stabilen Seitenlage und der Herz-Druck-Massage? Hand aufs Herz (wortwörtlich!), wer weiss denn noch, wie das geht? Ja, da war mal was ... vor x Jahren, als man den Führerschein gemacht hatte ... da haben wir gewaltigen Nachholebedarf.

patchman
20.01.2010, 11:20
Stichwort auch Erste Hilfe! Wie war das gleich noch mit der stabilen Seitenlage und der Herz-Druck-Massage? Hand aufs Herz (wortwörtlich!), wer weiss denn noch, wie das geht? Ja, da war mal was ... vor x Jahren, als man den Führerschein gemacht hatte ... da haben wir gewaltigen Nachholebedarf.

Tja, genau deshalb, und weilsich auch schon einiges geändert hat, sollte man des Erste-Hilfer-Schein regelmäßig, also aller 5 Jahre, wiederholen bzw. auffrischen.

Abgesehen davon, auch wir hier in Deutschland hätten so unsere Probleme mit solchen Katastrophen. Vorteil bei uns, dass eine solch flächendeckende Katastrophe wie in Haiti wohl weniger entstehen dürfte und unsere Strukturen historisch bedingt eher auf einen möglichen Katastrophenfall ausgerichtet sind. Somit gäbe es außerhalb der Katastrophengebiete immer noch funktionierende Strukturen der Verwaltung und inneren Ordnung. Da aber in Haiti selbst die Verwaltungsstrukturen des Landes komplett zum erliegen kamen, hat man da ohne Hilfe von außen erhebliche Probleme.
Und nebenbei bemerkt, Haiti ist ne Insel, mal eben hinfahren, gerade mit schwerer Technik, fällt da leider flach oder bedarf dann einen entsprechenden Vorlauf. Und wenn dann die Helfer auf keinerlei Organisation treffen oder jemanden, der dann sagen kann, wo am dringensten die Hilfe gebraucht wird und wie man da am schnellsten hinkommt, dann verzögert sich die Hilfe noch weiter.

Für die Menschen vor Ort, die die Hilfe benötigen, mag das jetzt weniger tröstlich sein, aber auch die Helfer sind fast am verzweifeln, weil sie leider nicht so effektiv helfen können wie sie das wollen und eigentlich auch könnten.

Ob dann aber die Hilfe in Form von "Solar-Bibeln" sinnvoll ist, halte ich mal für dahingestellt. In meinen Augen ist das die falsche Form der Nächstenliebe, denn statt Bibeln zu schicken, könnte man das Geld sinnvoller für Medikamente, Lebensmittel und deren Transport verwenden. Aber was solls, wir wissen ja, dass die Amis schon immer in bestimmten Dingen recht weltfremd sind.

Gruß
Patchman

frankk
20.01.2010, 19:31
da haben wir gewaltigen Nachholebedarf.
Na, das müsste doch zu regeln sein ;-). Schließlich sind hier professionelle Retter im Forum.

Hermann
21.01.2010, 12:44
Frank
an den Rettern auch bei uns, liegt es nicht, auch nicht an den freiwilligen Kräften. Es liegt einzig und allein an der finanziellen Ausstattung und den realitätsfernen Sessel-pfurzern.
Beispiel.
Bei einem THW Stützpunkt bei mir stand als Leitstelle ein nagelneuer L60 mit Ballonreifen und LAK (leicht absetzbarer Koffer). Fahrleistung 70 (!) km. Der musste, da aus dem Osten kommend verschrottet werden, weil er angeblich nur eine Wattiefe von 70 cm hat, wer den L60 Ballon kennt, weis was der kann, ich habe ihn gefahren, die sind nur zu taub in der Betriebsanleitung zu lesen. Schon am Bild in selbiger konnte man die abgasführung sehen, warum die nach oben hinaus ging hat von denen wohl noch niemand gehört...
Ergebnis:
Verschrottung.
Jetzt fahren die einen 30 Jahre alten MAN ohne Koffer, Spritschleuder. Na meinste viel-leicht dass da einer von denen vor Ort Verständnis für hat?

Beispiel 2
Zwei Tage Schneefall. Rostock Autobahn Richtung Stralsund, ich kann mich erinnern, wie die sich im Westen im Winter vor 30 Jahren gebläht haben was bei uns alles nicht klappte, da waren die Scheehöhen aber 20 fach so hoch. Heute schippen 15 Leute von der freiwilligen Feuerwehr die Autobahn hilflos in der Nacht frei.
Vorsorge?
Man die haben noch nicht mal für 4 Wochen Salz eingelagert. Dieses Land hat bei solchen Dingen zu allererst eine grosse Klappe und sonst gar nichts. Schau Dir die verfallenen, vernachlässigten Liegenschaften der Polizei und der Feuerwehren in Berlin an. Eine Schande und traurig für die, die da arbeiten müssen...
Beispiel 3
Brandenburg hat seine 30 Jahre alten Gurken an Katastrophenschutzfahrzeugen im Land Brandenburg verschenken wollen, nur wendige haben sie genommen und abgerüstet, weil so altes Material keiner braucht. MB 1000 u. die letzten 7 Jahre kein Ölwechsel.
So eine vergammelte ZV/ Katastrophenschutzorganisation gab es früher weder in West noch Ost, es kostete Geld, aber sie war da. Heute ist gar nichts mehr da.
Beispiel 4
Ich erinnere mich, dass man nach der Wende die gesamten Rohlleitungslager für das Oderbruch nach Rumänien verschenkt hat. 6 Jahre später brauchte man sie, hatte aber keine. Die Infrastruktur in Europa ist, da es keine Lagerhaltung als solches mehr im grossen Stil gibt, von allem betrachtet, ausserst anfällig, da der Rest als Lager über die Autobahnen rollt. So eine Katastrophe wie bei denen dort und auch bei uns geht viel den Bach runter, davon kann man getrost ausgehen. Wenn man dann sieht, wie viele taubschwätzende Fernsehteams da die Strassen verstopfen und alle Spenden verschlingende Hilfsorganisationen mit ihren gewaltigen Verwaltungsbereichen im Mutterland rumorgeln, wird einem schlecht. 30-50 % der Spenden sollen schon für Verwaltung und Proporz draufgehen.
Der Aufschrei ist groß aber Haiti wurde schon immer als Hinterhof Amerikas, aus dem ständig billige Arbeitskräfte für Miami geschöpft wurden, behandelt. Deshalb ist auch das Geblähe unser Politiker, die anfangs müde 7 Mio. streuen wollten, frech, denn man hätte es ja schon seit Jahren anders haben können, doch wen interessiertee schon Haiti?
Wichtiger ist es doch in berlin für 20 Mio Euro die undichten Dächer und nichtfunktionierenden Türen der Bundesbauten zu reparieren, weil eine gut bezahlte uber ansonsten wenig effektive Bundesbaugesellschaft diesen Pfusch von den Baukonzernen unbesehen übernommen hat. 20 zu 7 das ist das Niveau dieser Bundesrepublik...
Grüsse Hermann

frankk
22.01.2010, 12:22
Herrmann, mit dem zu Regelnden meinte ich eine Auffrischungsstunde in 1. Hilfe für Bedürftige im Forum- nichts für ungut.
Was Du da beschreibst klingt ja wirklich nicht gut. Trotzdem glaube ich an die Reaktionsfähigkeit der Organe und Organisationen. Wenn es auch von oben her nicht klappt so können doch die kleinen FW- Leute und Polizisten usw. auch ohne große Führung ihre Arbeit machen. Das klappt oft besser als mit Führung. Sicher geht einiges den Bach runter, aber das ist eben bei solchen Katastrophen so. Verhältnisse wie auf Haiti werden wir hier trotzdem nicht kriegen.
Aus Dir spricht eine gewisse Verbitterung, sicher angebracht, aber ich schaue da eher optimistisch nach vorne.

Bunkerratte
22.01.2010, 12:55
Dann ist dieser Link (http://www.drk.de/angebote/erste-hilfe-und-rettung/erste-hilfe-online.html) hier schon mal empfehlenswert!

Hermann
22.01.2010, 23:20
Frank,
ich bin überhaupt nicht verbittert, wollte nur mal ganz kurz aufführen was mir dazu ein-fällt, wenn man bei Katastrophen nur die kleinen Leute machen lässt, klappt es vielleicht ja wirklich gut, dann können wir doch den Rest der Bürohengste gleich über Bord werfen, dann kostet es nicht meine Steuern und dann ist auch Geld da, jemanden der 24 Stunden Wache schiebt, keinen Kabuff anzubieten, der nur alle 14 Tage gereingt wird...
Ich bin immer über die Leidesfähigkeit dieser Leute beeindruckt. Die Polizisten in Berlin gehören ja nun schon zu den schlechtest bezahlten Beamten in Deutschland. Vielleicht lassen sie ja mal ihren Dienstherren stehen, wenn er wieder durch Kreuzberg läuft. Gerecht wäre das doch oder?
GRüsse Hermann

jollentreiber
23.01.2010, 12:52
Beispiel.
Bei einem THW Stützpunkt bei mir stand als Leitstelle ein nagelneuer L60 mit Ballonreifen und LAK (leicht absetzbarer Koffer). Fahrleistung 70 (!) km. Der musste, da aus dem Osten kommend verschrottet werden, weil er angeblich nur eine Wattiefe von 70 cm hat.
Ergebnis:
Verschrottung.
Jetzt fahren die einen 30 Jahre alten MAN ohne Koffer, Spritschleuder. Na meinste viel-leicht dass da einer von denen vor Ort Verständnis für hat?

Grüsse Hermann

@Herrmann,
wenn ich mir deine Beiträge manchmal so durchlese bin ich oft erstaunt über dein Fachwissen. So weit so gut.

Aber wenn ich die Parole wie dein obiges Zitat lese kommen mir doch wieder Zweifel.
Um es gleich mal vorab zu sagen, ich kenne mich hier bei dem Thema etwas aus.


Also wenn die Aussage ein „Nichtwisser“ so liest, muss der ja annehmen das beim THW Frankfurt/O oder Füwa nur ein Fahrzeug steht. Ist aber bei weiten nicht so.
Hier mal der Link zu dem THW-Stützpunkt der in deiner Nähe liegt und ich glaube das du diesen auch meinst (wenn nicht, sags mir dann setze ich den angesprochenen THW-Ortsverband hier ein).

http://www.thw-ffm.de/technik/kraftfahrzeuge/

Du schreibst das da ein Leitfahrzeug L60 mit Absetzkoffer auf Ballonreifen und neuwertig verschrottet wurde. Gut, oder auch nicht. Hier möchte ich mal ansetzen jedoch den Bogen auch nicht überspannen.

Meine Fragen an dich:

1.was ist ein Leitfahrzeug bei einer Rettungsorganisation und welchen Kriterien sollte es erfüllen
2.wie war der Absetzkoffer ausgestattet in Bezug auf Einsatzleitung
3.wie viele Personen können in dem L60 als Einsatzleitfahrzeug bei der operativen Umsetzung während des Einsatzes funktional befördert werden

Und wenn Du dir die drei Fragen nun durchgelesen und für dich beantwortet hast wirst du bestimmt feststellen das ein schöner neuer Ost- LKW mit ALU-Koffer und dicke Reifen noch lange kein zweckmäßiges Fahrzeug für alles sein muss....oder Herrmann?

Um nochmal auf deine Aussage zur Verschrottung des selben zurück zu kommen. Woher weiß du das der nagelneue L60 tatsächlich zerschnitten wurde? Haste das gehört oder selbst mit Hand angelegt? Wann soll das geschehen sein? Die Zerstörung eines funktionsfähigen Fahrzeuges beim THW könnte ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen.

Was nun deine Aussage, ich Zitiere dich hier nochmal: “Jetzt fahren die einen 30 Jahre alten MAN ohne Koffer, Spritschleuder. .......“ betrifft, @Herrmann ich hatte es oben schon mal geschrieben das ich manchmal Zweifel habe ob dem was du manchmal schreibst. Die Einsatzleitung bedient sich dort (OV FFO) einem MTW/ELW Typ Fort FT 350L, die Erstzulassung war der 15.07.2005. Und was das Alter der anderen 13 Fahrzeuge angeht das kannst du auf der verlinkten Seite nachlesen. Ich habe dort keine 30 Jahre alten Fahrzeuge gefunden und du wirst mir auch keine nennen können...ausgenommen evtl. ein Traditionsfahrzeug ohne Einsatzplanung.

Und um dein Zitat einige Zeilen oben weiter zu führen „..... Na meinste viel-leicht dass da einer von denen vor Ort Verständnis für hat?“.

Kannst Du dir vorstellen für was ich kein Verständnis habe........ für Pauschalaussagen ohne Hintergrundwissen.

Beste Grüße und ein schönes WE

Jollentreiber

fulcrum
23.01.2010, 13:44
Kannst Du dir vorstellen für was ich kein Verständnis habe........ für Pauschalaussagen ohne Hintergrundwissen. @ JT, damit stellst Du Dir selber ein Bein.
1. Wo hat Hermann denn geschrieben, daß es sich um den THW-Stuetzpunkt in FFO handelt? Da Arbeitsort & Wohnort nicht immer gleich sind & es noch andere Faktoren gibt, solltest Du doch erstmal hinterfragen, welcher THW-Stuetzpunkt gemeint ist.
2. Zum LAK: seit wann sind LAK aus Alu?
3. Soll ich mal einige Beispiele bringen zum Kat-Schutz-Ost der letzten 2 Jahrzehnten bringen? - ich war aktives Mitglied dort 17 Jahre lang, bin mal gespannt was Du mir erzaehlen willst!
4. Ganz aehnlich der Schilderung Hermann`s hat man bei uns die komplette Ausruestung ( Fahrzeuge & Material ) nach der Wende weggeschmissen. Leitstelle, Bergefahrzeug, Werkstattkoffer, Zelte, Kocher, Geschirr - einfach alles. Unsere "Neuausstattung" waren 20 Jahre alte Ford Gurken aus den gebrauchten Bundeslaendern. Zelte etc. gab es gar nicht neu, da mußte sich unser Verband alles zusammenborgen. Eine mobile Leitstelle gab es gar nicht mehr, ebenso kein Werkstattwagen sowie kein Bergefahrzeug. So ging das ueber 15 Jahre - ganz tolle Leistung von den Verantwortlichen! Mit dieser "supertollen" Ausruestung mußten wir u.a. die beiden Hochwasserlagen ueberstehen - na da kam richtig Freude auf! Zum Glueck hatten wir zum Boizenburg-Elbe-Hochwasser alte NVA-Essenkuebel dabei, denn es zeigte sich, daß die BW nicht ueber aehnliches verfuegte in Boizenburg & unser Verband die Verpflegung mit warmen Essen & Getraenken uebernahm, zusaetzlich zu unserer normalen Aufgabe dort. Beim Ausgeben von Getraenken & Essen wurden wir begrueßt wie sonst Rockstars - die aeußerst schlechte Versorgungslage der Soldaten bei dem Einsatz war echter Wahnsinn - JT, wenn Du Dankschreiben der BW, vom Landkreis etc. sehen willst, kein Problem, liegt alles hier bei mir im Schrank. Uebrigens, die alen Essenkuebel hatten wir uns von mehreren Dorfschulen geborgt, da soetwas ja nicht zur normalen Ausstattung eines Kat-Schutzverbandes gehoert - Ironie off.
4. Mittlerweile hat aus unser Verband neue Fahrzeugtechnik erhalten, die anderen waren nun bereits 35 bis 37 Jahre alt & verschlissen seit mindestens 20 Jahren. Alles neu dabei, Leitstelle, Aggregatefahrzeug etc. - neues Problem: die jungen Mitglieder duerfen diese LKW nicht fahren, da sie keinen Fuehrerschein mehr haben fuer LKW ( wurde frueher bei der GST gemacht ). Der neue Werkstattkoffer: keiner von den Neuen kann ein Schweißgeraet bedienen, keiner die Drehbank benutzen, wenn man mal einen findet der eine Staenderbohrmaschine bedienen kann, hat man schon viel erreicht.
Was nutzt die neue Technik, wenn die paar Alten das alles alleine bedienen sollen?! - was anhand der Anzahl der Alten im Verband schon nicht geht.
5. Haben wir an der Küste mehrere THW- & Kat-Schutzverbaende, die nach wie vor L60 & W50 in den verschiedensten Typen einsetzen - und mit der Technik vollstens zufrieden sind - nur leider sind das die Ausnahmen heutzutage!

Das reicht erstmal.

JT, "Pauschalaussagen ohne Hintergrundwissen" - solche Aussagen kannst Du Dir klemmen da selbst kein Hintergrundwissen da ist!


Grueße F.

jollentreiber
23.01.2010, 14:49
Beispiel.
Bei einem THW Stützpunkt bei mir stand als Leitstelle ein nagelneuer L60 mit Ballonreifen und LAK (leicht absetzbarer Koffer). Fahrleistung 70 (!) km. Der musste, da aus dem Osten kommend verschrottet werden,.....
Jetzt fahren die einen 30 Jahre alten MAN ohne Koffer, Spritschleuder. Na meinste viel-leicht dass da einer von denen vor Ort Verständnis für hat?



och nee,

fulcrum ich hab für dich nochmal die Worte hervorgehoben auf die sich mein Posting bezog. Und die Ecke aus der Herrmann kommt ist auch fast die meinige. Also kann ich sehr wohl Schlüsse ziehen.
Wenn Du auch so viele Jahre bei den Rettungskräften (DDR/Bundesrepublik) gewirkt hast sollte dir jedoch einiges zur Verwendung, nicht nur von Essenskübeln, bekannt sein. Ich meine als ausgebildeter GF/EL zu wissen was für Anforderungen an einen Einsatzzug gestellt werden.

Das die heutige Technik bei den Ortsverbänden natürlich weit hochwertiger als früher ist solltest Du als positiv betrachten. Um bei deinem Beispiel OV Waren zu bleiben, ist natürlich schade das dort die Nachwuchsarbeit/-förderung scheinbar nicht so gut zu laufen scheint......aber vieleicht kannst Du ja mit deinem Fachwissen die Jungs etwas unterstützen! Übrigens eure Seite:

http://ovwaren.bplaced.net/arbeit.php

sollte auch mal wieder aktualisiert werden.

So das erstmal auf die schnelle....hoffe geholfen zu haben.

Ach fast vergessen, der LAK bestand natürlich nicht aus Alu :lol: sondern wurde in 2 Varianten gefertigt, entweder aus Polyester kompl. oder aus Rahmen mit Blech verkleidet. Bitte diese Falschaussage zu entschuldigen!

Beste Grüße

Jollentreiber
der sich ungerne ein Bein stellt:lol:

sturmreiterin
23.01.2010, 20:35
Hier gibt es auch noch Info ´s http://www.bbk.bund.de/cln_027/nn_398726/DE/05__Publikationen/05__Fachpublikationen/05__Sonderpublikationen/Sonderpublikationen__node.html__nnn=true

Hermann
24.01.2010, 00:03
Jolle,
Du darfst mir schon glauben, dass ich die Zweckmäßigkeit eines L60 genau einschätzen kann. Es war nicht der OV FFo, und den MAN halte ich für die letzte Gurke. Es kann ja sein, dass Du ihn für ein gutes Fahrzeug hälst, aber wer die Heizung und die Arbeitsmöglichkeiten in einem LAK Füst kennt weis sie zu schätzen. Dass man das System FINOW als SV Variante für blöd hielt, weil man zu faul war, einen Adapter zu bauen ist nur eine Scheinbegründung. Wenn ich sage, um die Ecke, es waren genau 4,3 km vom Wohnort zum OV. Du scheinst der erste THW'ler zu sein, der diese Varainten o.k. findet. Ich finde sie nicht o.k. und das war das Ziel meines Beitrages. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Aber das Beispiel kann ich beliebig fortsetzen, bei eingelagerten Divisionslazaretten die man überall hin verschenkt hat, bei Zelten der NVA oder bei Ausrüstung aus den Komplexlagern ohne die die Angehörigen der Buwe bei einigen Einsätzen in jwd jämmerlich erforen wären, denn das einzige was die hatten, waren Pilotenstiefel bei denen sich am Tage die Sohle löste. Prima Idee in heissen Gebieten, sollten die Beschaffer einfach mal vormachen. Soll ich Dir die Protestnoten u. die Leserbriefe dazu an das BmVG mal raussuchen? Gut dass es eine FDA der NVA u. die berümten BeFo's gab. Oder sind Dir die Polizisten nicht aufgefallen die sich ihre Ausrüstung selber kaufen oder die Feuerwehrleute die in Brandenburg mit nicht geprüftem Gerät durch die Gegend sausten, weil eine Landkreis in der Prüfwerkstatt nur noch zwei Mann beschäftigen wollte?
Oder die Aussage eines OSL der BUwe in einem früher dem MfNV direkt unterstellten Truppenteil, wortwörtlich zu den KfZ Instandsetzern: "Meine Herren, Sie können davon ausgehen, dass dieser ganze Russenschrott u. die alten NVA Gurken hier in einem Jahr verschwunden sind." ZItat Ende. Ergebnis. Bis zur Auflösung des TT war man froh, dass man neben alten Gurken VW noch ein paar B-1000, W-50 und Ural hatte, sonst hätte die STOV nähmlich ihre Umzugsmöbel innerhalb Strausbergs mit einem geborgten Handwagen transportieren müssen. Das einzigste Fahrzeug was neu kam, war der Dienstwagen des Schreihalses und der Rest war froh, dass er den Schrott noch hatte, denn der Schrott sprang, was die Russengurken betrifft, im Gegensatz zur HÜ Technik auch bei -10 Grad an weil sie keine Sonnenscheinbatterie für 30 Mark hatten... Die Jugendarbeit der OV's hatte ich nicht kritisiert, weil sie nicht zu kritisieren ist. Der Rest ist politische Ebene und ich scheine nicht der einzige zu sein der das so sieht, wenn man sich die Pressezuschriften bei den entsprechenden Diskussionen ansieht.

Meint Hermann

jollentreiber
24.01.2010, 11:49
Danke Herrmann für deine Ausführungen, es ist halt die Natur des menschen unterschiedliche Ansichten zu haben.

Was mich persönlich nur immer wieder irritiert/stört sind Pauschalurteile oder Bewertungen, die so einfach in den Raum gestellt werden. Das erinnert mich immer an die Diskusionen einiger Besserwisser aus der Zuschauerreihe nach erfolgreichen Einsätzen. Ist nicht gegen dich gerichtet.

Was die Technik des THW angeht, ich glaube schon das da von den Leuten gutes Material bedient wird. Es ist ja auch immer eine Frage was will/brauche ich. Gehen wir mal von dem Beispiel ELW (Einsatzleitwagen) L60 aus.

Was nutzt ein L60 mit Koffer der nicht so wendig und beweglich ist wie ein kleineres Fahrzeug. Im Fall OV FFO z.B. hat man einen zweiten MTW (Manschaftstransportwagen) gleichzeitig als Einsatzleitwagen mit der nötigen Funktechnik und Ausrüstung. Dieses Fahrzeug braucht weniger Hallenstellfläche und kann auch außerhalb von Einsätzen noch genutzt (in dem Fall Fahrzeug Jugendabteilung) werden. Auch eine andere Nutzung des L60 z.B. GKW (Gerätekraftwagen) kann ausgeschlossen werden, da die Stau- und Ablagefächer für Einsatzgeräte bei den Einsatzfahrzeugen zum Zweck der schnellen und effektiven Nutzbarkeit genormt angeordnet sind. Desweiteren bei diesem Fahrzeug (L60) ja die Möglichkeit des heranführens von Kräften, und die braucht man ja vorrangig, nicht gegeben ist.

Und um nochmal auf den MAN zurück zu kommen, mich würde mal der Typ und Standort des von Dir gemeinten Fahrzeuges interessieren.

Beste Grüße

Jolle

Ich bin übrigens kein Mitglied des THW OV FFO.

fernaufklärer
25.01.2010, 00:41
Männers (und die Dame),

als Angehöriger der FF im Berliner Nordosten, der seit 30 Jahren (sofern ich mich, seitdem wir demokratisiert sind, mal im Piepser- Bereich aufhalte) mitrennt, habe ich eine gespaltene Meinung zur Abwehr von den sog. Großschadensereignissen.

Erdbeben erwartet prinzipiell niemand.
Ein Chemie- oder Kern- GAU ist eher der anzunehmende Lastfall. Wenn mal ein Reaktor durchknallt und z.B. das Ruhrgebiet aufleuchtet, wird sich die Effektivität unserer Hilfskräftestrujktur zeigen.

wenn unsereiner Zivilbürger, der hohen Lebensstandard führt, nur plötzlich mal ohne Strom dasteht, ist es ja schon fast eine Katastrophe. Alles Schlimmere ist im thread sschon benannt worden.
Wir würden auf einem niveau winseln, bei dem die Haitianer bar jeden Verständnisses ihre Latten in die Ecke schmeißen würden

- Ausbildungsstand der freiwilligen Helfer ist gut. Da wir aber noch einen fulltime- job und ggf. Familienleben haben, ist der Wirkfaktor stets mit < 1 anzusetzen

- Routine- Festigkeit unter komplizierten Bedingungen weniger, kein Wunder, es passiert ja nicht jeden Tag und wird nur nach Terminplan trainiert. Realitätsimitation mittels Feuermachen und Rauchbomben ist stark eingeschränkt. Vorbei die Zeiten, als wir noch über die selbstpräparierte Hausfrauennapalm- Brandbahn gehechtet sind . dafür wird heute die nomex- Kopfhaube über die Maskenfenster gezogen, um Realitätsnähe sprich Nullsicht vorzutäuschen

- von toughen Körpereinsatz wird hinsichtlich Versicherungsschutz lieber abgesehen

- equipment ist besser als in der DDR, aber leider auch komlizierter und störanfälliger

- es wird wieder kriegsähnliches szenario trainiert, was unsere DDR- Altvorderen mal in der ZV- Schulung verklickert bekommen haben, also Dekontamination, usw. und das ist auch gut so Genossen

leider kann und muß ich Hermann zustimmen, was die OSt- Fahrzeuge betrifft.

Denn nicht lange nachdem wir unsere Ostschläuche auch mal an die Westhydranten angekuppelt haben, hieß es dass die Ost- Löschfahrzeugen a.s.a.p. aus dem Berliner Stadtbild verschwinden sollten, klar, in der Hauptstadt des neuen Europas käme derartige Nostalgie grottenschlecht an.
Es hat auch nicht lange gedauert, bis wir die erste Kiste mit Holzlenkrad bekamen, die schon zu Zeiten des Schah- besuchs in Westberlin zu sehen war. Abgesehen davon, dass die Heckpumpe komplizierter als die Luckenwalder Technik war, bei der man bei Frostgefahr mehrere Liter Alkohol ins Aggregat gießen mußte.
Den wir sonst lieber in unsere Kehlen gekippt hätten..

Auf daß es keine wirklichen Katastrophen geben wird!

VG, FA

Ralfi
25.01.2010, 11:04
Lutz,

deine Beiträge haben eine falsche Grundlage. Denn du zitierst nicht die THW Seite FFO, sondern die THW-Seite Frankfurt/Main... Von daher kann das alles nicht passen...

Grüße Ralfi

jollentreiber
25.01.2010, 18:56
..... du zitierst nicht die THW Seite FFO, sondern die THW-Seite Frankfurt/Main... Von daher kann das alles nicht passen...

Grüße Ralfi

:lol::lol: Jo Ralfi...und da hab ich mich so ins Zeug gelegt für FFO und nun muß ich feststellen das die aus dem westlichen Frankfurt sogar teilweise ältere Fahrzeuge ihr eigen nennen. Hier mal der richtige Link und Danke nochmal

http://www.ov-frankfurt-oder.thw.de/fahraus_sub_det.php?oesid=OFDR&lfd=199&subn=1

Gruß Lutz
der das nächste mal besser aufpassen wird :lol:

jogimaster
07.02.2010, 09:24
So, muß ich auch mal meinen Senf beitragen.

Gebe Fulcrum und Hermann recht, Kastatrophenschutz lebt in der heutigen Zeit besonders vom Einsatz der Beteiligten. Ausstattung und Organisation ist oft sehr schlecht, liegt an den unsinnigen Kommandostrukturen. Das ist das Hauptproblem.

Ich bin selber im Bereich einer obersten Bundesbehörde in solche Maßnahmen eingebunden und falle oft vor Lachen vom Stuhl. Das ist die Realität in Deutschland.

Beim Oderhochwasser hatte ich freiwillig mit Berliner und Brandenburger Funkamateuren 1 Woche lange eine Funk- und LiveTV-Strecke für die Einsatzkräfte aufgebaut, weil sonst nichts mehr ging (kein Telebim, Strom, etc.). Die Leute waren Dankbar, weil keiner am eventuellen Durchbruchsort stehen mußte, weil es ein TV Bild gabt. Amateurfunk in der BRD ist Experimentalfunk!!! Die Ausstattung hier ist allerdings besser als im BOS Sektor!!! In den USA gibt es ein entsprechendes Gesetz, das im K-Fall das Amateurfunknetz mit eingebunden wird. Wird dort 4 mal im Jahr trainiert. Und ist für den Steuerzahler kostenneutral!

@Jollentreiber: Lutz, ich kenne den THW Landesverband Berlin. Du wirst mir recht geben, in der ZV der DDR wurde ein Kranfahrer der das täglich gemacht hat, für solche Einsätze herangezogen. Heute kannst du dich als 18 jähriger melden und bekommst nach 16 Übungstunden im Jahr die Berechtigung den Kran zu bedienen!!!

Ohne Worte!!!


Generell ist kein Geld für Technik da. In den Alten Bundesländern wird bei der FFW Technik aus dem Jahre 1970 eingesetzt!


Gruß

Jogimaster

rak64
10.02.2010, 21:18
Mal ein Blick auf die Bucht vor Port au Prince.