PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Buch: Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein



saska
26.11.2015, 19:38
Hallo Zusammen,

und nochmals herzlichen Dank an den Webmaster Martin K. für die freundliche Genehmigung hier auf unser Buch hinweisen zu dürfen, welches sich als das Ergebnis einer mehrjährigen Bunkerforschung wie folgt darstellt:

100865

"Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein"
von Sascha Kuhnert und Friedrich Wein

Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Westbefestigungen

Format DIN A4, fest gebunden
640 Seiten
30 Karten und Pläne,
359 SW- und 121 Farb-Fotos
2,6 kg schwer

Preis: 35,- Euro

Bezug:
http://www.explorate-verlag.de/buech...0bf0f88d01.php


Ein Buch also, das aus privater Bunkerforschung entstanden ist und gleichzeitig über Marinetechnik und deren Geschichte sowie die Artillerietechnik berichtet?
100864
Das thematisch gleichzeitig auf einen speziellen Bereich am Westwall und den Atlantikwall eingeht und dabei sogar mit Vergleichsbildern bis in die heutige Zeit auf Spurensuche geht?
100866100867100870
Welches diese mit Zeitzeugenberichten und detaillierten Rekonstruktionen über die Kampfhandlungen einzelner Geschütze an beiden Befestingungslinien beschreibt und sich dabei sogar noch spannend und aufschlussreich lesen lässt?
100868100869
Welches zum Einen auf die Bunkeranlagen selbst, aber auch die Geschütze, deren Herkunft sowie die Mannschaften und deren Aufgaben mit Plänen, historischen Fotos und Karten eingeht?
100871100872
Wo gibt’s denn sowas?

Und überhaupt, stellt sich die Frage was passiert wenn Heeressoldaten an Land schwere Marinegeschütze, welche ursprünglich von Schiffen stammen, aufbauen und bedienen sollen und davon absolut keine Ahnung haben?

Wie läuft es ab wenn Offiziere und Soldaten der Marine, dem Heer dabei - auf Anordnung aus der obersten Führungsebene helfen müßen, dies aber gar nicht möchten und dabei sogar noch ihrer eigenen schweren Artillerie beraubt werden?
100873
Welche Streitereien und bizarren Abläufe rief dies hervor und wie kam es überhaupt dazu, dass schwere Marinegeschütze, fern der heimatlichen Küste plötzlich in den Schwarzwald und an den Oberrhein kamen?

Was geschieht, wenn veraltete Marinegeschütze mit Munition aus dem Ersten Weltkrieg als ortsfeste Batterien unter diesen Umständen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges gegen politisch wichtige Ziele in Frankreich schießen sollen?

Und wo kamen diese martimen Oldtimer überhaupt her, welche damals in den gerade neu aufgebauten Westwall an der Grenze zu Frankreich geschickt wurden? Welche ereignisreiche Geschichte lag bereits hinter ihnen, bevor sie schließlich an den Oberrhein gelangten – wobei deren Reise dort noch lange nicht enden sollte.

Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein

Ja, man hat wirklich richtig gelesen, Schiffsgeschütze der Marine in Süddeutschland

Was sich anhört wie die „Reitende Gebirgsartillerie zu Fuß“ war ab 1938 am Oberrhein Realität geworden. Ab diesem Zeitraum entstanden neben Tannen des Schwarzwaldes, Obstbäumenund Weinreben des Oberrheingrabens Batteriestellungen für Geschütze der Marine und deren Bedienungen, welche ausgewählte Ziele im Elsass beschießen sollten. Dabei kam es bis zum Ende des Westfeldzuges 1940 mehrfach zum Einsatz deutscher Marinegeschütze aus Bunkeranlagen, welche zu den größten Bauten der deutschen Westbefestigungen gehörten.
100875
Nach dem Ende des Westfeldzugs wurden die Marinegeschütze im Sommer 1940 abgezogen und kamen am Ärmelkanal Frankreichs zum Einsatz. Dort sperrten sie die Meerenge von Dover und beschossen die Südküste Englands.
100874
Nach der alliierten Invasion in der Normandie 1944 schlug die letzte Stunde dieser Geschütze. Dennoch sollten die ehemaligen Marinegeschützbunker am Oberrhein, welche nun leerstanden wieder aktiviert werden. Nur die Wenigsten ahnen beim Anblick der heutigen Batteriestellungen dieser Geschütze von den Bemühungen des Wiedereinsatzes und den dramatischen Ereignisse in den letzten Kriegsjahren 1944 und 1945, als der Krieg schließlich an den Oberrhein zurück kam.

In einem mehrjährigen Forschungsprojekt folgten wir den Spuren der Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein. Diese Spurensuche führte uns vom Baltikum über die Nord- und Ostseeküste an den Oberrhein sowie das Saarland und anschließend an den Atlantikwall sowie auf die Krim-Halbinsel am Schwarzen Meer. Es gelang uns,einige der letzten noch lebenden Batterieangehörigen sowie weitere Zeitzeugen zu befragen, von welchen wir wertvolle Informationen und Bildmaterial erhielten. Wir recherchierten in 11 Archiven und erhielten aus 10 verschiedenen Ländern Informationen von Historikern und Fachleuten. Das somit entstandene Buch stellt auf 640 Seiten die Geschichte dieser Marinegeschütze und ihren Einsatz am Oberrhein akribisch dar. Darin finden sich über 350 historische Abbildungen, die zum größten Teil bisher noch nicht veröffentlicht wurden sowie weitere 120 aktuelle Bilder und 30 Pläne und Karten.

Weiteres zum Inhalt findet sich in der verlinkten Buchbesprechung, in welcher sich der Verfasser des bekannten Standardwerkes "Der Westwall – Die Geschichte der deutschen Westbefestigungen im Dritten Reich" Herr Martin Büren persönlich über unser Buch geäußert hat:

http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/kultur/bheim/rez/2013/marinegeschuetze.htm

Da ich einer der Autoren des Buches bin, füge ich ebenfalls Bilder von Ansichtsseiten unseres Buches dieser Meldung an, damit sich jeder hier selbst einen Eindruck von unserer Veröffentlichung machen kann. Des Weiteren stehe ich gerne für Fragen zur Verfügung und bedanke mich für die Aufmerksamkeit und das Interesse an diesem Beitrag.


Beste Grüße

Saska