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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berlin: Karlshorst [Objektliste]



Martin K.
22.01.2008, 20:40
Anbei eine KMZ mit ca. 45 Punkten / Objekten / Arealem in und um Karlshorst.

Die Punkte sind größtenteils noch nicht richtig benannt, sollen erstmal eine Arbeitsgrundlage bilden, um ein wenig Licht ins dunkle zu bringen.

Der Grundgedanke: "der Nächste" lädt die komplette KMZ runter und verbessert / erweitert die Liste und stellt sie dann wieder ein. So haben wir eine Übersicht und wissen worüber geredet wird und bündeln das Standortwissen mal in einer KMZ.

Na dann mal los!

Viele Grüße
Martin

trekdriver
22.01.2008, 20:58
Hallo,

das Objekt in dem Bodenmaiser Weg Nahe der Zwieselerstr. (das mit dem ?). Meiner Meinung nach ist das ein Theater bzw. Kino. Es war ein Veranstaltungsort im bis ca. 1991 komplett gesperrten Teil Karlshorst. War nicht zugänglich für Zivilisten.

Mfg Micha

trekdriver
22.01.2008, 21:11
Noch was,

das Objekt im Wald mit Anschluß an das Laufrundell auf dem renaturierten Russengelände im Hegemeisterweg war ein Spielplatz der im Rahmen des Volksparkes Wuhlheide bis 1930 entstand. Es war zu Ostzeiten komplett zugewachsen bis auf einen Weg der direkt rüber ging. Ich weiß noch das da damals immer eine Betonkante war auf dem Weg über die super mit dem Fahrrad springen konnte. Wie ich jetzt weiß war die Kante teil der Steinstufe war die den Spielplatz einzäunte. Es gibt zu diesem Thema ein super Foto was den Spielplatz zeigt allerdings nicht in meinem Besitz aber es gibt einen Verein der sich für die renaturierung des Volksparkes einsetzt von dem hab ich das bild auch mal gesehen. Hab übrigens irgendwo eine Karte aus Nazi- Deutschland auf der das auch als der Vorplatz zu dem Rundell war, aber früher muß das ein kompletter Sportplatz gewesen sein. Und in der besagten Karte heißt dieser Vorplatz mit Stadion sogar nach unserem damaligen "An"-führer.

Mfg Micha

trekdriver
22.01.2008, 21:48
So jetzt aber,


hab die Sachen zu denen ich noch was sagen kann mal in dem Kmz geändert. Hab noch ein Paar Fragezeichen erstmal ergänzt. Das was ich kannte kommt soweit hin allerdings war die Schießanlage im Hegemeisterweg etwas anders gelegen. Da wo sie Martin K. hingepint hat ist nicht ganz korrekt da befand sich damals eine große Werkstatthalle mit offentsichtlich Hebebühnen waren glaub ich 4 oder so. Allerdings haben unser "Freunde" damals alles was abzubauen ging abgebaut deshalb waren auch nur die Fundamente und Gruben der Hebebühnen noch zu erkennen als sie dann fort waren. Jetzt ist ja sowieso alles weg.

Mfg Micha

Martin K.
22.01.2008, 22:06
So jetzt aber,


hab die Sachen zu denen ich noch was sagen kann mal in dem Kmz geändert. Hab noch ein Paar Fragezeichen erstmal ergänzt. Das was ich kannte kommt soweit hin allerdings war die Schießanlage im Hegemeisterweg etwas anders gelegen. Da wo sie Martin K. hingepint hat ist nicht ganz korrekt da befand sich damals eine große Werkstatthalle mit offentsichtlich Hebebühnen waren glaub ich 4 oder so. Allerdings haben unser "Freunde" damals alles was abzubauen ging abgebaut deshalb waren auch nur die Fundamente und Gruben der Hebebühnen noch zu erkennen als sie dann fort waren. Jetzt ist ja sowieso alles weg.

Mfg Micha

@Trekdriver: Genauso habsch mir das vorgestellt! Super. Weiter so.

Wagenburg: klar, aber was war da vor der Wende?
Schießanlage: mmhhhh, bin kurz nach der Wende dagewesen. Diese Strasse Richtung Wasserwerk/Hindernissbahn und direkt an der Strasse hinterm Zaun bilde ich mir ein diese "Betonbrücken" der Reihe nach gesehen zu haben damit die Kugeln sich nicht "verirren".

Grüße
Martin

trekdriver
22.01.2008, 22:22
Hallo Martin,

wegen der Wagenburg bin ich der Meinung das die da auch schon vor der Wende war aber so genau, leider keine Ahnung und der Schiessplatz war wirklich da wo ich ihn hin gepint hab. War da sehr oft spazieren mit Hund bevor das gelände geplättet wurde. Hab auch ein paar Bilder gemacht auf dem ist zumindest der Sandwall neben den Garagen zuerkennen mal sehen ob ich das hier reinkrieg ist ein Panorama.

Stell nebenbei auch noch ein paar Flächen in Karlshorst über kmz rein. Hilft vielleicht auch weiter. Sind zwar noch ein paar andere Gelände in Berlin mit drin aber das kann ja auch nicht schlecht sein.

Mfg Micha

Sven K.
23.01.2008, 07:07
Ich habe hier auch noch zwei Sachen, die russische Schule, wo heute eine Sicherheitsfirma drin ist und den russischen Laden, wo zeitweilig der TÜV drin war.

Gruß Sven!

Sven K.
23.01.2008, 07:27
Hier habe ich auch noch was interessantes, ein Munitionsbunker.

Gruß Sven!

Woelfi
23.01.2008, 17:32
Hallo,

als Anlage einige geänderte kmz.

Gruß Woelfi

frankk
23.01.2008, 18:55
Also ich hab jetzt auch noch einiges ergänzt, kann es nur nicht so als kmz einstellen, ist aber bei GE schon zu sehen. Vielleicht erscheint es ja bei einer anderen Änderung- habe eben mein GE Problem noch nicht gelöst.

ManfredB
23.01.2008, 19:11
hallo Jungs,
das Thema interssiert mich sehr, weil ich überhauptn nichts zu weiss und ich möchte hier ja auch nicht rummäkeln, aber Martins Idee (Grundgedanke) war doch, seine KMZ-Datei zu korrigieren bzw. zu ergänzen. Dass nun wieder einzelne oder mehrere neue Pins gebracht werden, bringt mich (uns) nicht wirklich weiter. Da bin ich/sind wir? nach ein paar Postings wieder da wo wir waren. Und Vermutungen MfS oder NVA oder ?? bringen das Thema auch nicht wirklich vorwärts.
Bitte noch mal überdenken
-danke-

MB

trekdriver
23.01.2008, 20:01
Hallo Manfred,

sicherlich ist die Bemerkung Mfs oder NVA und die ganzen anderen Bemerkungen nicht optimal aber es sind Objekte in denen zumindest keine Zivilisten waren. Damit das ich das nun gepostet habe wollte ich ja bloß erreichen das vielleicht jemand der weiß wer/ was da drin war diesen Pin vervollständigt. Sicherlich immer die komplette Liste runterladen ist nicht optimal.

Mfg Micha

Sven K.
23.01.2008, 20:03
@ManfredB

Hast ja Recht, habe meine KMZ's eingebaut und noch Ergänzungen gemacht.

@Woelfi

Bei Deiner KMZ sind die Pins doppelt, habe deswegen mit trekdriver- Version weitergemacht. Vielleicht kannst Du Deine Punkte nochmal einbauen.

Gruß Sven!

trekdriver
23.01.2008, 20:07
@ all

vielleicht wäre es am einfachsten mit den Kmz wenn wir die neuerungen nicht unter unserem Namen sondern unter dem aktuellen Datum z.B. 2301-2105Karlshorst oder ne Versionnummer einbauen (immer als eine Versionsnummer weiter Speichern als die Version die wir als aktuellste geöffnet haben z.B. karlshorstV5 geöffnet und unter karlshorstV6 gespeichert und reingestellt) ist ja nur ne Idee.

Mfg Micha

Sven K.
23.01.2008, 20:14
Ich habe noch eine Idee, vielleicht ist es besser, wenn wir die KMZ einzelner Objekte einstellen und einer die große KMZ/KML pflegt, dann kommt es nicht zu Überschneidungen.

Gruß Sven!

trekdriver
23.01.2008, 20:15
Auch sehr gute Idee

trekdriver
23.01.2008, 20:17
@ Sven K.

willst du das nicht übernehmen ich bin nicht so oft hier.

mfg Micha

Sven K.
23.01.2008, 20:27
Können wir so machen. Ihr stellt einzelne Objekte als KMZ ein, ich baue sie in die KML und veröffentliche sie hier.

Gruß Sven!

trekdriver
23.01.2008, 20:59
Also los gehts zuerst erstmal die ungelösten Objekte. Da ich direkt aus Karlshorst komme und die Gegend ziemlich gut kenne sind da auch einige Gebäude drin die so erstmal wie Zivilgenutzte Gebäude aussehen. Es gab aber z.B. ein paar komische Ereignisse bei manchen Gebäuden zu Zeiten der DDR. Als dann die Grenze weg war, waren das plötzlich alles Kinderheime, was auf eine vorher staatliche Nutzung schließen lässt.

Wäre toll wenn der ein oder andere eine Erklärung hätte zu dem ein oder anderen Gebäude bzw. dessen Vergangenheit.

Also hier erst mal die ungelösten Objekte einzeln:
Mfg Micha

sq7
23.01.2008, 21:20
Hier noch ein Bunker des MfS.
Der Tauchte hier noch nie auf bei Hidden-Places.

trekdriver
23.01.2008, 21:35
@ all

wenn man so alle Objekte in Karlshorst und Umgebung z.B "Flächen Karlshorst.kmz" und na Version von "Karlshorst.kmz" sich in Google Earth anschaut finde ich es schon ganz schön krass wie viele Objekte militärisch oder staatlich genutz wurden um uns herum. Und ich weiß von noch mehr Objekten meist normale Häuser in Karlshorst die ich nur nicht genau positionieren kann. Teilweise sollen die Keller durch den Geheimdienst als Gefängnisse genutzt worden sein oder es haben hohe funktionäre der SED in Karlshorst gewohnt. Und ne Menge von Einfamilienhäusern gehörten ebenfalls leuten des MfS.

Zum Glück war ich damals noch so jung das ich das alles nicht so mitbekommen hab.

PS. Wegen dem Flächen.kmz (Beitrag 6) wenn man in Google Earth auf das + vom Verzeichnis Flächennutzung Karlshorst klickt dann öffnen sich die einzelnen kmz's wenn man die doppelklickt dann sieht man auch was jede Fläche bedeutet oder welche Funktion sie hatten. Es empfiehlt sich auch die Flächen teilweise auszublenden (einmal klicken) da die Flächen durch die Geschichte von ca. 1900 bis heute angezeigt werden wegen der Übersichtlichkeit.

Man sieht z.B. die Grenzen von:
- dem Flugfeld Karlshorst 1910
- der kompletten Trabrennbahn/ Hindernisbahn/ Trainierbahn um 1910
- den Russengeländen Zwieselerstr. und Hegemeisterweg bis 1993
- dem Volkspark Wuhlheide 1915-1930
- diversen Bunkern; Parkanlagen, Mfs/NVA/KGB Geländen

Mfg Micha

Sven K.
23.01.2008, 21:52
@trekdriver

Ich werde Deine Flächen einbauen. Es wäre von der Übersicht einfacher, wenn Du nur die Grenzen einzeichnest.

Hier die neue Version.

Gruß Sven!

frankk
23.01.2008, 22:30
Also ich stelle folgendes fest: den Spekulationen wird weiterhin freien Lauf gelassen.
was könnte ,wollte, sollte. Dies ist der Versuch einer Faktensammlung !!! Idee sehr gut !!!!
Nur wer definitiv weiss,um welches Objekt es sich handelt soll es sagen und bezeichnen. Ansonsten "sehen" wir uns im Forum zur Disskussion und zur Klärung.
Martin, super gelöst den Fall !!!

martin2
23.01.2008, 22:46
wenn man in Google Earth auf das + vom Verzeichnis Flächennutzung Karlshorst klickt dann öffnen sich die einzelnen kmz's wenn man die doppelklickt dann sieht man auch was jede Fläche bedeutet oder welche Funktion sie hatten.
Micha,
das ist mir durchaus schon klar.

Aber das ist eben leider nicht funktional - ich gehe ja nicht über die Liste und staune dann "ah,
da war das!". Es ist umgekehrt: Ich sehe eine Fläche - mich interessiert dann. "Wem gehörte
denn die?"

Und daher erachte ich es für wichtig, da zusätzlich für jede Fläche noch einen Pin zu haben:
Draufgeklickt ... und schon weiss man, wer dort der Hausherr war.

Ok, ich kann das natürlich nicht herzaubern - schon mangels Ortskenntnis. Ich kann lediglich
darum bitten.

Martin

Maus
24.01.2008, 11:04
Hallo,
vorab: die Idee, das gesammelte Wissen zu einem Thema/Gebiet zusammenzutragen, finde ich gut.

Frage für mich zum Verständnis: Hatte bisher den Eindruck, daß im Forum (aus guten Gründen) mit exakten Lagekoordinaten zurückhaltend umgegangen wird. Was unterscheidet nun Objekte in Lichtenberg, Köpenick und Marzahn von einem nennen wir's mal NVA- oder GSSD-Objekt irgendwo im Wald?


Neugierig guckend M.

xyz_052008
24.01.2008, 11:41
Hallo,
vorab: die Idee, das gesammelte Wissen zu einem Thema/Gebiet zusammenzutragen, finde ich gut.

Frage für mich zum Verständnis: Hatte bisher den Eindruck, daß im Forum (aus guten Gründen) mit exakten Lagekoordinaten zurückhaltend umgegangen wird. Was unterscheidet nun Objekte in Lichtenberg, Köpenick und Marzahn von einem nennen wir's mal NVA- oder GSSD-Objekt irgendwo im Wald?


Neugierig guckend M.

Hallo M.

Interessanter Aspekt,prinzipiell erstmal nichts,ausser villeicht das die Objekte seit fast 2 Jahrzehnten größtenteils beräumt sind und du/jeder dorten frei herumlaufen kann(st)
Bsp.: Wuhlheide hinter Ww, Hegemeisterweg, Grenzweg, KKhs Elisabeth Hospital

solltest du bedenken haben-> Bsp. Ecke ums Heizhaus die nach allem Anschein noch als Aktive Liegenschaft zu betrachten ist.

Lösung 1:
IG mit den entsprechenden Gründen bei Martin vortragen und eine Benutzergruppe beantragen,in dieser könnt ihr dann alle Information offen bearbeiten und diese dann im richtigen Kontext recherchiert, hier rüberschieben.( nicht das ihr Oma Irmchen kleinen Kartoffelkeller öffentlich preisgebt bevor ihr wisst das es einer ist).

Lösung 2:
Gleich so recherchieren und benennen das es zweifelsfrei ist , ansonsten offenlassen wie Frank schon schreibt, evtl. mit einem Recherchevermerk der die frage kurz umreißt und den Nickname des recherchierenden, so das mann sich bei Sachstandsanfragen direkt an den jenigen Wenden kann der diesen "Placemark" bearbeitet.

Wichtig ist das ihr jemanden habt der den Überblick behält und der mit Amtlichen informationen aufwarten kann bzw. diese Eure information
auf authetizität prüft.


so in der Art könnte das mit dem Flächigen Aufklären funktionieren.

hoffe dir geholfen zu haben.

grüße Fritze

Hermann
24.01.2008, 11:44
Maus,
die Tatsache, dass man einen Großteil der Liegenschaften nach guter Recherche entweder im telefonbuch, beim Parken davor auch aus dem Auto oder durch Befragung zumindest einem Nutzer zuordnen konnte und die meisten Liegenschften innerstädtisch einen Eigentümer haben. Der Rest ist Ermessenssache. Oder besser, es gibt (wie bei allen Dingen) dazu verschiedene Ansichten.
Ansonsten gibt es für alle Objekte Listen, Übergabeprotokolle, Grundbücher oder andere Medien, es macht nur gewaltig vioel Arbeit das zusammenzutragen. Momentan erleichtern die KMZ denen die das nicht können oder wollen die Zielarbeit, weil man einen Großteil aufbereitet bekommt. Etliches steht ja noch aus. Es ist übrigens kein Problem aus den Objektlisten der NVA oder des MfS einen Großteil der Liegenschaften zu finden, wenn man denn auch weis, welche Straße heute welchen Namen früher trug. Da beginnt dann der Teil Recherche...
Grüsse Hermann

Maus
24.01.2008, 13:42
Danke erstmal für eure Antworten...

solltest du bedenken haben
fritze,
Bedenken hab ich soweit keine - hatte zu dem Thema ja in "Was können wir tun" schon was geschrieben: Gar nix können wir tun. Früher oder später gehen alle Objekte den Bach runter, so oder so.
Habe mich halt nur gewundert - ich erinnere mich an einige heftige Vorwürfe und Diskussionen, wenn z.B. Standorte oder gar Koordinaten ins Forum geschrieben wurden.

-> Bsp. Ecke ums Heizhaus die nach allem Anschein noch als Aktive Liegenschaft zu betrachten ist.
Da hab ich erst recht keine Bedenken. Dazu war ja auch schon was hier im Forum zu lesen - ist allerdings schon eine Weile her.

Hermann,
bis auf das Wort "innerstädtisch" könnte ich Deinen Beitrag unterschreiben, finde allerdings, daß das alles eigentlich auch auf jedes andere Objekt zutrifft.

Es ist übrigens kein Problem aus den Objektlisten der NVA oder des MfS einen Großteil der Liegenschaften zu finden, wenn man denn auch weis, welche Straße heute welchen Namen früher trug.
Also ich weiß schon mal, daß die Rheinpfalzallee den Namen Siegfried-Widera-Straße trug - und da befand sich lt. Stadortdatenbank das Grenzkommando Mitte mit Verbandsnachrichtenzentrale VNZ-26.
Leider gibt es die angegebene Hausnummer nicht, der Standort daher für mich nicht bestimmbar...evtl. weiß ja jemand, wo das war.

Gruß M.

Hermann
24.01.2008, 14:08
Maus,
logisch es ist das lange Gebäude parallel zum Gebäude der Festungspionierschule. (links bei eingenordeter Karte) In der KMZ noch mit Fragezeichen versehen, heute ist in dem sanierten Gebäude eine Berufsschule oder Weiterbildungseinrichtung.
Die VNZ selbst war im Keller, nichts besonderes.
Grüsse Hermann

Hermann
24.01.2008, 16:18
Was ich im Moment nicht nachvollziehen kann, ist die Rückrecherche, von Straßen die wegen Doppelung und anderer berlinischer Denkweisen nochmals umbenannt wurden, wegen Anschlußteilen, Bezirkszuordnungen, Postleitzahlen etc. Ist ja auch Wurscht, noch gibt es ja genügend Zeitzeugen (und Stadtpläne...)
Grüsse Hermann

sq7
24.01.2008, 21:41
Hier noch ein Bunker des MfS.
Der Tauchte hier noch nie auf bei Hidden-Places.

Auf dem Gelände ist noch SBW der Keller von TO2/TO5 ist wie ein Bunker gebaut worden nur nicht so Tief ansonsten war er wie ein Bunker bestückt: Wasserbehälter; Luftanlage; Dekon usw. Ist noch zu Zeiten der DBP teilweise zurück Gebaut worden. War B u. C-Waffen tauglich.
Von der Anzahl der Bunkerbetten (Neu noch Verpackt) die 97 in den Schrott wandern mußten für ca. 100 Pers. ausgelegt.

Hermann
25.01.2008, 07:46
SQ-7
das Vorhandensein und die Funktion dieses Schutzraumes war nichts besonderes, wie in anderen fernmeldetechnischen Objekten auch, diente es der temporären Unterbringung der Fernmeldekräfte un der Führung der NZ-6 im Bedarfsfall. Für diesen Aspekt war der Bereich, wie bei allen neueren Projekten der fernmeldetechnischen Sicherstellung auch, ausgelegt. In unmittelbarer Nähe befand sich einer der wichtigsten Netzknoten in der DDR, über den dann ein Übergang in einen anderen Netzknoten in Berlin erfolgte. Es war schon wichtig, dass die NZ-6 einige Stunden durchhielt, wenn das notwendig gewesen wäre...
Grüsse Hermann

Maus
25.01.2008, 09:48
Danke Hermann für das GKM/VNZ - wieder ein "?" weniger...

Gruß M.

sq7
25.01.2008, 10:49
SQ-7
das Vorhandensein und die Funktion dieses Schutzraumes war nichts besonderes, wie in anderen fernmeldetechnischen Objekten auch, diente es der temporären Unterbringung der Fernmeldekräfte un der Führung der NZ-6 im Bedarfsfall. Für diesen Aspekt war der Bereich, wie bei allen neueren Projekten der fernmeldetechnischen Sicherstellung auch, ausgelegt. In unmittelbarer Nähe befand sich einer der wichtigsten Netzknoten in der DDR, über den dann ein Übergang in einen anderen Netzknoten in Berlin erfolgte. Es war schon wichtig, dass die NZ-6 einige Stunden durchhielt, wenn das notwendig gewesen wäre...
Grüsse Hermann

Tut mir Leid da liegst du etwas Falsch der Bunker liegt unter der heutigen OVST. Das zweite SBW über 100m weiter weg im Hochhaus, da war keine Technik eingebaut nur Verwaltung.
MbG

Sven K.
25.01.2008, 10:51
...wegen der Wagenburg bin ich der Meinung das die da auch schon vor der Wende war aber so genau, leider keine Ahnung ...

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde 1994 die Wagenburg an der Eastside-Gallery vertrieben und siedelte sich, im Einvernehmen mit dem Bezirksamt Treptow, in der Wuhlheide an. Eine Wagenburg vor der Wende kann ich mir nicht vorstellen, sowas wurde damals nicht akzeptiert.

Gruß Sven!

Sven K.
25.01.2008, 10:59
Danke Hermann für das GKM/VNZ - wieder ein "?" weniger...

Gruß M.

Bevor ich was falsch mache, könnt ihr eine KMZ reinstellen, die ich einpflegen kann?

Gruß Sven!

Hermann
25.01.2008, 17:46
WW,
danke für den Hinweis. Betriebsblindheit von mir.
Einige wenige Anmerkungen von mir.
Grüsse Hermann

Hermann
25.01.2008, 17:48
Nachtrag:
AN DER KGA BIESENHORST II DO Dienstobj/Lager
AN DER ZWIESELER STRASSE 50/52 DO GAR Garagenkomplex
ARBERSTRASSE (DK) DO VRD ABT. BW
ARBERSTRASSE 4 DO FREU Paechter (Sowjet)
ARBERSTRASSE 49 DO VRD ABT. BW
ARBERSTR. 20 DO HA VIII
BODENMAISER WEG 12 DO Wohnungsverw.G
BODENMAISER WEG 1, 5, 11 DO VRD + HA VIII
BODENMAISER WEG 2 DO Wohnungsverw. G
BODENMAISER WEG 27 DO FREU Wohnungsverw. G
BODENMAISER WEG 30 DO Wohnungsverw. G
BODENMAISER WEG 32 DO VRD
DOROTHEASTRASSE 5 DO
DRACHENFELSSTRASSE 11A DO GAR 8 Garagen
EHRENFELSSTRASSE 15 DO Wohnungsverw. G
EHRENFELSSTRASSE 39 DO Wohnungsverw. G
EHRLICHSTRASSE 66 DO EFH Einfamilienhaus
FRITZ-SCHMENKEL-STRASSE 113 DO Wohnungsverw. G
FRITZ-SCHMENKEL-STRASSE 14 DO Bürogebäude
FRITZ-SCHMENKEL-STRASSE 31/33 DO Doppelhaus 2Et.
FRITZ-SCHMENKEL-STRASSE 62 DO GAR Garagen
FRITZ-SCHMENKEL-STRASSE 82 DO Wohnungsverw. G
GODESBERGER STRASSE 6A (DK) DO 3 Mehrfam.-h.
GRAFENAUER WEG 1, 5, 13, 15 DO HA VIII
GRAFENAUER WEG 27 DO LAGP Lagerplatz
HERRMANN-DUNCKER-STRASSE 82 DO KK
HONNEFER STRASSE 11 DO Wohnungsverw. G
HONNEFER STRASSE 23-25 DO KIKO Kindereinricht.
HONNEFER STR. 19 DO MfS VRD
HONNEFER STR. 21 DO MfS VRD
HONNEFERSTRASSE 15 DO Wohnungsverw. G
JOHANNES-ZOSCHKE-STRASSE 15 DO
J.-ZOSCKE-STR. 1 DO ABT. XII
KOENIGSWINTERSTRASSE 3 DO ZFH Zweifamilienh.
KOEPENICKER ALLEE DO Heizhaus
KOEPENICKER ALLEE 127/135 DO Na-Werkstatt
KOEPENICKER ALLEE 139-151 DO Baracken/Hallen
KOEPENICKER ALLEE 146-152 DO DO + Baustelle
KOEPENICKER ALLEE 33 DO ZFH Zweifamilienh.
KOEPENICKER ALLEE 56 DO Wohnungsverw. G
KOEPENICKER ALLEE 60/62 DO Wohnungsverw. G
LEHNDORFFSTRASSE 47 DO ZFH Zweifamilienh.
MARKSBURGSTRASSE 89 DO GAR 4 Garagen
NEUWIEDER STRASSE 71 DO Wohnhaus
RHEINGOLDSTRASSE 19/20 DO Verkaufsstelle
RHEINGOLDSTRASSE 29 DO GAR Garagen
RHEINGOLDSTRASSE 44-47 DO
RHEINGOLDSTRASSE 6 DO ZFH Zweifamilienh.
RHEINGOLDSTRASSE 9/10 DO
RUDOLF-GROSSE-STRASSE 14/16 DO ZFH Zweifamilienh.
RUDOLF-GROSSE-STRASSE 7 DO GAR 4 Garagen
SIEGFRIED-WIDERA-STRASSE 22 DO Wohnhaus
SIEGFRIED-WIDERA-STRASSE 39 DO Wohn-/Dienstgeb
SIEGFRIED-WIDERA-STRASSE 74/76 DO GAR Garagenobjekt
SIEGFRIED-WIDERA-STRASSE 78 DO ZFH ZFH
STUELINGERSTR. 3 DO AB VEM
WALDOWALLEE 101 DO AB VEM
WALDOWALLEE 103 DO EFH Einfamilienh.
WALDOWALLEE 108 DO HA VIII
WALDOWALLEE 110 DO ZFH Zweifamilienh.
WALDOWALLEE 39 DO ZFH ZFH
WALDOWALLEE 45 DO Sportanlage
WALDOWALLEE 55 DO Wohnungsverw. G
WALDOWALLEE 73/RHENSER WEG 2 DO ZFH ZFH
WALDOWALLEE 76-78 DO Wohnungsverw. G
WALDOWALLEE 76/78 DO VRD
WALDOWALLEE 81 DO EFH Einfamilienhaus
WALDOWALLEE 85 DO Wohnungsverw. G
WALDOWALLEE 86/88 DO Wohnungsverw. G
WALDOWALLEE 87/95 DO Wohnungsverw. G
WALDOWALLEE 94/98 DO Wohnungsverw. G
ZWIESELER STRASSE 11 DO Wohnungsverw. G
ZWIESELER STRASSE 13 DO Wohnungsverw. G
ZWIESELER STRASSE 7 DO Wohnungsverw. G
ZWIESELER STRASSE 9 DO Wohnungsverw. G
Grüsse Hermann

Sven K.
25.01.2008, 18:09
@Hermann

Da habe ich ja eine Job übernommen. Ein Glück, daß du nur die Dienstobjekte kopiert hast.

Gruß Sven!

Hermann
25.01.2008, 18:23
Sven,
Du kannst auch alle Standorte Berlins haben. Und dann bekommst Du eine Woche für das Ergebnis.
Ist das nicht ein Super Vorschlag? Oder 91 A-4 Seiten NVA Liegenschaften nachtragen. Langeweile?
Grüsse Hermann

Sven K.
25.01.2008, 18:48
Nö, keine Langeweile. Die beiden Listen habe ich auch. Zwei Objekte kenne ich persönlich, weil ich nach der Wende in diesen gearbeitet habe, das eine ist die Köpenicker Aller 56 und das andere ist die Rheingoldstr. 9/10. Rheingoldstr. soll ein Objekt der HVA gewesen sein, getarnt als Autowerkstatt. Das Objekt in der Köpenicker Alle wurde uns als Objekt des Nachrichtendienstes der NVA übergeben. Letztes Objekt finde ich aber nur in der MfS- Liste, aber nicht bei den NVA- Objekten? Wurde mir was falsches erzählt, oder wurden beide Nachrichtendienste in einen Topf geworfen?

Gruß Sven!

Hermann
25.01.2008, 19:19
Sven,
je nach dem von wann Deine Listen sind, sind eine Reihe von Objekten der Verwaltung Aufklärung genannt oder auch nicht. Im Normalfall waren Aussenstehenden die Objekte nicht bekannt, diese wudren durch einen eigenen Unterkunftsdienst betreut. Diese Objekte wurden auch nicht in jeder UKD als solches geführt. Was man davon in 1990 oder 1991 in einen Topf warf ist schon haarsträubend aber oft dem Übereifer der Suchenden gestundet, die alle mehr oder weniger ICH ICH ICH habe die Stasi aufgelöst rufend, unkontrolliert durch die Gegend rauschten. Hinzu kommt, dass die dann die Listen führenden in den Versionen dBase 1-5 nichtsahnend alles mögliche einpflegten, mal mit Ö mal mit OE mal ? mal mit ss geschrieben, nichtsahnend, dass dies so ohne weiteres über Filter zwar erkennbar ist, aber auch viel Arbeit macht. So finden wir heute jede Menge offensichtlichen Müll in den Listen, je nach dem von wann die stammen. Ich persönlich traue so richtig nur den Listen bis Mai 1989, danach begann der Schmu und das Zuschustern bestimmter Objkete zu neuen Hausherren, weil manche Leute ja versuchten berechtigter Weise unterzukommen... Ich will das nicht ausbauen, ist ja am Standort nicht das Thema im speziellen Fall muß ich auch nachblättern.
Melde mich dazu zurück.
GRüsse Hermann

Hermann
25.01.2008, 19:24
Sven,
ich meine die grössere Liegenschaft in der Köpenicker Allee war ein Objekt des MfS, die Verwaltung Aufklärung hatte die Instandsetzung der eigenen Technik in der eigenen Liegenschaft. Bei einer früheren gestatteten Begehung sagte ein HM der inzwischen in Rente ist auch eindeutig MfS. Ich meine er hatte Recht. Ich zumindest kenne den Laden nur als MfS Objekt der VRD. Nun kann man ja vermuten, dass manches unter doppleter Tarnung lief, aber die Tarnung MfS für eine NVA Liegenschaft hätten die sich wohl nach 1973 strikt verbeten, da hat deren Minister die Alleinherrschaft in allen Fragen forciert.
Grüsse Hermann

Sven K.
25.01.2008, 19:41
Sven,
ich meine die grössere Liegenschaft in der Köpenicker Allee war ein Objekt des MfS...

Verwechselst Du jetzt Köpenicker Allee mit der Rheingoldstr.? Die Köpenicker Alle war ein kleines Objekt, das in der Rheingoldstr. ein grösseres (Autowerkstatt).

Gruß Sven!

Sven K.
25.01.2008, 19:55
Hier mal beide Objekte als KMZ. Rheingoldstr. als Polygon, weil mehere Grundstücke und Köpenicker als Pin, nur ein Grundstück.

Gruß Sven!

trekdriver
25.01.2008, 20:45
Hallo Sven K. und Hermann,

alter Schwede der Auszug aus der Liste ja echt interessant, wenn du Sven K. keine Lust haben solltest die zu pinnen in Google Earth dann sag bescheid und falls ihr noch ein paar mehr pinnen wollt dann schickt mir die einfach allerdings die beschriebenen Woche sollte mindestens drin sein. :-)

Achso und natürlich dann auch zu euren Vorstellungen also wirklich bloß Pinnen, ohne Grenzen oder Flächen.

MfG Micha

Hermann
25.01.2008, 20:52
Sven,
ich meinte folgendes Objekt als Lager und Instandsetzungsbereich.
Grüsse Hermann

Sven K.
25.01.2008, 21:09
@Hermann

Achso, aber hast Du auch Infos zum Objekt Köpenicker Alle 56?

@trekdriver

Die KMZ von Hermann baue ich morgen ein, die andere Liste sollte vorher den einzelnen HA's zugeordnet werden, bevor sie eingearbeitet werden, oder ich stelle sie mit Fragezeichen ein.

Gruß Sven!

Hermann
25.01.2008, 21:42
Sven,
eine Deiner KMZ führte zur Köpenicker Allee 10 nun die Frage zur 56. Welches ist nun gemeint?
Grüsse Hermann

trekdriver
25.01.2008, 21:45
@ Sven

hier haste wenn du die nicht schon gepinnt hast erst mal die Liste von Sven K. so lange dauert das garnicht mit dem reinstellen in GE ca. 50min für die Liste.

MfG Micha

Olaf K.
31.01.2008, 10:53
Hallo trekdriver

Du hast unteranderem zwei Objekte verschiedener Hautabteilungen des MfS in der Joha.-Zoschke Str. vergessen.

Gruss Olaf

trekdriver
31.01.2008, 13:24
Hallo Olaf K.

Welche hab ich denn vergessen die aus der Liste sind alle mit drin oder.

Mfg Micha

Olaf K.
31.01.2008, 13:36
JOHANNES-ZOSCHKE-STRASSE 15 DO
J.-ZOSCKE-STR. 1 DO ABT. XII

Hallo Hermann

Der größte Teil der einzelnen Dienstobjekte die durch Linien des MfS in Karlshorst genutzt wurden ist mir unbekannt.Das DO Johannes-Zoschke-Str.15wurde unteranderem von der HA XVIII/3 sowie von der HA XVIII/8 genutzt.

Gruss Olaf

Olaf K.
31.01.2008, 13:49
Hallo Olaf K.

Welche hab ich denn vergessen die aus der Liste sind alle mit drin oder.

Mfg Micha

Hallo trekdriver

Musste mich ert mal durchlesen und habe die Liste "MfS Karlshorst" von Hermann gesehen.
Sorry trekdriver!

Gruss von Olaf

Klondike
12.06.2008, 09:59
hoffe das ist hier nicht total falsch,

beim passieren des Zugangsportals zur Trapprenbahn eingang Biergarten sind mir gestern Abrissarbeiten am Objekt direkt an der Strasse aufgefallen, leider fehlt die Zeit noch letzte Bilder des Einganges zu machen....wieder was weg...

Grüße

frankk
16.06.2008, 14:57
Um den Eingangsbereich tut es mir nicht sooo leid, aber um die schönen alten Ställe, z.B. der Rundstall kurz dahinter.

Klondike
16.06.2008, 19:33
nanu wird das auch alles abgetragen??? Hast du denn genauere Info´s ??? dann muß ich auf jeden Fall noch mal blitzen gehen...

Grüße

Duene10
07.11.2008, 21:20
Sven,
ich meinte folgendes Objekt als Lager und Instandsetzungsbereich.
Grüsse Hermann

Hallo Hermann ist die Objektzuordnung rings um den Pfeil der aktuelle Stand? Habe über die Köpenicker bis auf den Strahlenschutz ziemlich andere Erkenntnisse.
Dazu auch noch ein allgemeiner Hinweis,wenn wir Objekte einem bestimmten Zeitbereich zuordnen,dann irritiert wen dazwischen aktuelle Namen rumschwirren.Ich meine damit das Ministerum für Atomforschung und Strahlenschutz das als Bundesamt bezeichnet wird.

Gruss Duene10

Woelfi
15.11.2008, 19:32
Hallo Hermann ist die Objektzuordnung rings um den Pfeil der aktuelle Stand? Habe über die Köpenicker bis auf den Strahlenschutz ziemlich andere Erkenntnisse.
Dazu auch noch ein allgemeiner Hinweis,wenn wir Objekte einem bestimmten Zeitbereich zuordnen,dann irritiert wen dazwischen aktuelle Namen rumschwirren.Ich meine damit das Ministerum für Atomforschung und Strahlenschutz das als Bundesamt bezeichnet wird.

Gruss Duene10

Hallo Duene10, von mir auch ein Hinweis: ein Ministerium für Atomforschung und Strahlenschutz gab es in der DDR nicht, nur ein Staatliches Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz (SAAS).

Gruß Woelfi

Duene10
15.11.2008, 20:16
Hallo Woelfi hast recht,danke für die Korrektur.

Gruss dn10

fulcrum
08.10.2009, 09:56
Frage: ist in Karlshorst in der 'Straße am Kraftwerk' ein Objekt bekannt, das sich nennt: "Produktionslager der Botschaft der Russischen Föderation"?

Hintergrund: es soll bis 2003 Standort des Nachrichtendienstes FAPSI gewesen sein ( FAPSI = Föderale Agentur für Regierungsfernmeldewesen und Information laut wikipedia). Inzwischen aufgeloest.


Gruß F.

Hermann
08.10.2009, 10:30
Fulcrum,
zum Betrieb dieser Einrichtung gibt es ein Abkommen zwischen der BRD und der RF. Der Standort war an anderen Ecken schon Thema, es ist nicht ratsam da aufzukreuzen.
Grüsse Hermann

Maus
08.10.2009, 12:53
Frage: ist in Karlshorst in der 'Straße am Kraftwerk' ein Objekt bekannt, das sich nennt: "Produktionslager der Botschaft der Russischen Föderation"?

Tach Fulcrum,
das müßten die beiden Flugzeughallen N der Straße am Heizhaus :wink: sein.


Der Standort war an anderen Ecken schon Thema, es ist nicht ratsam da aufzukreuzen.
Was Hermann sagt, trifft für das Objekt selber zu - solange Du auf der Straße bleibst, kein Problem.

Gruß M.

Sven K.
08.10.2009, 14:01
Das Schild findest Du genau an diesem Tor.

Gruß Sven!

Martin K.
24.10.2010, 20:20
Update zum "Produktionslager der Botschaft der Russischen Föderation": das Schild ist nun nicht mehr vorhanden, das gesamte Gelände macht mittlerweile einen verlassenen Eindruck.

BG
Martin

Maus
25.10.2010, 18:26
Martin,
das Schild war wenn ich mich recht erinnere schon ca 2005/6 weg. Und das Gelände macht zwar einen verlassen Eindruck, wird aber wohl weiterhin genutzt von russisch sprechenden Personen. Vom Betreten ist daher eher abzuraten.

Gruß M.

Martin K.
25.10.2010, 19:15
Für mich war es jedenfall neu dass das Schild nicht mehr vorhanden ist. Anbei noch schnell für die Nicht-Berliner ein Bild vom Ort des Geschehens.

BG
Martin

Goony
28.10.2010, 10:14
Mir sind im Sommer 2007 (da war das Schild schon ab) u.a. diese Bilder gelungen:

Büttner
30.10.2010, 13:24
Zu Beitrag # 61, es könnte ein deutlicher zeitlicher Zusammenhang bestehen zwischen der FAPSI-Nutzung bis 2003 und dem nicht mehr vorhandenen Schild. Ich habe mich mal vor dem Schild fotografieren lassen, analoges Zeitalter. Würde mich nicht wundern wenn auf der Rückseite ein Datum von vor 2003 geschrieben steht. Muss ich nur noch wieder das Foto in die Hände bekommen ....

vt10otb
26.07.2011, 16:49
http://i060.radikal.ru/1107/89/4f0e33920016t.jpg (http://radikal.ru/F/i060.radikal.ru/1107/89/4f0e33920016.jpg.html)

1970

jollentreiber
26.07.2011, 17:03
Hallo vt10otb,

herzlich willkommen hier in der Hidden-Gemeinde und eventuell kannst Du ja auch was schreiben zu dem Bild.
Gruß Lutz

vt10otb
26.07.2011, 17:48
herzlich willkommen hier in der Hidden-Gemeinde und eventuell kannst Du ja auch was schreiben zu dem Bild.
Gruß Lutz
Добрый день!
*К сожалению, не владею немецким языком. В 1973-1975 я служил в рядах Советской Армии в Карлсхорсте механиком-водителем танка. В то время на Zwieseler Straβe стоял советский 10 отдельный танковый батальон (на фотографии КПП батальона), рядом находился 105 пограничный полк КГБ, а напротив ипподрома - 6 гвардейская отдельная мотострелковая бригада (Берлинская бригада). Возможно, кому-то будет любопытно посмотреть мой сайт:
http://10otb.ru
(http://10otb.ru/)Буду очень признателен, если кто-нибудь сумеет ответить, сколько в настоящее время в Берлине осталось бункеров типа М-500 (мне известны только в Каррлсхорсте, Ланквице, Виттенау и Темпельхофе). В свою очередь также готов ответить на вопросы любителей военной истории.
С уважением
Виктор, Санкт-Петербург.



(http://10otb.ru/)
(http://10otb.ru/)

Büttner
26.07.2011, 17:49
Hallo vt10otb,
Dein Username und das Foto verrät das Du offensichtlich im 10. selbst. (schweren?) Panzerbataillon gedient hast.
Wie war es richtig zu Deiner Zeit, hieß es otb oder ottb?
Kennst Du die Unterstellung, wer gab dem 10. otb die Befehle?

@Lutz, jenes Objekt wo sich in Karlshorst der M500n (?) Luftschutzbunker befindet wurde viele Jahre lang von oben genannter Einheit belegt. Bei betreffendene User handelt es sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit um einen ehemaligen Soldat oder Offizier der dort gedient hatte. Man vermutet das die Panzer dieser Einheit jene waren die 1962 an der Friedrichstrasse den US-Panzern gegenüber standen. Das sei so noch nicht weiter bekannt. Das berühmte Foto mit dem NVA- oder Grenztruppensoldaten/Offizier dürfte manchen bekannt sein in diesem Zusammenhang.

vt10otb
26.07.2011, 17:58
Dein Username und das Foto verrät das Du offensichtlich im 10. selbst. (schweren?) Panzerbataillon gedient hast.*
Wie war es richtig zu Deiner Zeit, hieß es otb oder ottb?
Kennst Du die Unterstellung, wer gab dem 10. otb die Befehle?


10 отдельный танковый батальон (10 отб) входил в состав 6 гвардейской мотострелковой дивизии (Бернау), которая в свою очередь входила в состав 20 гвардейской общевойсковой армии ГСВГ.

jollentreiber
26.07.2011, 17:59
Danke Victor und Stefan für die Erläuterungen.

Gruß Lutz

vt10otb
26.07.2011, 18:03
Man vermutet das die Panzer dieser Einheit jene waren die 1962 an der Friedrichstrasse den US-Panzern gegenüber standen. Das sei so noch nicht weiter bekannt.

Не так! В октябре 1962 года на Фридрихштрассе стояли танки 68 гвардейского танкового полка (полк располагался в Биздорфе).*
Вот здесь подробнее*http://10otb.ru/pages/vekhi/berlin_1961.html
(http://10otb.ru/pages/vekhi/berlin_1961.html)

Büttner
26.07.2011, 18:04
Hinweis:
User vt10otb war vor einigen Jahre mal Nutzer T-55 gewesen. Ich habe 2006 einige Male mit ihm Mailkontakt gehabt. Er - Viktor Tolstych - scheint der Seitenbetreiber der Verlinkung zu sein. Vermutlich hat er keinen Zugang mehr zur Anmeldung T-55. Ich freue mich das er wieder anwesend ist.

In seinem aktuellen Beitrag schreibt Wiktor, freie Übersetzung meinerseits:

Leider, ich kann die Deutsche Sprache nicht. Im Zeitraum 1973-1975 diente ich in der Sowjetischen Armee in Karlschorst als Mechaniker-Fahrer eines Panzers [T-55]. Damals war [im Objekt wo der M500 sich befindet] in der Zwieseler Straβe das 10. selbst Panzerbataillon (auf der Fotografie des Kontrollpunkts des Bataillons) stationiert, nebenan [Heerespionierschule] befand sich das 105. Grenzregiment KGB und gegenüber der Pferderennbahn Karlshorst die 6. selbst. Mot-Schützenbrigade (die "Berliner Brigade").
Möglich, jemand wird meine Webseite neugierig anschauen:
http://10otb.ru
Ich werde sehr dankbar sein, wenn es jemand schaffen wird mir antworten, es ist zur Zeit in Berlin [???]
...
wieviel blieb vom Bunker als М-500 erhalten [wie sieht es aktuell aus]?
In meinem Kopf sind nur in Karlshorst, Lankwitz, Wittenau und Tempelhof.
Meinerseits bin ich bereit auf die Fragen der Liebhaber der Militärgeschichte zu antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Wiktor, Sankt Petersburg.

Wiktor, Danke für das Angebot.

@all hat jemand aktuelle Fotos vom M500 und der daneben befindlichen zweigeschossigen Unterkunft (weiße Kalksandermauersteine) sowie von diesem Objekt?

Büttner
26.07.2011, 18:13
Не так! В октябре 1962 года на Фридрихштрассе стояли танки 68 гвардейского танкового полка (полк располагался в Биздорфе).*
Вот здесь подробнее*http://10otb.ru/pages/vekhi/berlin_1961.html
(http://10otb.ru/pages/vekhi/berlin_1961.html)
Danke für die Korrektur Wiktor - das ist eine neue und sehr wichtige Information!

Wiktor schreibt das damals nicht die Panzer seines 10. selbst. Panzerbataillons sondern die Panzer des 68. Garde-Panzerregimentes an der Friedrichstrasse aufgefahren sind. Dieses Regiment war in Biesdorf* stationiert. Als Biesdorf als Stationierung aufgegeben wurden verlegte es nach Bernau.

Wiktor, hatte dieses Polk damals die w/tsch 34831 gehabt?

Mit "Biesdorf" ist der Bereich des heutigen Krankenhauses gemeint, etwa der Nordteil bis hoch zu den Plattenbauten.

http://10otb.ru/img/berlin_1961_img/05.jpg
@all, ist das zufällig das spätere Grenztruppenobjekt das sich nördlich der Stadtbahn zwischen den heutigen S-Bahnhöfen Friedrichstrasse und Hackescher Markt befand?

Martin K.
26.07.2011, 18:16
@all hat jemand aktuelle Fotos vom M500 und der daneben befindlichen zweigeschossigen Unterkunft (weiße Kalksandermauersteine) sowie von diesem Objekt?

Ja. Anbei einige Bilder vom M500. Diese sind vor einigen Wochen entstanden.

BG
Martin

Büttner
26.07.2011, 18:23
http://10otb.ru/img/berlin_1961_img/05.jpg
@all, ist das zufällig das spätere Grenztruppenobjekt das sich nördlich der Stadtbahn zwischen den heutigen S-Bahnhöfen Friedrichstrasse und Hakescher Markt befand?

http://10otb.ru/pages/vekhi/berlin_1961.html


68-й гв. танковый полк (командир полка гв. полковник Сергеев Н. С.) в то время дислоцировался в восточноберлинском районе Биздорф и был поднят по тревоге в 16 часов. В 22 часа батальоны двинулись к границе. Третий танковый батальон вышел в район Фридрихштрассе и занял отведенное ему место в развалинах Драматического театра, о чем и свидетельствует этот уникальный снимок. Здесь батальон находился вплоть до 16 января 1962 года, после чего был отведен в место постоянной дислокации.
Irgendjemand ne Vorstellung was mit "dramatitschekogo teatra" gemeint ist? Würde mich nicht wundern wenn es sich in der Nähe der von mir vermuteten Örtlichkeit befindet.

frankk
26.07.2011, 18:54
Wenn ich mich recht entsinne war ja am Bahnhof Karlshorst ein großes russisches Theater. Dann war in der Rheinpfalzallee noch ein Kulturobjekt und schräg gegenüber dem Theater am Bahnhof in einem ehr unscheinbaren Haus noch irgendwas, könnte aber auch nur Kasino gewesen sein.

vt10otb
26.07.2011, 19:03
*
Wiktor, hatte dieses Polk damals die w/tsch 34831 gehabt?
*
Да, насколько знаю, у 68 гв тп был именно такой номер полевой почты - 34 831.
Когда 68 полк перебросили в Бернау, мне неизвестно. Был весной в центральном архиве министерства обороны - без специального допуска к документам *послевоенных лет доступ закрыт. Осенью попытаюсь еще раз. О пограничниках практически ничего не знаю, хотя нас отделял друг от друга лишь деревянный забор. С секретностью у нас доходило до идиотизма. За излишнее любопытство можно было поплатиться.*
*Есть кое-какая информация по 10 отб и частям Берлинской бригады - все собрано по рассказам солдат и офицеров, служивших в разное время. Например, 10 отб, был сформирован в 1962 году и до 1964 года стоял в Фюрстенвальде, затем переведен в Берлин рядом с ипподромом на Герман Дункер штрассе, а в 1967 году на Цвизелер штрассе. В 1985 году расформирован, но на этом месте затем стояли другие батальоны.

vt10otb
26.07.2011, 19:07
Ja. Anbei einige Bilder vom M500. Diese sind vor einigen Wochen entstanden.

BG
Martin
Огромное спасибо за фото! В этом бункере я бывал много раз - у нас там размещались вещевой и продовольственный склады, хранилось различное имущество. Кстати, под бункером есть подземный тоннель, куда ведет - не знаю, дверь всегда была опечатана.*

vt10otb
26.07.2011, 19:10
http://10otb.ru/pages/vekhi/berlin_1961.html


Irgendjemand ne Vorstellung was mit "dramatitschekogo teatra" gemeint ist? Würde mich nicht wundern wenn es sich in der Nähe der von mir vermuteten Örtlichkeit befindet.

Вдова командира батальона, чьи танки стояли на Фридрихштрассе, говорила про развалины театра оперы.*

vt10otb
26.07.2011, 19:14
Wenn ich mich recht entsinne war ja am Bahnhof Karlshorst ein großes russisches Theater. Dann war in der Rheinpfalzallee noch ein Kulturobjekt und schräg gegenüber dem Theater am Bahnhof in einem ehr unscheinbaren Haus noch irgendwas, könnte aber auch nur Kasino gewesen sein.
Все правильно, у вокзала Карлсхорст находился гарнизонный Дом офицеров (ГДО)
http://10otb.ru/pages/albums/tem_gdo/index.html

Büttner
26.07.2011, 19:24
В 1985 году расформирован, но на этом месте затем стояли другие батальоны.

Wiktor, erstklassige Informationen!

Dürfen Ausländer - also wir - in ZAMO forschen? Gibt es ein "Sperrfrist" für die besonderen Dokumente? Wir haben grundsätzlich in Deutschland eine Frist von 30 Jahren. Wie ist das in Russland?

Weißt Du warum 1985 das 10. selbst. Panzerbataillon aufgelöst wurde? Befand sich ab 1985 ein - irgendein - Bataillon der "Berliner Brigade" im ehemaligen Objekt des 10. selbst. Panzerbataillons?

Zur Auflösung des 10. selbst. Panzerbataillon, ich habe nur eine Vermutung:
Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit der Umformierung der 6. Garde-Motschützendivision zur 90. Panzerdivision im Jahr 1985?

Büttner
26.07.2011, 19:33
Огромное спасибо за фото! В этом бункере я бывал много раз - у нас там размещались вещевой и продовольственный склады, хранилось различное имущество. Кстати, под бункером есть подземный тоннель, куда ведет - не знаю, дверь всегда была опечатана.*

Versuch einer Übersetzung:


Riesiges Dankeschön für das Foto [an Martin]!
In diesem Bunker kam ich oftmals - bei uns wurden dort die Gepäck- und Lebensmittellagerhäuser aufgestellt, es wurde verschiedenes Eigentum aufbewahrt.
Übrigens gibt es unter dem Bunker einen unterirdischen Tunnel, wohin er führt - ich weiß das nicht, die Tür war immer petschiert.

vt10otb
26.07.2011, 20:03
Wiktor, erstklassige Informationen!

Dürfen Ausländer - also wir - in ZAMO forschen? Gibt es ein "Sperrfrist" für die besonderen Dokumente? Wir haben grundsätzlich in Deutschland eine Frist von 30 Jahren. Wie ist das in Russland?

Weißt Du warum 1985 das 10. selbst. Panzerbataillon aufgelöst wurde? Befand sich ab 1985 ein - irgendein - Bataillon der "Berliner Brigade" im ehemaligen Objekt des 10. selbst. Panzerbataillons?

Для иностранцев (даже для граждан Украины и Белоруссии) практически шансов нет - бюрократических преград нужно будет преодолеть огромное множество, причем не факт, что доступ к нужным документам откроют.*
Что касается сроков, точно знаю, что документы, например, по вводу советских войск в Чехословакию в 1968 году будут рассекречены лишь в 2043 году - интересовался у авторитетного человека. Т. е. срок 75 лет. Сейчас теоретически рассекречены документы до 1945 года (причем не все, по какому принципу министерство обороны определяет важность тех или иных документов, простому человеку понять не дано). Сейчас даже в наградных документах времен войны вымарываются домашние адреса награжденных солдат и офицеров, причем это мотивируется "защитой сведений личного характера" - в общем, как говорят у нас в России, маразм крепчает.

vt10otb
26.07.2011, 20:28
Weißt Du warum 1985 das 10. selbst. Panzerbataillon aufgelöst wurde? Befand sich ab 1985 ein - irgendein - Bataillon der "Berliner Brigade" im ehemaligen Objekt des 10. selbst. Panzerbataillons?

Zur Auflösung des 10. selbst. Panzerbataillon, ich habe nur eine Vermutung:
Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit der Umformierung der 6. Garde-Motschützendivision zur 90. Panzerdivision im Jahr 1985?

Совершенно верно! В 1985 году* 6. Garde-Motschützendivision была переформирована в 90.*Garde-Panzerdivision. Грубо говоря, в состав мотострелковой дивизии того времени входили: 1 танковый полк + 3 мотострелковых полка + 1 артиллерийский полк *+ 1 отдельный танковый батальон (и еще ряд подразделений), а в танковой дивизии было 3 танковых полка + 1 мотострелковый полк + самоходно-артиллерийский полк, а вот отдельный танковый батальон по штату не полагался. Фактически 6 гв. мотострелковая дивизия (6 гв. мсд) "поменялась" номерами и типом с 90 гв. танковой дивизией (90 гв. тд), которая стояла в Польше. В результате получилось следующее. До 1985 г. в 6 гв. мсд входили 68 гв. танковый полк (Бернау), 16 гв. мотострелковый полк (Бад-Фрайенвальде), 81 гв. мотострелковый полк (Эберсвальде), 82 гв. мотострелковый полк (Бернау), 400 гв. артиллерийский полк (Бернау), 10 отб (Берлин-Карлсхорст). После 1985 г. в 90 гв. тд остался 68 гв. танковый, 81 гв. мотострелковый и 400 гв. самоходно-артиллерийский полки, кроме того, в Бернау появился 215 гв. танковый, а в Бад-Фрайенвальде 6 гв. танковый полки. 10 отб был расформирован, но на его место на Цвизелер штрассе встал линейный (т. е. не имеющий своего номера и Знамени) танковый батальон 215 гв. танкового полка. В 1989 году начался вывод войск, 215 гв. тп вывели в СССР и расформировали, а на Цвизелер штрассе появился линейный танковый батальон 68 гв. танкового полка, который стоял здесь вплоть до 1993 года)

vt10otb
26.07.2011, 20:31
После 1985 г.
В этот момент ГСВГ была наиболее сильной: в ее состав входили 11 танковых дивизий.

Büttner
26.07.2011, 21:27
После 1985 г. в 90 гв. тд остался 68 гв. танковый, 81 гв. мотострелковый и 400 гв. самоходно-артиллерийский полки, кроме того, в Бернау появился 215 гв. танковый, а в Бад-Фрайенвальде 6 гв. танковый полки. 10 отб был расформирован, но на его место на Цвизелер штрассе встал линейный (т. е. не имеющий своего номера и Знамени) танковый батальон 215 гв. танкового полка. В 1989 году начался вывод войск, 215 гв. тп вывели в СССР и расформировали, а на Цвизелер штрассе появился линейный танковый батальон 68 гв. танкового полка, который стоял здесь вплоть до 1993 года)
Wiktor, ich fasse zusammen, Belegung Zwieseler Strasse (M500):
* 1967-1985 10 отб
* 1985-1989 68 гв. тп
* 1989-1993 215 гв. тп

Alles richtig?

vt10otb
26.07.2011, 21:41
Wiktor, ich fasse zusammen, Belegung Zwieseler Strasse (M500):
* 1967-1985 10 отб
* 1985-1989 68 гв. тп
* 1989-1993 215 гв. тп

Alles richtig?
Alles richtig
Но 68 и 215 гв. тп стояли здесь не в полном составе, а выделяли лишь по одному танковому батальону (из трех)
Могу также добавить, что до 1967 года здесь стоял 133 отдельный мотострелковый батальон (133 омсб) из состава Берлинской бригады. К 1967 году на Тресков аллее были построены новые боксы и казармы, и 133 омсб перебрался туда.*

vt10otb
26.07.2011, 21:43
Завтра ухожу на работу на двое суток, в пятницу выйду на связь снова.
До пятницы!

Sven K.
26.07.2011, 21:57
Das Theater was auf den Bildern zu sehen ist befindet sich in der Nähe vom S-Bahnhof Karlshorst. Wurde nach dem Abzug als Theater noch weiter genutzt. Was heute mit dem Objekt ist weis ich nicht.

Gruß Sven!

frankk
26.07.2011, 22:39
Ich glaube, immer noch Theater, aber eben nicht nur den Angehörigen der GSSD vorbehalten.
Frage an Vt- wo genau soll der Tunnel sein und wohin hat er geführt? Ein M 500 hatte keinen Tunnel, es wäre also schon interessant. Ich habe auch keinen Zugang zu einem Tunnel entdeckt.

Büttner
26.07.2011, 22:42
Sven, welche Bilder meinst Du, Beitrag 78 oder 85?

Gesucht wird der Standort in Beitrag 78. Irgendwo in Mitte, wohl an der Stadtbahn.

Sven K.
26.07.2011, 23:36
Sven, welche Bilder meinst Du, Beitrag 78 oder 85 ...

Beitrag 85. Sehr schöne historische Bilder von ihm.

Gruß Sven!

Büttner
27.07.2011, 05:42
Sven, die ursprüngliche Frage war Beitrag 78, Lösungsangebot war Beitrag 85 - aber ich meine das man sehen kann das dies so nicht zutrifft.

frankk
27.07.2011, 11:10
So, nun noch mal für Wiktor Bilder aus dem M 500. Bei der Menge der Bilder fiel eine Auswahl schwer, ich hoffe, er freut sich trotzdem.
Nun ist auch klar, was dort gelagert wurde.
Tolle Aufnahmen vom Haus der Offiziere, ich war da nur einmal drin zu einem Konzert von Dean Reed ( und wie lange der tot ist ist ja bekannt), habe aber keine Erinnerung daran, nur an einen Theatersaal.

Martin K.
27.07.2011, 12:06
Das Theater was auf den Bildern zu sehen ist befindet sich in der Nähe vom S-Bahnhof Karlshorst. Wurde nach dem Abzug als Theater noch weiter genutzt. Was heute mit dem Objekt ist weis ich nicht.


In Teilen des Gebäudes befindet sich heute ein Italiener (zu empfehlen!), ab und an fanden / finden noch kulturelle Veranstaltungen statt.

Hier mal Informationen vom heutigen Eigentümer:


Ohne Russen keine Theater

Das Theater Karlshorst hat eine besondere Geschichte. Es ist das einzig überlieferte Bauwerk dieser Art in Berlin der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) und der erste Nachkriegs-Theaterneubau in Deutschland. Das "Haus der Offiziere", im Volksmund "Russen-Oper" genannt, wurde 1948/49 als Reparationszahlung von den Deutschen errichtet. Das Gebäude – ein seltenes Beispiel für stalinistische Architektur in Karlshorst – war die Kulturstätte für Angehörige der Roten Armee, die in Karlshorst stationiert waren.

Die Sowjetarmee nutzte bis zum Abzug der Streitkräfte aus Deutschland 1994 die "Russen-Oper" als Veranstaltungsort. Danach übernahm das private Theater Karlshorst die rund 600 Plätze in dem historisch bedeutsamen Gebäude. Die Theatermacher boten vor allem Operetten-Aufführungen in dem neoklassizistischen Bau am Bahnhof Karlshorst an.

Im "Haus der Offiziere" standen weltberühmte Künstler wie David Oistrach, die legendäre Primaballerina Galina Uljanowa und das Ensemble der Peking-Oper auf der Bühne. Weil in das Theater nur sowjetische Militärangehörige und Zivilangestellte sowie deren Familien rein durften, verpassten die Karlshorster ihm den Namen "Russen-Oper". Im Haus befand sich auch der Club "Wolga". Seit den 70-er Jahren konnte das Gebäude dann auch von Deutschen genutzt werden. Viele haben in dem Saal ihre Jugendweihe erhalten. Außerdem gab es hier regelmäßig Kinovorführungen.

Der direkte Vorgängerbau des heutigen Theaters war das "Deutsche Haus" der Familie Kupsch, mit Rummelplatz, Schießbuden und Karussell. Im "ersten und größten Etablissement am Platze", so eine Zeitungsannonce aus dem Karlshorster Anzeiger von damals, fanden Varietè-Veranstaltungen, Modenschauen der örtlichen Textilgeschäfte und Kabarettabende statt. Es gab eine Conditorei und Cafè, Weinstuben sowie Restauration. Zum Schwoof im Spiegel-Parkett-Fest-Saal trafen sich bis zu 1.200 Personen.

Mit der Herrlichkeit im gutbürgerlichen Idyll des "Dahlem des Ostens" war es nach dem Einmarsch der sowjetischen Armee vorbei. Der erste Berliner Stadtkommandant Nikolai Bersarin nahm sein Quartier in Karlshorst und erklärte am 3. Mai 1945 das gesamte Wohngebiet zu beiden Seiten der Treskowallee zum Sperrgebiet. Zwei Jahre später wurde das Deutsche Haus abgerissen.


Hintergrund 1:

Chronologie der Bauarbeiten – Ein detaillierter Bericht 1948/49

Mit der Durchführung wurde am 14. Februar 1948 begonnen. Die Oberaufsicht hatte die 1. Bauleitung der Militäreinheit Treptow, die die Firmen Beton- und Tiefbau Mast AG, Boswau und Knauer AG sowie die Herrm. Streubel KG mit der Ausführung betraute. Das zweite endgültige Projekt vom 10. Februar 1948 sah einen Umfassungsraum von 1.500 Quadratmetern vor und wurde am 15. April genehmigt.

Zu Beginn der Bauarbeiten war mit der Planung und Leitung der Architekt Ullrich betraut. Zu diesem trat im März 1948 Hans Schaefers hinzu, der ab 1. August 1948 die alleinige verantwortliche künstlerische und technische Leitung, die Gesamtplanung und Oberaufsicht gemeinsam mit der sowjetischen Bauleitung trug.

Für den Theaterbau wurde das Gebäude "Deutsches Haus" abgerissen, wobei der vorhandene Saalbau in den Neubau einbezogen wurde. Der Baubeginn gestaltete sich schwierig, weil das zu Beginn dreiseitig bebaute Gelände nur geringe Möglichkeiten für die Lagerung der Baumaterialien bot und überdies die Baustoffe von der bauleitenden sowjetischen Einheit zugewiesen wurden. Sie gelangten per Kahn und LKW zur Baustelle. Häufig gab es Verzögerungen, weil Baustoffe oder Fahrzeuge fehlten. Ab 8. April trafen durchschnittlich zehn LKW täglich ein.

Der Bodenaushub wurde mit zwei Förderbändern transportiert, von denen eines nach kurzer Zeit ausfiel. Ersatz war nicht zu beschaffen. Bei den Schachtarbeitern wurde nun eine Diesellok eingesetzt.

Im März gab es wieder eine Projektänderung. Nur noch 840 Quadratmeter umbauter Raum sollten entstehen. Das heißt, etwa 210 Kubikmeter Erdmassen waren bereits zuviel ausgehoben worden.

Ab 24. April 1948 ruhten die Betonierungsarbeiten, weil es weitere Projektänderungen gab. Ende April 1948 gab es wegen Sequestrierung beziehungsweise Beschlagnahme des Eigentums der Firmen Boswau und Knauer AG sowie Herrm. Streubel KG neue Schwierigkeiten. Allerdings konnten die genannten Firmen weiter arbeiten.

Am 7. Mai 1948 trafen neue Zeichnungen ein. Wieder Änderungen im Ablauf.

Mit den Arbeiten am Mauerwerk für die Hofseite und weiteren Fundamenten wurde zwischen dem 18. und 21. Mai 1948 begonnen.

Die Unterfangungsarbeiten an der Giebelseite des alten Theaters wurden am 2. Juli 1948 beendet und mit dem Betonieren vor dem Bühnenhaus begonnen. Durch Befehle der amerikanischen Militärregierung, die Stromsperren und Geldprobleme nach sich zogen, verzögerte sich die Anlieferung der Fertigkonstruktion für die Haupteingangsfront durch die Fa. Krupp-Druckenmüller aus Berlin-Tempelhof. Diese Fa. lieferte ab 16. September 1948 auch die Bühnenkonstruktion und baute sie auf.

In der Zeit vom 3. bis 9. September wurde die Schutzrüstung für den Dachumbau an der Stolzenfelsstraße gestellt, ein Teil des Dachverbandes der Anbauten der Eingangsfront fertig gestellt und das Dach über dem Zuschauerraum zwecks Umbau als Schleppdach abgebaut.

Bis zum 15. September erfolgten die Einschalung und Betonierung von Stützen, Säulen und Rangdecken sowie weitere Arbeiten.

Im November erforderte ein starker Kälteeinbruch das provisorische Verschalen aller inneren und äußeren Öffnungen, um die Kälte abzuhalten. Die Firma Growe installierte eine Baubeheizungsanlage. Am 30. Dezember 1948 ordnete jedoch eine plötzlich auf der Baustelle erschienene Arbeitsschutzkommission an, alle in den Räumen aufgestellten Koksöfen wegen der schädlichen Oxydgase zu entfernen.

Die Umbauarbeiten im Altbau konnten am 16. November 1948 beendet werden. Bis zum 30. Dezember 1948 wurden die gesamte Ausfachung des Bühnenhauses, die Betonierungsarbeiten der Stahlbetonbühnendecke, die Bühnenarbeitertreppen und Terrassen sowie die Betonierungsarbeiten auf dem Dach fertig gestellt. Mangels Rüstungen wurden diese wiederholt abgebaut und umgesetzt, um die Arbeiten an den wichtigsten Baustellen nicht zu gefährden.

Anfang Januar 1949 waren die Putzarbeiten des Bühnenhauses fertig gestellt, danach begannen die Vorbereitungen für den Fassadenputz an der Westseite.

Die Ausführung der Terrassenstützen in Beton, der Dachdecker- und Klempnerarbeiten sowie die Anlieferung und Einbau der Fenster und Türen erfolgte in der Zeit vom 12. bis 28. Januar 1949. Zur schnelleren Durchführung der Innenputzarbeiten wurden die Putzerkolonnen auf 52 Mann verstärkt. Da passgerechtes Glas fehlte, wurden auf Anordnung der sowjetischen Bauleitung sämtliche Fenster vorerst notverglast.

Am 31. Januar 1949 wurden die Beleuchtungsbrücken über dem Zuschauerraum angeliefert und bis 5. Februar 1949 fertig eingebaut. Der fortdauernde Mangel an Glühbirnen für die Baubeleuchtung erschwerte die Tag- und Nachtarbeiten.

Während der Ausführungszeit des Theaters wurden auf dem Gelände die folgenden erforderlichen baulichen Maßnahmen durchgeführt:
Abbau der Ruine Treskowalle 99
Abbau des zweigeschossigen Doppelwohnhauses Ehrenfelsstraße 2-4
Instandsetzung des Direktionshauses
Bau einer Trafo-Station (Hoch- und Niederspannung),
Errichtung einer Grenzmauer mit vorgebauter Pergola und zwei Hofabschlussmauern mit je einem zweiflügligen eisernen Tor
Herstellung einer 86,70 Meter Iangen und 7 Meter breiten Verbindungsstraße (Beton) zwischen der Stolzenfels- und Ehrenfelsstraße
Einbau eines rund 60 Quadratmeter großen Wasserbassins (Springbrunnen) innerhalb der Grünflächen an der Hauptfront Ehrenfelsstraße
Herstellung eines breiten Plattenzugangsweges von der Ehrenfelsstraße zum Haupteingang
Neu- und Umpflasterung von Bürgersteigen
Schaffung von Grünanlagen an der Hauptfront entlang bis zur Ecke Treskowallee
Aufstellung und Anschluss von Außenleuchten (Bogenleuchten)
In den Monaten April bis Juli 1949 erledigten die Bauarbeiter die Restarbeiten an den Außenanlagen, Dekorationsarbeiten innerhalb des Theaters und die Möblierung.

Ob der in dem Bericht vom 1. August 1949 genannte Eröffnungstermin 1. September 1949 gehalten wurde, ist nicht vermerkt.

Recherchen LAB Berlin: Walter Fauck. Textauswahl: Michael Laschke. Geschichtsfreunde Karlshorst


Hintergrund 2:

Der Architekt Hans Schaefers – einer der bedeutendsten Berlins

Im Februar 1948 war mit dem Bau des Theaters Karlshorst begonnen worden. Der Entwurf geht nach mündlichen Erinnerungen des zeitweiligen Leiters des Hauses der Offiziere, Anatoli Jakowlew, auf den Chefarchitekten der Sowjetarmee, Kriwuschenko, zurück. Als der Bau begann, war Architekt Ullrich beteiligt. Im März 1948 trat Hans Schaefers hinzu, der ab 1. August 1948 die alleinige verantwortliche künstlerische und technische Leitung, die Gesamtplanung und Oberaufsicht gemeinsam mit der sowjetischen Bauleitung trug.

Wer war Hans Schaefers?

Hans Schaefers wurde am 20. Januar 1907 in Berlin geboren. Sein Vater, Franz Schaefers, war Lehrer, zugleich Inhaber einer mit einem Pensionat verbundenen Privatschule an der Charlottenburger Schillerstraße. Die Mutter Clara, geborene Russell, ebenfalls Lehrerin mit Musikstudium, stand dem Pensionat vor. Hans wuchs mit zwei Geschwistern auf; der anderthalb Jahre ältere Bruder wurde Maler und lebte später im Bodenseegebiet, die fünf Jahre jüngere Schwester wurde Chemikerin.

Im August 1914 fiel der Vater in der Schlacht bei Tannenberg. Die Mutter stand mit den drei Kindern allein, nahm eine Lehrerinnenstelle im städtischen Schuldienst an, schrieb nebenher Theaterstücke für Kinder, die auch außerhalb der eigenen Schule aufgeführt wurden. Hans Schaefers ist mit Musikunterricht aufgewachsen.

Nach Abschluss der Charlottenburger Leibniz-Oberreal-Schule volontierte er bis 1924 in der Charlottenburger Kunsttischlerei Quester. Von 1925 bis 1928 besuchte er die Architekturklasse der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg, die unter der Leitung von Professor Schneckenberg stand und trat 1929 als Architekt in das Büro des Architekten Kurt Heinrich Tischer ein. 1930 begann er für ein Jahr ein ergänzendes Studium bei Professor Alfred Grenander an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst, heute Hochschule der Künste, in Berlin. Sein Studienabschluss fiel in die Weltwirtschaftskrise, die Hans Schaefers als Selbständiger mit der Gestaltung von Möbeln, mit Um- und Ausbauten überlebte. Mit dreißig Jahren richtete er sein eigenes Büro in Friedenau ein. Jetzt gab es für ihn die ersten Aufträge für Einfamilienhäuser und Wohnungsbauten, aber auch für den Ausbau einer kleinen Fabrik, in der Teile für Flugmotoren hergestellt wurden.

Die Jahre 1940 bis 1945 verbrachte er in leitender Tätigkeit bei einer Industrieplanungsgesellschaft für Bauten der Kriegswirtschaft. Bei Kriegsende befand er sich in Neumünster. Ein gutes Jahr später, im Oktober 1946, war er wieder in Berlin und führte das 1937 gegründete Architekturbüro weiter. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gab es Aufträge für Neubauten so gut wie gar nicht. Um- und Ausbauten oder auch Studienarbeiten wurden fast nur von den Kommandanturen der Besatzungsmächte vergeben. So richtete Hans Schaefers beispielsweise die sowjetische Handelsvertretung in der Brunnenstraße ein und baute ein der UdSSR gehörendes Haus in der Lietzenburger Straße um.

Im Jahre 1952 erhielt er den Auftrag zum Bau von 112 Kleinwohnungen an der Ecke Badensche Straße/Meraner Straße in Schöneberg. Im April 1955 wurde das fertige Projekt in der "Bauwelt" mit einem zurückhaltenden, doch anerkennenden Kommentar versehen.

Im Jahr 1954 gewann Hans Schaefers in einem engeren Wettbewerb für ein Bürohaus der Volkshilfe Lebensversicherung an der Lietzenburger Straße den ersten Preis. Den Vorsitz im Preisgericht hatte Egon Eiermann. Der Neubau in Rasterbauweise mit der ersten Vorhangfassade Berlins wird später als "eine Art Pionierleistung in den Jahren des Wiederaufbaus" bezeichnet werden. Dieses Bürohaus bedeutete den Durchbruch für Hans Schaefers.

Seit 1951 realisierte Hans Schaefers zirka 49 Projekte, zum Teil gemeinsam mit seinem Partner Hans-Jürgen Löffler und anderen Kollegen. Darunter befinden sich Bauten für den Zoologischen Garten Berlin (das große Raubtierhaus, das Tropenhaus, das Aquarium, der Haupteingang), die Sankt-Konrad-Kirche Friedenau, die Sankt-Michael-Kirche Kreuzberg, Kasernenobjekte in Hessich-Lichtenau und in Homburg, die Wohnsiedlung Märkische Scholle Lichterfelde, Produktionsgebäude für die Schering AG, das Regierungspräsidium Wiesbaden, die Deutsche Industriebank Charlottenburg, der "Anbau" an der Bundesdruckerei in Kreuzberg mit 95 Meter Länge und 26 Metern Breite, das Hochhaus I der BfA am Hohenzollerndamm und das Bürohaus II der BfA, der Umbau des U-Bahnhofes Deutsche Oper (ursprünglich von Grenander).

Hans Schaefers stiftete einen Preis zur Förderung der junger Architekten, der 1992 erstmalig vom BDA vergeben wurde. 2004 gründete der BDA Berlin die Hans-Schaefers-Stiftung, um den mit 5000 Euro dotierten Preis langfristig zu sichern. 2004 übernahm die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, die Schirmherrschaft.

Hans Schaefers, der verantwortliche künstlerische und technische Leiter beim Bau des Theaters Karlshorst, ist einer der bedeutenden Architekten der 1950-er bis 1980-er Jahre in Berlin. Er starb 1991.

Recherchen und Text: Michael Laschke. Literatur: Quadriga Porträt Hans Schaefers, vorgestellt von Günther Kühne. 1985

Textquelle: http://www.theater-karlshorst.de/geschichte/geschichte.php

Film zum Objekt:

http://www.theater-karlshorst.de/film/film.php

Beste Grüße
Martin

vt10otb
29.07.2011, 13:10
So, nun noch mal für Wiktor Bilder aus dem M 500. Bei der Menge der Bilder fiel eine Auswahl schwer, ich hoffe, er freut sich trotzdem.
Огромное спасибо! Сейчас как раз делаю страницу о бункере М-500, обязательно использую эти снимки! Под крышей бункера не был ни разу. У меня есть несколько снимков бункера на Цвизелер штрассе, которые сделала*в 2002 году Angela Monika Arnold. Долго не мог понять, для чего предназначена эта конструкция. Но недавно встречался *с бывшим интендантом 10 отб, он рассказал, что эти направляющие с роликами служили для загрузки продуктов в продовольственный склад.
http://s58.radikal.ru/i160/1107/de/9cd28e577916t.jpg (http://radikal.ru/F/s58.radikal.ru/i160/1107/de/9cd28e577916.jpg.html)

frankk
29.07.2011, 16:01
Leider kann ich das Bild nicht vergrößern, es kommt alles mögliche, nur nicht das Bild.
Wiktor, ich glaube dieses Teil zu erkennen, eine Schiene zum Transport von Kisten zum Einlagern. Ist das richtig?

vt10otb
29.07.2011, 16:44
Ist das richtig?
Ja, das ist richtig/

vt10otb
29.07.2011, 18:12
Огромное спасибо за фото! В этом бункере я бывал много раз - у нас там размещались вещевой и продовольственный склады, хранилось различное имущество. Кстати, под бункером есть подземный тоннель, куда ведет - не знаю, дверь всегда была опечатана.*
Сегодня позвонил в Нижний Новгород своему сослуживцу - интенданту 10 отб, специально спросил его про подземный тоннель. Он подтвердил, что тоннель был, но вход в него был не внутри бункера, а снаружи, рядом с выходом со стороны Цвизелер штрассе. Как я понял, выглядел он, как вход в обычный погреб: несколько ступенек лестницы вели вниз, где и была опечатанная дверь.
Куда он ведет - неизвестно. Я слышал в свое время историю про этот тоннель: якобы он вел к Дому капитуляции (т. е. бывшее офицерское казино инженерной школы вермахта). Но мой сослуживец говорит, что тоннель (причем очень широкий) шел в сторону Бранденбургских ворот. Версия с казино мне кажется более логичной: в случае воздушного налета можно было безопасно попасть в бункер. Но это только мои догадки.
*А вот то, что подземные тоннели были на территории Берлинской бригады на Тресков-аллее, сомнений не вызывает. Я поддерживаю связь с бывшим командиром 178 омсб, ему довелось однажды побывать там во время какой-то проверки в 1980 году. Тоннели были в отличном состоянии, сухие, с электрическим освещением. Берлинская бригада к ним отношения не имела, они находились в ведомстве КГБ и Штази.*

Frank K.
29.07.2011, 18:31
Irgendwie klingt das alles so, wie Hermann früher, wenn er seine russischen Spezis zitierte.

Grüße Frank

Büttner
02.08.2011, 21:16
Frank, der Wiktor ist real. Ich habe keine Zweifel an ihm. Er ist ein richtiger Zeitzeuge.

frankk
03.08.2011, 18:44
Jetzt wieder der andere Frank- für mich bleibt der "Tunnel" ein Rätsel. Könnte es evtl. einen Mediengang geben und wo im Bunker war diese Klappe?

Maus
03.08.2011, 19:16
"Anderer Frank",
da Wiktor u.a. schrieb
- Zugang sah aus wie ein normaler Kellereingang
- Richtung Kapitulationsmuseum
gehe ich davon aus, daß es sich um die Verbindungsgänge auf dem Gelände der FPS handelt. Hatten wir uns seinerzeit mal angeschaut mit Deinem Kollegen mit der gravierten MagLite.

Gruß M.

frankk
03.08.2011, 22:32
Ja Maus, aber eine Verbindung zwischen dem M 500 und dem Rest der FPS gab es eigentlich nicht. Die übrigen Mediengänge stehen außer Frage. Ein M 500 hat auch sowas eigentlich nicht, warum sollte dieser eine Ausnahme sein???

Maus
03.08.2011, 23:42
Frank,
ich meine ja genau dasselbe wie Du, eben daß es unter dem M 500 keinen Gang gibt. Das sagt ja auch Wiktor selber in #104:
"Он подтвердил, что тоннель был, но вход в него был не внутри бункера"
"Er bestätigte, daß es einen Tunnel gab, aber der Zugang war nicht im Bunker"

Dann schreibt Wiktor, daß er verschiedene Versionen gehört hat
- der Tunnel beginnt unweit des Bunkers bei der Ausfahrt auf die Zwieseler Str.
- der Tunnel verläuft in Richtung Museum
- der Tunnel verläuft in Richtung Brandenburger Tor.
Mal von hinten angefangen, Brandenburger Tor kann man wohl ausschließen. In Richtung Museum könnte den Verbindungsgang vom Hauptgebäude der FPS zum Kommandogebäude meinen. Und evtl. hatte ja das ehem. Kommandeur-Wohngebäude der FPS (stand direkt links der Zufahrt zum Sportpark) eine Art Notausstieg / gedeckten Kellerzugang in Richtung des M 500. Letzteres allerdings reine Spekulation, da ich das Kommandeur-Wohngebäude nicht von innen sehen konnte.

Gruß M.

Robbells
04.08.2011, 16:11
Ich hab mich heut mal in Karlshorst rumgetrieben.

Anbei also aktuelle Bilder.

Bild 1-3 Lager der russ.Förderation. Sieht zumindest noch nicht ungenutzt aus.

Bild 7-13 Mfs Bunker auf Telekomgelände

Bild 5-6 Abriss neben M500

Das Objekt 8041 hab ich mir auch angeschaut. Unter welcher Halle soll sich der Bunker befinden?


Gruss Robbells

Büttner
04.08.2011, 17:41
"Abriss neben M500" - was genau wird denn da geschliffen, etwa das 2-gesch. Kalksander-Unterkunftsgebäude?

Wiktor kann sich nicht auf dem Gelände des 105. Nachrichtenregiment KGB befunden haben. Aber eben dort sind die Tunnel. Wiktor diente im Gelände mit dem M500. Da sollte es keine Tunnel gegeben haben.

Martin K.
04.08.2011, 18:08
"Abriss neben M500" - was genau wird denn da geschliffen, etwa das 2-gesch. Kalksander-Unterkunftsgebäude?


Wenn ich mich recht erinnere diese alte Villa im NO des Hochbunkers.



Bild 7-13 Mfs Bunker auf Telekomgelände


Was passiert auf dem Gelände, hast Du einen Hausmeister getroffen?



Das Objekt 8041 hab ich mir auch angeschaut. Unter welcher Halle soll sich der Bunker befinden?


Unter der ersten Halle wenn man auf das Gelände kommt.

Beste Grüße
Martin

Robbells
04.08.2011, 18:47
"Abriss neben M500" - was genau wird denn da geschliffen, etwa das 2-gesch. Kalksander-Unterkunftsgebäude?
.

Genau diese Gebäude sind platt.

@Martin , die alte Villa steht noch.

Einen Hausmeister hab ich nicht getroffen. Das Areal macht einen recht menschenleeren Eindruck.Sind bestimmt alle zum Mittag gewesen ;-)

Objekt 8041 .Mit Halle ist aber nicht Gebäude gemeint oder...also nicht die Kantine?

Gruss Robbells

frankk
04.08.2011, 18:53
Ja Bütti, da gibt es keine Tunnel, es gab nur ein paar Keller, etwa unter der Küche. Die Gebäude waren ja auch aus den 60ger Jahren. Ich hab da nur, neben dem Versorgungstrakt, Garagen und Unterkünfte gesehen und natürlich die alte Tankstelle. Es war wahrscheinlich nur eine Transporteinheit. Wäre ja auch wegen der Nähe zum Lager der russ. Föderation denkbar.

Büttner
05.08.2011, 05:43
Frank,
bitte die Ausführungen von Wiktor beachten, im Objekt wo sich der M500 befindet war von 1967 bis 1985 das 10. selbst. PzBatl stationiert. Danach andere bereits erwähnte Panzereinheiten. Keine Transporteinheit. Ich habe versucht Wiktor seine Beiträge zu übersetzen. Seine letzten Beiträge habe ich noch nicht übersetzt, war nicht anwesend.

vt10otb
05.08.2011, 08:41
Добрый день!


*Kommandeur-Wohngebäude der FPS (stand direkt links der Zufahrt zum Sportpark)
Это было двухэтажное серое здание квадратного сечения? У нас там был штаб. Возможно, у кого-либо есть схема FPS? У меня только такой кусочек.
http://s012.radikal.ru/i319/1108/52/7042f9c59b10.jpg (http://www.radikal.ru)
Что касается тоннеля, в ближайшее время свяжусь со своим сослуживцем, попрошу точно указать на схеме, где был вход.

Büttner
05.08.2011, 10:59
52°29'30.88"N 13°32'29.75"E = Villa Kommandeur Festungspionierschule - exisitert noch, ja oder nein?
52°29'27.22"N 13°32'23.52"E = sowj. Unterkunftsgebäude (Kalksander, 2-gesch., 214 Personen) - exisitert noch, ja oder nein?

Maus
05.08.2011, 15:51
52°29'30.88"N 13°32'29.75"E = Villa Kommandeur Festungspionierschule - exisitert noch, ja oder nein?

Hatte ich doch geschrieben, das "stand" da - steht also nicht mehr, siehe auch
http://forum.hidden-places.de/showthread.php/1620-Flugplatz-Karlshorst?p=28558&viewfull=1#post28558
und folgende, da hatten wir das Kdr-Wohngebäude schonmal und da findet sich auch mein Originalausschnitt vom Lageplan.
Deine Koordinaten zeigen übrigens woanders hin (R-Siewert-Str.)

Und Robbells hatte Dir gerade in #114 zum KS-Unterkunftsgebäude schon geantwortet.

Gruß M.

Büttner
05.08.2011, 17:12
Maus, robbels schrieb ja in der Mehrzahl, also von mehreren Gebäuden. Ich frug nach einem einzelnen Gebäude. Insofern sei meine Frage nach Verdeutlichung erlaubt. Auch im Hinblick auf Wiktor, die deutsche Sprache ist nicht seine Muttersprache - wir wollen ihm entgegenkommen derart das wir in einfachen und klaren Sätzen schreiben. Dann kann er es auch gut verstehen. Daher meine Nachfrage. Ich hoffe das Du dafür Verständniss aufbringen kannst.

Offensichtlich meine ich ein anderes Gebäude, vermutlich spreche ich die Villa falsch an.

Robbells
05.08.2011, 21:12
Habe damals Bilder gemacht..ich finde sie gerade nicht...es waren glaube ich min. 2 Kalksandsteingebäude.

Gruss Robbells

Suche noch..............

sq7
06.08.2011, 01:16
Bild 7-13 Mfs Bunker auf Telekomgelände

Gruss Robbells
der Bunker ist nicht unter der Halle auf Bild 7, zeigt aber das Haus mit den NEA´s. Die waren aber nicht für den Bunker sondern für das ganze Gelände, der Bunker hat eine eigene NEA.
Der Eingang zum Bunker ist im Haus 12.

sgtlent
11.08.2011, 08:59
War am Wochenende im Bereich FPS und habe beim M500 nach möglichen Tunneleingängen geschaut.
Einziger Kandidat den ich entdeckt habe ist direkt neben dem westseitigen Bunkereingung: Eine Betonplatte
mit runder Öffnung, aufgelegt auf Ziegelfundament, jedoch völlig zugemüllt.

Zu den Bildern:


1 Vom Parkplatz des Museums aus fotografiert. Weiss jemand was das war?

2 Rückseitige Mauer der FAPSI, hier war im letzten Winter noch ein Durchbruch.
Scheint sich doch noch jemand um Sicherung des Geländes zu kümmern.

3 Blick von Süden auf den M500

4 Tunneleingang?

5 Paar Meter neben dem M500. Hat jemand eine Idee was ist?

6 Östlich vom M500, schon fast im Bereich Rangierbahnhof sind einige Bereiche mit diesen
weissen Plastikbahnen abgesperrt. Teilweisse liegen Metallfunde rum.

Maus
11.08.2011, 11:14
Rückseitige Mauer der FAPSI, hier war im letzten Winter noch ein Durchbruch.
Scheint sich doch noch jemand um Sicherung des Geländes zu kümmern.
Ja, das Objekt der ehem. FAPSI ist offensichtlich noch in Nutzung.


Blick von Süden auf den M500
Damit dürfte klar sein, was zwischen FPS und M 500 abgerissen wurde, nämlich alle Gebäude incl. der Unterkunft.


Östlich vom M500, schon fast im Bereich Rangierbahnhof sind einige Bereiche mit diesen
weissen Plastikbahnen abgesperrt. Teilweisse liegen Metallfunde rum.
Das sieht nach Kampfmittelräumung / Baufeldfreimachung aus, paßt also zum Abriß der restlichen Gebäude.

Gruß M.

vt10otb
11.08.2011, 17:23
Guten Abend!


6****Östlich vom M500, schon fast im Bereich Rangierbahnhof sind einige Bereiche mit diesen
****weissen Plastikbahnen abgesperrt. Teilweisse liegen Metallfunde rum.
Если это со стороны сортировочной станции, то ничего удивительного: там была батальонная свалка.
Wennes seitens des Rangierbahnhofs, so nichts merkwürdig: dort war derBataillonsmüllhaufen.

vt10otb
11.08.2011, 17:56
http://s51.radikal.ru/i133/1108/2c/8c04cf895f2ct.jpg (http://radikal.ru/F/s51.radikal.ru/i133/1108/2c/8c04cf895f2c.jpg.html)

Та же самая территория в 1967 году. Бункер находится слева (за кадром)

Martin K.
20.08.2011, 18:13
So, ich war gestern auch mal vor Ort. Sämtliche Gebäude zwischen M500 und Wohnpark wurden abgerissen. Selbst die oberste (rote) Schicht des Sportplatzes wurde aufgenommen und aufgehäuft.

Aber seht selbst.

Beste Grüße
Martin

vt10otb
20.08.2011, 19:33
Vielen Dank für die Fotografien!
Bekannt ist, was mit dem Bunker wird?*

frankk
10.09.2011, 18:27
Wenigstens der Ringstand ist noch da, habe heute mal einen Kontrollgang unternommen.
Ich fürchte, Ringstand und Bunker werden auch irgendwann als große Haufen enden.

vt10otb
10.09.2011, 20:50
Здравствуйте!


Zu den Bildern:
4 * *Tunneleingang?
Спрашивал про вход в тоннель у офицера, который был интендантом 10 отдельного танкового батальона. Он указал именно на эту точку:

http://i016.radikal.ru/1109/b6/cf4f6805b0c3t.jpg (http://radikal.ru/F/i016.radikal.ru/1109/b6/cf4f6805b0c3.jpg.html)

Здесь видно более отчетливо. Этот снимок я сделал в октябре 2008 г., когда приезжал в Берлин.

http://s55.radikal.ru/i148/1109/96/c4d8881f8834t.jpg (http://radikal.ru/F/s55.radikal.ru/i148/1109/96/c4d8881f8834.jpg.html)

Я не знал, что вход находился именно здесь, говорили, что он давно засыпан. Поэтому и не обследовал это отверстие в бетоне. Мой товарищ говорит, что раньше вход представлял собой люк, состоящий из двух створок, он всегда был на замке и опечатан.

sgtlent
16.09.2011, 12:29
Здравствуйте!

Спрашивал про вход в тоннель у офицера, который был интендантом 10 отдельного танкового батальона. Он указал именно на эту точку:

http://i016.radikal.ru/1109/b6/cf4f6805b0c3t.jpg (http://radikal.ru/F/i016.radikal.ru/1109/b6/cf4f6805b0c3.jpg.html)

Здесь видно более отчетливо. Этот снимок я сделал в октябре 2008 г., когда приезжал в Берлин.

http://s55.radikal.ru/i148/1109/96/c4d8881f8834t.jpg (http://radikal.ru/F/s55.radikal.ru/i148/1109/96/c4d8881f8834.jpg.html)

Я не знал, что вход находился именно здесь, говорили, что он давно засыпан. Поэтому и не обследовал это отверстие в бетоне. Мой товарищ говорит, что раньше вход представлял собой люк, состоящий из двух створок, он всегда был на замке и опечатан.

вт10отб: Спасибо тебе за информацию.

Frei übersetzt: vt10otb hat einen Stabsoffizier seines Battalions wegen dem Tunneleingang befragt, und der hat bestätigt, dass es sich hierbei um den auf dem zweiten Foto sichtbaren Betonvorbau handelt.
Der Eingang bestand früher aus einer verschlossenen und versiegelten Luke. Gerüchteweise ist er seit langem zugeschütet.

Büttner
17.09.2011, 08:36
Hallo sgtlent, Danke für die Zusammenfassung. Vermutlich ist der Betonvorbau am Boden gemeint. Dort besteht die Möglichkeit in den Keller zu gelangen, für Stückgut usw. Der eine oder andere hat bestimmt Aufnahmen von diesem Kellerraum gemacht. Dort kann man auch etwas sehen was den Übergang nach draußen betrifft.

Klondike
17.09.2011, 18:29
nach meiner Erinnerung ist dort (FOTO) nur eine gullyartige Öffnung (Wasser?) "Warenanlieferung" war doch auf der Nicht-Strassen.-Rückseite, dort wo auch diese Rollenkonstruktion ist/war, selbige ist aber im Erdgeschoss bzw. auf Bauchhöhe, an einen Keller kann ich mich bei diesem Objekt nicht erinnern...
War da nicht noch ein Ringstand in der Nähe, ist evtl. dieser als Tunneleingang missverstanden worden?

Grüße

frankk
17.09.2011, 19:17
Richtig Klondike, ein Keller war da nicht. Ich denke, es handelt sich bei der beschriebenen Klappe um einen Revisionsschacht des Medienzuganges.
Der Ringstand ist auf dem Sportplatz und wer den als Tunneleingang deutet:beaten:

Maus
22.09.2011, 15:55
Östlich vom M500, schon fast im Bereich Rangierbahnhof sind einige Bereiche mit diesen weissen Plastikbahnen abgesperrt. Teilweisse liegen Metallfunde rum.

Das sieht nach Kampfmittelräumung / Baufeldfreimachung aus, paßt also zum Abriß der restlichen Gebäude.
Da muß ich mich korrigieren, es handelt sich um (z.T. reusenartig angeordnete) Barrieren zum Einfangen von Krabbeltieren.

Gruß M.

burk
04.10.2011, 20:14
Hallo,
ist es möglich, daß es sich bei dem gesuchten Tunnel um einen Teil der Ehemaligen Medientunnel für Wasser, Heizung und ähnliches handelt?

Grüße
BURK

frankk
16.10.2011, 19:09
Ich will es mal so sagen: Ein M 500 hat weder einen Keller noch wird er von einem Medientunnelversorgt. Ich habe mir das heute mal vor Ort angesehen. Keine Spur von Schloss o.ä., einfache Revisionsschächte für die Medien, vor und hinter dem Bunker. Die Klappe von Medienschacht 2 konnte ich in Ermangelung von geeigneten Werkzeug leider nicht anheben, der Versuch wird aber nachgeholt.

Büttner
17.01.2013, 21:23
Wiktor, ich fasse zusammen, Belegung Zwieseler Strasse (M500):
* 1967-1985 10 отб
* 1985-1989 68 гв. тп
* 1989-1993 215 гв. тп

Alles richtig?
Wiktor hat hier entsprechend nach den genannten Einheit sortiert verschiedene Fotoserien von dort Gedienten zusammengefasst:


Фотоальбомы 10 отб.

Здесь можно посмотреть фотографии из альбомов солдат и офицеров 10-го отб и линейных батальонов 215-го и 68-го гв. тп, стоявших на Цвизелер штрассе после 1985 года. Альбомы размещены в хронологическом порядке.

10-й отдельный танковый батальон

Пинчуков Владимир Антонович. 1962 – 1973 Начальник секретной части 10 отб Смотреть
Мика Василий Яковлевич. 1964 – 1966 Командир 10 отб Смотреть
Кручинин Виктор Иванович. 1965 – 1968 Наводчик орудия 2 тр Смотреть
Алексеев Александр Николаевич. 1966 – 1970 Командир 10 отб Смотреть
Васильев Петр Васильевич. 1966 – 1968 Старший механик-водитель 2 тр Смотреть
Сохацкий Николай Семенович. 1968 – 1976 Смотреть
Ананьин Григорий Алексеевич. 1969 – 1971 Заряжающий 2 тр Смотреть
Айнетдинов Хайдар Усманович. 1970 – 1976 Командир взвода 5 тр Смотреть
Берест Валентин Иванович. 1970 – 1972 Старший механик-водитель 2 тв 1 тр Смотреть
Чаговец Иван Алексеевич. 1971 – 1973 Механик-водитель 5 тр Смотреть
Тамбовцев Николай Иванович. 1972 – 1975 Начальник продовольственно-вещевой службы Смотреть
Мананников Сергей. 1972 – 1974 Старший механик-водитель 5 тр Смотреть
Богатюк Леонид Дмитриевич. 1973 – 1975 Водитель взвода связи Смотреть
Смирнов Геннадий Владимирович. 1973 – 1975 Старший механик-водитель 2 тр Смотреть
Толстых Виктор Викторович. 1973 – 1975 Старший механик-водитель 5 тр Смотреть
Бобылев Николай Васильевич. 1975 – 1977 Электрик батальона Смотреть
Ким Владимир Федорович. 1977 – 1979 Командир взвода 3 тр Смотреть
Бурков Александр Федорович. 1981 – 1983 Зам. командира по технической части 2 тр Смотреть
Михайлов Николай. 1981 – 1982 Зам. командира ремонтного взвода Смотреть
Видрашко Юрий Петрович. 1982 – 1984 Наводчик орудия 2 тр Смотреть

215-й гвардейский танковый полк (танковый батальон Берлин-Карлсхорст)

Старичок Василий Порфирьевич. 1985 – 1987 Командир танка 7 тр Смотреть
Нуртдинов Марат Мухсинович 1985 – 1987 Наводчик орудия 9 тр Смотреть
Холодов Александр Константинович. 1985 – 1987 Наводчик орудия Смотреть
Заруцкий Юрий Борисович 1987 – 1989 Наводчик орудия 7 тр Смотреть
Воронов Геннадий Геннадьевич 1988 – 1989 Взвод технического обеспечения Смотреть

68-й гвардейский танковый полк (танковый батальон Берлин-Карлсхорст)

Кобылянский Олег Александрович. 1988 – 1990 Взвод материально-технического обеспечения Смотреть
Михайлов Олег Дмитриевич. 1989 – 1990 Зам. командира взвода Смотреть

Страница обновлена 04.08.2012

© Виктор Толстых С.- Петербург, 2010
Quelle: http://10otb.ru/foto/fa_10.html

frankk
17.01.2013, 22:46
Also mir persönlich würde eine Übersetzung schon gefallen und vor allem dann die Fotos. Oder spint mein Computer wieder mal?

Büttner
17.01.2013, 23:01
Frank, die Fotos findest Du unter "Смотреть" unter angegebener URL. Immer auf das Wort klicken und dann öffnen sich die Alben.

frankk
18.01.2013, 18:24
Danke, das Wort hatte ich gar nicht auf dem Schirm, jetzt aber. Z.T. ziemlich interessante Bilder, bin aber noch nicht durch.

frankk
22.01.2013, 21:01
Habe nun die Bilder gesehen- für mich wenige interessante dabei, weil ich mich eben nicht so für Panzertechnik interessiere. Aber als geschichtliche Dokumente sicher einmalig.

DresdnerEK89
07.12.2016, 04:36
Guten Morgen, wo findet man diese KMZ?

Stachelfisch
07.12.2016, 21:33
Guten Morgen, wo findet man diese KMZ?

?!? Wieviel genauer möchtest du das denn noch wissen? Soll dich einer hinfahren?
Gute Nacht

slart
10.12.2016, 12:37
Diese KMZ gibt es wohl nicht mehr. Schade.

Die Bilder von "Victor" vt10otb sind falsch verlinkt.
Beispiel:
Falsch: http://radikal.ru/F/s55.radikal.ru/i148/1109/96/c4d8881f8834.jpg.html
Richtig: http://radikal.ru/lfp/s55.radikal.ru/i148/1109/96/c4d8881f8834.jpg/htm
Tipp: den falschen Link kopieren, in Browser einfügen und das ".html" am Ende löschen. Dann automatische Weiterleitung zum richtigen Link/Foto.

Google Streetview hat die Zwieseler Straße 2009 digital konserviert. Dort zu sehen das Unterkunftsgebäude(?) südlich des Hochbunkers.
https://www.google.de/maps/@52.4914633,13.5395272,3a,75y,125.08h,93.34t/data=!3m6!1e1!3m4!1sLAw4eUVznWVTHEvplpLadg!2e0!7i1 3312!8i6656

Das Thema hier wird mit "Victor" und dem Konzert von Dean Reed in der "Russen-Oper" (Haus der Offiziere) etwas mystisch, weil letztgenannter "IM Victor" war. ;)

Das Areal der Eigenheimsiedlung zwischen Hochbunker und Festungspionierschule wurde wegen der bayerischen Straßennamen aus dem Bayerischen Wald (Viechtach, Zwiesel, Regen) "Arberland" genannt:
http://www.berliner-woche.de/karlshorst/bauen/neue-strassennamen-aus-dem-bayerischen-landkreis-regen-d61890.html
Arberland = nach dem Berg "Großer Arber" im Bayerischen Wald.
Bezug zu Militär: Bayerwald-Kaserne in Regen.
BW-Radaranlage auf dem Großen Arber: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Arber#Radaranlage

Fraglich bleibt, ob Biesdorf wieder einen Anschluss bekommt, so wie er vor dem Bau des Rangierbahnhofs Wuhlheide bestand. Die Planungen vor 1945 sahen dort 4 Brücken oder Unterführungen zwischen Karlshorst und Biesdorf vor. Inbesondere die ehemalige Warmbader Straße, heute Robert-Siewert-Straße (Karlshorst) - Klara-Schabbel-Straße (Biesdorf), bietet sich an. Aber auch eine Verbindung Straße am Heizhaus - Arnfriedweg.

2013 gab es diese Meldung: "Bunker in der Zwieseler Straße als Jugendtreff"
https://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/vorschlag/bunker-der-zwieseler-strasse-als-jugendtreff



Dann schreibt Wiktor, daß er verschiedene Versionen gehört hat
- der Tunnel beginnt unweit des Bunkers bei der Ausfahrt auf die Zwieseler Str.
- der Tunnel verläuft in Richtung Museum
- der Tunnel verläuft in Richtung Brandenburger Tor.
Mal von hinten angefangen, Brandenburger Tor kann man wohl ausschließen.
Dann schau dir mal den Film "Underground" von Emir Kusturica an: https://youtu.be/9Dc-IWCxP2I?t=2h25m39s ;)

Dass die Häuser im "Arberland" keine Kellergruben ausheben durften, sondern die Keller auf Straßenniveau beginnen, lässt neben Grundwasser auch die Spekulation einer Untertunnelung zu! ;)

ZUSATZ:
Hier ist (aktuell) die "geplante Osttangentiale" östlich Berliner Außenring verlaufend, mit Verbindung Straße am Heizhaus, eingezeichnet:
http://www.berliner-stadtplan.com/Zwieseler-Strasse-10318-Berlin-Karlshorst_a6729
Davon abgesehen scheint sich die Projektierung der Osttangente ständig zu ändern. Bei dieser Planung sind aber eindeutig die Fehlplanungen vorangegangener Stadtplaner unübersichtlich. Und dabei ausgenommen das Eigentor mit den ab 18 Uhr und am Wochenende gesperrten Straßen im Innovationspark Wuhlheide sowie das Nadelöhr am Bahnhof Wuhlheide mit den teils ewig geschlossenen Bahn-Schranken.

spacemishka
15.11.2017, 20:39
Hallo,

gibt es die Datei noch irgendwo?

Danke
Peter