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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Digitale Bilder für die Zukunft sichern



Sven K.
07.03.2008, 21:43
Ich glaube jeder von uns hat das Problem. Die Bilder werden immer mehr, werden schnell auf die Festplatte geladen und was dann? Mir sind schon mehrere Festplatten abgeraucht und ich habe schon einige Bilder verloren, weil ich sie nicht rechtzeitig archiviert habe. Archivieren tue ich auf CD, DVD und DVD-RAM. Wie habt ihr das Problem für euch gelöst? Hat schon jemand Erfahrung mit BD?

Gruß Sven!

Hermann
07.03.2008, 22:03
Sven,
mehrere Platten mit gutem Archivprogramm am Server, nichts bisher abgeraucht. Ich sichere auf drei dicke Platten und gut ist.
GRüsse Hermann

xyz27
07.03.2008, 22:18
So, was ist BD? und was sind "dicke Platten"? Ich überlege schon einige zeit wie ich am besten sichere. Meine Idee war alles 2-3 x zu sichern (1x CD-ROM, 1x DVD, 1x extern HD).

Hermann
07.03.2008, 22:28
Boulder,
nachdem ich mehrere Jahre auf CD und DVD gesichert habe, bin ich von dem Schrott komplett wieder weg. Jede neue Generation nichtkompatibler Mikropfusch Programme sorgt dafür, dass Du die Kiste mit der Du irgendwann mal was gebrannt hast, nicht wegwerfen kannst weil irgendein Sonderfeature nicht funktioniert. CFDS und ähnlicher Nonsens kann zum Teil gar nicht mehr gelesen werden, sofern ich nicht eine Altklamotte anwerfe. Da Platten heute keine Investition wie früher sind, einfach 5 Platten mit einer Verwaltung schauckeln lassen, bisher ist bei mir keine abgeschmiert und ich habe etliche. Sehr sicher, wenn man die richtig verwaltet. Noch besser ist natürlich ein Ausdruck, so der richtige Printer verfügbar ist.
Einfach mal eine CD eine Woche am Fenster stehen lassen und Du weisst wie gut Deine Infos darauf aufgehoben sind. .
GRüsse Hermann

xyz27
07.03.2008, 22:38
Kannst Du bestimmte Platten empfehlen (Grösse, Geschwindigkeit, Feature)?

Waldwichtel
07.03.2008, 23:09
Kannst Du bestimmte Platten empfehlen (Grösse, Geschwindigkeit, Feature)?

http://www.onlinekosten.de/news/artikel/24521/0/Adtron:_Flash-Festplatten_mit_bis_zu_160_Gigabyte

xyz27
07.03.2008, 23:35
@WW
Deine HD's sind aber interner Natur, ich brauche doch ne externe und sicher sind die preislich nicht meine Kragenweite.

martin2
08.03.2008, 01:11
Archivieren tue ich auf CD, DVD und DVD-RAM.
Und mit diesen Problemen:
* Die Dinger sind zu klein
* Lesefehlern nach einigen Jahren


Wie habt ihr das Problem für euch gelöst?
Im ersten Schritt externe Festplatte via USB-2. So 250..350 GB. Sinnvoll ist natürlich, die
an einem anderen Ort zu lagern.

Sofern Du ein Hausnetz (Cat-5 oder so) hast: Dann kommt zusätzlich eine Netzwerkplatte
in Betracht. Auch so 250..350 GB. Die klemmst Du an den Switch, die ist dann wie ein Samba-
Server. Administrieren über Web-Interface.

Hoffe geholfen zu haben,
Martin

xyz_052008
08.03.2008, 08:38
http://www.dooyoo.de/bandlaufwerke/

Immer noch die sicherste Methode lagerzeit garantierte 10 Jahre.

Martin K.
08.03.2008, 11:13
Ich glaube jeder von uns hat das Problem. Die Bilder werden immer mehr, werden schnell auf die Festplatte geladen und was dann? Mir sind schon mehrere Festplatten abgeraucht und ich habe schon einige Bilder verloren, weil ich sie nicht rechtzeitig archiviert habe. Archivieren tue ich auf CD, DVD und DVD-RAM. Wie habt ihr das Problem für euch gelöst? Hat schon jemand Erfahrung mit BD?

Gruß Sven!

Sven: schönes Thema! Ich bin vor nen Jahr auch dazu übergegangen die CD/DVD abzuschaffen und alles auf HD auszulagern. Die letzten Tage räumte ich auf und ging die noch vorhandenen CD/DVD's durch. Dabei stellte ich interessante Effekte bei den Silberlinge fest. Rund 10% waren auf den neuen Laufwerken überhaupt nicht mehr lesbar (Alter: ca. 10 Jahre ) und beim zerschneiden/unbrauchbarmachen nachn kopieren wurden die Scheiben je älter = je poröser, ganz alte CD's konnte man mühelos in der Hand zerbrechen und die Silberschicht löste sich frömlich auf.

Meine Empfehlung:
externe Festplatten (gern auch mehrere parallel) mit entsprechender Kapazität. Bei MediaMarkt sah ich aktuell Maxtor On Touch II mit 500GB für 90 EUR. Halte den Preis für akzeptabel.

Beste Grüße
Martin

bors
08.03.2008, 13:14
externe Festplatten (gern auch mehrere parallel) mit entsprechender Kapazität. Bei MediaMarkt sah ich aktuell Maxtor On Touch II mit 500GB für 90 EUR. Halte den Preis für akzeptabel.




Die Platte kann ich nur empfehlen.Sie synchronisiert sich auch selbstständig oder per Knopfdruck,wenn gewünscht.Der Preis ist wohl mehr als akzeptabel....zumindest für die nächsten Wochen :mrgreen:
Ach ja,sie heißt One Touch 4....


MfG d.f.R. ;)

Nachtwächter
08.03.2008, 14:11
Also ich sichere nach wie vor auf CD / DVD und hab bis auf einmal noch keine Probleme damit gehabt (das war eine NoName DVD, wo der Brenner schon einige Rohlinge aus der Spindel verweigerte. Die DVD war dann nach knapp einem Monat nicht mehr einlesbar!). Bis dato komme ich auch noch an meine Daten von vor ca. 10 Jahren auf Cd heran.Wenn man ordentliche Rohlinge nimmt ( hab bis jetzt gute Erfahrungen mit Verbatim und Sony gemacht) und sie danach richtig lagert, geht das schon.(wie Hermann schon sagte, nicht in die pralle Sonne packen, sondern in's dunkle, trockene Klima verbannen). Den Rohling am besten vor dem Brennen auch mal anschauen und wenn man dann schon, wenn man ihn gegen das Licht hält, von der Datenseite die Schrift von der anderen Seite lesen kann, würde ich ihm meine Daten nicht mehr anvertrauen …
Ganz wichtig ist auch, die CD / DVD nicht mit höchster Geschwindigkeit brennen (eher mittel bis langsam), dann vermindert sich auch schonmal die Fehlerquote. Und am besten den Rohling nicht bis Oberkante Unterkante vollpacken.

Festplatten trau ich auch nicht über den Weg, denn die sind auch nicht für die Ewigkeit. Gerade externe Festplatten finde ich heikel, kenne da einige, denen schon etliche abgeraucht sind. Zumal einige Hersteller scheinbar auch B-Ware in die Gehäuse verpflanzen um Kosten zu sparen. Da muß man dann auch aufpassen, welchen Hersteller man nimmt.
Mir persönlich ist da ein wenig unwohl, wenn ich wüßte, meine Daten sind alle auf einer 500 GB Platte und die raucht mal ab. Dagegen hält sich der Supergau noch in Grenzen, wenn mal 1-2 CD's / DVD's nicht mehr einlesbar ist. Meine Meinung …

Ich glaube, im digitalen Zeitalter ist es mit den Daten, wie mit der Technik : Nichts ist für die Ewigkeit und nach einem Jahr ist es veraltet und wird verschrottet ! :cool: :wink:

CrazyBlizzard
08.03.2008, 14:28
Eine weitere Möglichkeit, optische Speichermedien über einen längeren Zeitraum nutzbar zu machen, ist die Nutzung des Programms DVDISASTER. Man braucht zwar zusätzlich noch Speicherplatz für die Fehlerkorrekturdaten, aber wenn es wirklich wichtige Daten sind...
Das Programm kann Daten wiederherstellen, selbst wenn die CD/DVD zu über 60% nicht mehr lesbar ist. Das Programm ist Freeware.
Link: http://dvdisaster.net/de/index.php

Gruß CB

xyz27
08.03.2008, 20:03
@Martin K. & bors
Na das ist doch mal ein Wort.
@Fritze
Bandlaufwerke sind sicher gut, aber ich denke nichts für den Ottonormal.

Was haltet Ihr eigentlich von diesen Internetfestplatten (hatte ich jetzt von der C-Bit gehört)? Oder davon bestimmte Bilder in Internet-Fotoalben abzulegen? Kennt jemand gute Fotoalben die man auch für die Allgemeinheit sperren kann?

Sven K.
08.03.2008, 20:53
Hört sich alles interessant an. Wenn ich so die Beiträge lese, komm ich nur auf den Schluss, eine externe Festplatte, mit mindestens 2 Platten im RAID-1 Verbund. Mit Bandlaufwerken hatte ich auch schon Schwierigkeiten, mit Datenverlust. Das Programm von CB teste ich gerade, scheint aber im Fehlerfall sehr lange zu Dauern und die Fehlerkorrekturdaten sind nicht auf dem Medium, sondern auf der Festplatte. Raucht die Festplatte zu früh ab, habe ich von den Daten nichts.

Gruß Sven!

xyz_052008
08.03.2008, 22:20
Sven

die perfekte Lösung gibt es nicht.

Boulder

was verstehst du unter einer Internetfestplatte ?

25gb platz 50 gb mtl datendurchsatz auf 2.5ghz duon core ab 3€ mtl.

scheitert im regelfall am eigenen Upload :shock: ftp lässt grüßen .

grüße fritze

Taz
08.03.2008, 22:23
Ich speicher meine Daten auch auf CD/DVD aber nur von Markenherstellern.Denke das es eine günstige und gute Möglichkeit ist um Daten zu speichern.Was man vielleicht bei wirklich wichtigen Daten noch machen sollte ist einfach eine doppelte Sicherung anzulegen.Das ganze dann noch gut verwart und von Zeit zu Zeit kontrolliert dann.Und wenn man sie wirklich länger hat,auch gegebenenfalls die Daten mal zu Konvertieren in neue gängige Formate.Denk das da auch nicht so viel schief gehen kann dann :-)
Hatte mal einen interessanten Bericht gesehen wo Daten in Glaskugeln gespeichert wurden,und in einen Archiv im Berg verwart wurden.Ist natürlich nichts für den Normalen User gewesen,war aber interessant im Bezug auf Datenspeicherung.Weiß leider nicht mehr von wen der Bericht gewesen ist....

martin2
09.03.2008, 02:56
Im zweiten Teil der Diskussion erkenne ich ein grundsätzliches Missverständnis.

Und von daher reden auch alle etwas aneinander vorbei - finde ich.

Entweder reden wir von Datensicherung oder wir reden von Datenarchivierung:
Das sind zwei Paar Schuhe!

Das verwischt sich etwas, weil schlussendlich die Sicherungsmedien die gleichen sind.

Vielleicht sollten wir deshalb ganz von vorn anfangen. Zwar wird es nicht möglich sein,
dieses Thema in einem Forum umfassend zu erörtern. Aber die Grundsätze bekommen wir
sicherlich gefasst.

1) Wichtige Datenbestände müssen immer (mindestens) zweimal vorhanden sein.
Der zweite Datenbestand muss auf einem anderen Medium sein sowie örtlich getrennt
gelagert werden.

2) Soweit über eine Archivierung (auf dem PC ist nichts mehr) geredet wird:
In diesem Fall muss es zwei örtlich getrennte Archive geben. Idealerweise sollte das
jeweilige Speichermedium der Archive unterschiedlich sein.

Wer das nicht will: Dem sind seine Daten nicht wichtig. - Klingt hart ... ist aber so.

Martin

xyz27
09.03.2008, 08:41
@Martin2
Wir bzw. ich rede/n doch von Punkt 2:
1x gesichert auf CD/DVD, sicher und dunkel gelagert
1x extern auf HD
beides verlässt den Rechner.

@fritze
Hab ich den Tag im TV gesehen, da speichert man seine Daten auf großen Datenbanken auf irgendeinem Server der irgendwo steht und hat dort immer geschützen Zugriff. Ist wahrscheinlich ähnlich wie diese Fotoalben die es im Netz gibt, die kann man ja auch für andere User sperren oder, wenn gewollt, öffentlich zugänglichmachen.

Klondike
09.03.2008, 18:29
hallali,
werde mal diese EDV Unterscheidung von weiter oben weglassen, weil mir nur wichtig ist die mühselig zusammengesammelten Daten um himmels Willen nie zu verlieren!!!!!!!!
Online Festpallen sind in der regel bei allen größeren Vollanbietern inklusive, meine bis 5 GB kostenfrei, allerdings zu klein, FTP Server ist ne coole Idee, aber nicht so mein Ding, Upload ist nicht das Probl. liegt bei mir bei 2 MBit..
Also zur Zeit
1.Splitting auf 3 DVD´s
2.externe Festplatte USB 2.0 Storebird(dort als normal Ordner und 1x als ZIP abgelegt, da meist nicht die komplette Festplatte abraucht)
3.zweite interne Festplatte, die nach erfolgter Sicherung(wieder Ordn und ZIP) nur noch an der Stromversorgung hängt um Vierenbefall vorzubeugen, ztw temporär für frisches Backup wieder an SATA
4. natürlich Hauptplatte
5. habe ich damit begonnen mir wichtige Objekte auf 2 A4 Seiten mit den wichtigsten Daten und 12 Fotos des Objektes auszudrucken und in einem Akten-Ordner abzulegen, die dabei entstandenen Seiten sind dann wieder auf der Online-Platte abgelegt, also wenn die Hütte abbrennt hab ich wenigstens diese Doku noch zum erneuten ausdrucken....

Grüße
Thomas

fulcrum
09.03.2008, 22:41
1) Wichtige Datenbestände müssen immer (mindestens) zweimal vorhanden sein.
Der zweite Datenbestand muss auf einem anderen Medium sein sowie örtlich getrennt
gelagert werden.

2) Soweit über eine Archivierung (auf dem PC ist nichts mehr) geredet wird:
In diesem Fall muss es zwei örtlich getrennte Archive geben. Idealerweise sollte das
jeweilige Speichermedium der Archive unterschiedlich sein.


Richtig Martin, sehe ich ganz genauso - und das voellig emotionslos.


Fuer alle die auf CD / DVD / HD-DVD / Blue-Ray etc. sichern: Sicherheit der Daten liegt ( bei richtiger Lagerung --> kuehl & trocken ) bei der CD bei 7 Jahren und bei allen anderen DVD-Formaten bei 5 Jahren - wer es nicht glaubt, ich arbeite ich der Herstellung dieser digitalen Datentraegern seit mehreren Jahren - hoehere Garantien erhalten nichtmal unsere Kunden.

Gruß F.

xyz27
09.03.2008, 23:16
Wie siehts eigentlich mit Zip Bändern aus?? was die Haltbarkeit betrifft.

martin2
10.03.2008, 00:50
@Martin2
Wir bzw. ich rede/n doch von Punkt 2:
1x gesichert auf CD/DVD, sicher und dunkel gelagert
1x extern auf HD
beides verlässt den Rechner.
Ok, Du redest über Archivierung. Verstanden.
Insoweit wäre ideal: Drei verschiedene Medien. Das müssen aber wirklich dann ver-
schiedene Techniken sein. Insbesondere müsstest Du eines der drei Archive bei der
Schwiegermutter :) (also völlig getrennt!) einlagern.


Wie siehts eigentlich mit Zip Bändern aus?? was die Haltbarkeit betrifft.
Die Fragestellung ist unpräzise: So kannst Du nur Radio Eriwan fragen ... (entschuldige bitte)

Erstens kommt das sehr auf die Qualität des Materials an: Das kostet richtig.
Zweitens auf die Art der Lagerung: Das kann man privat kaum sicherstellen.
Drittens werden im professionellen Bereich wichtige Bänder nach max 5 Jahren umgeschrieben.

Boulder,
das kann man privat aber kaum wirklich leisten.
Aber im Fakt ist damit das Problem umrissen: Du musst nach ca. 5 Jahren sämtliche Bilder
auf neue Medien umspeichern.


werde mal diese EDV Unterscheidung von weiter oben weglassen, weil mir nur wichtig ist die mühselig zusammengesammelten Daten um himmels Willen nie zu verlieren!!!!!!!!
Thomas,
es braucht diese Spitzfindigkeiten aber. Hilft ja nix.

Wie schon gesagt: Wenn wir über Archivierung reden: Drei verschiedene Medientypen.
Einer davon örtlich getrennt.

Soweit sich jemand wirklich für Langzeitlagerung interessiert:
Derzeit ist sich die Fachwelt einig, dass Bilder ausschließlich im Format TIFF zu
archivieren sind - und zwar ohne jeden neumodschen Schnickschnack! Allerhöchstens die
einfache Kompression ... aber keinesfalls mehr!

Hoffe geholfen zu haben,
Martin

xyz27
10.03.2008, 22:36
@Martin2
Was ist denn an der Frage unpräzise? Fulcrum schreibt, das Rohlinge nach 5 Jahren hinüber sind. Nun frag ich, wie es sich mit der Haltbarkeit von ZIP Disketten (ist das präzise genug?) verhält (Danke an den Redakteur)?

martin2
11.03.2008, 00:26
Boulder,

ich verstehe leider immer noch nicht was Du genau meinst.
Was sind ZIP-Disketten? Oben sprachest Du von Bändern ...

Wie ich schon sagte:
Bei Magnetbändern gibt es zwei Aspekte, die die Haltbarkeit beeinflussen:
1) Die Produktqualität
2) Die Lagerung (das sind ganz enge Toleranzgrenzen: Temperatur/Luftfeuchte)

Wie ich schon sagte: Bei Bändern würde ich nach fünf (sieben) Jahren auf
ein neues Medium (neue Bänder ggf) umspeichern.

Martin

fugaZi
11.03.2008, 06:39
Wahrscheinlich ist das für die Meisten nicht relevant, aber ich gebe auch mal meinen Senf dazu. Eine Archivierung will ich nicht, da ich drauf zugreifen möchte. Allerdings gibt es trotzdem eine Art Archivierung: Ich habe ein Hardware RAID 6 System und alle unwiederbringlichen Daten werden auf externe Platten regelmäßig (1 mal pro Woche) gespiegelt. Diese liegen danach in ihrem Brandschutztresor.
Also ein laufendes System, bei dem bis zu 2 Platten ausfallen dürfen, bei dem mittlerweile 8 x 750GB verbaut sind. Einzelne Platten werden regelmäßig ausgetauscht, also durch neue ersetzt. Die alten werden verkauft. Hat den Vorteil, dass die Platten unterschiedliche Laufzeiten aufweisen und die Wahrscheinlichkeit für den gleichzeitigen Ausfall dadurch sinkt. Es handelt sich um SATA Platten, sie können also im Betrieb getauscht werden.
Die gespiegelten Daten auf Einzel-Festplatten sind für den absoluten Notfall gedacht, z.B. Brand oder Ähnliches.
Sehr aufwendig, aber ich habe vor einiger Zeit durch einen Systemfehler beinahe alle Daten verloren (übrigens trotz Software RAID 5!!) und konnte Sie nur durch 3 Tage und Nächte Arbeit wieder gewinnen. Erstens schläft man dabei schlecht und freiwillig wenig und zweitens merkt man erst was man verlieren würde, wenn man wach im Bett liegt und überlegt, was jetzt alles weg ist...
Danach habe ich mich dann um eine ERNSTHAFTE Sicherung bemüht. Bisher bin ich SEHR zufrieden!
Gruß, fugazi

Ralfi
11.03.2008, 09:53
@Martin2

Da es dir ja zu kompliziert oder zeitaufwendig erscheint 0,5 min die Googelsuche zu bemühen hab ich für dich einen Link zu jenen ZIP-Disketten (http://www.google.de/products?hl=de&q=Zip+disketten&um=1&ie=UTF-8) rausgesucht. Ich hoffe die visuelle Darstellung hilft dir etwas bei der beantwortung von Boulder´s Frage...
Denn mich Interessiert dieses Thema auch...

Habe 3 externe Platten, je eine für Bilder, Musik, Filme... Hab jedoch Angst davor, daß sie eines Tages mal im A.... sind.

mfg Ralfi

xyz_052008
11.03.2008, 13:47
Ralfi Und boulder

finger weg von diesen Teilen, Speicher zu gering garantierte Haltbarkeit 1 Jahr.

und du legst sie wen überhaupt am besten in eine Luftdichte Bleibox

Onlinespeicher erwerben ist die derzeit beste Möglichkeit seine Daten zu Archivieren .

ganz wichtig dabei ist das dieser onlinespeicher über einen Telnetzugang verfügt da nur dieser erlaubt eigene Sicherheitsschlüssel (ccrypt u.a. ) zu installieren. Netter nebeneffekt ist das der Wbhoster dich aber die Daten nicht mehr löschen kann. bei Zahlungsverug bleiben diese Daten in jedemfall erhalten ( can`t delete file : permission denied )

um die Ausfallsicherheit sprich datenredundanz kümmern sich die Webhoster schon aus eigenem Erhaltungstrieb, die Redundanz wird 4fach ausgelegt ( standard!!)
in der Regel sind diese Server an Backbones in Frankfurt angeschlossen.

nächste möglichkeit wäre eine gemeinsame Lagerung im Andrew File System das ist ähnlich wie Peer to Peer aufgebaut. jeder Berechtigte sieht die daten ziehen und öffnen kann sie aber nur der der die schlüssel dazu hat.( selfrecrypting file)

hatten wir aber alles schon mal durchdiskutiert. ergebnis war das die meisten kein Ohr für so etwas hatten und angst um ihre ach so geheimen Bilder hatten deshalb hatte ich mir meinen Webspeicher zugelegt um überhaupt örtlich entfernt doch jederzeit zugreifbar sichern zu können.

fritze

burk
11.03.2008, 20:21
Meine Meinung dazu:

Ich nutze Kopien auf mehreren Festplatten ( kein RAID ), sowie DVD-RAM. Ordentliche Streamer- Laufwerke, mit passender Hardware und Tapes sind meiner Meinung nach für den Heimgebrauch nicht erschwinglich, obwohl bei einigen eine Sicherheit bis 30 Jahre gegeben wird. Ob es die Bänder und Laufwerke dann noch gibt sei mal dahin gestellt. Ich persönlich habe zu Onlinespeichern nur bedingt vertrauen. Die Totale Kontrolle über die Systeme haben andere und ob ein Telnetzugang zu einem Server gut ist sei mal da hin gestellt.

BURK

Ralfi
11.03.2008, 20:24
Meine Meinung dazu:

Ich nutze Kopien auf mehreren Festplatten ( kein RAID )...

Erstma, was bedeutet RAID???
Kannst ein paar Modelle empfehlen oder ist´s bei Festplatten egal???

mfg Ralfi

fugaZi
11.03.2008, 21:06
Erstma, was bedeutet RAID???
http://de.wikipedia.org/wiki/RAID - 10 sec. Google...
Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, Ralfi :mrgreen: Nimms nicht übel...

Ralfi
11.03.2008, 21:14
http://de.wikipedia.org/wiki/RAID - 10 sec. Google...
Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, Ralfi :mrgreen: Nimms nicht übel...

Dit bekommste wieder:twisted:
Danke für den Link...:rolleyes:

sich was überlegender Ralfi :mrgreen:

EK 85/I
11.03.2008, 23:18
Also ich arbeite seit etwa ´87 an Rechentechnik. Habe schon herbe Verluste erlebt (z.B. in der Anfangszeit durch Viren; Herbstlaub war ganz nett anzusehen....), bin aber immer noch ein Speichermuffel. Das heißt, ich fahre die "Minimalvariante". Alle Daten sind 1x extern gesichert. USB-extern-Harddisk; TrekStor MovieStation (z.Z 500 GB für etwa 170€); allerdings nicht wirklich räumlich getrennt. Der Ideal-Fall wären natürlich 2 Platten im Austausch und getrennt, aber das wiederspricht irgendwie der Möglichkeit ständiger Updates der Sicherungskopien.
Wie auch immer, die MovieStation kann man mitnehmen und per Kabel an jeden Fernseher, Beamer etc. anschließen; die Bildershow für die Handtasche (soll ja für den Mann in Mode kommen) sozusagen. Das hat etwas für sich.
Ideal wären natürlich "Online-Sicherungen". Aber abgesehen davon, daß irgendwie alle möglichen Leute (Admins, Schlapphüte,...) auf Deine Daten zugreifen könnten, ist hier das Problem des Uploads nervend. Was nützt meine schöne 1000er (ja, lacht nur, mehr hab ich auf´m Dorf nich) DSL-Leitung, wenn der Upload bei (Moment ich messe mal: www.wieistmeineip.de) schlappen 126 kbit liegt :shock: ?

Ein sehr gutes und hilfreiches Thema meint
Kjeld

xyz27
12.03.2008, 07:51
@Fritze
Hast Du eine Empfehlung für die Online-HD's? Ich würde mir das gerne mal anschauen.

Sven K.
19.03.2008, 07:54
Habe was interessantes gefunden, was die Haltbarkeit optischer Speichermedien betrifft. Danach hält eine einmalig beschreibbare CD/ DVD zwischen 3 und 27 Jahren und eine RW, bzw. RAM zwischen 20 und 30 Jahren.

http://www.foto.unibas.ch/~rundbrief/les32.htm

Gruß Sven!

jogimaster
20.03.2008, 06:27
Hallo,

vielleicht ein Hinweis der einigen etas nützt.
Externe Festplatten sind super, aber auch vom ülötzlichen Tod betroffen,vor allem wenn in den Geräten die kleinen Notebookfestplatten stecken. Daher, empfehle ich (ist preislich eine machbare Lösung für heimanwender), eine externes Festplattengehäuse mit Raid - Funktionalität zu erwerben (~150 Euro) dort können 2 SATA platten beliebiger Größe eingebaut werden, die gespiegelt sind (einfaches billiges Raid1). Das Speichersystem wird einfach in das Netzwerk (Router hat ja jeder dank DSL) gehängt.
Als Backup, DVD-FotoRohlinge von Kodak kaufen, die garantieren 25 Jahre Haltbarkeit. Daten sichern und alle 10 Jahre die DVDs umkopieren. Die DVDs an einem sicheren Ort (Familie) deponieren.

Die Industrie gauckelt alles etwas vor. Was nützt einem die externe Platte mit 750 Gb, wo alle meine Unikate drauf sind (Fotos, Dokumente) und ich keine Sicherung habe???
Eine Festplatte ist ein mechanisches Bauteil und muß!!! irgendwann kaputt gehen!

Das hilft ungemein gegen den Festplattencrash.

@Fugazi: Als Profi finde ich dein Konzept super, übersteigt aber bei vielen hier die Haushaltskasse :-) Die Stromrechung und Kühlung nicht zu vergessen :-)


Gruß

Jogimaster

fugaZi
20.03.2008, 06:53
@jogimaster
Na wie wäre es damit:
Raid1 zu Hause, wie von Dir beschrieben. Und als Sicherungsmedium ein 2. Raid 1 oder auch nur einezelne Festplatte, die dann örtlich getrennt lagern.
Erstens spart man sich die Brennerei und ich glaube, eine Festplatte hält länger als die meisten Rohlinge, vor allem wenn sie selten benutzt wird.
Was meinst Du?

Ich habe halt eine Riesenabneigung gegen alles was sich DVD oder CD schimpft. Meiner Meinung nach eignet sich sowas nur zum Transport von A nach B aber nicht zur Lagerung...

Gruß, fugazi

burk
20.03.2008, 19:04
Hallo,

solltet ihr RAID systeme einsetzten wollen, achtet bitte auf den RAID Controller und nehmt nicht unbedingt den billigsten. Ich habe leider schon mit bestimmten Controllern schlechte Erfahrungen machen müssen. Im Betrieb waren sie ganz OK, auch wenn eine Platte ( RAID1) komplett ausfiehl -> kein Problem, wurde erkannt. Aber ich hatte das Problem, daß eine Platte sich so ein bisschen verabschiedet hat, und irgentwie der Controller seine Informationen in einen reservierten Bereich der Platte schrieb, wo er eigentlich nichts zu suchen hat. Das Ergebnis war Controller sagt Array OK, das System stürzte aber nach kurzer Zeit ab ( nachdem der Cache Speicher von Platte und Controller voll war und die Daten nicht mehr auf die Platte geschrieben werden konnten). Das war doof.

Mittlerweile gibt es auch einfache Lösungen, einen Intellegenten Rahmen für 2 Platten zum Einbau in PC oder als USB oder Netzwerkfestplatte. Damit konnte ich noch keine Erfahrungen sammeln.

Echte Langzeiterfahrungen bei CDs und DVDs habe ich auch nicht. Ich konnte zwar auch schon 10 Jahre alte CD-R ohne Probleme lesen, allerdings waren diese auch gut gelagert. Ich hatte aber auch schon billige Rohlinge, die schon nach einem Jahr Fehler aufwiesen.

Auf jeden Fall muss man sich mit seinen Daten immer beschäftigen. Die Daten einfach irgentwo hinlegen und sich nicht mehr darum kümmern geht leider nicht.

Grüsse Burk

jogimaster
21.03.2008, 14:23
Hi,

muß mich verbessern, die Kodakrohlinge garantieren aktuell 100 Jahre.

@fugazi: gute Lösung, aber wir müssen hier die nicht IT-Profis bedenken. 2 Raid6 Systeme, mit LWL Kabel verbunden und über 100m baulich(anderer Brandabschnitt) getrennt ist schon schick, aber nicht bei jedem umsetzbar. Aber eine sicherung auf eine USB Platte ist sicherlich machbar.
Du hast völlig recht, das konzept kippt, wenn alles im gleichen Zimmer liegt.

@burk: stimmt, daher am besten ein Standalonesystem. Dieses ist aufeinander abgestimmt. Die PC Selbstkonfiguration ist meistens Fehlerbehaftet. Hat zum einrichten ein Webinterface und bei mir liegt die Stromaufnahme im Betrieb bei 19 Watt (2x 500GB). Da kann kein PC mithalten. Standby bei 8 Watt.

Gruß

Jogimaster

Sven K.
10.04.2008, 20:17
Habe da noch was interessantes gefunden, aber leider nicht für unseren Geldbeutel. Atombombensichere Backups in einem Schweizer Berg. Dort kann man schon ab 6€ pro Monat je 1 GB Daten hinterlegen oder sich einen Server mieten und auch eine Festplatte einlagern, die per Heli von zu Hause abgeholt wird usw.

http://cgi.cnet.de/alpha/artikel/abseits/200804/schweizer-bank-fur-daten-atombombensicheres-hardcore-backup.htm

Gruß Sven!

frankk
13.04.2008, 19:13
Jetzt muss ich ja auch mal was fragen.
Immer wenn wir unterwegs sind fotografieren wir ohne Ende. Was wird mit den Bildern, wenn wir dieses Hobby nicht mehr betreiben ( können/ wollen)???
Bei Sven sehe ich kein Problem, der hat einen Erben, aber die anderen?
Hat sich darüber schon mal jemand Gedanken gemacht?
Wegschmeißen ist ja auch Mist, schließlich sind viele Bilder ja historisch und künstlerisch wertvoll.

Sven K.
14.04.2008, 07:09
@frankk

Da gibt es zur Zeit nur eine Möglichkeit, die mir einfällt, Abzüge machen. Ich meine damit richtige Abzüge und keine Audrucke.

Gruß Sven!

Klondike
14.04.2008, 19:44
jap so denke ich auch...
wie schon beim Bierchen äh Usertreffen erzählt, A4 Seite, 6 Bilder(größere Objekte bis zu 3 A4 Seiten, also 18 Bilder) Kurzbeschreibung,geogr.Lage und dann wird ausgedruckt und mein Nachlassverwalter übergibt den Ordner hoff. an´s Gemeindemuseum..... und auch praktisch zum zeigen für die ewig stirnrunzelden Verwandten oder Kollegen....

Druckkosten halten sich im E-Bay Geschäft in Grenzen!!! Papier ist ja nun auch bezahlbar geworden...


Grüße
Thomas

Sven K.
14.04.2008, 19:56
@Klondike
Ausdrucke sind aber nicht so bestandsfähig wie richtig belichtetes Fotopapier.

Gruß Sven!

Martin K.
14.04.2008, 20:13
Bei MediaMarkt wird gerade das Gerät hier angepriesen:


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Im Gegensatz zu anderen externen Speichermöglichkeiten bietet die Aspire easyStore beste Möglichkeiten zur Datensicherung und dem gemeinsamen Zugriff auf die 1 oder 2 Terabyte Speicherplatz. Dafür sorgt das ausfallsichere
RAID-Verfahren und die Netzwerk- und WLAN-Schnittstellen.

Erleben Sie die digitale Datenfestung

http://www.mediamarkt.de/computer-buero/ps/aspire_easystore/

Grüße
Martin

Klondike
14.04.2008, 20:25
@Klondike
Ausdrucke sind aber nicht so bestandsfähig wie richtig belichtetes Fotopapier.

Gruß Sven!

da hast du auch wieder recht, wobei ich die erstellten Dateien auch elektronisch sicher...vielleicht gibts mal ein Medium was unseren Bedürfnissen gerecht wird....

ich denke die frage ist nicht NUR wie zu sichern ist, sondern auch die Art und Weise bzw. die Form der Darstellung....

ich brauch son halbtranzparenten Schiebetisch wie in "Minority Report" der dann auf´s elektronische Hiddenplaces "Museum" zugreift....das auf nem Server hinterlegt ist, in einem für die nächsten 5001 Jahre gesicherten Bunker...

Grüße

frankk
14.04.2008, 23:32
Ich glaube, Ihr habt mich nicht richtig verstanden. Gemeindemuseum klingt ja erst mal nicht schlecht- und der Rest, was nicht zur Gemeinde gehört?
Mal so gesagt: Da habe ich einige Datenträger mit Bildern von Objekten aller Art und von überall, bin 75 Jahre und es geht einfach nichts mehr. Herr Alzheimer hat sich schon vorgestellt und mit dem Laufen klappt es auch nicht mehr so recht.
Wa mache ich also mit den Bildern und den sonstigen angesammelten Daten und Fakten???

Sven K.
15.04.2008, 06:10
@frankk

Bis dahin hast du noch ein paar Tage Zeit und die Speichertechnik wird sich bis dahin auch noch ändern. Ich hoffe das es dann endlich holografische Speicher gibt und die sind dann länger haltbar.

Gruß Sven!

xyz27
15.04.2008, 07:43
@frankk
Den von Dir beschriebenen Gesundheitlichen Zustand konnte ich aber am Sonntag augenscheinlich bei Dir nicht feststellen! Ich hoffe das meine Bilder und Dokumentationen als mein Geistiges Erbe angesehen werden und meine Tochter sorgsam damit umgeht. Wenn die Zeit reif ist werde ich Sie darauf sensiblisieren. Vielleicht kann man Dokumentationen unserer Art auch Archiven zur Verfügung stellen?

frankk
15.04.2008, 12:39
Also in meiner Familie habe ich noch keinen Erben gefunden. Vielleicht kriege ich ja einen würdigen Schwiegersohn oder Enkel. Ich denke, Archive oder/ und Museen freuen sich sicher. Da ist ja einiges zusammengekommen.
Der gesundheitliche Zustand- noch ist es ok, aber wer weiß ....

Martin K.
15.04.2008, 14:09
Archive? Die freuen sich sogar! Ich hörte vor geraumer Zeit das ein Heimatverein 20.000 EUR für ca. 5000 Papier-Bilder samt Negative und Verwertungsrechte zahlten. Was gabs zu sehen? Dokumentation vom Aufbau verschiedenster Plattenbausiedlungen. Also 30 Jahre alte Fotos.

Beste Grüße
Martin

Klondike
15.04.2008, 14:17
waaas ??? da können sich ja einige von uns die Rente mit sichern....

PS: krass

xyz27
15.04.2008, 21:07
Siehste frankk, weißte Bescheid, falls es mit dem Schwiegersohn/Enkel nicht klappt oder der nichts taucht.

@Martin K.
Vielleicht sollte man auch mal üäber die Möglichkeit eines zentralen Platzes für die Sicherung von Fotos nachdenken. Man trägt die wichtigsten Bilder von vielen Usern zusammen, wertet diese aus, entscheidet welche schützenswert sind und lagert diese zentral.

Ralfi
16.04.2008, 00:04
@Martin K.
Vielleicht sollte man auch mal üäber die Möglichkeit eines zentralen Platzes für die Sicherung von Fotos nachdenken. Man trägt die wichtigsten Bilder von vielen Usern zusammen, wertet diese aus, entscheidet welche schützenswert sind und lagert diese zentral.

Keine schlechte Idee. Aber kostet das nicht viel Geld (Server usw) oder besteht nicht auch die gefahr des Bilderklaus???

Ich möchte nicht, daß meine Bilder ohne meine Einwilligung in irgendwelchen Kommerziellen Seiten oder in Büchern auf tauchen!!!

Natürlich finde ich ein, C by Ralfi, in einem Fachbuch nicht schlecht:mrgreen:

mfg Ralfi

Klondike
16.04.2008, 21:57
wat denn wat denn,
nicht so zögerlich,wenn wir auf nummer sicher gehen wollen gibts halt bald Hidden-Places-Bildband Auflage 1, dann können alle sicher sein das seine Bilder (fast) ewig halten.....

gibts ISBN Wunschnummern??? 5001-5020-7001-5005 hihihi...

Grüße
albernderweise
Thomas

Ralfi
16.04.2008, 22:06
wat denn wat denn,
nicht so zögerlich,wenn wir auf nummer sicher gehen wollen gibts halt bald Hidden-Places-Bildband Auflage 1, dann können alle sicher sein das seine Bilder (fast) ewig halten.....

gibts ISBN Wunschnummern??? 5001-5020-7001-5005 hihihi...

Grüße
albernderweise
Thomas

Hidden-Places-Bildband... Find ich cool die Idee...

@Martin, ist sowas realisierbar???

mfg Ralfi

frankk
16.04.2008, 22:39
Zentrale Sammlung ist gut, aber wer entscheidet über die Wichtigkeit der zu archivierenden Bilder? Einer will globale Ansichten, der andere Details ...
HP- Bildband- Jungens, kommt wieder runter. Die Bilder die wir machen haben schon etliche Leute vor uns gemacht- besser und schlechter- aber es gibt sie.
Also bleibt- eigenes Archiv, dass man ggf. Museen u.ä. zur Verfügung stellt. Es sind ja nicht immer nur die Bilder, sondern auch Ergebnisse von Recherchen zum Bild.
Was vielleicht zu verdienen ist, naja, ... keine Ahnung.

jogimaster
17.04.2008, 06:25
Hallo,

hier eine Lösung, die auch eine Externe Festplatte mit sichert. Der aktuelle Dollarkurs macht es möglich:

https://www.upline.com/

Es gibt keine Größenbeschränkung und Daten sind von überall verfügbar.

Die Firma macht weltweit viel mit Storagesystemen.

Gruß

Jogimaster

fulcrum
07.02.2009, 00:10
Noch ein Tip zur Datensicherung auf CD oder DVD: immer die RW`s (wiederbeschreibbaren ) benutzen. Einmalbeschreibbare Rohlinge werden aus organischem Granulat gefertigt - verrotten also wesentlich schneller. RW`s werden aus anorganischem Material gefertigt, halten bei entsprechender Lagerung entscheidend laenger.


Gruß F.

avion
07.02.2009, 14:37
Auf CDs oder DVDs sichere ich schon seit Jahren nicht mehr.

2002 habe ich mir eine zweite Festplatte einbauen lassen, und sichere seither mit Drive Image (http://www.drive-image.com/de/) jede Partion einzeln auf dieser Festplatte.

Alles, auch die Programme können bei einem Festplattencrash, zurückgespielt werden, habs selber erprobt.

Inzwischen reicht die Kapazität meiner zweiten Festplatte nicht mehr aus für die Sicherungen, so dass ich mir eine weitere externe Festplatte zugelegt habe, die ich nunmehr nur für die Partion meiner Photos verwende.

Dafür benutze ich DirSync (http://dirsync.de/), das Programm hat den Vorteil, dass es jedes Mal die Daten der externen Festplatte mit den Daten des Computers vergleicht und nur Änderungen und Neuerungen sichert.
Dabei werdne sowohl neue Ordner angelegt wie gelöschte gestrichen.
Nach dem Durchlauf habe ich ohne weiter Mühen und Arbeiten, auf der externen Festplatte den gleichen zustand wie auf dem Computer.

Vorteil gegenüber Drive Image, ich kann auf der externen Festplatte auch nach einzelnen Ordnern oder Photos suchen. Drive Image sichert ene Image, ich kann nicht auf einzelne Daten zugreifen.

Für die Sicherung des Laufwerks mit der Software aber sehr gut zu gebrauchen.

Ich hoffe, dass ich das richtig ausgedrückt habe, ich bin kein großer Computer Fachmann und benutze nicht immer die richtigen fachmännischen Ausdrücke.

Noch mehr infos über DyrSync hier (http://www.chip.de/downloads/DirSync_32226091.html)

Sven K.
27.04.2009, 10:37
Gestern gabs bei mir den Supergau. Ich wollte Daten von einem Ort zum anderen schaffen, also externe Festplatte und Netzteil eingepackt und los. Nachdem ich die Festplatte und das Netzteil angeschlossen hatte schaltete ich sie ein. Nichts, die Festplatte gab keinen Laut von sich. Alles nochmal überprüft und nach langem Suchen den Fehler gefunden. Anstatt das Netzteil von der Festplatte hatte ich das fast baugleiche Netzteil meines Thermosublimationsdruckers eingesteckt und die Platte statt 12V mit 24V gebraten. Festplatte war definitiv hin. Bilder sind aber wahrscheinlich keine verloren, weil ich sie mehrmals auf verschiedene Medien kopiert habe. Die Software und die Filme kann ich alle wieder besorgen, aber die ganze Zeit die dafür drauf geht.
Heute habe ich mir gleich eine neue externe Festplatte mit 12 monatigem Datenrettungsservice gekauft (die alte Platte war gerademal 6 Monate alt).

Gruß Sven!

fugaZi
27.04.2009, 12:07
Der Dattenrettungsservice gilt dann auch für solche Fälle? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen...
Gruß, fugazi

Sven K.
27.04.2009, 15:57
Der Dattenrettungsservice gilt dann auch für solche Fälle? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen...
Gruß, fugazi

Denke ich auch nicht, aber der Fehler wird mir nicht mehr passieren. In der Beschreibung werden aber Stürze und auch Flüssigkeiten als Ursachen genannt und das kann auch schnell passieren.

Gruß Sven!

Obermaat
27.04.2009, 18:46
Ich sichere auf eine WD MyBookWorld die mit 2 x 500 GB Platte im RAID 1 Modus immer noch ein Spiegelbild der reinen Backups auf Platte 2 projeziert.
Da ist die Datenwiederherstellung nach Plattengau im Serviceangebot inclusive.

Jetzt kann nur noch ein Blitzschlag alles plattmachen bzw. ein Wohnungsbrand alle Geräte erwischen.

Alternativ wäre gspace mit mittlerweile 7 GB kostenlosem Onlinespeicherplatz zu nennen, bei der Erstellung mehrer Accounts wird Euch schon was einfallen. Die Kinderpuppe meiner Tochter hat sogar einen.

Meine Familie ist riesengross............. Natürlich sind solcherlei Sachen in punkto Datenschutz schon etwas bedenklich, man sollte bei der Auswahl der Hochlader etwas Fingerspitzengefühl walten lassen.

jogimaster
28.04.2009, 11:31
@Obermatt:

genauso, kleines Raidsystem ist das beste was es gibt.

Für den Wohnungsbrandfall, ich habe an einem 2. Standort das gleiche System nochmal. Wurde 1x bei mir zu Hause komplett synchronisiert und nun laufen die täglichen Änderungen via DSL über ein VPN-Tunnel und Rsync zwischen den beiden Boxen (Standorten).

Mehr Sicherheit gibt es privat nicht und Datenschutz paßt auch!

Gruß

jogimaster

fugaZi
28.04.2009, 13:15
...ich habe an einem 2. Standort das gleiche System nochmal. Wurde 1x bei mir zu Hause komplett synchronisiert und nun laufen die täglichen Änderungen via DSL über ein VPN-Tunnel und Rsync zwischen den beiden Boxen (Standorten)...
Sehr cool, so macht man das :mrgreen: . Bei mir fast genauso, nur dass mein 2. Standort ein Bankschliessfach ist mit wöchentlicher Beschickung. Liegt aber nur an der Riesenmenge Daten ( einige TB ) für die ich nicht ein 2. System hinstellen will ( kostet zuviel ).
Gruß, fugazi

Sven K.
28.04.2009, 15:28
@fugaZi

Was kostet so ein Bankschliessfach?

Gruß Sven!

martin2
28.04.2009, 20:44
Für den Wohnungsbrandfall, ich habe an einem 2. Standort das gleiche System nochmal. Wurde 1x bei mir zu Hause komplett synchronisiert und nun laufen die täglichen Änderungen via DSL über ein VPN-Tunnel und Rsync zwischen den beiden Boxen (Standorten).

Mehr Sicherheit gibt es privat nicht und Datenschutz paßt auch!
Das ist halt (leider) die Frage.

Es gibt folgende Konstellation:
* Das primäre RAID (oder was auch immer primär ist) beschließt, stillschweigend stückweise Dateien wegzuwerfen. - Ja, das kommt vor.

* Soweit man den sekundären Standort vermittels rsync und ebendortiger Löschoption anbindet - sind diese Dateien auch dort weg.
** Ganz ähnlicher Fall: Aus irgend einem Grund werden auf der primären Seite Dateien verstümmelt. Die sind wie ein Virus dann halt auch im zweiten Standort.

Die Lösung wäre eine rotierende Differenzsicherung über mehrere Ebenen - aber das ist dann schon im professionellen Bereich.

Bei den Zweitstandorten ist dann auch noch das Problem: Man muss erstmal einen haben. Und dann muss der auch noch Internetzugang haben.

Fugazzi, der Frage nach der Bankschließfachlösung würde ich mich anschließen wollen:
Trägst Du da wöchentlich eine USB-Platte hin?
Oder gibt es etwa eine technische Lösung, die mir unbekannt ist?

Martin

xyz27
28.04.2009, 23:30
@fugaZi

Was kostet so ein Bankschliessfach?

Gruß Sven!

Bei der Volksbank gibt es die schon für 50,-€ p.a. (5cm A4).

fugaZi
29.04.2009, 07:45
Was kostet so ein Bankschliessfach?
Ich habe ein Schliessfach bei der Berliner Volksbank. Ziemlich großes Teil, A4 Grundfläche und ca. 25 cm hoch für knapp 100,- EUR im Jahr. Andere, Kleinere, sind deutlich billiger - 50,- kommt auch gut hin, denke ich. Die Bank ist nicht weit weg, deshalb ist es kein Problem tatsächlich ein mal pro Woche dort hinzugehen. Liegt oft auf dem Weg.

fugaZi
29.04.2009, 07:56
Die Lösung wäre eine rotierende Differenzsicherung über mehrere Ebenen...
So oder so muss man solche Probleme aber rechtzeitig bemerken! Bei deiner Lösung, Martin, hat man dafür nur mehr Zeit.
Die Backupsoftware die ich benutze (SyncBack) gibt nach Vergleich von Quelle und Ziel eine Liste aus, welche Dateien verändert wurden und in welcher Form auf dem Ziel beararbeitet werden sollen. Ein prüfender Blick auf diese Zusammenfassung ist Pflicht. Wenn dann dort plötzlich Änderungen auftauchen in Bereichen, die gar nicht angefasst wurden sollte man weiter prüfen.
Und das der Rechner virenfrei ist, von dem aus das Backup aus gefahren wird, sollte selbstverständlich sein. Das heisst im privaten Heimnetz hat man dies (hoffentlich) selbst gut im Blick. In einem größeren System wird natürlich nicht vom Client aus gefahren, sondern vom Server - und da hat man es hoffentlich auch im Blick :wink: ! Aber da auf Server nichts verändert wird, immer alle Updates installiert werden und schon gar nicht der neueste Crack für XY versucht wird, sollte dies in der Regel nicht problematisch sein.
Ach und noch etwas: Nicht einfach beim Backup auf dasw Kopieren vertrauen! Daten müssen verifiziert werden! Dauert länger, sollte man aber nicht vernachlässigen. Pro TB geht schon mal in einem Bit was schief, so meine Erfahrung. Meisst kein Problem, aber manchmal ist das Bit in der Datei an der falschen Stelle und dann wird es haarig...
So, alle Klarheiten beseitigt :mrgreen:
Gruß, fugazi

jogimaster
30.04.2009, 14:32
@fugazi:

genauso, SyncBackup und RSync bieten dafür genug Optionen. Dauert halt länger.
Dafür ist es dann aber sicher.

Und mind. 1x im Leben sollte man ein Restor testen!

Gruß

jogimaster

martin2
01.05.2009, 01:40
Zitat von martin2 Beitrag anzeigen
Die Lösung wäre eine rotierende Differenzsicherung über mehrere Ebenen...
So oder so muss man solche Probleme aber rechtzeitig bemerken! Bei deiner Lösung, Martin, hat man dafür nur mehr Zeit.
Ja - und nein.
Du weißt ja, dass ich beruflich irgendwie mit sowas zu tun habe:
Die Lösung (richtig teuer) hat noch ganz anderen Charme.

Aber im Grundsatz ist es schon so, wie Du sagst: Wer pennt, dem nutzt die
beste Sicherung nix.

Soweit es mir ansteht Empfehlungen auszusprechen: Du möchtest mal
Linux als Zweitsystem ins Auge nehmen. Das muss nicht zwingend als
Desktop-System sein. - Eher als verteilter Rechner, ohne grafische Ober-
fläche.
Der Jogimaster hat das wirklich wichtige Suchwort schon mehrfach genannt:
man rsync - ein sehr mächtiges Werkzeug.

Ich danke Dir (und weiteren Hinweisgebern) ganz ausdrücklich für den
Tipp "Bankschließfach" - Mir war nicht klar, dass es das praktisch für
lau gibt. Man hat da ja eher so den Dagobert Duck vor Augen. Und dass
sowas nur für reiche Leute sei.

Martin

fugaZi
01.05.2009, 05:52
...Du möchtest mal
Linux als Zweitsystem ins Auge nehmen. ... man rsync - ein sehr mächtiges Werkzeug.
Alles schon passiert, bin dann doch bei der jetzt genannten Lösung gelandet.

..."Bankschließfach" - Mir war nicht klar, dass es das praktisch für lau gibt.
Ja, das ist günstiger als man denkt. Meist muss man als kleine Hürde bei der Bank Kunde sein, also ein Konto haben, aber auch das lässt sich ja lösen.
@jogimaster
Jetzt hab ich aber überlegt, was wohl ein "Restor" ist - hab dann mal ein "e" gekauft und bin dahinter gekommen. :mrgreen:
Gruß, fugazi

jogimaster
01.05.2009, 09:26
@fugazi:
Stimmt, das "E" hat gefehlt. peinlich.

Als Tipp, es wurden hier 2 Banken genannt, die bieten beide ein kostenfreies Girokonto. Muß nicht aktiv nutzen, aber mann ist Kunde!

Gruß

Jogimaster

CrazyBlizzard
01.05.2009, 12:19
es wurden hier 2 Banken genannt

eigentlich nur eine :mrgreen:


...bieten beide ein kostenfreies Girokonto. Muß nicht aktiv nutzen, aber mann ist Kunde!


kostenlos bei monatlichem Eingang von 1000€.


Gruß CB

xyz27
03.05.2009, 22:13
@fugaZi
Liegt also bei Dir im Bankschließfach u.a. nur eine externe FP? D.h., Laptop unter den Arm klemmen und ab zur Bank? Mist, hab keinen Laptop. Oder die FP in regelmässigen Abständen mit nach Hause nehmen, Daten drauf und wieder zur Bank schaffen?

fugaZi
04.05.2009, 06:16
@Boulder

He he, schön wäre es - Laptop :mrgreen: ...

Es gibt einen Serverschrank. In diesem ist unter anderem ein 25 kg schwerer Server mit ca. 7 TB Raid 6 System. Die wichtigen Daten (nicht wieder beschaffbar) werden regelmäßig gesichert = ca. 2,6 TB. Das passiert auf zwei Sätze mit je 2 FP zu je 1,5 TB. Ein Satz ist immer im Schließfach, der andere Satz hängt am Server und sichert. Die Sicherung dauert manchmal schon 3 Tage - dann abgehängt und Platten im Wochenturnus tauschen und wieder von vorne.

BTW Die Hälfte der Daten stammen aus der Doku der 5001 und da wird noch viel dazu kommen - wir arbeiten gerade intensiv daran.

Gruß, fugazi

fugaZi
04.05.2009, 06:25
...es wurden hier 2 Banken genannt, die bieten beide ein kostenfreies Girokonto.
Wie CB schon sagte: nur kostenfrei wenn Geldeingang über 1000,- monatlich. Es soll auch immer noch Banken geben, bei denen man die Schließfächer auf Rechnung bekommen kann. Für min. ein Jahr im Voraus bezahlen und das war's. Hat für manch Einen den Vorteil, dass das Schließfach nicht in irgendwelchen Papieren oder Kontoauszügen auftaucht - wer's braucht :rolleyes: ...
Gruß, fugazi

Frank K.
04.05.2009, 08:24
FugaZi braucht sicherlich bei diesen Dimensionen ein Schließfach. Er macht es ja auch professionell.

Ich kenne seit ca. 1995 Untersuchungen über sichere BackUp’s, da steht auf
Nummer 1: Getrennte zweite Festplatte im PC, ok – kennt heutzutage jeder
Nummer 2: Getrennte Aufbewahrung des BackUp’s vom PC, das möglichst an einem ungewöhnlichen Ort wie dem eigenen PKW. Das mache ich schon lange so, bei mir ist es jetzt auch nur ein großer USB-Stick, der reicht. Allerdings hatte zuvor auch eine externe HD keinen Schaden genommen. Die Wahrscheinlichkeit dass der PC spinnt und das Auto gleichzeitig geklaut wird ist halt gering.

Und auch so hat man seine Daten bei plötzlich notwendigen Ortswechseln immer dabei ... :wink:

Grüße Djidwka

Ralfi
04.05.2009, 11:32
Hallo,

ich habe 2 externe Festplatten (je 500GB) auf denen exakt die gleichen Daten liegen. Ich schließe erst die erste an und kopiere die neuen Bilder vom Rechner auf die Platte. Dann klemm ich sie ab und schließ die zweite an. Als letzter Schritt verschiebe ich die Bilder auf die zweite Platte...

Ich denke dieses System ist für den privaten Gebrauch völlig ausreichend...

Grüße Ralfi

Frank K.
04.05.2009, 11:49
Tja Ralf, und was machst du, wenn dir die Bude und damit dein PC abbrennt? Ausschließen kannst du das nicht, du musst ja auch gar nicht selbst dafür verantwortlich sein.

Daher steigt die Sicherheit stark an, wenn EIN BackUp –nicht unbedingt jedes, die Häufigkeit muss jeder selbst festlegen- ausserhalb der Wohnung aufbewahrt wird. Die Kernaussage liegt bei ausserhalb ... :idea:

Grüße Djidwka

Ralfi
04.05.2009, 11:58
Tja Ralf, und was machst du, wenn dir die Bude und damit dein PC abbrennt? Ausschließen kannst du das nicht, du musst ja auch gar nicht selbst dafür verantwortlich sein.

Daher steigt die Sicherheit stark an, wenn EIN BackUp –nicht unbedingt jedes, die Häufigkeit muss jeder selbst festlegen- ausserhalb der Wohnung aufbewahrt wird. Die Kernaussage liegt bei ausserhalb ... :idea:

Grüße Djidwka

Da meine Wohnung nicht jeden zweiten Tag brennt, denke ich das reicht aus... Vieleicht deponiere ich noch eine dritte Platte bei meinen Eltern... Das beide Wohnungen gleichzeitig brennen ist nun wirklich unmöglich...

Was machste wenn Egon Olsen gerade in deine Bank einbricht??;-):mrgreen:

meint Ralfi

Frank K.
04.05.2009, 12:09
Meine Wohnung ist bisher glücklicherweise auch ohne Vorkommnisse. Deshalb macht man aber BackUp's - wenns zu spät ist, hilft gar nichts mehr.

Deshalb ist die Schlußfolgerung: eine HD ganz woanders ziemlich gut. ;-)

Und zu Egon Ohlsen: Das ist genau das Problem, in Berlin bei großen Banken (FugaZi - nehme ich mal an) ist Schließfach sicher gut. Auf dem Land so lala. Ich habe aus den zuvor diskutierten Gründen auch schon über ein BSF nachgedacht und dann haben sie bei mehreren (!) hiesigen Volksbanken alle (!) Schließfächer geknackt und nach Wertsachen gesucht und gefunden. Die Täter wurden bisher nicht gefasst und das ganze zur Schadensbegrenzung in den Medien flach gehalten ...

Djidwka

Ralfi
04.05.2009, 12:18
Meine Wohnung ist bisher glücklicherweise auch ohne Vorkommnisse. Deshalb macht man aber BackUp's - wenns zu spät ist, hilft gar nichts mehr.

Deshalb ist die Schlußfolgerung: eine HD ganz woanders ziemlich gut. ;-)

Und zu Egon Ohlsen: Das ist genau das Problem, in Berlin bei großen Banken (FugaZi - nehme ich mal an) ist Schließfach sicher gut. Auf dem Land so lala. Ich habe aus den zuvor diskutierten Gründen auch schon über ein BSF nachgedacht und dann haben sie bei mehreren (!) hiesigen Volksbanken alle (!) Schließfächer geknackt und nach Wertsachen gesucht und gefunden. Die Täter wurden bisher nicht gefasst und das ganze zur Schadensbegrenzung in den Medien flach gehalten ...

Djidwka

Naja ein Bankschließfach (bei unseren unsicheren Banken) würde für meine Bedürfnisse zu überspitzt sein... Da reicht auch ein Lagerort bei z.B. meinen Eltern...
Das Hannes bei seinen Bildern lieber eine Bank vorzieht kann ich hingegen sehr gut verstehen...

Grüße Ralfi

Balu
04.05.2009, 22:12
Das ganze ist ja auch eine Kostenfrage. Ehe ich mir jetzt für mehrere hundert
Euro ein Raid-System mit zig Festplatten zulege (die dazu auch noch ständig
erneuert werden müssen), dazu noch ein Bankschließfach für ordentlich
Gebühren miete kann ich auch mit dem gesparten Geld im Supergaufall meine
Festplatte von Profis auslesen lassen, denn die Daten sind ja meistens noch
vorhanden. Für Otto Normalanwender reicht in meinen Augen eine Sicherung auf
einer Externen-FP und eventuelle eine Aufbewahrung an einem anderen Ort. Bei
Hannes seinen Daten und Mengen sieht es natürlich anders
aus, da sollte schon professionell gesichert werden.
Gruß Balu

Skynet
05.05.2009, 06:35
Hallo,

unsere Bilder sichern wir 1x auf ner USB Festplatte zuhause, 1x auf ner USB Festplatte bei nem Kollegen zuhause und notfalls existieren sie nochmal in ner 1024x768er Auflösung auf nem Webserver, denke für den Privatgebrauch ist das in Ordnung.

Grüße

Frank K.
27.06.2009, 16:12
Nachfolgend aufgeführter Artikel ist hochinteressant zum Thema, allerdings auch ziemlich lang und stellenweise sehr speziell. Ich finde, eine gute Ergänzung zur bisherigen Diskussion:

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,632163,00.html

Grüße Djidwka

Klondike
12.07.2009, 18:02
da wir ja nun etliche Monate über die Sicherung reden, würde ich heute gerne etwas abschweifen und fragen wie ihr denn eure Ordner strukturiert habt?

Denke niemand hat 1 (!!) Ordner der mehrere 100 Unterornder,mit Unterordner und wiederum Unterordnern mit 100ten Gigabyte enthält, oder doch? Welche Struktur haben die Unterordner, welches Sortierungssystem? 1 Hauptordner, darin sind dan 100 oder 1000 Unterordner, von Ahlbeck bis Zeppelin,bei z.B. Peenemünde die Aufteilung der einzelnen Objekte auf der Insel.... wie ist das bei euch organisiert?
Der Grund meiner Frage resultiert aus einer bei mir immer mehr entstehenden Unübersichtlichkeit und einem erhöhten Suchaufwand, hatte bisher ein nach Jahren/Datum/Objektname - System, das funktioniert so nun nicht mehr wirklich, da Objekte mehrfach vorhanden sind (verschiedene Kameraauflösungen, verschiedene Zustände der Objekte, Dokumentenablage (pdf´s/Scan´s) zu den Objekten, also ich brauche eine neue Dateistruktur, klasse wäre eine Mglk, Teile diese Struktur einfach in DVD Größen (sicherung) zu unterteilen(mach ich noch zusätzlich zu weiter oben genannten Verfahren.......oder einfach gefragt, wie legt ihr eure Daten ab??????

Bin ja gespannt!!!
Grüße

Frank K.
12.07.2009, 18:18
Klondike,
die wissenschaftlich naheliegendste Antwort auf deine klare Fragestellung lautet > Datenbank verwenden. Der von dir beschriebene Zustand ist die normale Entwicklung und mündet in zuvorstehender Feststellung.

Nun muss man dazu nicht gleich schwere Geschütze auffahren, es reichen schon MS EXCEL oder MS ACCESS. Wichtig ist, dass sich diese Formate in andere Standardformate transformieren lassen, dies ist bei beiden gegeben und auch schon mit EXCEL lassen sich eben Standarddatenbanken herstellen.

Die Datenbankspalten enthalten dann Angaben wie in deiner Fragestellung enthalten, eigentlich auch mehr nach persönlichem Gusto und natürlich auf jeden Fall den Verzeichnisnamen. Die Spaltenanzahl lässt sich problemlos anpassen & variieren. Es ist natürlich am Start mit etwas Aufwand verbunden, den man aber bald nicht mehr bereut.

Und für eine Recherche wird dann die Suchfunktion in der eigenen Datenbank eingesetzt.

Auf diese Art & Weise habe ich festgestellt, dass ich mir einige DVD's schon mehrfach gekauft habe :???: Grüße Djidwka

CrazyBlizzard
12.07.2009, 18:34
da wir ja nun etliche Monate über die Sicherung reden, würde ich heute gerne etwas abschweifen und fragen wie ihr denn eure Ordner strukturiert habt?

Denke niemand hat 1 (!!) Ordner der mehrere 100 Unterornder,mit Unterordner und wiederum Unterordnern mit 100ten Gigabyte enthält, oder doch? Welche Struktur haben die Unterordner, welches Sortierungssystem? 1 Hauptordner, darin sind dan 100 oder 1000 Unterordner, von Ahlbeck bis Zeppelin,bei z.B. Peenemünde die Aufteilung der einzelnen Objekte auf der Insel.... wie ist das bei euch organisiert?
Der Grund meiner Frage resultiert aus einer bei mir immer mehr entstehenden Unübersichtlichkeit und einem erhöhten Suchaufwand, hatte bisher ein nach Jahren/Datum/Objektname - System, das funktioniert so nun nicht mehr wirklich, da Objekte mehrfach vorhanden sind (verschiedene Kameraauflösungen, verschiedene Zustände der Objekte, Dokumentenablage (pdf´s/Scan´s) zu den Objekten, also ich brauche eine neue Dateistruktur, klasse wäre eine Mglk, Teile diese Struktur einfach in DVD Größen (sicherung) zu unterteilen(mach ich noch zusätzlich zu weiter oben genannten Verfahren.......oder einfach gefragt, wie legt ihr eure Daten ab??????

Bin ja gespannt!!!
Grüße


Gibt ja auch genug freie Bildbarchivierungsprogramme, einfach mal googlen. Dort kann man zu jedem Bild ein Stichwort geben und später danach suchen.


Gruß CB

Frank K.
12.07.2009, 18:39
Dort kann man zu jedem Bild ein Stichwort geben und später danach suchen

Kann man da auch nach mehr suchen bzw. das Stichwort aufteilen ? Grüße Djidwka

xyz27
12.07.2009, 18:59
Ich mache das eigentlich, für mich gesehen, seit Anfang an so das ich Hauptordner habe (z.B. NVA, MfS, GSSD usw.) und dann darin Unterordner mit den jeweiligen Objekten anlege. Dabei spielt es für mich keine Rolle ob ich jetzt zum x-ten mal in der 5005 war oder beim 3. Besuch eine andere Kamera hatte. Wenn ein Objekt zu Groß ist oder es die Tatsache erfordert unterteile ich den 5005 Ordner nochmal zw. Kaserne (Aussengelände) und Bunker. Usertreffen, wie z.B. Peenemünde packe ich in einen gemeinsammen Ordner, da ist dann alles drin, da auf solchen Treffen jeder Stein umgedreht wird und es von vielen Objekten oft nur 10 oder 20 Bilder gibt. Da lohnt sich dann das anlegen eines extra Ordner nicht für mich. Ich weiß das ich dieses Jahr im Sauerstoffwerk war. Wenn allerdings in ein paar Jahren mein Langzeitgedächtniss nachläßt, lasse ich mir was anderes einfallen. Objekte mit verschiedenen Nutzern (Zeitschiene) sortiere ich immer anhand des letzten Nutzers.

CrazyBlizzard
12.07.2009, 19:07
Kann man da auch nach mehr suchen bzw. das Stichwort aufteilen ? Grüße Djidwka

Das funktioniert so ähnlich wie die ID3-Tags bei mp3´s.


Gruß CB

martin2
13.07.2009, 00:22
Datenbank verwenden.

Gibt ja auch genug freie Bildbarchivierungsprogramme
Es kommt darauf an - was man will.

Also wenn man es [heute] bequem haben will - sicher sollte man
das so nutzen.

Ursprünglich ging es aber um die Frage, wie man Bilder für die
Zukunft sichert.
Und in dieser Fragestellung haben Bildarchivierungsprogramme
und Datenbanken nichts verloren: Die Formate sind prohibitär.
Der Hersteller ist irgendwann verschwunden - oder hat keine
Lust mehr.

Bei einer Langzeitarchivierung geht es grundsätzlich um einfache
Lösungen - möglichst frei von Programmabhängigkeiten.

Martin

Frank K.
13.07.2009, 12:25
... bei einer Langzeitarchivierung geht es grundsätzlich um einfache Lösungen - möglichst frei von Programmabhängigkeiten ...

Da stimme ich völlig zu, aber will man EXCEL so in die Ecke stellen. Ich nutze dies seit 1990, die Liste der konvertierbaren Datenformate kann sich jeder bei 'Speichern unter' anschauen.

Das ist eben genau die Frage, @Boulder hat einen anderen Standpunkt ausformuliert und ich favorisiere aus verschiedenen Gründen Datenbanken. Weil eben mein Langzeitgedächtnis mich doch schon so einige male verlassen hat und ich einzelne Files/ Bilder -wo ich genau wusste, dass die auf HD sind- schon stundenlang gesucht habe - Grüße Djidwka

Klondike
13.07.2009, 21:20
@Martin2 und das ist genau der Hintergrund meiner Frage,
die hundert Bildbearbeitungsprogramme Archivierungslösungen von xyz (Power-Bild 23 Gold Edition supportet bis Win 23?? ect pp) die mir/uns hinterhergeworfen werden bedeuten für mich zuviel Risiko, will mich da nicht abhängig machen von ??? wie Martin2 schon schrieb / die grundsätzliche Windows Ordner-Struktur ist schon o.k.

Boulder hat ne sehr schöne,klare Antwort gegeben, freu mich mehr auf solche Tipps

Falls sich jemand daran stört dies hier zu lesen kann ja ein Admin einen neuen Themenbereich eröffnen,
für mich ist nur sehr wichtig die Struktur/Qualität der gesicherten Daten auch "zeitlos" vorzunehmen und dabei greift das o.g.Thema
Soll ich die Frage evtl. nochmal anders Formulieren??

Grüße

xyz27
13.07.2009, 22:31
Ich denke auch das das "Ordnen" sehr viel mit Archivierung zu tun hat. Denn was nützt die beste Archivierung wenn Mann sein Bilder dann trotzdem nicht findet (Nach dem Prinzip: Im Sande Verbuddeln und nicht wiederfinden;-))

martin2
14.07.2009, 02:56
@Martin2 und das ist genau der Hintergrund meiner Frage,
....
Soll ich die Frage evtl. nochmal anders Formulieren??
Vermutlich wäre das klug.

Es sind zwei gänzlich verschiedene Dinge, über die hier parallel
gesprochen wird:

1) Wie ist es verwaltbar - findbar?
2) Wie ist es langzeitarchiviert?

Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun.
Außer - dass Missverständnisse ganz schnell entstehen.

Langzeitarchivierung - da geht es um Datenträger; deren Beständigkeit.
Dort geht es auch um die Beständigkeit der Dateiformate - von
Programmen ist keine Rede.

Ich will das ganz simpel erklären: Eine Textdatei. Kennt man.

Aber was ist da die Codierung? Ist das ASCII? Oder ist das 8859-1?
Oder koi-8r? Oder Win-1251? Win-1252?
Sollte man vielleicht auf utf-8 gehen?
Das sind die Themen der Langzeitarchivierung. Und ich rede
da noch gar nicht von den Problemen der Bildarchivierung - da wird
es noch etwas komplexer.

Nun kann man natürlich sagen: Heh, na - aber dann finde ich die
Bilder dann ja nicht.

Worauf ich antworte: Freue Dich! Du hast die Bilder noch!

(Das Ziel der Langzeitarchivierung - ist die Langzeitarchivierung.
Das Ziel der Langzeitarchivierung ist nicht die Findbarkeit.)

Martin

Ralfi
14.07.2009, 15:10
Kann irgend jemand was mit M2´s Datenquatsch anfangen??? Ich nicht!!!
Archivirungsprogramme würde ich auch nicht verwenden, ich habe meine eigene Struktur...

Also, ich habe 2 externe Festplatten auf denen exakt die gleichen Daten liegen... Welche natürlich Archiviert sind, denn ich will ja auch mal was wieder finden.;-)
Und nur weil M2 sagt, "Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun." muß das nicht stimmen!!! Denn was bringt es mir, wenn ich alle Bilder einzeln auf die Platten verschiebe und wenn ich sie suche, dann find ich nichts wieder...
Also werden sie natürlich Archiviert und das geschied bei mir wie folgt...

Bunker -> WKII/DDR/BRD -> MfS/NVA/GSSD usw...

Industrie -> WKII/DDR/BRD usw...

Denkmale -> Gefallene/Bismark/sowj. Ehrenmähler usw...

Grüße Ralfi

xyz27
14.07.2009, 19:45
@Ralfi
Ist ja meine Rede. Natürlich hat, rein technisch, Archivierung nichts mit Ordnung zu tun. Aber nur rein technisch. Zusammen gehört das Thema allemal!! Jedes Archiv ist nur so gut wie seine Ordnung! Und Klondike's Frage ging in Richtung Ordnung! Denn wie wir inzwischen Archivieren sollten, ist glaub ich jedem bekannt und jedem seine Freiheit. Ich lasse z.B. auch von jedem wichtigen Objekt die wichtigsten Bilder in Papierform entwickeln. Somit habe ich eigentlich eine 4fach Sicherung, wobei ich die Rohlinge alle 3 Jahre neu machen.

Klondike
14.07.2009, 20:44
@Ralfi,
danke!
"Unterthema" kann als erledigt betrachtet werden...

Danke auch an alle anderen Mitwirkende.

Grüße

Büttner
15.07.2009, 06:54
Ich lasse z.B. auch von jedem wichtigen Objekt die wichtigsten Bilder in Papierform entwickeln. Somit habe ich eigentlich eine 4fach Sicherung, wobei ich die Rohlinge alle 3 Jahre neu machen.
Gute Sache, mach ich genauso seit einigen Jahren. Ab in den Karton und in die Ecke damit, vermutlich wird das in 10 Jahren das einzige sein was ich verwertbar noch in den Händen halten werde.
Allersdings weiß ich nicht um die Qualität dieser Abzüge nach eingen Jahren.

Frank K.
15.07.2009, 07:42
... wobei ich die Rohlinge alle 3 Jahre neu mache ...

@Boulder & @Büttner,
meint ihr damit, dass ihr aller 3 Jahre eure CD/ DVD - ROM's neu brennt ? Wieviel sind das denn dann ?

Ich mache Jahressicherungen auf DVD, lasse die aber so als Archiv liegen. Da ich sie jedes Jahr mache, habe ich die wichtigsten Daten mehrfach. Die ältesten CD's sind so 12 Jahre. Bisher kein Verlust zu verzeichnen - Grüße Djidwka

Nachtwächter
15.07.2009, 13:41
Allersdings weiß ich nicht um die Qualität dieser Abzüge nach eingen Jahren.

Gute Frage, es gäbe ja auch noch die Möglichkeit seine Digitalfotos auf Dias ausbelichten zu lassen. Ist zwar auch nicht ganz preiswert, aber qualitativ bestimmt immer noch sicherer als die Digitaldrucke.

Und wenn man's ganz edel will, kann man sich ja auch noch für jedes Objekt ein Fotobuch drucken lassen, dürfte qualitativ aber bestimmt auf dasselbe hinauslaufen, wie die Fotoabzüge.

Büttner
15.07.2009, 16:31
Bloß keine Dias! Wie soll das eigentlich in Realität ablaufen mit dem "ausbelichten"?

So ich verstand handelt es sich um chemische Abzüge, sind besser als Digitaldrucke.

xyz27
15.07.2009, 17:54
Meine Papierausdrucke lasse ich richtig im Fotoladen oder Schlecker, Rossmann machen. Die kommen dann in eine Luftdichttüte in Gut. Werden dann auch nich ständig rausgeholt. Auf DVD sicher ich alle 3 Jahre neu, wobei die alten Sicherungen bleiben. Bei mir sind das ca. 18-20 DVD's.

Büttner
15.07.2009, 18:52
Meine Papierausdrucke lasse ich richtig im Fotoladen oder Schlecker, Rossmann machen. Die kommen dann in eine Luftdichttüte in Gut. Werden dann auch nich ständig rausgeholt.
Ja, so hab ich es verstanden und erwartet als Verfahrensweise.

fulcrum
15.07.2009, 19:55
Die ältesten CD's sind so 12 Jahre. Bisher kein Verlust zu verzeichnen

Moin,

dann lagerst Du vernuenftig :wink:.

Dunkel & trocken muß der Lagerort sein. Noch ein Tip: nennt zum sichern immer, egal ob CD oder DVD, immer die Variante "RW" --> das Format RW besteht aus anorganischem Material und verrottet daher wesentlich langsamer als die andere Variante.


Gruß F.

Daniel L.
15.07.2009, 21:22
Hallo,

Papierbilder sind für mich die "sicherste Konservierung". Ich mache immer von den schönsten Bildern Papierbilder, dann ist auch der Kostenaufwand tragbar. Vom Rest mache ich eine Sicherung auf DVD.

Viele Grüße
Daniel L.

frankk
15.07.2009, 22:37
Und nun stelle ich mir gelegentlich die Frage- was mache ich in 10 oder 20 Jahren mit den Bildern????
Abgesehen von dann neuartigen Speichermedien ist für mich interessant, wer sich dann noch wirklich für gesprengte, vermüllte, beschmierte oder nicht mehr existente Bunker o.ä. interessiert.
Die Antwort dürfte klar sein.
Trotzdem hoffen wir alle ja immer, die Geschichte in irgendeiner Form zu bewahren und vielleicht sucht ja in 15 Jahren jemand die Bilder, die wir jetzt schießen.
Und man kann sagen( und belegen)- so sah es damals aus.
UND- unser Hobby ist für UNS doch recht spannend- oder?
Ich ziehe die Bilder zusätzlich noch auf einen USB- Stick, dann kann ich sie nebenher auch noch problemlos auf einem fremden PC zeigen.

Nachtwächter
16.07.2009, 13:50
Bloß keine Dias! Wie soll das eigentlich in Realität ablaufen mit dem "ausbelichten"?


Dafür gibt's sogenannte Filmbelichter. Die werden an den Rechner wie ein Drucker angeschlossen und haben ein Kamerarückteil für 35 mm Film. Wie genau die Belichtung funktioniert, weiß ich auch nicht. Da schreiben die Anbieter nicht viel darüber.

Das wäre hier so ein Filmbelichter:
http://www.polaroid.com/global/detail.jsp?PRODUCT%3C%3Eprd_id=845524441760079&FOLDER%3C%3Efolder_id=282574488338434&bmUID=1247748350752&bmLocale=de_DE

Frank K.
16.07.2009, 14:01
... immer die Variante "RW" --> das Format RW ...

Ja, dunkel & trocken, und nicht so oft rausholen :cool: Offensichtlich, egal was - siehe die 'Papierdruck'-Beiträge.

Ich gestehe aber, dies wieder besseres Wissens, als Medien prinzipiell nur ROM-Formate zu benutzen. Das mit dem anorganischen Material für RW ist bekannt, dafür sind die gebrannten Pits löschbar durch Wärme und UV-Strahlung. In ROMs sind echte Löcher drin als Pits. Die Frage ist, welcher Vorgang der Zerstörung -das Material oder die physikalisch auflösbaren Pits- 'gewinnen' im Langzeiteffekt - Grüße Djidwka

Frank K.
16.07.2009, 14:06
... wer sich dann noch wirklich für gesprengte, vermüllte, beschmierte oder nicht mehr existente Bunker o.ä. interessiert ...


Ich hoffe. dies war nicht sooo ernst gemeint. Wahrscheinlich mehr als jetzt, vielleicht wird sich die Klientel etwas verschieben und wahrscheinlich sind auch nicht mehr 'alle' Bilder von Interesse. Wenn es jetzt Keinen gäbe, der sie teilweise unter grössten Mühen herstellt, kann in 20 Jahren auch Keiner darüber urteilen & bewerten. Dass würden einige andere allerdings bestimmt begrüßen - Grüße Djidwka

Sven K.
16.07.2009, 16:23
Ein Medium wird hier vergessen, das DVD-RAM. Dieses hat eine höhere Datensicherheit gegenüber ROM und RW. Die Haltbarkeit ist etwa 3 mal solang. Nachteil ist die geringe Schreibgeschwindigkeit und der hohe Preis.

http://www.stern.de/computer-technik/computer/:DVD-Ram-Das-Format/596230.html

Gruß Sven!

Frank K.
16.07.2009, 17:09
Schon @Sven, nur ist die DVD-RAM an ein exclusiv dafür produziertes Laufwerk gebunden. Und dafür ist tatsächlich im Sinne der Langzeitarchivierung die Frage: wie lang gibt es die noch. M.E. ist der zitierte Artikel tentenziös. Technisch haben sie sich schon jetzt überholt - Grüße Djidwka

Sven K.
16.07.2009, 21:43
Schon @Sven, nur ist die DVD-RAM an ein exclusiv dafür produziertes Laufwerk gebunden. Und dafür ist tatsächlich im Sinne der Langzeitarchivierung die Frage: wie lang gibt es die noch. M.E. ist der zitierte Artikel tentenziös. Technisch haben sie sich schon jetzt überholt - Grüße Djidwka

Ganz so ist es nicht. Der Standart für die DVD-RAM ist zwar älter als die der DVD-RW und es war vor einigen Jahren noch schwierig Brenner zu finden die dieses Format unterstützen. Heute gibt es kaum noch ein Brenner, der es nicht mehr kann. Selbst die Laufwerke der Billig- Notebooks kennen dieses Format. Wie lange dieses Format unterstützt wird, hängt von der Nachfrage ab.

Gruß Sven!

Ralfi
21.07.2009, 22:36
Bloß keine Dias!


Gibts da "Langzeitstudien"???

Ich habe mehrere Diaserien der ZV und auch die Dia´s meiner Eltern von ihren SU-Reisen sehen noch recht gut aus....

Hatte mal beim Buddeln (im Schutt) ein altes Dia ausgegraben, selbst da hab ich noch etwas erkannt...

Warum der Aufschrei???

Grüße Ralfi

xyz27
21.07.2009, 23:06
Ich glaube weil die vom Licht ausbleichen können.

Ralfi
21.07.2009, 23:12
Ich glaube weil die vom Licht ausbleichen können.

Naja, wer seine Dias unter direckter Sonneneinstrahlung lagert ist selber schuld...;-) Genauso wie mit Fotos, CD´s usw...

Ich denke wir Lagern alle unsere liebsten Erinnerungen in dunklen gegenden... Oder???

Frank K.
22.07.2009, 17:55
Ich denke wir Lagern alle unsere liebsten Erinnerungen in dunklen gegenden

Dunkel & trocken, & nicht so oft rausholen, dieses hilft offenbar bei allen bisher diskutierten Medien. Ich habe neben den schon genannten max. 12 Jahre alten selbstgebrannten CD-ROM's auch noch DIA's meiner Schwiegereltern - so von 1960 an. Die sind alle in ganz guter Qualität, bis auf diejenigen, die offensichtlich zu seligen ORWO-Zeiten nicht richtig gewässert wurden (wenn dies denn der richtige Begriff ist). Die sind blass, also ohne Kontrast und farbverfälscht und an sich zum Wegwerfen geeignet, da haben @Büttner u.a. schon Recht - Grüße Djidwka

Ralfi
22.07.2009, 18:46
@DJ

Also ein Lagerfehler??? Produktionsfehler???

Wie gesagt unsere sind alle noch Top in schuß... Wenn ich einen Diascanner bekommen könnte, dann würde ich mir etwas Zeit nehmen...

Grüße Ralf

Frank K.
23.07.2009, 07:39
Lagerfehler??? Produktionsfehler???

Ziemlich eindeutig Produktionsfehler, die betreffenden Dias sind eigentlich so lang ich sie kenne in diesem Zustand. So was ist mir auch schon mit Super 8 Filmen passiert, die musste man damals ja direkt zum Entwickeln nach Wolfen schicken. Ein, zwei Kassetten habe ich so nach einem Jahr wegen gleicher Problematik in die Tonne getreten - Grüße Djdwka

Ralfi
23.07.2009, 08:26
Ziemlich eindeutig Produktionsfehler, die betreffenden Dias sind eigentlich so lang ich sie kenne in diesem Zustand. So was ist mir auch schon mit Super 8 Filmen passiert, die musste man damals ja direkt zum Entwickeln nach Wolfen schicken. Ein, zwei Kassetten habe ich so nach einem Jahr wegen gleicher Problematik in die Tonne getreten - Grüße Djdwka

Ja aber wenn es ein Produktionsfehler war dann heißt es doch nicht, daß die Dia´s heut zu tage genau so schlechte Qualität haben???

@Stefan, deine Meinung würde mich auch interessieren...

Daniel L.
23.07.2009, 10:51
Hallo,

ich habe auch auch von Verwandten sehr viele alte Dias. Die haben alle
noch eins sehr gutes Bild. (keine Produktion aus Wolfen). Hoffentlich halten unsere Digitalen Bilder auf CD, DVD etc. auch so lange, und können auf neue Speichermedien übertagen werden, um auch in zukunft lesbar zu sein.

Viele Grüße

Daniel L.

fulcrum
23.07.2009, 11:05
keine Produktion aus Wolfen

Daniel, Du bist nicht allein, 60 Mio der Bundesbuerger mußten im NSW aufwachsen :wink:, Produkte aus Wolfen waren der 17 Mio-Elite vorbehalten :mrgreen:!

Ist nur ein Scherz Daniel - Grueße Fulcrum

Frank K.
23.07.2009, 17:25
Ja aber wenn es ein Produktionsfehler war dann heißt es doch nicht, daß die Dia´s heut zu tage genau so schlechte Qualität haben???

@Ralfi,
da habe ich mich verquer ausgedrückt oder du hast mich falsch verstanden: Ich habe nicht GEGEN Dias gesprochen. Es gibt halt auch damit Probleme, bei mir sind das über den Daumen weniger als 3 Prozent seit 1960.

und @Fulcrum,
Respekt für die knallige Formulierung zuvor - Grüße Djidwka

Daniel L.
24.07.2009, 08:17
Daniel, Du bist nicht allein, 60 Mio der Bundesbuerger mußten im NSW aufwachsen :wink:, Produkte aus Wolfen waren der 17 Mio-Elite vorbehalten :mrgreen:!

Ist nur ein Scherz Daniel - Grueße Fulcrum

Ich habe in den 1980er Jahren einige Zeit auch Schwarz - Weiss Bilder gemacht. Die Filme waren nach meiner Erinnerung alle aus Wolfen. Die Qualität der Filme war immer sehr gut. :)

Viele Grüße

Daniel L.

fulcrum
30.11.2009, 12:46
Frank, die DVD ist nicht die beste Sicherungsvariante. Datensicherheit liegt bei max. 5 Jahren ( laut Hersteller - ich habe 10 Jahre bei einem Hersteller gearbeitet ), kann gut mehr werden bei entsprechender Lagerung ( dunkel, gleiche Temp. ), denn der Kleber ist ziemlich anfaellig.
Wenn man auf "Silberling" seine Daten sichert, dann auf CD-RW. Die RW`s sind aus anorganischen Material gemacht & verrotten daher wesentlich langsamer als die anderen ( gilt auch fuer DVD`s ).


Grueße F.

Torsten.OSL
30.11.2009, 13:03
Wenn man auf "Silberling" seine Daten sichert, dann auf CD-RW.

Klar, RW besser als R aber war nicht die DVD-RAM die Empfehlung, wenns schon ein Silberling sein muss? Oder bin ich da jetzt auf dem Holzweg?

Gruß Torsten

fulcrum
30.11.2009, 17:03
Hallo Torsten,

aus meiner Berufspraxis kann ich, wenn "Silberling" das Speichermedium sein soll, nur CD-RW empfehlen. DVD`s aller Sorten sind mehrfach in den Testplayern quasi explodiert & haben damit das jeweilige Laufwerk geschrottet...vom Datenverlust mal abgesehen.
Die Qualitaet solcher Produkte ist eher mangelhaft als gut. Problem: beim Herstellungsprozeß wird nur noch selten hochwertiges Ausgangsmaterial eingesetzt, der vom Maschinenhersteller vorgeschriebene Kleber ( Bonder ) wird nur sehr selten eingesetzt, dafuer meistens billiger Mist aus Fernost.
Das schlechte Ausgangsmaterial ( Granulat ) fuehrt zu wesentlich hoeheren Spannungen im Material im warmen Zustand, die Spannungen nehmen beim Abkuehlen der DVD ( auch bei der CD ) weiter zu. Test vor Ort: DVD durchbiegen mit zwei Fingern --> Materialbruch...und das duerfte bei einer frisch aus der Maschine gefallenen DVD ( ca. 150 bis 250°C - produktabhaenig --> CD oder DVD ) nicht passieren sondern sie mueßte ihren urspruenglichen Zustand wieder einnehmen, ergo aeußerlich unversert sein.
Dazu kommt noch die immer weitere Verkuerzung der Herstellungsphase der Speichermedien in der Maschine selbst, denn damit steigt auch sprunghaft die Fehlerqoute der Endprodukte.
Beispiel CD: normaler Prozeß pro CD = 3,1 bis 3,8 sec --> wurde gesenkt auf 2,0 bis 2,5 sec. Bei nagelneuen Maschine ist das vom Hersteller bereits so optimiert, also kein Problem. Allerdings wird bei aelteren Maschinen die gleiche Prozeßgeschwindigkeit vorgegeben, was einfach nicht funktionieren kann, wenn man Qualitaet erhalten will - bei der DVD ist es wesentlich bedenklicher. Eine CD kann eben mehr ab :mrgreen:.
Leider ist dieser Mangel bei der Herstellung in den bekannten Herstellerbetrieben ueberall gleich, das konnte ich auf betriebsuebergreifenden Schulungen in Gespraechen mit MA anderer Hersteller immer wieder hoeren.


Grueße v. F.

P.S.: gutes Ausgangsmaterial kommt z.B. von BASF, nur das kostet eben mehr als die aequivalenten "Qualitaetsprodukte" aus Fernost & kann den Mangel bei der Herstellung der Silberlinge nicht ausgleichen.

Frank K.
30.11.2009, 17:16
Björn,
mal einen Vorschlag in Güte, verschiebe doch diesen Teil in den Beitrag Digitale Bilder für die Zukunft sichern. Zumal dieses ja auch sehr interessant ist & wir uns vielleicht dazu -dann dort- weiter austauschen können.

Für das Thema HDR-Fotos ist es schade - Grüße Frank

PS: Das ging ja schneller, als die Polizei erlaubt :)

Frank K.
30.11.2009, 17:48
nur CD-RW empfehlen

Hallo Fulcrum,
ich Frage mal direkt » du meinst wirklich CD-RW, nicht DVD-RW. Wer kommt denn noch mit dem CD-Datenvolumen klar ?

Aber unabhängig ist das eine gute Frage » ROM oder RW oder RAM. Was du zu ROM detailiert schriebst, ist ja der Haupt-Grund für die allgemeine Ablehnung dieses Formats in der Literatur.

Es gibt aber mindestens einen guten Grund dagegen » bei RW sind die Informationen, die Pits, nur Höhenveränderungen in der Schicht, die sich auch noch per energiereichem Licht (UV-Strahlung) gut Löschen lassen, eben RW. RAM funktioniert im Prinzip wie RW, zeichnet sich technologisch durch eine bessere Wiederbeschreibbarkeit und Datensicherheit aus.

Bei ROM sind die Pits real mit dem Laser gebrannte Löcher, das spricht (an der Stelle) für sie.

Ich werde noch mal in meinen Unterlagen dazu nachschauen - Grüße Frank

fulcrum
30.11.2009, 18:11
Frank, RW nur fuer laengere Haltbarkeit, ansonsten nur R verwenden ( wenn das Lagerregime stimmt ). CD-Datenvolumen: klar, mehr als 700 MB ist nicht, voll beschreiben sollte man eh nicht ( max 650 MB bei 700 MB moeglich ) - haengt von den Qualitaeten der Leseeinheiten ab.
Auch klar: die Menge der benoetigten CD´s ist groß, aber DVD kommt mir persoenlich nicht ins Haus, muß jeder fuer sich selbst entscheiden...da von 1000 Stueck nicht gleich 1000 Stueck sich & den Player schrotten...
Von meinen Kollegen sichert keiner seine sensiblen Daten auf DVD...das hat seinen Grund ( oben kurz beschrieben ).


Gruß Fulcrum

Frank K.
30.11.2009, 18:17
Nun gut Björn,
aber wie sicherst du denn dann. Auch unter Berücksichtigung der größeren Datenmenge bei RAW-Daten. Mit einem immer größer werdenden TB HDD Stapel ? Grüße Frank

fulcrum
30.11.2009, 19:06
Franky, steht alles weiter vorm im Thread drin. Ich sichere auf CD ( R & RW ) & mittlerweile auch auf Hard Disk Drive ( 500 GB aufwaerts ).

Am besten waere ein eigener Server mit Spiegelplatten...traeumen darf man ja mal...:wink:.


Grueße

Frank K.
01.12.2009, 15:31
Björn,
klar, dass wurde vorher schon diskutiert. Aber die Datenmengen werden immer größer, zuletzt unter dem Aspekt RAW / HDR diskutiert.

Früher reichten mir auch mal CD's, jetzt halt DVD's. Ich versuche mich an die (Lagerungs-)Regeln zu halten & bisher klappt es auch.

Nun gibt es grundsätzlich zwei Typen der Archivierung
(a) alles, ohne jede interne Diskussion
(b) mit Vorsortierung, Selektion & Auswahl & (Vor-)Löschen

Ich bin Typ (b) & mache einmal Jahressicherung UND archiviere alles. D.h. die Jahressicherungen sind dann mit dem wichtigsten Daten mehrfach drauf vorhanden.

Aber wie das für den Privatmann mit HDD's mit halbwegs ruhigem Gewissen für die Datensicherheit funktionieren soll, ist mir unklar. Es reicht doch keinesfalls aus eine volle HDD in die 'Ecke' zu legen ?

Zusätzlich erhält meines Erachtens, wenn man RAW etc berücksichtigt, immer mehr Typ (a) Bedeutung - Grüße Frank

Torsten.OSL
01.12.2009, 16:13
Aber wie das für den Privatmann mit HDD's mit halbwegs ruhigem Gewissen für die Datensicherheit funktionieren soll, ist mir unklar. Es reicht doch keinesfalls aus eine volle HDD in die 'Ecke' zu legen ?

So schwierig ist das Sichern der Daten im Netzwerk und externer HDD gar nicht (z.B. Total Commander und da Verzeichnisse syncronisieren-übers Netzwerk und externe HDD). Ein alter Rechner, der im Heimnetzwerk als Dateiserver herumdümpelt und zusätzlich eine externe HDD, dann noch die Daten auf dem Hauptrechner...was soll da schief gehen? Dann ist der Datenbestand 3x vorhanden und so teuer sind Festplatten wirklich nicht mehr.
Oder die klassische Lösung: Bandlaufwerk und automatische Sicherung in gewissen Abständen.

Diverse RAID Systeme sind sicher praktisch, aber wenn der Blitz einschlägt, hat sichs mit den RAID-Platten und den Daten auf nur einem Rechner auch erledigt.

Frank K.
01.12.2009, 16:28
Torsten,
zum vorherstehenden Zustimmung. Nur erfüllt es eben nicht verschiedene Kriterien für eine langfristige Datensicherung.

Wie z.B. nicht nur 1 × vorhanden & auch nicht nur 1 × an einem Ort vorhanden.

Wenn ich dich richtig verstehe, hast du dann die Daten 3 × auf verschiedenen HDD's an verschiedenen Orten (in einem Gebäude) ? Das ist sicher erstmal (ganz) gut & sollte auch so -für andere- benannt werden.

Zu den Kriterien haben wir uns recht umfassend viele Beiträge zuvor unterhalten. Das mit dem Blitz etc ist ja eigentlich ein Killerkriterium an sich für ein Datenarchiv. Auch unsere -wesentlichen- Daten sollten so was 'überleben' - meint Frank

Torsten.OSL
01.12.2009, 19:15
Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Doch den Datenbestand physich an zwei oder mehr getrennten Orten zu haben, schliest Diebstahl, Blitzschlag, Hochwasser und alle anderen mehr oder weniger wahrscheinlichen "Katastrophen" erstmal aus.

Und wenn man ab und an mal eine HDD defragmentiert und überprüft, lässt sich ein Defekt früh erkennen. Für den Fall des Totalausfalls/ Verlustes gibt es den Datenbestand ja noch mindestens einmal an einem anderen Ort.

Gruß Torsten

molniya3
04.04.2010, 20:42
Datensicherung ist ein interessantes Thema.
Aber was nützt es einem, wenn alles doppelt und dreifach gesichert ist und sich alles in einem Raum befindet.
Ein Kumpel von einem Kumpel hatte mal einen Wohnungsbrand. Und: (fast) alles dahin.
Also: regelmässig eine DaSi auslagern, im Web (hier stellt sich auch die Frage der Sicherheit), besser auf HD oder DVD(s) - je nach Datenumfang - und im Keller oder am besten ausserhalb ("bei Oma") sicher lagern.
Noch besser vielleicht irgendwo im brand- und bombensicheren Safe ;-)

Klondike
26.11.2011, 09:27
Hallo und guten Tag, benutzt jemand schon eine SSD Festplatte und kann mir einen Praxiserfahrungsbericht liefern?
Die fehlende Mechanik der "Platten" finde ich extrem interessant, gerade für mich als "Rucksacktourist" (bitte keinen Hinweis auf die Hybrid-Dinger,wenn dann richtig)
Wenn es einen Nutzer gibt, bitte mit angeben welche Schnittstelle genutzt wird (PCI express oder SATA)
http://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive
Da ich keine tibetanischen Datenberge habe wird so ein Ding langsam preislich interessant
Danke!!!!!

Sven K.
26.11.2011, 19:04
Ich habe keine Erfahrung mit einer SSD, weil ich für meine Anwendungen nicht von ihr überzeugt bin. Das Problem bei diesen Platten ist, das die Speicherzellen nicht sehr oft überschrieben werden können. Zum laden des Betriebssystem sollen sie Vorteile haben, aber nicht wenn man ständig Bilder bearbeitet.

Gruß Sven!

cableape
26.11.2011, 23:12
Zum laden des Betriebssystem sollen sie Vorteile haben, aber nicht wenn man ständig Bilder bearbeitet.


Ich glaube, das Betriebssystem würde auch ständig an der Auslagerungsdatei (pagefile.sys)
und dem Temp-Verzeichnis rumschreiben.

fugaZi
26.11.2011, 23:22
Moin.
Ich habe ein dreier RAID 0 aus SSDs in meinem Rechner und der Performance Gewinn ist sagenhaft! Für eine SSD kann ich nicht sprechen, ich denke aber, dass die Durchsatzrate wenig Unterschied macht. Aber mit drei Platten bekomme ich einen dauerhaften Schreib- Lesezugriff von min. 650 MB/s hin. Und das IMMER! Das merkt man dann beim Systemstart und allen betriebssystemeigenen Plattenzugriffen. Und bei der Auslagerungsdatei würde man es natürlich merken, kommt aber kaum vor, da bei mir 16GB RAM verbaut sind. Windows Leistungs Index: 7,5 (der Reihe nach 7,5 - 7,5 - 7,7 - 7,7 - 7,9) - der Datenindex also 7,9 - also maximal möglicher Wert.
Fazit Wenn SSD, dann für Systemplatte und im RAID 0 UND! richtige Treiber mit anschließender Kontrollmessung!
Gruß, Hannes

Frank K.
27.11.2011, 12:04
Hallo Hannes,
du rüstest ganz schön hoch ! Welche Speichergröße hat denn eine der SSDs und was kostete die dich ungefähr ?

Grüße Frank

fugaZi
27.11.2011, 15:08
Preise siehe Google, Größe egal (kleinste), da eh 3 x Größe rauskommt, was für ne Systempartition reicht.

fugaZi
27.11.2011, 15:19
@Sven
Du hast natürlich recht, dass SSDs für Datenplatten wenig Sinn machen. Dies allerdings eher, weil man für einen annehmbaren Preis nicht wirklich was in der gewünschten Größe bekommt. Über Lese Schreib Zyklen würde ich mir nicht so Sorgen machen. Da gibt es schon Test, die zeigen, dass hier kaum was zu befürchten ist.
BTW: Unser Archiv Server hat ein Raid 6 aus 14 x 2 TB Platten und kommt auch auf 600 bis 800 MB/s - allerdings ist der Controller auch was ordentliches (3ware 9650se 16 Kanal).
Gruß, Hannes

PS: Kloni, zu Details ruf mich an, berate dich gerne auch mal :-)

fugaZi
28.11.2011, 13:42
Und noch ein Nachschlag, Den Bilder sagen mehr als Worte:
http://www.youtube.com/watch?v=-sA0zmhW7Fg&feature=related
Und für die völlig Verückten Lotto Gewinner:
http://www.youtube.com/watch?v=eULFf6F5Ri8&feature=related
Schnelle Grüße, Hannes

Klondike
28.11.2011, 18:35
Danke für alle Tipps!!!
@Hannes: Danke für das Phoneangebot und die Videos sind ja der Knaller!!!

Grüße

Sven K.
11.01.2014, 23:09
Es gibt eine andere Möglichkeit der Langzeitarchivierung, die M-Disk. Sie hat die selbe Kapazität wie die DVD, kann nur in M-Disk kompatiblen Brennern gebrannt werden, aber dann in jedem DVD- Laufwerk gelesen werden. Zur Zeit geht das Brennen nur mit LG- Laufwerken. Die M-Disk hat eine steinähnliche Schicht, wo die Daten mit einem vierfach so starken Laser wie bei der DVD eingebrannt werden. Die Haltbarkeit der M-Disk soll bei 1000 Jahren liegen. Der Preis für eine Disk liegt zwischen 3 und 4€, aber man muss nicht alle paar Jahre seine DVD's neu brennen. Im Internet findet man auch einige Ankündigungen der M-Disk BluRay mit 25 GByte, aber zum kaufen habe ich noch keine gefunden.

Gruß Sven!

Torsten.OSL
12.01.2014, 13:29
Ich habe solch einen Rohling als "Beilage" zu meinem letzten Brenner mit bekommen. Die Handhabung ist genau wie die einer DVD, nur ist die Frage wie vertrauenswürdig die Haltbarkeitsangaben sind. Bei der DVD hieß es auch, Archivierung über Jahre...jedoch geben manche Rohlinge schon nach Monaten die ersten Lesefehler aus, auch bei Markenfabrikaten. Daher bin ich immer etwas skeptisch und bleibe bei der Sicherung auf mehreren Festplatten parallel. Gruß Torsten

Klondike
12.01.2014, 17:57
Guten Tag, wer von euch nutzt eigtl. eine komplette Cloud Auslagerung/Kopie?

Kommt das Thema langsam an, oder wehrt ihr euch noch immer (wie ich) gegen diese Lösung, viele dt. Inet-Anbieter haben ja eine(cloud) im DSL Vertrag ohne Aufpreis, aber: wer nutzt dieses "Neuland" wirklich?
Ich nutze teilweise diesen Dienst, allerdings nur für PDF Dateien, die ich zu jedem Objekt erstelle, was dann auch das Uploadgeschwindigkeitsproblem relativiert....

Grüße

Andi39GE
12.01.2014, 18:05
....wehrt ihr euch noch immer (wie ich) gegen diese Lösung........
Ich nutze teilweise diesen Dienst


Wehrhaft?? Also entweder Du nutzt diese Cloud oder Du nutzt sie nicht. :lemo:

Ich nutze Sie, von http://www.1und1.de/.

BG
Andreas

klausm
12.01.2014, 19:05
Guten Tag, wer von euch nutzt eigtl. eine komplette Cloud Auslagerung/Kopie?

Bei aktuell rund 7 TB Fotos - Umfang weiter zunehmend ;), habe ich da noch keine adäquate Cloud-Speicherlösung gesehen.
Bei mir hat eine RAW-Datei schon 30 MB, da kommt schnell gut was zusammen, auch wenn ich immer wieder aussiebe.
Eine Fotofreie Woche gibt es bei mir nicht.
Nutze herkömmliche Festplatten, die ständig dupliziert werden. Die Backups lagere ich nicht bei mir zu Hause.

Gruß Klaus

Maus
12.01.2014, 19:42
Bei aktuell rund 7 TB Fotos

Klaus,
mal als Zwischenfrage, wie um alles in der Welt verwaltest Du die? Schaust Du Dir die jemals wieder an, und wie findest Du da drin jemals etwas bestimmtes wieder?

Wie lange braucht [welche Lösung auch immer Du einsetzt] um a) mit dieser Datenmenge zu starten, b) etwas zu finden (Suchvorgang über die DB)?

Danke, M.

helge
12.01.2014, 20:58
Also ich habe mal gegoogelt.
Auf 2 TB passen ca.400.000 Fotos je nach Auflösung/Format etc.

Aber auf 7 TB...Himmel hilf :)

Selbst wenn man die in 1000 Unterordner ablegt.

Gruß helge

railroader
12.01.2014, 21:23
7 TB sagen ja noch nichts über die Qualität der Bilder aus. Quantität heißt nicht Qualität. Also ich habe ja schon bei 6000 Bildern manchmal keinen Überblick mehr, wenn ich was suche. Aber dann bei circa 90.000 Bildern (RAW) oder circa 1,5 Mio JPEG geht das ja gar nicht mehr... Das ist aber bei vielen heute das einfache Knipsen mit der Digitalkamera. Man muss sich mal ausrechnen, was der Spaß in analoger Form gekostet hätte. Heute wird drauf gehalten und 10 mal das gleiche Motiv geknipst. Und auch bei meinen Bildern könnte ich 1000 löschen, weil sie eigentlich nicht so toll sind, dass man sie zeigen kann. Aber man trennt sich halt ungerne davon...

klausm
12.01.2014, 21:33
Klaus,
mal als Zwischenfrage, wie um alles in der Welt verwaltest Du die? Schaust Du Dir die jemals wieder an, und wie findest Du da drin jemals etwas bestimmtes wieder?
Wie lange braucht [welche Lösung auch immer Du einsetzt] um a) mit dieser Datenmenge zu starten, b) etwas zu finden (Suchvorgang über die DB)?

Ganz simpel, ich verwende keinerlei Bildverwaltungsprogramme (auch wenn meine Bearbeitungsprogramme das könnten).
Nach dem Kopieren der Fotos auf die Platte werden sich umgehend aussortiert (nehme immer RAW + jpeg parallel auf, sichte erst die jpeg und lösche die Aussortierten und danach die entsprechenden RAWs), nach der Bildbearbeitung (mache ich wenn Zeit dafür ist) erfolgt ein erneutes Aussortieren.
Dann werden die Fotos in Verzeichnisse verschoben die eindeutig benannt sind. Bei Typenbauten kommt erst die Bezeichnung und dann der Ort (Beispiele: SBW-300 Erfurt - Straße, AFüSt BVfS Erfurt Ort... Die Koordinaten habe ich alle in einer kmz).
Bei größeren Städten benutze immer der Name der Stadt und dann Bauwerk und Straße (Frankfurt - Hochbunker Straße Hausnummer, Frankfurt MZA Tiefgarage Straße Nummer). Innerhalb der Ordner habe ich dann einfache Textdateien mit Detailbeschreibungen. Bei größeren Objekten, wie dem Sprengstoffwerk Hirschhagen, steht dort als erstes Dateiname des Fotos (benenne ich nur bei Überschneidungen um, und zwar so dass sich fortlaufend höhere Nummerierungen ergeben - hierfür verwende ich ein kleines Freeware-Programm, um nicht händisch jede Datei anfassen zu müssen) dann die Gebäudenummer und die damalige Funktion, wenn bekannt. Eine anderes Beispiel sind LS-Pfeile, -klappen etc., die man in einigen Städten sieht, hier heißt der Ordner dann beispielsweise "LS Erfurt" und im Verzeichnis gibt es eine Datei mit den Details: Name des Fotos - Straße + Hausnummer. Hier könnte ich mir auch eine Tabelle basteln, um Filtern und Sortieren zu können, musste ich bisher aber nicht.
Neue Fotos kommen in einen neuen Ordner oder in einen schon bestehenden. Das Aufnahmedatum liegt eh in den Exif-Daten vor. Habe ich bessere Aufnahmen eines schon mal fotografierten Objektes gemacht, fliegen die alten weg.
Ich nutze eine extrem flache Ordnerstruktur, also keine größeren Verschachtelungen.
Die Dateien befinden sich auf 2 externen 4 TB Platten (interne Platten in externen Gehäusen) die per USB 3.0 an meinen Rechner angeschlossen sind. Die Backups sind auf kleinere externe Platten verteilt, die Größen von 2 oder 3 TB haben. Die Gehäuse der Primärplatten sind Lüftergekühlt. Ich verwende ausschließlich zuverlässige hochwertige IT-Komponenten. Auf einer Platte finden sich Bauwerke die vor 45 gebaut wurden auf der anderen die später errichteten. Gibt es mehrere Nutzungsperioden entscheide ich, was für mich stärker wiegt. Ich versuche die Inhalte so auf die Platten zu verteilen, dass ich in der Regel nicht jedes Mal suchen muss.
Vielleicht baue ich mir auch mal ein richtiges Storage auf. Hier könnte ich natürlich auch gleich Platten spiegeln und wäre immer vor Plattenausfällen gefeit. Das Backup erledige ich bisher noch händisch, dafür aber auch recht oft, das könnte ich mit einem Storage automatisieren (Plattenspiegelung), allerdings hätte ich dann keine räumliche Trennung (Brand, Diebstahl...).
Die Zugriffe sind ausreichend schnell. Die Platten erwachen recht schnell aus dem Energiesparmodus, wenn ich sie benötige und befinden sich ständig am Rechner.
Durch die Ordner-Benennung kann mir natürlich auch die Windows-Suche helfen. In der Regel habe ich aber alle Objekte im Kopf, die ich jemals besucht habe und würde die auch immer wiederfinden.
Die Plattenzugriffe sind ausreichend schnell, mein Rechner ist auch sehr flott.
Bisher war diese Prozedere für mich ausreichend und habe schnell das Gesuchte gefunden.

Gruß Klaus

railroader
12.01.2014, 21:42
Alle Achtung... Danke für Deine ausführliche Beschreibung. Das sollte ich mal auch so handhaben....

klausm
12.01.2014, 21:55
7 TB sagen ja noch nichts über die Qualität der Bilder aus. Quantität heißt nicht Qualität. ... Und auch bei meinen Bildern könnte ich 1000 löschen, weil sie eigentlich nicht so toll sind, dass man sie zeigen kann. Aber man trennt sich halt ungerne davon...

Stimmt, aber mit zunehmender Erfahrung und guter Ausrüstung sind bei mir wirklich nicht zu gebrauchende Aufnahmen echt die Ausnahme. Zudem mache ich beim Knipsen lieber ein paar mehr Aufnahmen und Sortiere dann aus (das ermöglicht auch das Testen verschiedener Einstellungen, Blickwinkel etc.). Die Menge kommt eigentlich wegen vieler Detailaufnahmen zustande, auch wenn ich heute in einem 1/15/V2x nicht mehr jeden leeren Stollen fotografiere ;)
Wären viele Aufnahmen nicht zu gebrauchen, würde mich das echt wurmen, denn ich habe keine Lust mir alles immer mehrfach anzusehen und abzulichten (dazu gibt es immer noch zuviel zu sehen, was ich noch nicht kenne) und manchmal wäre das aus verschiedenen Gründen auch nicht immer machbar (Auslandsreisen, Sonderöffnungen...).

Gruß Klaus

klausm
12.01.2014, 21:56
Alle Achtung... Danke für Deine ausführliche Beschreibung. Das sollte ich mal auch so handhaben....

Ich denke hier muss jeder seinen eigenen Weg finden, so wie zu Hause ja auch jeder seine eigene Ordnung hat.

Gruß Klaus

Maus
12.01.2014, 23:05
Klaus,
danke für die ausführliche Antwort. Das klingt ja so als ob Du das ziemlich diszipliniert durchziehst (Textdatei mit Beschreibung jedes Bildes), Respekt. Textdatei hat natürlich auch den Vorteil, daß Du für die Suche "taggen" kannst. Mal als Bsp. sowas wie "Sonnenuntergang", da hilft ja nur bedingt weiter wenn man weiß, welche Objekte man alle schon gesehen hat. Weil, wo genau war denn das damals 2009 (oder war es doch 2010) wo Du dieses eine Bild mit dem schönen roten Himmel gemacht hast. Oder anderes Bsp re: Dein "LS Erfurt", war dieser eine bestimmte Pfeil damals in Erfurt oder evtl. doch in [woauchimmer]...
Leider fällt so ein System mit Objektordnern bei mir aus, weil ich meine Bilder zeitlich fortlaufend ordne :) Ich habe zwar auch eine gute Erinnerung wo und wann ich schon überall war, habe aber nun natürlich Probleme a la "Bei welchem der X Besuche in Y ist denn dieses Bild mit Motiv Z entstanden, das ich gerade brauche". Da gibts dann schon mal Überraschungen, wenn das Bild von vor gefühlt 2 Jahren sich nach Sucherei als von 2008 herausstellt.

Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einer vernünftigen, "benutzbaren" Bildverwaltung. Alles was ich bisher gesehen habe, verletzt mindestens eines der Ausschlußkriterien für "benutzbar":
- Ordnerstruktur und Ort von mir vorgegeben (und nicht wo der Programmierer glaubt daß es richtig wäre, zB in "Eigene Bilder" o.ä.)
- keinesfalls selbständig irgendwelche Ordner scannen oder "syncen" oder im Hintergrund auf meinem Rechner rumrödeln, weil das Programm meint ich mache grad nichts oder nichts wichtiges
- Verwalten der Bilder an Ort und Stelle, also keine DB mit einer kpl. Kopie aller Bilddateien aufbauen
- keinesfalls die Originaldateien verändern, sprich nicht "praktischerweise" irgendwelche Sterne, Tags o.ä. gleich direkt in die EXIF-Daten der Originaldateien schreiben, oder Bilder gedreht neu abspeichern und dabei die Originaldatei ersetzen

Das Ganze darf gern schnell sein, also zB beim Blättern durch Ordner eigene gecachte Thumbnails verwenden statt alle Originale zu öffnen und dann verkleinert darzustellen.
Evtl. hat ja jemand eine Idee oder sogar sowas in Benutzung?

Gruß M.

klausm
13.01.2014, 06:33
Also ich habe mal gegoogelt. Auf 2 TB passen ca.400.000 Fotos je nach Auflösung/Format etc. Aber auf 7 TB...Himmel hilf :)
Selbst wenn man die in 1000 Unterordner ablegt.

Da ich immer raw + jpeg parallel aufnehme und hierbei die höchst mögliche Qualität nutze, belegt bei mir ein Bild (raw + jpeg) allein schon ca. 50 MB.
Die jpegs nehme ich für das schnelle Sichten und das Erstellen von verkleinerten Aufnahmen fürs Web und die raws für die Bildbearbeitung.
Wenn ich eine größere Anlage fotografisch dokumentiere kommen schnell mal 1000 Bilder zusammen. Ich begnüge mich halt nicht damit mal hier und dort ein Foto zu machen, sondern soviel wie möglich zu erfassen, schon deshalb, weil ich von vornherein nicht immer genau einschätzen kann, welcher Aspekt und welches Detail (auch im Vergleich mit anderen Anlagen) mal wichtig sein könnte.

Außerdem setze ich mich ja auch nicht hin und schaue mir meine Sammlung von vorne bis hinten an, sondern immer nur die relevanten Teile bei Bedarf.

Letztlich komme ich damit klar und auch 20 TB werden mich nicht vor größere Problem stellen, da ich IT-mäßig "am Ball bleiben werde", sprich ab und zu in leistungsfähigere Hardware investiere ;)

Gruß Klaus

Andi39GE
13.01.2014, 08:42
Holla die Waldfee :pride:
20 Terrabyte. Upps.
Ich träume ja von einer Cloud, in die ich meine Kisten mit Papierfotos hochladen kann
und diese dann am Ende gescannt/ digital wieder herauskommen. ;)

Grüße,
Andreas

Klondike
13.01.2014, 15:15
@Abdi39GE,
grundsätzlich hast du recht: ganz oder gar nicht, habe für mich entschieden ausschließlich Dinge in die Cloud zu packen die von mir aus morgen halt bei Google auftauchen könnten ohne das es Trouble geben könnte... ich selektiere die Daten halt sehr. es befindet sich allerdings nur ein extremer Bruchteil meiner Sachen dort, PDF Datei, 1xA4, 6 Bilder mit GE Daten, Beschreibung das wars, bei größeren Anlagen schonmal 3-4 Pdf´s zu einem Objekt...diese sind dann auch auf meinem Handy abgelegt, zum mobilen zeigen für Interessierte, das funktioniert auf aktuellen smarthphones tadellos da diese (z.B.Samsung) eine 1a Ordnerstruktur mit Suchfunktion haben

Ansonsten bin ich nach langem testen, fluchen, konvertieren wieder bei der Windows-Struktur so wie Klaus, jedes Objekt 1 Ordner, bei erneuten Besuchen 1 Unterordner im Hauptordner: Hauptordner z.b. 500x, dann halt Unterordner 500x_pumpaktion..../ 500x_presse ect..., alle Bilder in diesem Ordnern beginnen mit 500x_, somit flutscht die Windowssuche sehr flott, Ordner werden beim Suchen als erstes Angezeigt( nutze nur jpg), bei jedem Objekt wird jedes Foto einzeln bewertet, da werden also mal schnell aus 1000 Hiddentourbildern 300, macht Arbeit, mir aber auch unheimlich Spaß!!!!und nehme mir die Zeit dafür gerne....
Fotografiere heute allerdings anders als vor 6 Jahren noch, siehe Klausm Beispiel nicht jede einzelne Tür
Sicherung auf ext.Festplatten, eine außerhalb meiner 4 Wände gelagert....(bin aber deutlich unter 1TB)

Grüße

Robbells
13.01.2014, 19:58
Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einer vernünftigen, "benutzbaren" Bildverwaltung. Alles was ich bisher gesehen habe, verletzt mindestens eines der Ausschlußkriterien für "benutzbar":
Gruß M.

ich bin grad dabei "etwas" Ordnung in meiner Bilderflut von Jahren zu bringen.Habe ein Programm gesucht mit dem ich Ordner erstellen und leicht Bilder verschieben sortieren und umbenennen kann.

Habe http://www.in-mediakg.de/software/fotosortierer/fotosortierer.shtml für mich als gut befunden.

Und nun die Vollversion bestellt weil die Demo nerft...

Eragon
29.09.2015, 13:29
Da ich immer raw + jpeg parallel aufnehme und hierbei die höchst mögliche Qualität nutze, belegt bei mir ein Bild (raw + jpeg) allein schon ca. 50 MB.
Die jpegs nehme ich für das schnelle Sichten und das Erstellen von verkleinerten Aufnahmen fürs Web und die raws für die Bildbearbeitung.
Wenn ich eine größere Anlage fotografisch dokumentiere kommen schnell mal 1000 Bilder zusammen. Ich begnüge mich halt nicht damit mal hier und dort ein Foto zu machen, sondern soviel wie möglich zu erfassen, schon deshalb, weil ich von vornherein nicht immer genau einschätzen kann, welcher Aspekt und welches Detail (auch im Vergleich mit anderen Anlagen) mal wichtig sein könnte.

Außerdem setze ich mich ja auch nicht hin und schaue mir meine Sammlung von vorne bis hinten an, sondern immer nur die relevanten Teile bei Bedarf.


Mache ich auch Klaus (RAW und jpg), allerdings sortiere ich schon auf der Kamera aus. Gerade wenn man im Urlaub ist, hab ich keine Lust, mir mit dem ganzen Zeug Speicherplatz wegzunehmen. Hab früher auch alles aus jedem Blickwinkel und jeder Perspektive aufgenommen, aber was da zusammenkommt ist ja wirklich extrem. Musste ich mir also anerziehen. Mittlerweile ziehe ich immer einen Teil auf meine Festplatte und die wirklich wichtigen Aufnahmen lasse ich auch mal unter als Hardcover Fotobuch drucken. Wenn man ehrlich ist, wühlt man sich ja doch eher selten nach einem halben Jahr nochmal durch die Datenmengen und schaut sich die Bilder an. Da find ichs manchmal besser was in der Hand zu haben - auch eine Art von Bildverwaltung, nur oldschool :witless:

Andreas - Falls du weißt, wie man das hinbekommt, sag mir bitte Bescheid! Hab Angst dass die alten analogen aus den Familienalben sonst nicht mehr lange überleben :dejection:

Besten Gruß,
Thomas

Silver
07.10.2015, 10:44
Verbatim DVD-R 4.7GB 16X UltraLife Gold Archival Grade, 100 Jahre Haltbarkeit

blair
08.10.2015, 08:08
Verbatim DVD-R 4.7GB 16X UltraLife Gold Archival Grade, 100 Jahre Haltbarkeit



...und wie lange gibt es Verbatim schon, so dass sie ihre Werbeversprechen beweisen können? 100 Jahre?

Silver
08.10.2015, 08:25
Also das die Firma Verbatim gute Scheiben herstellt ist fakt. Sicher kann man die Werbeversprechen anzweifeln. Verbatim hat jetzt auch eine Archival Lifetime angekündigt. Wenn man die Dinge nicht grade mit Edding vollschmiert oder Label drüberklebt halten sie schon ein paar Jahrzehnte.

blair
08.10.2015, 08:41
Also das die Firma Verbatim gute Scheiben herstellt ist fakt. Sicher kann man die Werbeversprechen anzweifeln. Verbatim hat jetzt auch eine Archival Lifetime angekündigt. Wenn man die Dinge nicht grade mit Edding vollschmiert oder Label drüberklebt halten sie schon ein paar Jahrzehnte.

...also es geht mir hier nicht unbedingt um die Fa.Verbatim, es geht eher um das vollmundige Versprechen von 100 Jahren. (klingt etwas nach Rosetta Disk (https://de.wikipedia.org/wiki/Rosetta-Projekt)) Ich selber habe vor Jahren versucht meine umfangreiche MP3 Sammlung auf CD´s zu archivieren. Nach einigen Jahren müsste ich feststellen, dass viele CD nicht mehr lesbar waren. Auch stellt sich natürlich die Frage, ob Du in 100 Jahren noch die entsprechenden Lesegeräte hast, von den Formaten mal ganz abgesehen.

Ich habe mich entschlossen, meine Fotos/Daten nur noch auf HDD´s zu speichern/archivieren und immer mal von A nach B zu kopieren und redundant zu halten. Ein Raid 0 (Spiegel) System ist hier sehr hilfreich, wenn auch teuer auf Grund der Redundanzverluste. Raid 5 ist da schon besser, machen aber die wenigsten im privaten Bereich.

Silver
08.10.2015, 09:04
Blair, ich verlinke mal zu Verbatim, die Archival Lifetime sind auf dem Markt:

http://www.verbatim.de/de/cat/m-disc-archival-media/?con=24

bzw.

http://www.mdisc.com/

Das sind die Entwickler dieser M-Disc

Frank K.
08.10.2015, 17:08
Ich selber habe vor Jahren versucht meine umfangreiche MP3 Sammlung auf CD´s zu archivieren. Nach einigen Jahren müsste ich feststellen, dass viele CD nicht mehr lesbar waren ...

Vllt sollten wir uns einmal hier im Thread darüber unterhalten warum das so ist ? Ich würde das nützlich finden, so wie du sagen es ja etliche Nutzer.

Ich war von Anfang an meines Berufslebens (auch) für die Datensicherung direkt verantwortlich. Daher bin ich auch in früheren Teilen des Threads hier stärker vertreten.

Die älteste Sicherungs-CD-ROM aus meinem (Privat-)Archiv ist von 1995. Die Medien und der Typ haben sich in den Jahren geändert. Aktuell in Nutzung dafür DVD-DL. Alles ist nach wie vor lesbar. Es gab Ausfälle, das habe ich aber bei der Kontrolle direkt nach dem Brennen bemerkt.

Und, weil du es geschrieben hast, seit Jahren nutze ich zusätzlich eine Reihe einzelner externer HDD's - die im Umlauf genutzt werden - zur jeweiligen Komplettsicherung. Und ich dupliziere diese HDD's dann nochmals auf nicht mehr genutzte Alt-PC's.

Grüße Frank

Klondike
09.10.2015, 06:34
Guten Tag, @silver: danke für deinen Beitrag zum Thema!
Ich werde nie wieder versuchen meine Daten auf irgendwelche platikscheiben zu brennen, dauert alles viel zu lange, schon die sortiererei um die cd/dvd/blueray ect. sinnvoll auszunutzen ist mir 2015 zu aufwändig....ich halte das für ein absolut veraltetest Medium....

Ich arbeite genau so wie @Frank K. Es oben beschrieben hat....

Zusätzlich nutze ich auch dt.Cloudspeicher....

Beste Grüsse

fotosara87
05.04.2016, 16:44
Ich selber habe vor Jahren versucht meine umfangreiche MP3 Sammlung auf CD´s zu archivieren. Nach einigen Jahren müsste ich feststellen, dass viele CD nicht mehr lesbar waren.

Hast du dafür eine Lösung gefunden, Blair? Ich besitze einige CDs mit sehr unbekannten Bands und Fotos von alten Freunden. Die sind leider so verkratzt, dass sie nicht mehr richtig funktionieren. Fände es aber sehr schade, sie wegzuwerfen, weil ich damit auch ein Stück Erinnerung wegwerfen würde. Kann man die irgendwie wieder zum Laufen bringen?

Jetzt speichere ich meine Bilder und Musik zu einem Teil bei Dropbox, ältere Sachen auf externen Festplatten.

Viele Grüße!

blair
06.04.2016, 07:51
Hast du dafür eine Lösung gefunden, Blair? Ich besitze einige CDs mit sehr unbekannten Bands und Fotos von alten Freunden. Die sind leider so verkratzt, dass sie nicht mehr richtig funktionieren. Fände es aber sehr schade, sie wegzuwerfen, weil ich damit auch ein Stück Erinnerung wegwerfen würde. Kann man die irgendwie wieder zum Laufen bringen?

Jetzt speichere ich meine Bilder und Musik zu einem Teil bei Dropbox, ältere Sachen auf externen Festplatten.

Viele Grüße!

mmmhh eine richtige Lösung habe ich da auch nicht. Vielleicht probierst Du mal ein anderes CD-Laufwerk Ich weiß aus Erfahrung, dass Laufwerke unterschiedliche Fehlertoleranzen haben. Ich habe gute Erfahrungen mit portablen externen Laufwerken gemacht. Ein Versuch wäre es sicher wert.

Zum Thema Dropbox habe ich auch so meine Meinung. Ich speichere bei Dropbox nur noch unwichtige flüchtige Daten. Die Gründe dafür sind Datensicherheit, Datenschutz usw.
Für wichtige Daten habe ich mir gesicherten Speicher bei einem deutschen Provider gemietet. Darauf läuft ein OpenSource Produkt mit dem Namen Onecloud.
Die Daten sind dort verschlüsselt und ich greife mit gesicherten Verbindungen von meinen mobilen Clients und PC´s darauf zu.

untergrund-rose
06.04.2016, 09:04
mmmhh eine richtige Lösung habe ich da auch nicht. Vielleicht probierst Du mal ein anderes CD-Laufwerk Ich weiß aus Erfahrung, dass Laufwerke unterschiedliche Fehlertoleranzen haben. Ich habe gute Erfahrungen mit portablen externen Laufwerken gemacht. Ein Versuch wäre es sicher wert.

Zum Thema Dropbox habe ich auch so meine Meinung. Ich speichere bei Dropbox nur noch unwichtige flüchtige Daten. Die Gründe dafür sind Datensicherheit, Datenschutz usw.
Für wichtige Daten habe ich mir gesicherten Speicher bei einem deutschen Provider gemietet. Darauf läuft ein OpenSource Produkt mit dem Namen Onecloud.
Die Daten sind dort verschlüsselt und ich greife mit gesicherten Verbindungen von meinen mobilen Clients und PC´s darauf zu.

Von Dropbox halte ich auch gar nichts. Das mit dem deutschen Provider interessiert mich mehr. Bei welchem bist Du? Wie viel bezahlst Du dafür und wie viele GB Speicherkapzität stehen Dir dort zur Verfügung?

Gruß
Anita

Klondike
06.04.2016, 09:15
@fotosara87, ich persönlich halte es für UNMÖGLICH! CDs zu zerkratzen, ausser sie werden unsachgemäss benutzt!!!!!!!!! Und dann nicht mal Kopien davon....wozu haben wir das Thema hier seit etlichen Jahren offen?
So genug gemeckert.
Evtl. poliere die Scheiben etwas über, dafür gibts bestimmte Pasten und auch mechanische Lösungen (cd poliermaschine) aber das bitte sanft benutzen....

VIEL GLÜCK dabei, ich hoffe du rettest alles!
Grüsse

klausm
06.04.2016, 13:09
Wer einen Cloud-Speicher zur Datensicherung in Erwägung zieht, hat die Wahl zwischen einer Fülle von Angeboten, hier beispielsweise ein Vergleichstest verschiedener kostenloser Angebote:
https://www.vetalio.de/kostenlose-cloud-speicher?p=3

Beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) gibt es verschiedene verständliche Überblickspapiere zum Thema:
https://www.internet-sicherheit.de/fileadmin/docs/downloads/andere_studien_dokumente/BSI/Brosch_A6_Cloud_Computing_02-2014_2.pdf
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Grundschutz/Download/Ueberblickspapier_Online-Speicher_pdf.pdf;jsessionid=19FE46877AFCBB65D23DC4 805CB6EDD9.2_cid359?__blob=publicationFile&v=1

Beim Thema Sicherheit von Cloud Speichern sollten die zugreifenden Client-Systeme und der Übertragungsweg nicht vernachlässigt werden.

Auch in der dropbox kann man Daten sicher speichern:
https://www.boxcryptor.com/de/dropbox
https://www.cloudfogger.com/de/
oder universeller einsetzbar
https://veracrypt.codeplex.com/
Das hat dann aber Nutzungseinschränkungen zur Folge, weil ja die Daten vor der Benutzung wieder entschlüsselt werden müssen.

Bei der OwnCloud spielt es eine große Rolle, wie diese freie Software-Lösung durch den Anbieter implementiert wurde, auch hierfür gibt es vom BSI einen Leitfaden:
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/CloudComputing/Cloud_Computing_ownCloud.pdf?__blob=publicationFil e&v=5

Je nach Datenmenge kann die Nutzung eines Cloud Speichers ein teures Vergnügen werden, für mich ein Grund andere Wege zu gehen (habe mittlerweile locker über 10 TB an Fotos).

Gruß Klaus

Klondike
11.04.2016, 09:00
@Klaus! und welche?
NAS ? oder welches System?

beste Grüsse

Aschekater
11.04.2016, 09:13
Wozu müssen wir was für die Zukunft speichern ???

Wer soll denn in der Zukunft den ganzen Datenmüll auswerten ??? Wer braucht die Daten denn ?? Wir haben doch schon heute Probleme damit !

Und selbst zu Hause , Dias , Videokassetten , Schallplatten , MC , DVD usw. wann hat man schon mal die Zeit , sowas in Ruhe anzuschauen ?

Was nutzen z.B. im Auto 2000 Musiktitel auf Speichermedium , wenn man nur 10 min. einfachen Weg , täglich fährt ?

Ich bin nun kein Grüner Strom - und Spritsparer , aber nachdenken - sorry , ich vergaß , denken ist ja mittlerweile eine Straftat ...

Klondike
11.04.2016, 09:28
nanu, wer bestraft dich wo fürs denken?
Moin, 1000 Titel? weil ich morgen z.B. in der 10 Min Autofahrt nicht die selben 3 Titel hören möchte wie gestern und ich persönlich bekomme einen Anfall beim Radiohören...(Werbung/lustiges Telefon) fahre aber mit der Bahn zur Arbeit....
Wenn jemand mit dias vhs und sowas noch kämpft hat er etwas geschlumpert... DVD Sammlungen halte ich auch für Blödsinn, wie auch blueray echt pp. der Wandel findet aber heute erst statt....(streaming) vor 10 Jahren warste der Held. Und ähm kleine Kinder hast du nicht? (gehabt)
Also wenn du deine Fotos als Datenmüll bezeichnest machst du doch was falsch. Welche Probleme haben wir heute schon damit?
Ich glaube hier reden wir nicht über ein, muss ich haben, 128 gb smarthphone von jungen Leuten....weil ich jeden caffeetogo becher fotografieren muss.

Grüsse

Aschekater
11.04.2016, 10:01
Kinderbilder ? In Fotoalben geklebt ... und die Alben verstauben auch im Keller !

ich schaue mir meine Kinderbilder auch nicht an und gehe auch nicht zu Klassentreffen ! Die Mädel sind nun auch alle Ü 50 , da behalte dich die lieber jung in Erinnerung ...

Schau mal die DDR , als abgeschlossenes Gebiet , zeitliches Ereigniss , ist ja noch nicht einmal aufgearbeitet ! Ja , selbst die Jahre davor sind noch nicht aufgearbeitet .
Wann wird dann erst der heutige Datenmüll be- und verarbeitet ??? Bekommen dann meine Ur-ur-urenkel im Jahre XXXX die exakte Nachberechnung meiner Steuererklärung nachgereicht ???

Der ganze Datenwahn ist schon völlig außer Kontrolle geraten !

blair
11.04.2016, 10:41
Je nach Datenmenge kann die Nutzung eines Cloud Speichers ein teures Vergnügen werden, für mich ein Grund andere Wege zu gehen (habe mittlerweile locker über 10 TB an Fotos).

Gruß Klaus

Das würde mich jetzt aber auch interessieren, wie du 10 TB Fotos verwaltet. ..

Klondike
11.04.2016, 15:32
@Aschekater, ich weiß schon was du meinst und du hast vollkommen recht!!!!

Hier geht es aber um unser Hobby, und die dabei entstandenen Bilder, die ICH für meine Zukunft sichern möchte. Meine Nachkommen werden sich sicher schlapplachen welchen Unfug ich angestellt habe, haben sie halt was zu lachen....

PS: bei Kindern dachte ich eher an die DVD´s bzw. VHS Vorräte um Live-TV bei den Kids zu vermeiden....

Grüße

klausm
11.04.2016, 18:28
@Klaus! und welche?
NAS ? oder welches System?

beste Grüsse

Richtig, 16 TB NAS, das ist dann über den Router mit meinem Rechner verbunden + regelmäßige zusätzliche Datensicherung (neue/ geänderte Daten) auf externen Festplatten (jeweils 4 TB Platten), die sich physisch an einem anderen Ort befinden. Ich muss dazu sagen ich speichere immer RAW + JPEG in höchster Auflösung.

Bin ich unterwegs, wandern alle Bilder auf eine kleine handliche externe 2 TB Festplatte, dann werden die JPEGs durchgesehen und alles was weg kann gelöscht, dann die korrespondierenden RAWs, der Rest kommt ins Storage. Sortierung meist nach Ort + Objekt (siehe Ausschnitt München angehängt), neue Bilder kommen in den gleichen Ordner (Datumssortierung über EXIF-Daten). Bei Ordnern mit vielen Einzelobjekten erstelle ich eine Text-Datei in der die einzelnen Bilder zusätzlich beschrieben werden, im Anhang die komplette Datei für den Ordner "OWB 2016 - Südabschnitt 2", mein Tagespensum + ein klein wenig Oderstellung ;) :
(in den Bereichen der Bildnummerierungen gibt es natürlich Lücken, das sind dann die gelöschten Bilder). Vielleicht schreibe ich auch noch alle nächstgelegenen Orte dazu.

Irgendwelche Bildverwaltungsprogramme habe ich noch nie gebraucht.

Alle (auch potentielle) Ziele sind auf meinem Smartphone in der App Locus Maps gespeichert (aktuell über 20 000 Objekte, laufend erweitert) und werden bei Besuch entsprechend markiert, wobei zusätzlich gekennzeichnet wird, wenn ein Bauwerk nicht zugänglich war (Verwendung unterschiedlicher Symbole), ggf. Anmerkungen.

Habe ich einen Objektplan/ Grundriss kommt der mit in den Bild-Ordner.

Gruß Klaus

railroader
11.04.2016, 19:00
Ich habe ja meist den Klapprechner mit auf Tour. Bilder dann jedem Tag erstmal auf die Platte gelegt. Zu Hause dann auf eine externe Platte gebannt. Und alle 3 Monate doppeltes Backup gemacht. Ja für die nächste Generation ( mein Junior) werden diese Bilder nicht wirklich interessant sein. Aber zum jetzigen Zeitpunkt und die nächsten Jahre eben nur für mich. Cloud ja habe ich auch schon versucht. Macht sich gut wenn ich Bilder oder Sammlungen weiter geben will. Da ein Foto ja meist 4-5 Mb dick iss, platzen beim Versenden per Mail die meisten Postfächer.

Aschekater
11.04.2016, 20:12
@Aschekater, ich weiß schon was du meinst und du hast vollkommen recht!!!!

Hier geht es aber um unser Hobby, und die dabei entstandenen Bilder, die ICH für meine Zukunft sichern möchte. Meine Nachkommen werden sich sicher schlapplachen welchen Unfug ich angestellt habe, haben sie halt was zu lachen....

PS: bei Kindern dachte ich eher an die DVD´s bzw. VHS Vorräte um Live-TV bei den Kids zu vermeiden....

Grüße

Zeiten ändern sich !
Früher hat mir das auch nichts ausgemacht , heute werde ich leider zu oft ungefragt abgelichtet oder gefilmt . Das läßt sich in meinem Job nun mal nicht vermeiden . Und leider hat man in Führungszirkeln auch Zeit sich im Internet nach seine MA umzuschauen , hat er die geforderten Arbeitsschutzsachen an , Schuhe , Helm , Schlips , geschlossener Hosenstall , was dir dann alles so beim Tanztee erzählt wird ...

blair
13.04.2016, 14:29
Das würde mich jetzt aber auch interessieren, wie du 10 TB Fotos verwaltet. ..

@Klaus die Vergangenheit hat mich eingeholt, ich ziehe meine Frage zurück. ...

martin2
13.04.2016, 21:27
Alle (auch potentielle) Ziele sind auf meinem Smartphone in der App Locus Maps gespeichert (aktuell über 20 000 Objekte, laufend erweitert) und werden bei Besuch entsprechend markiert, wobei zusätzlich gekennzeichnet wird, wenn ein Bauwerk nicht zugänglich war (Verwendung unterschiedlicher Symbole), ggf. Anmerkungen.

Das klingt interessant.

Ich habe mir "Locus Maps" (Android-Version) zunächst theoretisch angesehen und war abgeschreckt: Wenn die noch die Freigabe des Geburtsnamens meiner Katze kriegen könnten, würden sie die Freigabe sicher auch noch wollen.

Verstehe ich recht, dass ich die Kartenkacheln selbst organisieren muss? Wie werden die denn dann kalibriert? Und wie kamen Deine 20.000 POI da rein, von Hand sicher nicht?

klausm
14.04.2016, 18:21
Verstehe ich recht, dass ich die Kartenkacheln selbst organisieren muss? Wie werden die denn dann kalibriert? Und wie kamen Deine 20.000 POI da rein, von Hand sicher nicht?

Das mit den Karten ist ganz einfach.

Hier die offline Maps herunterladen:
http://download.mapsforge.org/maps/europe/
Das sind Vektorkarten, sprich man kann darin zoomen.
(gibt auch noch andere Quellen, teilweise noch detaillierter für Wanderer/ Radfahrer)
Dann auf dem Smartphone speichern im Ordner:
\Locus\mapsVector
Bei Updates kann man die alten Karten einfach durch die neuen ersetzen, die gespeicherten Punkte bleiben immer erhalten.

Wie kommen jetzt die Ziele/ Punkte ins Programm:

1. hat man von irgendwoher eine Sammlung als kmz/ kml kann man die einfach importieren (im Internet gibt es viele, beispielsweise zum Atlantikwall, der Oderstellung etc., auch die Sammlungen von geschichtspuren.de kann man importieren) - Lade die Dateien einfach per USB-Kabel in den download-Ordner des Smartphone - dann öffne ich Locus - gehe auf das Symbol rechts neben dem GPS Symbol - dann klicke ich auf die drei senkrechten Punkte und wähle "Importieren" aus und suche die Datei aus dem download-Ordner (kann natürlich auch ein anderer Ort sein)
2. man erstellt sich selber Sammlungen in Google Earth, Ordner kann man einfach als kmz exportieren (Rechtsklick und "Ort speichern unter..." wählen) und diese dann wieder in Locus importieren
3. natürlich kann man auch einfach händisch Punkte eintragen, einfach auf den Standort klicken, gewünschte Infos eintragen und fertig.
Eingetragene Punkte können bequem bearbeitet, werden so kann man falls nötig Korrekturen vornehmen.

Ich mache mir übrigens wirklich die Mühe mir in Google Earth händisch Punkte einzutragen um diese als Sammlung dann in Locus importieren zu können. Als Quellen nutze ich beispielsweise die Zivilschutzanlagen DB von geschichtsspuren.de, Bücher (hier bietet sich beispielsweise die PastFinder-Reihe an) und Karten (vom OWB gibt es derart genaue Karten mit Koordinatenangaben, in denen sogar die kleinen Kochbunker eingetragen sind und mir ist es noch nie passiert, dass ich ein Pz.W. was ich markiert hatte in der Realität länger suchen musste). In Städten ist das Eintragen von Objekten natürlich viel einfach, aber auch in den genutzten Karten selbst ist häufig schon einiges eingetragen.

Will man nicht immer alle Punkte sehen, kann man diese gleich beim Import in verschiedenen Ordnern speichern und diese wahlweise anzeigen lassen oder man bearbeitet die Sichtbarkeit der enthaltenen Punkte eines Ordners individuell.

Locus kann man so einstellen, dass es je nach Ansicht die entsprechende Karte wählt oder man läde die Karte des entsprechenden Landes manuell.

Gruß Klaus

Klondike
15.04.2016, 08:54
@klaus, bei der Arbeit die da drinsteckt müssten wir dann als nächste über "Locus Daten für die Zukunft sichern" reden....

Grüsse

klausm
15.04.2016, 09:57
@klaus, bei der Arbeit die da drinsteckt müssten wir dann als nächste über "Locus Daten für die Zukunft sichern" reden....

... schon möglich ;)

Die kann man aber auch aus dem Programm ganz bequem exportieren. Eine Alternative wäre das Nachpflegen der Daten in Google Earth (Asche auf mein Haupt, mache ich auch nicht).

Gruß Klaus

martin2
15.04.2016, 16:19
@klausm
Danke für die umfangreiche und gut nachvollziehbare Antwort. Daraus ergeben sich -man kennt das ja- weitere Fragen:

* Worin bestehen die Unterschiede zwischen der kostenlosen und der pro-Version?

* Wie gehst Du damit um, dass diese App umfassende Rechte auf alle möglichen Ressourcen haben will? Machst Du da die Augen zu, weil die Vorteile überwiegen? Oder ist da ein gerootetes+geflashtes Handy im Spiel, bei dem Du diese nicht erforderlichen Rechte wieder entziehst? Oder noch ganz anders?

klausm
26.04.2016, 09:44
@klausm
Danke für die umfangreiche und gut nachvollziehbare Antwort. Daraus ergeben sich -man kennt das ja- weitere Fragen:

* Worin bestehen die Unterschiede zwischen der kostenlosen und der pro-Version?

* Wie gehst Du damit um, dass diese App umfassende Rechte auf alle möglichen Ressourcen haben will? Machst Du da die Augen zu, weil die Vorteile überwiegen? Oder ist da ein gerootetes+geflashtes Handy im Spiel, bei dem Du diese nicht erforderlichen Rechte wieder entziehst? Oder noch ganz anders?

Zu Deinen Fragen Martin,

1. Die Unterschiede der Versionen werden hier dargestellt: http://www.locusmap.eu/de/download/. Habe die Pro-Version gekauft, kostet nicht viel und ich unterstütze damit auch gern die Entwickler eines Programms, welches ich sehr intensiv nutze.

2. Locus Map Pro möchte Zugriff auf Kontakte, Mikrofon, Speicher und Standort. Durch die Nutzung von Android 6.0.1 (wird für mein Smartphone vom Gerätehersteller angeboten) konnte ich die Berechtigungen über den Anwendungsmanager anpassen und habe den Zugriff auf Kontakte und Mikro gesperrt, Speicher (Nutzung von offline Karten) und Standort sind notwendig fürs Funktionieren.

Mein Smartphone ist für mich kein Datenspeicher, die meisten Daten (Fotos etc.) werden dort maximal temorär gespeichert. Sensible Daten werden nicht abgelegt und kritische Dinge, wie Home-Banking etc. erledige ich damit nicht. Auch Mailen ist mir mit dem Smartphone einfach zu unkomfortabel. Die Nutzung des Gerätes ist auf wenige Anwendungsfälle beschränkt.

Vom Rooten halte ich nichts, da so Sicherheitsfunktionen des Herstellers umgangen werden und Schadsoftware bei einem gerooteten Handy leichteres Spiel hätte, zusätzlich ist natürlich die Gewährleistung futsch.

Gruß Klaus

martin2
27.04.2016, 02:16
@klausm
Ich danke Dir für Deine fundierte Antwort.

Bevor ich auf Einzelheiten eingehe, möchte ich meinen technischen Stand vor 10 Jahren erwähnen.
Die neue Welt ist alles andere als besser.

Vor 10 Jahren hatte ich zwei Yakumo-Pro, das waren PDA mit GPS-Antenne. Damit bereitete ich Touren vor, wir sind in zwei Tagen 80 Punkte im Gelände punktgenau angefahren. Das einzig Stessige war, dass man konzentiert und gut zu Fuß sein musste. Zudem hatte ich zwei autonome GPS-Mäuse mit SIRF-3 dabei (genaue Aufzeichnung der Route), sowas gibt es heute gar nicht mehr. Und kein wirklicher Ersatz in Sicht.

Deinen Hinweis auf Rooting/Flashing teile ich nicht völlig: "Es kommt darauf an."

Den vorgetragenen Sicherheitsgedanken trage ich mit. Übrigens mit einer verbüffenden negativen Konsequenz: Ich habe hier ein Blackberry Priv vor mir, aktuell noch unter A5, die nächsten Tage soll A6 ausgerollt werden. Das Priv hat die Sicherheitsfeatures die man von Blackberry kennt. Insbesondere kann man Andorid-Apps nachträglich Rechte entziehen, sehr schön. Leider ist die Konsequenz, dass das vorgeschlagene Update/Upload der Karte nicht funktioniert: BB-priv lässt mich da einfach nicht hin.

Andererseits ist da aktuell schon eine Karte, die sehr nach aktuellem Stand von openstreetmap riecht, damit kann man wohl leben.

mumpi
06.05.2016, 18:12
In der "PCGo" 04/2016 wurden mal die üblichen Speichermedien betrachtet, dort wurde betont, dass die von Herstellern garantierte Haltbarkeit der Daten auf CD-DVD von ca. 50 Jahren bisher noch nicht bewiesen werden konnte. In dem Beitrag wurden Festplatten als
Archivmedien favorisiert. Wenn diese nicht ständig in Gebrauch sind, ist die Gefahr des "Abrauchens" verältnismäßig gering und die Kosten
pro KB werden auch immer geringer. Ich habe meine wichtigsten Dokumente auf einer Netzwerkplatte (NAS)und von dieser ein Backup auf ner USB-HDD.
Gruß, Peter

railroader
08.05.2016, 19:04
Na ja wie will man was garantieren, was noch nicht bewiesen ist? Wie lange gibbet die CD? DVD?

Frank K.
08.05.2016, 20:56
Na ja wie will man was garantieren, was noch nicht bewiesen ist? Wie lange gibbet die CD? DVD?

Sowas wird ua mittels künstlichen Alterungsprozessen simuliert und hochgerechnet. Das gibt es auf verschiedenen Gebieten. Aber du hast völlig Recht - ein Makel bleibt » Bewiesen ist es (natürlich) nicht.

Aschekater
09.05.2016, 06:40
Wir erleben genug simulierte Realtäten ! Der reale Alltag scheitert meist an ganz banalen Dingen .

Sven K.
09.05.2016, 13:37
Mal eine ganz andere Frage in die Runde. Ich kann zwar in meinem Testament festlegen was mit meinen Bildern passiert, aber dann nicht mehr überprüfen ob es so auch funktioniert. Gibt es eine Möglichkeit und hat es schon jemand durchgeführt, seine Bildersammlung oder einen Teil davon einem Archiv zu überlassen? Ich habe viele Bilder von Objekten die nicht mehr existieren und ein Buch möchte ich darüber auch nicht schreiben. Wäre schade wenn diese Bilder für die Nachwelt verloren gehen.

Gruß Sven!

Aschekater
09.05.2016, 14:45
Hast du denn niemanden unter deinen Erben , der die Bildersammlung übernehmen will ?

Also , derjenige der das meist Wertvolle wie Geld , Haus , Schmuck bekommt muß auch die Verantwortung über die Bilder übernehmen , sonst gibts gar nichts zu erben !

Jeder will den Goldesel , aber keiner will ihn füttern und die Futterkosten übernehmen !

klausm
09.05.2016, 14:58
Gibt es eine Möglichkeit und hat es schon jemand durchgeführt, seine Bildersammlung oder einen Teil davon einem Archiv zu überlassen?

Stadtarchive sind an so etwas häufig sehr interessiert, ich kenne sowas aus Weimar, hier gab es dann sogar schon entsprechende Sonderausstellungen im Stadtmuseum. Die Stadt Kiel hat ihre Fotonachlässe hier dokumentiert:
https://kiel.de/kultur/stadtarchiv/fotoarchiv/index.php

Gruß Klaus

fotosara87
09.06.2016, 08:44
mmmhh eine richtige Lösung habe ich da auch nicht. Vielleicht probierst Du mal ein anderes CD-Laufwerk Ich weiß aus Erfahrung, dass Laufwerke unterschiedliche Fehlertoleranzen haben. Ich habe gute Erfahrungen mit portablen externen Laufwerken gemacht. Ein Versuch wäre es sicher wert.

Zum Thema Dropbox habe ich auch so meine Meinung. Ich speichere bei Dropbox nur noch unwichtige flüchtige Daten. Die Gründe dafür sind Datensicherheit, Datenschutz usw.
Für wichtige Daten habe ich mir gesicherten Speicher bei einem deutschen Provider gemietet. Darauf läuft ein OpenSource Produkt mit dem Namen Onecloud.
Die Daten sind dort verschlüsselt und ich greife mit gesicherten Verbindungen von meinen mobilen Clients und PC´s darauf zu.

Danke für den Tipp blair, ich habe es jetzt mal auf einem anderen PC mit einem anderen Laufwerk versucht und immerhin die Hälfte der Sachen retten können.
Wieviel zahlst du denn für die Cloud bei dem Provider und wieviel Speicherplatz steht dir da zur Verfügung? So ganz glücklich bin ich mit der Dropbox nämlich auch nicht...

blair
10.06.2016, 08:36
Danke für den Tipp blair, ich habe es jetzt mal auf einem anderen PC mit einem anderen Laufwerk versucht und immerhin die Hälfte der Sachen retten können.
Wieviel zahlst du denn für die Cloud bei dem Provider und wieviel Speicherplatz steht dir da zur Verfügung? So ganz glücklich bin ich mit der Dropbox nämlich auch nicht...


das freut mich zu hören, dass du einen Teil deiner Daten retten konntest.

ich habe 50 GB Speicher bei einem deutschen Provider gemietet. Da ich aber diverse Domains (extern und intern) und verschiedene weitere Dienste über diesen Provider ebenfalls gemietet habe, kann ich dir gar nicht genau sagen was ich für den Speicherplatz zahle. Es gibt aber sicher diverse Anbieter, die große Mengen von Speicherplatz für wenig Geld anbieten. Man muss sicher nur bei den Rahmenbedingungen Unterschiede machen. Ich zahle dafür, dass meine Daten in Deutschland bleiben und somit dem deutschen DZG unterliegen. Ebenfalls zahle ich gerne für ein tägliches (mehrfaches) Backup und guten deutschen Support. Frei nach dem Motto: you get what you pay for

Klondike
10.09.2017, 17:52
Hallo und guten Tag, seit einer ganzen Weile schon wird das Office 365 Paket von Microsoft als Jahres Lizenz angeboten, nun musste ich meine erneuern und bin echt verblüfft/überrascht das dieses nun 1 Terrabyte (!!!!) OneDrive Speicher beinhaltet, und funktioniert reibungslos, kann auch ohne weiteres vom Handy/Tab drauf zugreifen.

Grüße

fernaufklärer
11.09.2017, 14:40
... 1 Terrabyte (!!!!) OneDrive Speicher ...Grüße

"terrestrische" Byte? :-)

Klondike
11.09.2017, 15:57
oh man ist das peinlich ;-) hihi

ähm ähm ja!, weil die auf der Erde gespeichert werden, also weil das ja eigentlich geschwindelt ist und gar nicht in den Wolken.... hihi

sorry wegen dem Fehler!!!

PS: ab 2018 nennt Office das Lunabytes ;-)

Grüße