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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : photoGPS



patchman
11.02.2009, 22:07
Hab da heut was gefunden, was für einige von Interesse sein könnte. So gibt es hier (http://www.jobo.de/web/photoGPS.150.0.html) einen GPS-Logger speziell für Kameras.


Der photoGPS wird wie ein Blitzgerät auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt – es sind keine weiteren Kabel erforderlich. Der Empfänger wird durch das Auslösen der Kamera und die Verbindung zum Blitzschuh aktiviert. Laut Jobo verbraucht das Gerät gerade einmal 18 Millijoule. Anschließend landen die Geodaten im internen Speicher. Bis zu 1.000 Aufnahmeorte finden dort Platz. Die Genauigkeit spezifiziert der Hersteller auf etwa 10 Meter. Am Computer werden die Geodaten und Fotos mit der beiliegenden Software zusammengeführt.

Jobos photoGPS Server im Internet verfügt über historische GPS-Satelliten-Informationen von der Zeit, zu der die GPS-Daten aufgezeichnet wurden. Aus den Längen- und Breitengraden berechnet die Software dann die genauen Orte. Zu guter Letzt werden neben dem Längen- und Breitengrad, die Höhenlage und die generierte Adresse in der Bilddatei gespeichert. So lassen sich Fotos schnell mit einer Suche nach bestimmen Orten, Straßen oder Sehenswürdigkeiten aufspüren. Für das Organisieren, Suchen und Sortieren der Bilder liefert Jobo eine passende Software aus. Das Kartenmaterial stammt von Tele Atlas – die Lizenz erstreckt sich über 3 Jahre. Der Jobo photoGPS kostet rund 160 Euro, der optionale Blitzschuhadapter für Sony-Kameras ist für knapp 50 Euro erhältlich.

Gruß
Patchman

xyz27
11.02.2009, 22:23
Na das wäre ja genau das richtige für mich, blöd nur wenn man keinen Blitzschuh hat:cry:

martin2
12.02.2009, 02:18
Mal genauer ran:


Der photoGPS wird wie ein Blitzgerät auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt – es sind keine weiteren Kabel erforderlich.
Da möchte man glatt herauslesen, dass die Koordinate direkt in die EXIF-Daten kommt.


Der Empfänger wird durch das Auslösen der Kamera und die Verbindung zum Blitzschuh aktiviert. [...] Anschließend landen die Geodaten im internen Speicher. Bis zu 1.000 Aufnahmeorte finden dort Platz.
Wenn man sehr kritisch liest - wird schon klar, was passiert.


Am Computer werden die Geodaten und Fotos mit der beiliegenden Software zusammengeführt
Aha.
Hier ist das Problem versteckt.

Im Grundsatz sind das (wie bisher auch) zwei verschiedene Technologien.
Das GPS ist irgendwo in der Nähe der Kamera.

Und am Abend bastelt man dann am PC seine Aufnahmen zu den Koordinaten -
sofern das Datum von Kamera und GPS synchron laufen.

Es tut mir leid: Sehr beeindruckend ist das nicht.

Martin

Büttner
12.02.2009, 13:07
Da möchte man glatt herauslesen, dass die Koordinate direkt in die EXIF-Daten kommt.
Das lese ich da nicht heraus. Über den Blitzschuhkontakt wird lediglich ein elektrischer Impuls übertragen zum Auslösen eben des Blitzgerätes. Und vermutlich auch elektrisch gespeisst?

peat228
15.02.2009, 23:07
schönen guten morgen,
so für alles die mal wirklich was geiles haben wollen


quelle: www.richtigteuer.de

Hasselblad H3D II mit 39 Megapixel und GPS


Hasselblad ist eine exklusive Marke für High-End Kameras. Die Firma mit Sitz in Göteburg und Kopenhagen stellt seit 50 Jahren Qualität her. Und mit der neuen Hasselblad H3D-39II Spiegelreflexkamera haben sie sich mal wieder selbst übertroffen. Mit 39 Megapixeln ist diese Kamera die momentan beste auf dem Markt und nur für absolute Profis. Die Kamera wurde zwar schon vor rund einem Jahr vorgestellt, aber die neue Version ist nochmal komplett überarbeitet und verbessert worden.

Sie kommt mit einem CCD-Sensor von 48×36mm, einen LCD-Display mit 3 Zoll, das weniger Strom verbraucht als sein Vorgänger und einem integrierten GPS. Nein, der dient nicht dazu die Kamera zu orten, wenn sie geklaut wurde. Die exakten Koordinaten werden per GPS in die EXIF-Informationen des Bildes geschrieben und können genutzt werden, um Bilder auf einer Karte exakt anzuordnen. Eine direkte Anbindung an Google Earth ist ebenfalls in die Software eingebaut.

Bei 39 Megapixeln braucht man auch eine entsprechend grosse Speicherkarte, daher speichert die Kamera entweder auf CompactFlash-Karten, auf eine 100 GByte große Festplatte oder per Firewire direkt auf Mac- oder Windows-Rechner. Für die Hasselblad H3D-39II muss man schlappe 31.500 Euro auf den Tisch legen. Die kleinere Version H3D-31II mit nur 31 Megapixeln kostet noch 25.600 Euro, die H3D-22II mit 22 Megapixeln immer noch 21.300 Euro. Also nur was für absolute Profis.


mfg peat

peat228
15.02.2009, 23:18
so hier noch was für alle Canon Junkies


quelle:www.letsgodigital.org

Canon WFT-E2 für drahtlose Bildübertragung - GPS Daten
Der neue Transmitter hat außerdem eine USB-Schnittstelle mit Host-Funktion. Das bedeutet, dass Fotografen zusätzlich zu den Speicherkarten in der Kamera auch auf externen Speichermedien, beispielsweise mobilen Festplatten, Bilddaten abspeichern können. Das System unterstützt auch die Integration von GPS-Daten. Über den Anschluss eines kompatiblen mobilen GPS-Systems werden Ort und Zeit der Aufnahme jedem Bild als EXIF-Daten hinzugefügt. Darüber hinaus bietet das WFT-E2 denselben Grad an Wetterbeständigkeit wie die neue EOS-1D Mark III. Das WFT-E2 ist kompatibel zur neuen EOS-1D Mark III und nutzt deren Stromversorgung.

grüße peat

xyz27
16.02.2009, 11:46
Na wenn das so ist hätte ich da noch ne "kleine" Panoramacamera, auch leider zum Preis eines Kleinwagens.

Ach ja, nur kurz erwähnt, die hat 160 Megapixel.

http://www.roundshot.ch/xml_1/internet/de/application/d438/d925/f934.cfm

Büttner
16.02.2009, 15:49
Über den Anschluss eines kompatiblen mobilen GPS-Systems werden Ort und Zeit der Aufnahme jedem Bild als EXIF-Daten hinzugefügt.

Ich hoffe das es das bald für jederman, laufstabil und benutzerfreundlich geben wird!

martin2
17.02.2009, 01:23
Über den Anschluss eines kompatiblen mobilen GPS-Systems werden Ort und Zeit der Aufnahme jedem Bild als EXIF-Daten hinzugefügt.
Ich hoffe das es das bald für jederman, laufstabil und benutzerfreundlich geben wird!
Das ist auch das absolute Killer-Feature für jeden Familienvater im Urlaub:
"Wo war das eigentlich?"

Ich gehe davon aus, dass in 3..5 Jahren das selbst bei Mittelklassekameras
zum Standard gehören wird.

Unser Problem ist vmtl ein anderes: Wir können nicht alle drei Jahre die
hochwertige Kamera wegschmeißen. :-(

Martin

Büttner
17.02.2009, 14:46
Dieser neuen Kameras warten noch mit einem weiteren Problem auf was aber in der ersten Zeit nicht auffallen wird oder nicht zutrifft aufgrund mangelnder Zugangsmöglichkeiten der Nutzer dieser neuen Kameras.

Also, wenn man militärische Liegenschaften mit Erlaubniss betritt - Truppenbesuch dergleichen - und dort fotografiert dann gibt es ja aufgrund der neuen Technologie eben auch die Koordinaten zu den jeweiligen Bildern dazu. Ich kann mir vorstellen das genau das nicht erlaubt ist. Man darf sich halt nicht mit einem GPS-Aufzeichnungsgerät durch eine militärische Liegenschaft bewegen und dort seine Wegstrecke aufzeichnen. Das ganze noch mit Fotos beispielsweise von Gebäuden oder ähnlichen. Au backe ....

Es kommt der Tag und da wird es sich als Problem herausstellen das genau jene Leutz die eine solch neuartige Technologie nutzen mit dem Hinweis vor Ort konfrontiert werden das man eben diese oder jene Kamera hier nicht benutzten darf. Selbst aktuell zeigt sich das Problem das die Verantwortlichen mal eben Deine Chip mit den Bildern haben wollen oder eine Auswahl. Da schlägt dann das Urheberrecht zu. Verrückte Sachen dahingehend schon erleben müssen. Alternative ist dann immer die ständig päsente Analogkamera.

martin2
18.02.2009, 00:11
In diese Situation dürften die wenigsten der hiesigen Leser geraten.

Insoweit erschließt es sich mir nicht so recht, warum Du diese öffentlich
erörterst.

Martin

Büttner
18.02.2009, 15:16
Das mag gut sein aber ich verweise schonmal vorab auf mögliche Probleme und den Hinweis das man eine Alternative bereit hält.

patchman
20.02.2009, 19:52
Und hier mal ne Möglichkeit für Fotos mit GPS-Daten und noch dazu ne preiswerte Alternative zur Hasselblad:




Mit GPS und LAN

Nikon Coolpix P6000
von Verena Ottmann

20.02.2009, 13:02 Uhr

Eine Kamera für Outdoor-Aktivisten" - wer das hört, denkt sofort an wasserfeste Geräte mit dicken Gummibezügen. Nikon verpasst der P6000 zwar keine Gummidichtungen, zielt mit der Kamera dennoch auf Naturfreude ab. Das Stichwort lautet hier: GPS.

Testbericht
Mit der Nikon Coolpix P6000 können Sie Ihre Foto-Ausflüge ganz genau nachvollziehen. Denn die Kamera hat einen integrierten GPS-Empfänger, der automatisch jedem Bild seine GPS-Koordinaten zuordnet. Sie aktivieren die Funktion, indem Sie das Moduswählrad auf "GPS" stellen und im Bedienmenü die Option "GPS-Daten aufzeichnen" auf "On" stellen. Die GPS-Daten lassen sich jederzeit aktualisieren. Außerdem zeigt die Kamera die Position und die Signalstärke auf dem Display an. Da die Daten im Exif-Header gespeichert werden, können Programme wie Photoshop oder die Freeware Exifer bequem und schnell darauf zugreifen.

Bildqualität: Die 13,4-Megapixel-Kamera überraschte uns mit einem ausgezeichneten Wirkungsgrad. Zudem ließ die Auflösung lediglich bei kurzer Brennweite zum Bildrand hin nach. In punkto Bildrauschen bewies das Nikon-Modell, dass sich ein größerer Sensor auszahlt. Denn die P6000 nutzt einen CCD-Chip mit 1/1,7 Zoll - aktuelle 12-Megapixel-Kameras verwenden überwiegend einen deutlich kleineren 1/2,3-Zoll-Sensor. Zwar waren die Rauschwerte bei ISO 100 nur befriedigend. Schuld daran war jedoch die starke Scharfzeichnung. Bei ISO 200 bis 800, wo die Scharfzeichnung deutlich weniger aggressiv arbeitete, fanden wir kaum Bildfehler. Erst bei ISO 1600 stieß die Kamera dann an ihre Grenzen. Der Dynamikumfang war hoch, vor allem hinsichtlich der Eingangsdynamik, sprich, der Anzahl der möglichen Blendenstufen, schnitt die P6000 sehr gut ab.

Ausstattung: Da der Brennweitenbereich der Nikon-Kamera bereits bei 28 Millimeter beginnt, eignet sie sich optimal für Weitwinkelaufnahmen. Der Raw-Modus kommt besonders Anwendern zugute, die die Bearbeitung der Bilder selbst übernehmen wollen. Über den LAN-Anschluss lassen sich Bilder automatisch in Nikons Online-Galerie "My Picturetown" übertragen. Zum Vermeiden von Unschärfen durch ungewollte Wackler setzt die P6000 gleich drei Methoden ein: einen optischen Stabilisator (VR), der über eine bewegliche Linsengruppe arbeitet, eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, die kürzere Verschlusszeiten ermöglicht, und den Best-Shot-Selector, der aus zehn aufeinander folgenden Aufnahmen automatisch das schärfste Bild wählt.

Fazit: Die Kamera bietet einige Ausstattungsmerkmale, die für eine Digitalkamera untypisch sind: So nimmt sie dank GPS-Modul Bilder mit Geotags auf und lässt sich per LAN-Anschluss in ein Netzwerk einbinden, um die Bilder in die Nikon-Online-Galerie zu übertragen. Doch auch die Bildqualiät war gut.

Alternative: Die Canon Powershot G9 ist in etwa gleich groß, kommt aber ohne GPS und LAN. Außerdem schnitt sie bei der Bildqualität minimal schlechter ab als die Nikon P6000. Der große Vorteil der G9: Sie kostet gut 60 Euro weniger als das Nikon-Modell.

Gruß
Patchman

peat228
20.02.2009, 22:35
@patchman

preiswert ist gut- ca 350€ ist doch schon ein super preis

muß ja nicht immer ne kamera im preis eines mittelklasse wagen sein

abgesehen von den nur 13,4 megapixel-lach


http://www.nikon.de/product/de_DE/products/broad/1635/overview.html

beste grüße

peat

martin2
03.03.2009, 22:52
Die völlige Verschmelzung von Kamera und GPS ist das zwar auch noch nicht:
Aber Sony kündigt einen Zwischenschritt an:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,610953-5,00.html

Martin

peat228
03.03.2009, 23:41
Die völlige Verschmelzung von Kamera und GPS ist das zwar auch noch nicht:
Aber Sony kündigt einen Zwischenschritt an:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,610953-5,00.html

Martin

@ martin2

ist doch auch wieder käse

wenn schon dann alles in einem gerät

hier mal was ganz neues die Ricoh GPS-Kamera Caplio 500 SE

die kamera (http://www.alta4.com/de/geoimaging/camera/index.php)

wasserdicht ist die ja auch noch (http://www.alta4.com/de/geoimaging/camera/outdoortest.php)

ach ja der preis-gesehen heute im netz für 575€

grüße peat228

Quelle: alta4.com (http://www.alta4.com/de/geoimaging/camera/spezifikation.php)

Die GPS-Kamera Ricoh 500SE speichert zu jedem Photo direkt die Koordinaten. Somit wissen Sie immer, wo welches Photo aufgenommen wurde.

Die 500SE ist damit der wichtigste Bestandteil der Geo-Imaging-Lösung, die aus GPS, Kamera und Software besteht.

Mit einer Auflösung von 8 Megapixel, einem 28mm Weitwinkel- und 1cm Makro-Objektiv ist die Caplio 500SE eine hervorragende Digitalkamera, die den Ansprüchen zum Zweck der Objektdokumentation vollauf gerecht wird.

Die Kamera ist in den Modellen 500SE B (Bluetooth-Unterstützung) und 500SE W (Bluetooth- und WLAN-Unterstützung) erhältlich.

Herausragende Eigenschaften hat die Kamera in Bezug auf ihre Kommunikationsfähigkeit. Über eine Bluetooth-Verbindung ist die Kamera in der Lage, mit Bluetooth-fähigen GPS-Geräten verschiedener Hersteller zu kommunizieren.


CCD Effective 8. 13 million pixels (8.30 million square pixels),
1/1.8-inch primary-color CCD
Lens Focal length f: 5.8- 17.4mm (equivalent to 28-85mm for
35mm film cameras), Step-zoom intervals: 4 steps (28mm,
35mm, 50mm, 85mm), Aperture F: 2.5(W)-4.3 (T)
Recording Media

SD Memory Card TM (3.3V 32/64/ 128/256/512MB/1GB),
Multi Media Card, Built-in Memory 26MB
Recording Mode Still mode (Continuous, S-Continuous, M-Continuous),
Scene mode (High-sensitivity, Fire, Skew Correction, Text,
Zoom Macro), Motion mode, Sound mode
LCD Monitor 2.5” translucent amorphous silicon TFT LCD (approx. 153,000 pixels)
Dimensions (W x D x H) 133.0 x 78.5 x 74.0mm (excluding projections)
Weight Approx. 430g (excluding battery, SD Memory Card, hand
strap), Accessories (battery, hand strap) approx. 50g
Power Source Rechargeable battery (DB-43) x 1, AA battery x 2 ,
AC adaptor (AC-4d)
Bluetooth Specifications Communication scheme: Bluetooth ® standard version
2.0+EDR, Output: Bluetooth ® standard Power Class 2
Supported Bluetooth® profiles: BIP, OPP, SPP
Wireless LAN specifications* Interface standard: IEEE802. 11b/g
Security: WEP (64/ 128 bit), WPA-PSK (TKIP/AES), WPA2-
PSK (TKIP/AES)

patchman
04.03.2009, 08:51
wasserdicht ist die ja auch noch (http://www.alta4.com/de/geoimaging/camera/outdoortest.php)

Doch genau auf dieser Seite von alta4.com kann man folgendes lesen:

*HINWEIS: Es ist ausschließlich das 'RICOH Caplio 500SE'-Gehäuse wasserdicht. Bei Einsatz der GPS- oder Barcodeeinheit, verliert die Kamera ihre Wasserdichtigkeit.
Lassen Sie die Caplio 500SE mit eingebautem GPS niemals fallen.

Gruß
Patchman