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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Margot Honecker zum 60. Jahrestag der DDR



Sven K.
30.10.2009, 21:57
Der Umfang der Feierlichkeiten sind etwas kleiner geworden, aber hört euch mal an was sie erzählt.

http://www.youtube.com/watch?v=Mp_nbCBA4aw

Gruß Sven!

Frank K.
31.10.2009, 09:16
Hallo Sven,
ich hatte es mir gar nicht 'gewagt', dieses Video zu verlinken. Unabhängig mal vom Inhalt ist es schon erstaunlich zu sehen, wie frei und agil sie da als 82-jährige spricht und auftritt - Grüße Frank

fulcrum
04.11.2009, 15:30
Ob man "die blaue Margot" nun mag oder nicht, das Land Chile hat eines nicht vergessen: die Hilfe der DDR in schwierigsten Zeiten - 1973. Es wurden durch MA der DDR alle rausgeholt, die man vor dem Putsch retten konnte, egal welches Parteibuch die Chilenen in der Brusttasche hatten. Es waren Tausende, viele haben dann hier bei uns gewohnt, studiert, einen Beruf erlernt, Kinder zur Welt gebracht - kurz um: ein Leben in Sicherheit gehabt vor Mord, Verfolgung & Totschlag in der Heimat.
Federfuehrend war hier u.a. das MfS, speziell die HV A, einiges lief ueber die Botschaft der DDR, anderes wieder ueber die DSR & andere wurden in Autos durch MA der DDR & anderer Verbuendeter ueber die Grenzen Chieles & damit in Sicherheit gebracht.

Schlimm ist eigentlich nur das Gejaule einiger Personen, die aufgrund dieser internationalen Hilfe - die viel Geld gekostet hat - dies oder das nicht bekommen haben, etwas was natuerlich viel wichtiger ist, als Leben zu retten ( Ironie off ).

Das die DDR & ihre ( ehemaligen ) Buerger einen sehr guten Ruf genießen in der Dritten Welt, habe ich selbst erlebt, hier im speziellen in Cuba. Es gab nur gutes zu berrichten ueber die DDR - was mich manchches mal doch verwunderte - wir wurden ueberall mit offenen Armen & Herzen empfangen.

Zum Orden den Daniel Ortega an M.Honecker verliehen hat: er wurde Frau Honecker stellvertretend fuer die DDR uebergeben / verliehen. Wen haette man sonst dafuer einladen sollen? - Helmut Kohl etwa? - wer war politisch verantwortlich fuer die deutsche Hilfe damals fuer Nicaragua? - Kohl sicher nicht, sondern E.Honecker. Ortega hat extra betont, daß dieser Orden fuer die DDR-Hilfe verliehen wird, es kann sich also jeder DDR-Deutsche geehrt fuehlen, der seinen Teil dazu beigetragen hat, einem der aermsten Laender der Welt geholfen zu haben.

martinfritze
04.11.2009, 19:04
Hallo Herr B aus W an der M

Ich kann dir nur beipflichten , heute beruhigen unsere Politiker mit halbgaren Versprechungen die nichts bedeuten die um Hilfesuchenden und machen dann ein riesen fass auf wie toll sie doch alle sind wenn mal ein paar Steuer euros rüber fließen, handfeste Aktionen sind mit der BRD nicht zu machen zu groß ist die angst politisch wie Moralisch farbe zu bekennen.

Als geborener DDR-Bürger fühle ich mich geehrt das Völker in anderen Teilen der Erde unser gedenken !

M

Martin K.
10.02.2010, 18:03
Honecker-Witwe hetzt wieder


Sie pflegt ihre ganz eigene Sicht auf die DDR und deren Ende im Jahr 1989! Jetzt hat sich Honecker-Witwe Margot (82) aus ihrem Exil in Chile gemeldet. Im Vorwort der neuaufgelegten „Moabiter Notizen“ (erscheinen am 12. Februar), den Aufzeichnungen ihres Mannes aus der U-Haft, fordert sie „Gerechtigkeit“ für den Ex-DDR-Staatschef Erich Honecker (1912 – 1994).

Quelle & Mehr: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/02/09/honecker-witwe-margot-hetzt-wieder/nach-ddr-ende-1989-schreibt-sie-ueber-erich.html

ldbir!
17.02.2010, 16:45
Das Problem ist, dass wenn mal jemand an die DDR erinnert,
dass des dann immer irgendwelche ganzverschobene sind à la Margott Honecker.

Das Politsystem war ein Unrechtstaat. Deshalb darf man aber nicht vergessen, dass die DDR auch andere Seiten hatte.
Und an die darf man natürlich erinnern.

Es wär halt nicht schlecht, wenn man das politisch neutral machen würde. Weil ganz ehrlich: Politik.....am Abend....

Frank K.
17.02.2010, 16:55
(1) Das Politsystem war ein Unrechtstaat.
(2) Es wär halt nicht schlecht, wenn man das politisch neutral machen würde.
(3) Weil ganz ehrlich: Politik.....am Abend....

Ich stimme dir zu (3) ganz klar zu, (2) ist irgendwie schwer hinzukriegen & bei (1) auf dieses Wort reagieren halt genügend mehr als sauer. Offensichtlich sogar aus der nachgewachsenen Generation. Und dies wiederum finde ich gut.

Grüße Frank

ldbir!
17.02.2010, 17:23
Es ist halt immer die Frage:
Was bekommt man vom Staat mit?
Die meisten Leute nix. Deshalb stößt es sicher auch vielen auf, wenn man die DDR als Unrechtstaat bezeichnet.
Aber diejenigen, die die Gewalt dieses Staates erlebt haben (und da gibts ja einige) fänden den Begriff sicher angemessen.

Aber wie gesagt: Lass mer die Politik weg:-)

Frank K.
17.02.2010, 17:36
Aber diejenigen, die die Gewalt dieses Staates erlebt haben (und da gibts ja einige) fänden den Begriff sicher angemessen.

Naja, sicher, die Frage für mich ist, wieviel waren das gegen den Rest der 18 Millionen ? Mit Zahlen und ihrer Bewertung wird grundsätzlich jetzt viel jongliert, immer nach der Methode, wie es gerade passt und der allgemeine Blödmann es sowieso nicht begreift - Grüße Frank

ldbir!
17.02.2010, 17:59
Ich denke ein "prozentualer Anteil" kann da nicht ausschlaggebend sein. Für Unrecht wie (Stasiknast, Frauen die Kinder wegnehmen..) gibts keinen Ausgleich!!

ldbir!
17.02.2010, 18:09
Wenn ich die Entscheidung hätte (+Zeitmaschine) die DDR weiterleben zu lassen:
Nein!, nicht in dieser Form
ABER: Ich würde nie versuchen die Erinnerung an die DDR auszuradieren.
Ich würde dass was gut war auch würdigen!!

Was absolut falsch war ist, dass man die Identität der DDR abgesägt hat. Nach dem Motto: Jetzt machen wir dass mal so, wie wir es gern hätten.

Auf der anderen Seite brauchen wir uns aber nix vormachen:
Wäre der Westen untergegangen, dann hätte der Osten dass gleiche abgezogen! Siegerjustiz:-)

Zum Guten Schluß:
Es gibt nur ein Deutschland.
Scheiß auf Mauern!

Frank K.
17.02.2010, 18:14
Auf der anderen Seite brauchen wir uns aber nix vormachen:
Wäre der Westen untergegangen, dann hätte der Osten dass gleiche abgezogen! Siegerjustiz:-)

Zum Guten Schluß:
Es gibt nur ein Deutschland.
Scheiß auf Mauern!

Na, das ist doch mal -insgesamt- ein Statement, wo ich uneingeschränkt zustimme :!: